Bühnenformat „Spielwiese“ mit allen Companys des Leipziger Tanztheaters

Premiere am 16. Mai im Werk 2: „Missverständnisse“

Wie viele Worte brauchen wir eigentlich oder besser welche? Was erzählt unser Körper? Hören wir uns überhaupt genügend zu? Die „Spielwiese“ bietet den Tänzern des Leipziger Tanztheaters einmal im Jahr auf die Seite des Choreografen zu wechseln und in Eigenregie individuelle Kurzchoreografien zum ge­meinsamen Thema „Missverständnisse“ zu interpretieren und zu entwickeln.

Auf unterschiedlichen Spielflächen setzen sich die Tänzer und Tänzerinnen mit den unterschiedlichen Facetten des Themas auseinander und ver­wandeln ihre Gedanken in ästhetisch-tänzerische Bewegung. Interaktion und Kommunikation mit dem Publikum spiegelt sich im unkonventionellen Bühnenraum wider, bei dem die Zuschauer zentral im Spielraum sitzen, der sich um sie herum immer wieder ändert.

Die Choreografinnen und Tanzpädagoginnen Undine Werchau und Eva Thielken, die das Bühnenformat 2014 gemeinsam ins Leben riefen, haben die künstlerische Leitung inne und stehen als Mentorinnen unterstützend und beratend zur Seite. Am 16. Mai feiert „Spielwiese“ 2019, um 20 Uhr im Werk 2 in Leipzig Premiere. Weitere Aufführungen folgen vom 17. bis 19. Mai 2019, jeweils 20 Uhr.

Wie gut müssen wir uns kennen, um zu verstehen oder geht es nicht um kennen, sondern um fühlen? „Permanent sind wir auf der Suche nach dem richtigen Medium, um verstanden zu werden. Im täglichen Miteinander erforschen wir die Kunst, den Umgang und die Grenzen mit und ohne Worte zu kommunizieren. Seit jeher finden wir uns in Situationen wieder, in denen wir uns gänzlich missverstehen. Ob im Alltag oder in unseren Träumen, in nie gesagtem Gedankengut oder in festgesetzten Rollenbildern. Wir missverstehen uns auf humorvolle, aber auch folgenschwere Weise. Manchmal sogar unwissend.“, beschreibt Eva Thielken die Intention zur diesjährigen Spielwiese.

„Unsere Tänzer und Tänzerinnen aus allen Companys bewegen sich im weiten Feld zwischen Gemeintem, Gesagtem und Verstandenem. Sie erforschen dabei Ursachen und Auswirkungen im gemeinsamen Miteinander.“, ergänzt Undine Werchau.

Bereits zum 5. Mal bietet das LTT jungen Talenten eine Experimentierfläche, auf der sich diese ausprobieren, Ideen kreieren, selbst Regie führen und mit ihren Kurzchoreografien präsentieren können. Aus individuellem Engagement der Beteiligten entstehen originelle kurze, die in diesem Jahr das gemeinsame Thema „Missverständnisse“ beleuchten – jede Choreografie trägt ihre ganz eigene Handschrift. Das Format markiert auch immer gleichzeitig den Abschluss des laufen­den Trainee Dance Program.

„Spielwiese“ – Kurzchoreografien von und mit den Tänzerinnen und Tänzern aller Companys unter der Leitung von Eva Thielken und Undine Werchau

Premiere: 16. Mai 2019
Weitere Aufführungen: 17., 18. und 19. Mai
je 20 Uhr | Werk 2 (Kochstr. 132, 04277 Leipzig)

Karten: Oper Leipzig (Tel. 0341-126 12 61) | www.eventim.de | in der Ticketgalerie Leipzig (Hainstr. 1) | an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Weitere Informationen unter: www.leipzigertanztheater.de

MelderTanztheater
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Studierende und Schüler vereint: Fast 5.000 junge Menschen streiken für das Klima + Videos & Bildergalerie
Offenbar nachhaltiger engagiert, als mancher erwartet hatte. Fridays for Future kommen auf dem Wagnerplatz an. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs war der bislang mit Abstand größte „Klimastreik“ in Leipzig: Studierende und Schüler haben am Freitag, den 24. Mai, gemeinsam für Klimaschutz demonstriert. Sie machten deutlich, dass die Fridays-For-Future-Bewegung gerade erst an Fahrt aufnimmt. So wollen sich beispielsweise die Studierenden dafür einsetzen, dass das Thema Nachhaltigkeit an der Universität und in der Stadt auf die Tagesordnung kommt.
AfD scheitert im sächsischen Landtag mit Antifa-Verbotsantrag
Kerstin Köditz, MdL Die Linke (Archiv 2017, Landesparteitag). Foto: L-IZ.de

Kerstin Köditz, MdL Die Linke (Archiv 2017, Landesparteitag). Foto: L-IZ.de

Für alle LeserImmer wieder fordert die AfD, dass „die Antifa“ verboten werden müsse. Der sächsische Landtag hat sich am Mittwoch, den 22. Mai, erstmals mit einem entsprechenden Antrag der Partei befasst. Während Linke, SPD und Grüne antifaschistische Aktivitäten verteidigten, argumentierte die CDU eher im Sinne der AfD. Demnach wäre es gut, Antifa-Gruppen zu verbieten – aber rechtlich sei das nicht möglich.
Der ADFC Leipzig: Ein effektives Radnetz ermöglicht einen Radverkehrsanteil von 35 %
Der ADFC will das Radnetz verbessern. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

WahlumfrageLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 67Im Rahmen der Umfrage der LEIPZIGER ZEITUNG bei Initiativen, Vereinen und Verbänden in Leipzig geht es um die Wünsche engagierter Bürger an den kommenden Stadtrat. Nach der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 werden 70 neue und bekannte Stadträtinnen die Geschicke unserer Stadt für weitere fünf Jahre bestimmen. Der ADFC will das Radnetz verbessern.
Aktuelle Überlegungen zu Klimawandel und Energiewende: „Es gibt Hemmnisse beim Ausbau der Erneuerbaren Energien“

Foto: Robert Weinhold/HTWK Leipzig

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 67Jens Schneider hat nicht nur die Stiftungsprofessur für die Mechanik von Werkstoffen der Photovoltaik inne, sondern ist auch Ingenieur und darüber hinaus am Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen in Halle tätig. Seit 1994 interessiert er sich für den Zusammenhang zwischen Energieversorgung und Klima. Im großen LZ-Interview erklärt Schneider, warum der Klimawandel menschengemacht sein muss und wie aus seiner Sicht, die Energiewende aussehen muss. Gleichzeitig räumt Schneider mit Ängsten aufgrund von Versorgungslücken auf und erklärt, welche Folgen der Klimawandel für die Leipziger haben könnte.
Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen NPD und „3. Weg“, AfD soll Wende-Plakat entfernen
Für die Werbeaussage ist allein die werbende Partei verantwortlich. Foto: Bürgerkomitee Leipzig e.V.

Foto: Bürgerkomitee Leipzig e.V.

Für alle LeserDer Wahlkampf steuert auf sein Ende zu. Am Sonntag, den 26. Mai, wählen viele Menschen in Sachsen das Europaparlament und kommunale Parlamente. Neben Inhalten dominieren in den letzten Tagen juristische Auseinandersetzungen um Plakate rechtsradikaler Parteien den Wahlkampf. Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, dass Plakate von NPD und „Der 3. Weg“ nicht wieder aufgehängt werden müssen. Die AfD wehrt sich unterdessen gegen das Verbot ihres Wende-Plakats in Leipzig.
Jetzt gibt es auch eine Gedenk-Broschüre für Diakonisse Marie Runkel
Dr. Fruzsina Müller, Schwester Maria Wermuth und Rektor Dr. Michael Kühne (v. l. n. r.) präsentieren die druckfrische Broschüre, die an das traurige Schicksal der Leipziger Diakonisse Marie Runkel erinnert. Foto: Kay Zimmermann

Foto: Kay Zimmermann

Für alle LeserIm Juni 2018 erinnerte das Leipziger Diakonissenhaus und das Diakonissenkrankenhaus mit einem Stolperstein an das tragische Schicksal der ehemaligen Diakonisse Marie Runkel. Sie wurde im Jahr 1941 aufgrund einer psychischen Erkrankung im Alter von 62 Jahren in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordet. Unter dem Titel „Engagiert, erkrankt, ermordet“ ist soeben eine Gedenk-Broschüre erschienen, die sich mit dem Leben, beruflichen Wirken und mit dem Tod von Marie Runkel auseinandersetzt.
Was hat es mit den Baumfällungen am Floßgraben wirklich auf sich?
Fällarbeiten erst einmal gestoppt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür einige Aufregung sorgte ja in der vergangenen Woche die Meldung der Stadt Markkleeberg, am Floßgraben würden 15 Erlen gefällt. Bei Floßgraben denkt fast jeder sofort an das bei Paddlern beliebte Gewässer, auf dem man von der Pleiße zum Cospudener See paddeln kann – mitten durchs Eisvogelrevier. Aber mit diesem Gewässer hatte die Meldung nichts zu tun. Die Geschichte geht ein bisschen anders.
Entwicklung bei Mauersegler, Mehlschwalben und Amseln macht Sorgen
Eines der Sorgenkinder: Seit Jahren sinken die Zahlen der Amseln bei der „Stunde der Gartenvögel“ in Sachsen. Foto: Uwe Schroeder

Foto: Uwe Schroeder

Für alle LeserZum 15. Mal fand in diesem Frühjahr die „Stunde der Gartenvögel“ statt. Vom 10. bis 12. Mai brach sie zumindest in Sachsen alle Rekorde. 4.592 sächsische Vogelfreunde haben bis Freitag, 24. Mai, aus knapp 2.955 Gärten und Parks 104.062 Vögel an den NABU gemeldet. Damit wurde der bisherige Höchstwert für die „Stunde der Gartenvögel“ in Sachsen aus dem Jahr 2017 mit 3.639 Teilnehmenden deutlich übertroffen.
Radwegebau in Sachsen fällt auf neues Rekordtief
Radfahrer am Dittrichring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht nur die Grünen hatten darauf gewartet, dass sich mit einem SPD-Mann als Verkehrsminister endlich etwas tut im sächsischen Radverkehr, dass endlich in spürbarem Umfang neue Radwege gebaut werden. Aber die Wahlperiode geht zu Ende und der Radwegebau kleckert – trotz höherer Fördersummen – noch immer hinterher. Der Verdacht, den Katja Meier hat: Es fehlt am Fahrrad-Personal im Landesamt.
Ein Faktencheck des CO2 Abgabe e. V. zur offenen Antwort der CDU auf den Youtube-Beitrag von Rezo

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls der Youtuber Rezo in dieser Woche seinen Generalverriss der CDU veröffentlichte, war die Aufmerksamkeit auch in den Medien groß, regierte die CDU, wie so oft, falsch und überheblich. Und jetzt versuchen lauter überkandidelte Redaktionen, Rezos Argumente mit Fakten in der Luft zu zerpflücken. Ein „Faktencheck“ peinlicher als der andere. Von den Kommentaren (FAZ: „Jeder Like ein Armutszeugnis“) ganz zu schweigen.
Milieuschutz in Leipzig: Wenn Politik nicht öffentlich erklärt wird

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm Mittwoch, 22. Mai 2019 ging alles ziemlich schnell. Zu Beginn der Stadtratssitzung wurden ganze zehn Beschlusspunkte in einem Zug auf Antrag der CDU mit der Zustimmung aller anderen Fraktionen außer der Linken von der Tagesordnung genommen. Warum genau, blieb reichlich unklar, vom Drängen auf Absetzung der hier enthaltenen Aufstellungsbeschlüsse für verschiedene Stadtgebiete Leipzigs für eine soziale Erhaltungssatzungen seitens OB Burkhard Jung und Baudezernentin Dorothee Dubrau war die Rede. Und die Linksfraktion sah den Milieuschutz kurz vor der Kommunalwahl am 26. Mai unterlaufen.
Liebe Kinder, lernt aus meiner Geschichte! oder Warum in unserer Welt nichts so eindeutig ist, wie es gern verkauft wird
Liebe Kinder, lernt aus meiner Geschichte. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWohin gelangt man eigentlich, wenn man das, was in unserer Gesellschaft passiert, die ganze Zeit mit kritischem Blick betrachtet? Macht man es sich da nicht viel zu schwer? Kann man denn nicht einfach berichten, wie toll alles ist? Und dass es bei Wahlen doch eigentlich nur um ein bisschen Farbe geht? Erstaunlicherweise landen wir da genau bei jener Empörung, die dieser Tage tausende junge Menschen auf die Straße treibt: Es geht um viel mehr.
Leipzigs Jugendliche würden Europa, Umweltschutz und Vielfalt wählen
Wahlplakate am Clara-Zetkin-Park. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserErwachsene wählen sehr taktisch. Und viele wählen auch rein nutzenorientiert, ganz nach dem Motto: Welche Partei verspricht mir das meiste und mutet mir am wenigsten zu? Erwachsene leben meist in der Vergangenheit. Und wählen auch lieber das schon mal Erlebte. Deswegen werden ihre Ergebnisse zur Europawahl am 26. Mai wohl auch wieder völlig anders ausfallen als die Ergebnisse der U18-Wahl.
Landtagsmehrheit lehnt Gesetzentwurf der Linken für Mitsprache der Fahrgäste beim ÖPNV ab
Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Sächsische Landtag ist längst im Wahlkampfmodus, auch wenn er erst im Herbst neu gewählt wird. Das erfahren auch die Parteien, die in den letzten Monaten mit Gesetzesanträgen versucht haben, noch irgendeinen kleinen Fortschritt in der Landespolitik zu erreichen. Aber die Regierungskoalition lehnt einen Vorschlag nach dem anderen ab. So hat es jetzt auch den Entwurf der Linksfraktion für mehr Mitspracherechte von Fahrgästen im Nahverkehr erwischt.
Rund 200 Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer von PEGIDA-Versammlungen in Dresden, vielleicht auch mehr
Die Deutschlandfahne als optische Mauer gegen die Gegendemonstranten bei Pegida. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserPEGIDA war schon von Anfang an nicht nur ein netter Spaziergang „besorgter Bürger“. Frühzeitig dockten bekennende Reche und Rechtsradikale bei der Dresdner Demo an. Die Sprüche wurden aggressiver, die Übergriffe auf Journalisten waren kein Zufall. Doch distanzieren wollten sich die Veranstalter nie wirklich. Das Ergebnis: ungefähr 200 Ermittlungsverfahren gegen PEGIDA-Teilnehmer, wie Anfragen des Landtagsabgeordneten André Schollbach ergaben.