Am 25 April im Haus Auensee: In Extremo

Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zumehreren Top-10-und drei Nr.-1 Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album „Kompass zur Sonne“ zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo!

Seit einem sagenhaften Vierteljahrhundert fasziniert die Band nun mit ihrer mitreißenden Energie, die – in Vollendung! – aus dieser ureigenen Mischung entsteht: Zwischen historischen Einflüssen und dem gewaltigen Sound ihrer Metal-Gitarren, zwischen mittelalterlichen Instrumenten, folkloristisch-archaischen wie auch modernen Rhythmen, Mitsing-Hymnen in deutscher und mundartlicher Sprache, zwischen reinstem Vollgas und Gänsehaut-Melodien entsteht so viel mehr als Musik. Es ist eine Atmosphäre, ein Gefühl, eine Verbindung, die sie so einzigartig wie erfolgreich macht.

Gegründet 1995 von Sänger Michael Robert Rhein, der als begeisterter Besucher von Mittelalter-Veranstaltungen die Idee hatte, Mitstreiter für ein akustisches Ensemble zu suchen. Die fand er und gemeinsam erweckten sie mit Mittelalter-Coverversionen auf historischen Instrumenten die Musik aus dieser Zeit zum Leben. Erste Aufnahmen folgten schon 1996 in Form von „In Extremo“, einer ersten Musikkassette für den  Eigenvertrieb.

Neben diesem Projekt gab es zudem eine Rockband, und der Versuch, die beiden zu kombinieren, gefiel Musikern und Publikum gleichermaßen. So kam nach und nach zusammen, was offensichtlich zusammengehörte, und zunächst auf zwei Stücken des folgenden, heute als „Die Goldene“ (1997) bezeichneten Albums zu hören war. Die beiden Formationen rückten immer näher zusammen und schon im April 1998 gab es das erste Konzert in kompletter In Extremo-Besetzung.

Hameln

 

Zwar erschien parallel dazu das eher akustisch gehaltene „Hameln“ (1998), doch machte diese rastlose und vielfältige Kreativität bald Indie-Labels auf die Band aufmerksam. Noch im gleichen Jahr wurden das Rock-Album„Weckt die Toten“ und das Live-Album „Die Verrückten sind in der Stadt“ mit dem Mittelalter-Programm veröffentlicht.

Kurz vor dem neuen Jahrtausend begann schließlich der Durchbruch: Die Band unterschrieb beim Major Universal Music. „Verehrt und angespien“ (1999) stieg auf einen sensationellen 11.Platz der deutschen Albumcharts ein. Das 2001 folgende „Sünder ohne Zügel“ bedeutete schließlich den eigentlichen Durchbruch, nicht zuletzt wegen der ersten eigenen Songs, die darauf zu hören waren. Diesen eigenkompositorischen Weg ging das Septett konsequent weiter auf „7“ (2003) und „Mein rasend Herz“ (2005), auf der mit „Liam“ der Song enthalten ist, der mit Platz 3 beim „Bundesvision Song Contest“ und einem deutlich zunehmenden Publikumsinteresse belohnt wurde.

In Extremo -- Liam (Live)

 

Fast im Wechsel erschienen nun Live-und Studio-Alben wie „Sängerkrieg“ (2008), das sich des damals vorherrschenden Castingshow-Wahns annahm und die Band erstmals auf die Spitzenposition der Albumcharts führte, eine erneute Nr.-1-Platzierung mit „Sterneneisen“ (2011) und „Kunstraub“ (2013) auf Platz 2.

Zum 20-jährigen Jubiläum kam 2015 die umfangreiche Boxset-Retrospektive „XX“, 2017 die Best-of-Compilation „40 wahre Lieder“ und dazwischen „Quid Pro Quo“, das 2016 direkt auf Platz 1 einstieg und sich für 15 Wochen in den Charts hielt, gefolgt von der dazugehörigen Live-Aufnahme namens „Quid Pro Quo Live“.

Das neue Album „Kompass zur Sonne“ wird am 27. März als Standard-CD und aufVinyl (Doppel-LP auf 180g) veröffentlicht sowie auch als „Deluxe Edition“ im Hardcover-Book mit zwei weiteren Tracks und als „Fan Box“ (Deluxe Edition plus Merchandise-Items). Als erste Single wurde der Song „Troja“ am 30. Januar ausgekoppelt, pünktlich zum Pre-Order-Start für das neue Album. Das Video dazu wurde in Berlin-Schöneweide unter der Regie von Jörn Heitmann (u.a. Rammstein, Die Toten Hosen) gedreht und beeindruckt mit bildgewaltiger Sozialkritik.

In Extremo -- Troja (Offizielles Musikvideo)

 

Mindestens ebenso bild- sowie ton- und pyrogewaltig wird der große Geburtstag mit Fans, Wegbegleitern und Freunden gefeiert: Neues Album, ausgiebige Tour und legendäre Burgentour-Termine in Deutschland und der Schweiz. Und die Fans können sich auch auf so einige weitere Überraschungen rund um das Vierteljahrhundert ihrer Lieblingsband freuen.

Denn „vollendet“ ist In Extremo noch lange nicht – auf die nächsten 25!

In Extremo sind:

Michael Robert Rhein (Das letzte Einhorn)–Gesang, Cister
Kay Lutter (Die Lutter)-Bass
Sebastian Lange (Van Lange)–Gitarren, Gesang
Marco Zorzytzky (Flexder Biegsame)-Dudelsack, Drehleier
André Strugala (Dr.Pymonte)-Harfe, Pommer
Boris Pfeiffer (Yellow Pfeiffer)-Dudelsack, Blasinstrumente, Nyckelharpa
Florian Speckardt (SpeckiT.D.)-Drums

INEXTREMOTour2020

„Kompass zu Sonne-Tour 2020“

präsentiert von Metal Hammer, Sonic Seducer, EMP, Guitar, Piranha und Start Magazin

16.04. Dresden, Alter Schlachthof
17.04. München, Zenith
18.04. A-Wien, Gasometer
23.04. Hannover, Swiss Life Hall
24.04. Bremen, Pier 2
25.04. Leipzig, Haus Auensee
30.04. Erfurt, Thüringenhalle
01.05. Bielefeld, Lokschuppen
02.05. Köln, Palladium
14.05. Hamburg, Sporthalle
15.05. Berlin, Columbiahalle

Veranstalter: Stereopropaganda Bonn

Tickets unter www.inextremo.de

„25 Wahre Jahre -- Carpe Noctem -- Burgentour 2020″

präsentiert von Metal Hammer, Sonic Seducer, EMP, Guitar, Piranha und Start Magazin

03.07. CH-Augst -- Augusta Raurica
25.07. Esslingen -- Burg Esslingen
05.09. Leinefelde- Worbis Burg Scharfenstein
19.09. Satzvey -- Burg Satzvey

Veranstalter: Stereopropaganda Bonn

Festivals 2020

19.06. B-Desselt Graspop
31.07. Wacken, Wacken Open-Air

https://www.inextremo.de
https://www.facebook.com/officialinextremo
https://www.instagram.com/inextremo_official/

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Leipzigs Umweltdezernat legt Umsetzungsbericht zum Klimaschutzprogramm vor, Stand 2016
Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserNicht nur die vielen Aktionsgruppen von Fridays for Future befürchten, dass die Anstrengungen, endlich etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, in Zeiten der Corona-Krise einfach vergessen werden. Gerade hatte man ja so viel Aufmerksamkeit geschaffen, dass Regierungen sich wenigstens zum üblichen theatralischen Handeln gezwungen sahen. Aber die Wirklichkeit – auch in Leipzig – sieht nach wie vor so aus, dass es nur in Millimeterschritten vorangeht. Auch im Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig.