PR-Agenturen und ihre Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen

Die Zahl der Kommunikations- und PR-Agenturen, die ihre Dienste modernen Unternehmen zur gezielten Steuerung ihrer externen und internen Kommunikation offerieren, ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Die Aufgaben einer solchen Agentur sind vielfältig und reichen von klassischen Werbemaßnahmen, über den Aufbau einer gesunden Unternehmensreputation, bis hin zur Planung und Durchführung medienwirksamer Event-Veranstaltungen. Eine gute Agentur zeichnet sich dabei durch Unternehmens- und Kundennähe gleichermaßen aus.

Erfolgreiche Etablierung von PR- und Kommunikationsagenturen

Wirtschaftsunternehmen, die sich im Konkurrenzstrom gegen zahlreiche Anbieter aus derselben Branche durchsetzen möchten, müssen im Jahr 2019 in Sachen PR bzw. Öffentlichkeitsarbeit alle Geschütze auffahren. Viele greifen dabei mangels eigenem Know-how auf die Dienste einer externen PR- und Kommunikationsagentur wie beispielsweise der Bettertrust zurück. Doch wie arbeitet eine solche PR-Agentur eigentlich und wie können von ihren Diensten die Unternehmen profitieren?

Kommunikationsagenturen steuern einerseits die externe Kommunikation eines Unternehmens, andererseits aber auch die interne. Während sich die externe Kommunikation noch einmal in die gesellschaftsorientierte Kommunikation und der Marketingkommunikation unterscheiden lässt, richtet sich die interne auf die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander und diejenige mit der Führungsetage. Interne Kommunikationsinstrumente lassen sich einteilen in Informations- und Dialoginstrumente:

Informationsinstrumente Dialoginstrumente
Anordnungsinstrumente (z.B. Handbuch für neue Mitarbeiter) Orientierungsinstrumente (z.B. Zeitschriften oder Newsletter für die Mitarbeiter)
Koordinationsinstrumente (z.B. Sitzungen für Abteilungen und Teams) Kontaktinstrumente (z.B. Tag der offenen Tür oder Ausstellungen)

Ebenen, wo die externe Kommunikation zum Tragen kommt, sind hingegen:

  • Werbung
  • Mediaplanung
  • Event Marketing
  • Corporate Identity und Publishing

Der Begriff „PR“, der sich auch in der kompletten Bezeichnung, unser Beispiel, der Bettertrust GmbH wiederfinden lässt, steht für Public Relations, also die Öffentlichkeitsarbeit. Das meint jedoch weitaus mehr als reine Werbung. Vielmehr geht es um den Aufbau einer positiven Beziehung zur Zielgruppe und einer mit Vorzügen behafteten Konnotation des Unternehmens. Das zum Ideal erklärte Ziel ist es, Sympathie und Unterstützung von all denjenigen Personen zu bekommen, mit denen das Unternehmen nach außen hin in Kontakt tritt.

Aufgabenfelder einer Kommunikationsagentur sind breit gefächert

Offene Dialoge und Diskussionen über PR-Maßnahmen werden in guten Kommunikationsagenturen stetig geführt. Foto: Free-Photos/pixabay.com

Um eine so gelagerte externe Wahrnehmung und Reputation eines Unternehmens zu erreichen, stehen einer Kommunikationsagentur mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die sie im Rahmen der Abarbeitung der folgenden Aufgabenfelder erschöpfen sollte:

  • Ausarbeitung eines PR-Konzeptes und Unterstützung bei der Umsetzung desselbigen
  • Management der Thematiken, die nach außen transportiert werden sollen
  • Pflege von Kontakten zu Journalisten oder Redaktionen von Zeitungen und Portalen
  • Koordination von Pressekonferenzen, Interviews und sonstigen Öffentlichkeitsauftritten

Darüber hinaus gehört auch ein strukturiertes Themenmanagement zu den Aufgabenbereichen einer PR-Agentur, sowie die Koordination der Herausgabe eines übersichtlichen Pressespiegels.

In Zeiten des World Wide Webs sind etliche Unternehmen gerade mit der medialen Präsenz im Netz überfordert, zumal gefühlt jeden Tag aufs Neue entsprechende Aufgabenfelder hinzukommen.

Daher ist immer öfter eine PR-Agentur gefordert, Unterstützung beispielsweise im Bereich des Social-Media-Managements zur Verfügung zu stellen. Wie an unserem Beispiel von Bettertrust deutlich wird, kreieren Corporate Blogs, die mit hochwertigem Content, sowie optional mit Video- oder Audio-Inhalten garniert werden, in der Öffentlichkeit das intendierte Bild eines modernen und technologisch gut aufgestellten Unternehmens.

Gute Agenturen zeichnen sich durch Dialogfähigkeit und Offenheit aus

Wirtschaftsunternehmen, die sich zwar einerseits die Unterstützung einer guten Kommunikationsagentur wünschen, andererseits aber auch Zweifel bei der Kosten-Nutzen-Abwägung haben, fragen sich, was eine gute Agentur ausmacht. Im Wesentlichen sind dies deutsche Tugenden, die auch aus anderen wirtschaftlichen Kernbereichen bekannt sind:

  1. Dialogfähigkeit
  2. Transparenz
  3. Offenheit
  4. Kreativität

Eine gute PR-Agentur ist authentisch und verbindet die Intentionen des Unternehmens mit den Anforderungen der Öffentlichkeit. Dabei muss sie sowohl das betreute Unternehmen sehr gut kennen, als auch einen engen Draht zur Zielgruppe aufweisen. Ist beides der Fall, verspricht dies die Kreation erfolgreicher Kampagnen mit Mehrwert.

Alleingänge sind allerdings selbst bei einer autonom arbeitenden PR-Agentur tabu. Bettertrust stimmt beispielsweise stets die wichtigsten Schritte mit der Unternehmensführung ab, denn blinder Aktionismus ist nicht zielführend – erfolgversprechender ist eine planvolle Vorgehensweise, die mit der Evaluierung des Kundenbedarfs und dessen Möglichkeiten beginnt:

  • Analyse der für den Kunden bestehenden PR-Möglichkeiten und Bewertung der individuellen Relevanz
  • Benennung von konkreten Zielen, die den Wirkungsgehalt von Maßnahmen messbar machen
  • Kreation einer adäquaten Strategie zur Umsetzung der Ziele

Sind diese drei Schritte vollzogen worden, setzt eine gute Kommunikationsagentur den erarbeiteten Plan bestmöglich um. Das erfordert Vertrauen auf beiden Seiten, sodass nicht nur die Agentur das Unternehmen genau kennen sollte, sondern auch umgekehrt.

Erfolg von PR braucht Zeit und wird nicht nur in Zahlen gemessen

Marketing-Experten analysieren zur Bewertung der Effektivität einer Maßnahme Statistiken, doch das ist nicht immer der richtige Weg. Foto: PhotoMIX-Company/pixabay.com

Doch auch wenn alle genannten Punkte vom Unternehmen, wie auch von der Agentur berücksichtigt werden, kann es manchmal zu Enttäuschungen kommen. Dies passiert, wenn eine unrealistische Erwartung oder die Vorstellung besteht, dass PR eine Einbahnstraße ist.

Gerade junge oder noch völlig unbekannte Unternehmen müssen sich von der Idee verabschieden, dass die Zusammenarbeit mit Agenturen und Selektierung relevanter Medienthemen von Anfang an lupenrein funktionieren. Manche Presseaktionen verpuffen scheinbar im Nichts, eine Reaktion der Medien bleibt aus. Doch das ist normal, denn gute Pressearbeit zeichnet sich durch einen konstanten Strom, ein gewisses Grundrauschen aus.

Wie soll dann aber der Erfolg insbesondere zur Anfangszeit stattdessen gemessen werden? Fakt ist, dass die Analyse von Zahlen, auf die sich Experten im Marketing am liebsten verlassen, nicht immer der richtige Weg ist. Daher predigen namhafte Agenturen schon lange, dass PR auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgelegt sein muss.

PR ist auch kein Allheilmittel für ein Unternehmen, sondern nur ein Teil einer großen Kommunikationsstrategie. Im Gegensatz zu einem einzelnen Mitarbeiter kann eine PR-Agentur aber von Beginn an auf ein existierendes Netzwerk bei der Bekanntmachung und adäquaten Positionierung eines Unternehmens zurückgreifen.


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