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Mobilität

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Rathaus Leutzsch. Foto: Ralf Julke

2022 – was kommt: In Leutzsch werden die Kleinbusse durch ein Flexa-Pilotprojekt ersetzt

Bislang fahren in Leutzsch die Buslinien 67 und 63, um die Bewohner/-innen zur Straßenbahn in der Georg-Schwarz-Straße zu bringen. Doch so richtig will das System nicht funktionieren, nachdem die Busse schon die Straßenbahnverbindung zum Straßenbahnhof Leutzsch ersetzt hatten. Am 8. Dezember beschloss die Ratsversammlung nun, dass Leutzsch stattdessen für drei Jahre ein Flexa-Pilotprojekt bekommt.

Bornaische Straße mit XL-Straßenbahn. Foto: Ralf Julke

Planen über 2028 hinaus: LVB sollen bis 2044 mit der ÖPNV-Dienstleistung betraut werden

Anfang der Woche war es Thema in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters: Die Leipziger Verkehrsbetriebe sollen bis zum Jahr 2044 Dienstleister für Busse und Bahnen in der Stadt Leipzig bleiben. Den entsprechenden öffentlichen Dienstleistungsauftrag hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg auf den Weg gebracht. Er wandert jetzt als Vorlage erst mal durch die Stadtrats-Ausschüsse. Denn dass die Betrauung jetzt mit einem gewissen Zeitdruck durchs Verfahren geht, hat auch mit einem Stadtratsbeschluss zu tun.

S-Bahnlinie Nummer 3 bei Schkeuditz. Foto: LZ

Vergabeverfahren für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz: Ab 2025 auch nach Plauen, Naumburg, Grimma, Döbeln und Riesa

Unter Federführung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat jetzt das europaweite Vergabeverfahren des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes für den Betriebszeitraum Mitte Dezember 2025 bis Mitte Dezember 2037 begonnen. Partner sind die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die sächsischen Zweckverbände Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und ÖPNV Vogtland (ZVV). Nach zwölf Jahren bekommt das Netz endlich wichtigen Zuwachs.

Mit 20 km/h flott zur Arbeit. Foto: Ralf Julke

Nur nicht so schnell! Bei Planungen zu Radschnellwegen klemmt es in Sachsen immer noch

Sachsen tut sich unheimlich schwer beim Ausbau eines leistungsfähigen Radwegenetzes. Vor drei Jahren sorgten die Ankündigungen zur Schaffung eines Radschnellwegenetzes geradezu für ein verbales Feuerwerk. Aber mittlerweile geht das Ganze wieder seinen bürokratischen Gang. Und während es in Leipzig wenigstens schon konkrete Vorstellungen gibt - etwa zum Radschnellweg nach Halle – haben andere Regionen noch nicht einmal mit den Planungen begonnen, wie der Landtagsabgeordnete Marco Böhme jetzt feststellen kann.

Wenn Radler gezählt werden: Leipzigs Messstellen zum Radverkehr sind jetzt online einsehbar

Der 14. September 2021 war ein sonniger und trockener Dienstag, mit über 23 Grad Celsius – offenbar perfekte Bedingungen für Leipzigs Radfahrerinnen und Radfahrer: Allein 33.057 von ihnen passierten an diesem Tag eine der sechs Dauerzählstellen für den Radverkehr in Leipzig. Das war Jahresbestwert, stellt das Verkehrs- und Tiefbauamt fest. Zum Vergleich: An einem feuchtkalten und trüben Wochentag im Dezember – wie am 6. Dezember – waren es nur 14.764 Radfahrer. Insgesamt konnten so bereits über 6,2 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer an einer Dauerzählstelle erfasst werden.

Der FLIRT AKKU am 18. September 2021 in der S-Bahn-Station Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: ZVNL

Weiche für S-Bahn nach Grimma und Döbeln gestellt: ZVNL beschließt Gründung einer Fahrzeugpool GmbH

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat am Dienstagabend, 30. November, im Großen Saal von Schloss Hartenfels in Torgau die Gründung einer Fahrzeugpool GmbH beschlossen. Für einen wichtigen Schritt im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz: Denn diese wird mit Strukturwandel-Fördermitteln 16 batteriebetriebene Züge erwerben und an ein Bahnunternehmen für den Einsatz auf der nicht elektrifizierten Strecke Leipzig–Grimma–Döbeln verpachten.

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