Warm durch die kalten Tage: Intelligent heizen im Winter

Mit dem Einbruch der Winterzeit beginnen die deutschen Haushalte wieder mit dem Heizen. Jedes Jahr aufs Neue ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen: Wie kann ich intelligent heizen, sprich möglichst kosteneffizient und umweltfreundlich? Die Technologien entwickeln sich schließlich in rasantem Tempo weiter und so kann es durchaus sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen Veränderungen, Erneuerungen oder Ergänzungen am genutzten Heizsystem vorzunehmen. Zudem will natürlich ein Komplettausfall der Heizung an kalten Wintertagen in jedem Fall verhindert werden. Wie also funktioniert das intelligente Heizen und welche weiteren Tipps gibt es, um warm durch die eisige Jahreszeit zu kommen?
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Das richtige Heizungssystem finden

Wer ein Eigenheim besitzt oder gerade baut, muss eine Grundsatzentscheidung treffen: Welches Heizsystem soll genutzt werden? Auch, wenn das Haus bereits über eine Heizung verfügt, kann sich nämlich unter Umständen eine Umrüstung lohnen. Umweltfreundliche Varianten werden teilweise staatlich gefördert und moderne Technologien sind meistens deutlich günstiger, sodass sich die Investition in eine neue Heizung auf lange Sicht durchaus amortisieren kann.

Dennoch gibt es nicht die eine Antwort auf die Frage, welches das beste Heizsystem ist. Stattdessen bringen sie alle ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich und müssen im Einzelfall abgewogen werden. Es lohnt sich daher ein genauerer Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten.

Heizen mit Holz – sinnvoll oder nicht?

Das Heizen mit Holz ist der Klassiker unter den Heizsystemen und sorgte schon vor Jahrtausenden in kalten Höhlen für wohlige Wärme. Vielleicht liegt es daran, dass viele Menschen das Heizen mit Holz als etwas Romantisches und Ursprüngliches empfinden. Das warme Licht, der charakteristische Duft und das Knistern der Flammen versprechen eine ganz besondere Gemütlichkeit an kalten Wintertagen.

Der Einbau eines Kachelofens mit Kamin erfreut sich deshalb wieder steigender Beliebtheit. Allerdings gibt es noch viele weitere Varianten der Holzheizung:

  • Scheitholzkessel
  • Holzvergaserkessel
  • Holzzentralheizung
  • Kombikessel
  • Hackschnitzelkessel
  • Pelletkessel

Die klassischen Kaminöfen stellen mittlerweile eher eine Ausnahme dar und werden meist ergänzend zu anderen Heizungsarten eingebaut. Das liegt einerseits am Kostenfaktor, denn das (reine) Heizen mit Holz ist sehr teuer. Schließlich handelt es sich um einen nachwachsenden Brennstoff, der begehrt und auch noch starken Schwankungen unterworfen ist. Gerade in der Winterzeit steigen die Preise für das Holz also oft deutlich an. Wer nicht rechtzeitig vorgesorgt hat, muss dann mit hohen Heizkosten rechnen.

Besser ist es, das Holz bereits im Sommer zu kaufen – dann allerdings braucht es ausreichend Platz für dessen trockene Lagerung. Zudem ist es nicht immer einfach, die benötigte Menge für den kommenden Winter richtig vorherzusehen. Weiterhin sind auch die Anschaffungskosten für die Heizung selbst, beispielsweise den Heizkessel oder Kachelofen, vergleichsweise hoch.

Andererseits ist es auch der Aspekt der Nachhaltigkeit, welcher gegen die klassische Holzheizung spricht. Zwar wird hier mit nachwachsenden Ressourcen geheizt, allerdings entstehen bei der Verbrennung umweltschädliche Emissionen, darunter auch Treibhausgase.

Jedoch können diese Emissionen mit der richtigen Technik sowie der Verwendung von hochwertigen Hölzern auf Asche, Wasser und etwas CO2 reduziert werden, sodass keine klima- und gesundheitsschädlichen Stoffe wie Kohlenmonoxid oder Methangas entstehen. Es ist also durchaus möglich, mit Holz relativ umweltfreundlich zu heizen, sofern auf moderne Technologien und hochwertiges Holz aus der Region gesetzt wird.

Hackschnitzel- oder Pelletheizung als Alternative

Heutzutage heizt dennoch kaum jemand ausschließlich mit Holz. Zu aufwändig ist der Prozess der Beschaffung, Lagerung und Befeuerung der benötigten Holzscheite. Einen deutlich besseren Bedienkomfort bieten hingegen moderne Varianten wie die Hackschnitzel- oder Pelletheizung.

Auch hierbei wird indirekt mit Holz geheizt, allerdings in speziellen Kesseln sowie mit Brennstoffen, die sich optimal verarbeiten lassen. Hackschnitzel und Pellets können also jederzeit sowie zu relativ konstanten Preisen gekauft und ganz einfach im Keller oder auf dem Dachboden gelagert werden. Je nach Modell muss ein Vorratsbehälter regelmäßig selbst mit neuen Pellets befüllt werden. Bei einigen Modellen funktioniert die Zufuhr aber auch automatisch. Somit gilt die Pellet- oder Hackschnitzelheizung als ebenso komfortabel wie beispielsweise die Ölheizung.

Foto: stock.adobe.com @maho

Sie bringt zudem noch einen weiteren Vorteil gegenüber klassischen Heizarten mit Holz: Die kleinen Pellets oder Hackschnitzel können als Brennstoff sehr gut verwertet werden, sprich sie produzieren ein Minimum an Gasen oder Asche. Wer es besonders komfortabel wünscht, kann sich den Nachschub auch automatisch liefern lassen. Damit droht selbst in kalten Wintern der Vorrat an Brennstoffen niemals auszugehen.

Wer will, kann diese Art der Heizung außerdem mit einem Ofen im Wohnzimmer kombinieren, der durch ein großes Fenster den Blick auf das Feuer im Inneren freigibt und somit für die wohlige „Lagerfeueratmosphäre“ sorgt, nach welcher sich so viele Menschen vor allem im Winter sehnen.

Gibt es Fördermöglichkeiten für Holzheizungen?

Wer sich für die eine oder andere Art der Holzheizung entscheidet, kann dabei auf Fördergelder der BAfA zurückgreifen. Das gilt sowohl bei einem Neubau als auch im Rahmen einer Modernisierung. Was gefördert wird, ist dabei streng festgelegt – ebenso die Höhe der Förderung. Außerdem können unter Umständen Kredite von der KfW-Bankengruppe mit vergünstigten Zinsen in Anspruch genommen werden. Es lohnt sich also, bei der Entscheidung für eine Holzheizung die Möglichkeit solcher Förderungen im Einzelfall zu prüfen.

Öl- oder Gasheizung: Worin liegt die Zukunft?

Deutlich weiter verbreitet als die Holzheizung sind nach wie vor aber Gas- sowie Ölheizungen. Sie bringen ebenfalls beide ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich, sodass die Verbraucher oftmals verunsichert sind, welche die bessere Wahl ist. Eine Ölheizung gilt gemeinhin als

  • kostengünstig,
  • komfortabel und
  • flexibel.

Das liegt daran, dass die Größe sowie Position des Öltanks frei bestimmt werden kann. Wer beispielsweise nicht ausreichend Platz im Keller hat, kann auch einen Erdtank für den Garten wählen – um nur ein Beispiel von vielen verschiedenen Varianten zu nennen. So findet sich in der Regel für jedes Haus eine geeignete Lösung. Frei entschieden werden kann auch, wann das Öl gekauft wird, von welchem Lieferanten sowie in welcher Menge. Versorgungsengpässe sind dabei äußerst selten, denn Heizöl wird aus mehr als 30 verschiedenen Ländern importiert.

Allerdings sind die Verbraucher beim Kauf abhängig vom aktuellen Ölpreis und sollten daher stets die Entwicklung der Kurse im Blick behalten. Zum richtigen Zeitpunkt gekauft, gilt die Ölheizung aufgrund ihres geringen Verbrauchs als eine der günstigsten Heizungsarten – wenn nicht sogar die günstigste Lösung.

Demgegenüber bietet eine Heizung mit Gas folgende Vorteile:

  • Zuverlässigkeit
  • Platzersparnis
  • Komfort
  • Preisstabilität
  • Kombinationsmöglichkeiten

Bei einer Gasheizung muss kein Tank verbaut und dieser dementsprechend auch nicht aufgefüllt werden. Das ist deutlich komfortabler und zeitsparender als bei der Ölheizung. Die Preise bleiben dabei relativ stabil, sodass eine gute Planbarkeit herrscht und da die Vorräte noch lange nicht aufgebraucht sind, müssen vorerst auch keine drastischen Preisanstiege befürchtet werden.

Allerdings sind eben auch die Einsparungspotenziale geringer als bei der Alternative mit Öl. Gas gilt außerdem als etwas umweltfreundlicher, weil bei der Verbrennung weniger Schadstoffe ausgestoßen werden und eine Kombination mit der Warmwasserbereitung möglich ist. Vor allem entscheiden sich aber viele Eigenheimbesitzer für die Gasheizung, da ihre Anschaffungskosten gering sind und sie dabei auf Fördermittel wie KfW-Kredite zurückgreifen können.

Welche also die bessere Wahl ist, muss stets im Einzelfall entschieden werden – denn nicht überall steht ein Gasanschluss zur Verfügung und selbst wenn, gibt es auch überzeugende Argumente für die Ölheizung. Dennoch gilt sie auf lange Sicht als Auslaufmodell, weshalb sich ein Umstieg lohnen kann. Am intelligentesten lässt sich im Winter aber mit innovativen Technologien wie der Solarthermie oder Wärmepumpe heizen.

Heizen mit Wärmepumpe oder Solarthermie

Diese beiden Varianten gelten aktuell als die modernsten sowie umweltfreundlichsten Heizungsarten. Die Solarthermie nutzt Solarenergie, beispielsweise durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, um Wärme zu erzeugen und als Heizungsunterstützung in das System einzuspeisen. Sie wird beispielsweise gerne mit einer Pelletheizung kombiniert. Somit kann durch eine Solarthermieanlage eine Menge Geld gespart werden – und ebenso fossile Brennstoffe, was die Solarthermie zu einer nachhaltigen Option für warme Räume an kalten Wintertagen macht.

Bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe wird vor allem die Umweltwärme aufgefangen und so umgewandelt, dass sie als Heizungswärme genutzt werden kann. Sie stammt also in erster Linie aus der Luft, Erde und dem Grundwasser – und somit indirekt aus der Sonne. Allerdings müssen zumindest bislang noch rund 25 Prozent der Wärme zusätzlich aus Strom generiert werden, was die Umweltbilanz der Wärmepumpe ein wenig nach unten zieht.

Foto: stock.adobe.com @caifas

Dennoch gilt sie als innovativste derzeitige Heiztechnologie und als vielversprechend für die Zukunft. Auf die Frage, wie sich besonders umweltfreundlich heizen lässt, stellt sie also die Antwort auf dem ersten Platz dar. Doch auch die Pelletheizung mit Solarthermie, die Gas- oder Ölheizung ist an sich keine schlechte Wahl und bringt jeweils eigene Vorteile mit sich.

Kostengünstig heizen mit diesen simplen Tricks

Die Frage, wie sich intelligent im Sinne von umweltfreundlich heizen lässt, ist damit beantwortet. Allerdings bedeutet Nachhaltigkeit auch, möglichst wenig Energie für die Heizung zu verbrauchen. Das Sparen von Energie bringt zugleich finanzielle Vorteile mit sich, denn je weniger Öl, Pellets oder Gas benötigt werden, umso geringer fällt unterm Strich die Heizkostenrechnung aus. Wie also lässt sich in der eisigen Winterzeit auch intelligent im Sinne von kostengünstig heizen?

Insgesamt weniger heizen: Etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushalts entstehen im Winter allein durch die Heizung. Erst einmal sollte daher hinterfragt werden, ob nicht vielleicht allgemein weniger geheizt werden könnte. Als normale Raumtemperatur gelten rund 17 bis 23 Grad Celsius – je nach Verwendung des Raums und individuellem Empfinden. In vielen Wohnungen ist es aber deutlich wärmer und auch wenig genutzte Räume werden stark geheizt.

Es ist jedoch nicht unbedingt notwendig, im T-Shirt auf dem Sofa zu sitzen und zugleich leidet durch das Heizen die Luftqualität. Wer es also gerne warm hat, könnte durch das Herunterregeln der Heizkörper viel Energie und damit auch Geld sparen. Der Körper wird sich schnell umgewöhnen und dann fühlt sich auch der Kälteschock beim Gang vor die Tür nicht mehr ganz so schlimm an.

Foto: stock.adobe.com @Alena Ozerova

Raumtemperatur besser einstellen: Was viele Menschen nicht wissen: die Zahlen auf dem Heizkörper stehen für konkrete Temperaturen und können daher ein wichtiger Anhaltspunkt für „richtiges“ Heizen sein. Ein funktionstüchtiger Heizkörper sorgt demnach auf Stufe 1 für eine Raumtemperatur von rund zwölf Grad. Auf Stufe 2 sind es etwa 16 Grad, auf Stufe 3 rund 20 Grad und damit eine optimale Raumtemperatur. Auf Stufe 4 werden es hingegen bereits 24 und auf Stufe 5 sogar 28 Grad Celsius warm. Zwar können die Werte etwas schwanken, je nach Größe, Effizienz und Position des Heizkörpers. Dennoch braucht es nur selten Werte über der dritten Stufe, um für wohlige Wärme in den Räumen zu sorgen. Noch einfacher ist die Regelung der optimalen Raumtemperatur bei modernen Heizungen mit programmierbarem Thermostat.

Wärmebrücken finden und entfernen: Wenn die Wohnung trotz optimal eingestellter Heizung zu kalt ist, liegt das vermutlich an den sogenannten Wärmebrücken. Dabei handelt es sich um Bauteile, bei welchen die Wärme aus dem Inneren nach außen geleitet wird, sprich verloren geht. Häufige Beispiele sind Ecken der Außenwände oder undichte Fugen am Fenster. Wer also selbst eine Wohnung oder ein Haus besitzt, sollte solche Wärmebrücken suchen und entfernen. Bei gemieteten Objekten lohnt sich die Rücksprache mit dem Vermieter. Ansonsten wird sprichwörtlich „zum Fenster hinaus geheizt“ und auch die Bausubstanz leidet auf Dauer durch zu kalte und damit oftmals auch zu feuchte Räume, wodurch die Gefahr von Schimmel deutlich erhöht wird.

Wand hinter der Heizung dämmen: Wurde noch keine Fußbodenheizung installiert, werden meist noch klassische Heizkörper an den Wänden genutzt. Allerdings geht dabei ein Großteil der Energie eben an diese kalte Außenwand verloren. Sie zu dämmen, kann deshalb einen großen Effekt erzielen und dafür sorgen, dass mehr Wärme im Inneren ankommt und dort auch bleibt.

Somit muss insgesamt weniger geheizt werden, was wiederum Energieeinsparungen bedeutet. Wer die Wand nicht professionell dämmen kann oder will, nutzt dafür kurzerhand Dämmmatten aus dem Baumarkt. Eine gute Beratung ist dabei allerdings wichtig, um Folgeprobleme wie beispielsweise eine Schimmelbildung zu verhindern.

Fenster sowie Türen abdichten: Selbst Hand anlegen können Mieter und Eigenheimbesitzer aber auch im Bereich der Fenster sowie Türen. Die undichten Fugen oder Dichtungen im Rahmen können nämlich mit Profildichtungs- oder Schaumstoffbändern ausgebessert werden, bis sie professionell erneuert wurden. So lässt sich der kommende Winter trotzdem warm überbrücken.

Restwärme in der Nacht bewahren: In der Nacht wird viel unnötige Heizenergie verbraucht. Es ist nämlich nicht notwendig, nachts alle Heizkörper auf höchster Stufe eingeschaltet zu lassen. Stattdessen können diese heruntergeregelt werden, sodass die Räume am nächsten Morgen noch erträglich warm sind – nicht aber unbedingt auf kuschelige 23 Grad aufgeheizt. Wer beispielsweise sowieso erst eine halbe Stunde ins Bad geht, kann auch nur hier die Heizung über Nacht auf Stufe 3 lassen und die anderen Räume derweil am Morgen nach dem Aufstehen wieder erwärmen.

Dennoch sollte die Heizung mindestens auf Stufe 1 oder auf der Frostschutzfunktion (Schneeflocken-Symbol) bleiben. Bestenfalls werden zudem in der Nacht die Rollläden, Jalousien, Fensterläden & Co geschlossen, um den Wärmeverlust zu reduzieren. Dadurch bleibt über Nacht mehr Restwärme im Raum, sodass weniger (nach-) geheizt werden muss.

Keine Fenster (dauerhaft) kippen: Zuletzt kommt es noch auf das „richtige“ Lüften an. Natürlich würde es in der Theorie die meiste Heizenergie sparen, wenn einfach überhaupt nicht gelüftet wird. Allerdings wäre das nicht nur schlecht für das Raumklima und damit auch für die Gesundheit der Bewohner, sondern zugleich würde sich Feuchtigkeit im Inneren der Wohnräume sammeln, was zur Entstehung von Schimmel führt. Es ist daher wichtig, mehrmals pro Tag zu lüften.

Allerdings sollten im Winter keine Fenster dauerhaft gekippt werden. Stattdessen gilt es, für etwa zehn Minuten (mindestens aber, bis die Fenster nicht mehr beschlagen sind) alle Fenster sowie Türen zu öffnen. Dieses sogenannte Stoßlüften sorgt für den schnellstmöglichen Luftaustausch, wodurch so wenig Heizenergie wie möglich verschwendet wird. Zudem müssen solange die Heizkörper selbst ausgeschaltet werden, da das Thermostat sie sonst aufgrund der vorbeiströmenden kalten Luft auf die höchste Stufe regelt und dann wird ebenfalls sprichwörtlich aus dem Fenster geheizt.

Notfallplan: Und was, wenn die Heizung ausfällt?

Besonders günstig lebt es sich natürlich ganz ohne Heizung – was aber wohl für niemanden freiwillig infrage kommt. Schließlich sollte trotz oder gerade mit den genannten Tricks die Wohnung im Winter angenehm warm sein. Aber was, wenn die Heizung komplett ausfällt und somit unfreiwillig auf sie verzichtet werden muss?

Die Gründe dafür können vielfältig sein, beispielsweise ein technischer Defekt oder das Heizöl ist ausgegangen und die nächste Lieferung kommt erst in einigen Tagen. Jeder sollte daher einen Plan B haben, sozusagen für Notfälle. Wie also lässt sich diese Zeit trotzdem einigermaßen warm überbrücken?

Foto: stock.adobe.com @maryviolet

  1. Erst einmal hilft es, gleich vorzugehen wie in der Nacht. Also alle Fensterläden, Jalousien & Co schließen, um die Restwärme möglichst lange im Inneren der Räume zu behalten. Auch das Schließen der Türen, beispielsweise jener zum Flur, ist dabei oftmals hilfreich.
  2. Parallel zu den sinkenden Temperaturen muss nun natürlich die Kleidung wärmer werden, um eine Unterkühlung zu verhindern.
  3. Geht zumindest das warme Wasser noch, so hilft auch eine heiße Dusche oder ein ausgedehntes Bad – allerdings fühlt sich die Raumluft anschließend oft noch kälter an.
  4. Der Föhn kann dabei helfen, sich kurzzeitig aufzuwärmen, ist aber natürlich keine Dauerlösung.
  5. Selbiges gilt für den Ofen: Wer sich ohnehin schnell eine Pizza aufbacken oder andere Speisen im Ofen erwärmen möchte, kann die Tür anschließend offen lassen, damit die Restwärme in den Raum entweicht. So wird zumindest die Küche für einen kurzen Moment angenehm warm.
  6. Der Wasserkocher ist ebenfalls ein willkommener Helfer, um sich einen heißen Tee oder eine Wärmeflasche zu machen.
  7. Zuletzt kann natürlich auch mit Strom geheizt werden. Einen Radiator oder Heizlüfter im Keller stehen zu haben, schadet daher nie – ist aber nur eine kurzzeitige Überbrückungslösung. Denn solche Heizsysteme verbrauchen eine Menge Strom und werden daher schnell sehr teuer.

Wenn alles nicht hilft, bleibt nur noch die Devise: Bei Freunden nächtigen oder in einem Hotel einmieten, bis die Heizung wieder läuft…


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