Lohnen sich energetische Sanierungen bald noch mehr?

Gerade für Eigenheimbesitzer lohnen sich energetische Sanierungen, abhängig vom aktuellen Zustand des Hauses, bereits jetzt. Die Einsparungen, gerade bei der Heizenergie, sind mitunter enorm. Das Klimapaket der Bundesregierung sieht jedoch auch verbesserte Förderbeiträge vor, wenn Hausbesitzer künftig die Sanierungen vornehmen möchten. Aber was ist eigentlich geplant und wie sieht es mit der Umsetzung aus? Denn erst zuletzt kam in den Nachrichten, dass der Bundesrat dem Paket nicht in allen Teilen zustimmte und Nachforderungen stellt. Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal genauer an.

Was ist genau geplant?

Die energetische Sanierung von Wohnraum wird schon länger gefördert. Eigenheimbesitzern stehen hier ein Mix aus Krediten der Kfw-Bank, europäischer Mittel und teils Fördermittel aus der eigenen Region zur Verfügung. Geplant ist jedoch:

  • KfW-Förderung – sie soll deutlich erhöht werden, um einen höheren Anreiz für die energetische Sanierung zu schaffen.
  • Steuerliche Förderung – die Maßnahmen sollen steuerlich gefördert werden. Das kann natürlich geschehen, indem Eigenheimbesitzer die Arbeiten vermehrt von der Steuer absetzen können.
  • Heizungen – hier ist ein Verbot von Ölheizungen laut Klimapaket geplant. Der Umstieg auf andere Heizungsarten soll jedoch finanziell erleichtert werden.

Die steuerrechtlichen Elemente wurden vom Bundesrat aktuell erst einmal gestoppt, da die Finanzierungsfrage zwischen Bund und Ländern nicht geklärt ist. Wie es diesbezüglich weitergeht, muss der Vermittlungsausschuss bestimmen.

Welche Maßnahmen sind bei einer energetischen Sanierung wichtig?

Eine solche Frage kann keinesfalls pauschal beantwortet werden. Dafür sind Häuser zu verschieden. Zwei Beispiele:

  • Altes Wohnhaus, Baujahr 1960 – bei einem solchen Haus sind meist ganz andere Arbeiten notwendig, gerade dann, wenn ein Sanierungsstau herrscht. Wurde in der Zwischenzeit schon saniert, kommt es auf die Grundlage der letzten Sanierung an. Alles gemeinsam betrachtet, ergibt schließlich ein Bild.
  • Neues Wohnhaus, Baujahr 2000 – für den Bau wurden bereits andere Materialien verwendet, es wurden bessere Fenster eingebaut, auch die Dämmung ist auf die Moderne ausgelegt. Auch bei diesen Gebäuden gibt es Sanierungsbedarf, doch steht er meist weit hinter dem von Altbauten.

Eine andere Frage ist die Bauart des Hauses. Auch hier gibt es Unterschiede, denn ein Fertighaus in Holzbauweise muss anders betrachtet werden als ein Haus in Massivbauweise. Bevor sich Hausbesitzer für eine Sanierung entscheiden, sollten sie immer einen Fachberater mit ins Boot holen. Nur er kann beispielsweise aufzeigen, welche Fenster, Türen oder Dämmmaterialien notwendig sind, ob alles gemeinsam gemacht werden muss oder ob einzelne Teile favorisiert werden. Diese Energieberater sind zugleich unumgänglich, wenn staatliche Fördermittel abgerufen werden sollen. Allgemein geht es bei einer energetischen Sanierung jedoch um folgende Punkte:

  • Dämmung – Dach, Zwischendecken, Keller und Außenwände. Eine unzureichende Dämmung erlaubt es der Wärme nicht nur, das Haus zu verlassen, sie zieht auch Kältebrücken nach sich, die sich wiederum in Schimmel auswirken können.
  • Fenster – nach spätestens dreißig Jahren sollten die Fenster erneuert werden. Die meisten Häuser besitzen Fenster mit Doppelverglasung, mittlerweile ist die Dreifachverglasung Standard. Zugleich kommt es bei den Fenstern auf die Passform an. Jedes Haus arbeitet im Laufe seines Lebens, was sich wiederum in größeren Spaltmaßen auswirkt. Die Folge: Es zieht durch und entlang der nun undichten Fenster.
  • Türen – noch simple Eingangstüren sind echte Wärmekiller. Moderne Haustüren sind gedämmt und so dicht und gut eingepasst, dass es nicht zieht.
  • Heizung – der Umstieg auf eine moderne Heizungsanlage, oft gar verbunden mit neuen Heizkörpern und Heiztechnologien, lohnt sich in den meisten Fällen, wobei hier wieder das Alter und die Effizienz einer Anlage betrachtet werden müssen. Viele Eigenheime wurden zwar noch nicht energetisch saniert, doch die Anlage wurde in den letzten Jahren ausgetauscht.

Wie hoch stehen die Chancen auf eine Umsetzung?

Dämmungen senken den Energieverlust und schonen damit das Heizkostenbudget. Foto: Charles / Unsplash.com

In einigen Punkten wird das Klimapaket wohl umgesetzt werden, beispielsweise gilt das für den CO2-Preis für das Beheizen von Wohngebäuden. Dieser soll im Umkehrschluss wieder einen Anreiz für den Umstieg auf sparsame Modelle bieten. Wie hoch die Chancen auf die generelle Umsetzung des Klimapakets ist, hängt von etlichen Faktoren ab:

  • Vermittlungsausschuss – dieser muss sich vornehmlich mit der Finanzierungsfrage befassen. Die steuerlichen Vorteile für Sanierungen würden, rechtlich gesehen, den einzelnen Ländern zur Last fallen. Diese wollen jedoch den Bund mit an den Kosten beteiligen. Ohne eine Einigung wird es diesbezüglich kaum ein Gesetz geben.
  • CO2-Preis – einige Länder und Parteien, inklusive des »grünen« Baden-Württemberg, halten den CO2-Preis für verfassungsrechtlich bedenklich.
  • Nachverhandlungen – auch sie stehen immer wieder im Raum. Während die Bundesregierung zwar zuversichtlich ist, dass das Klimapaket vor Weihnachten verabschiedet werden kann, halten dies einige Bundesländer für »ehrgeizig und unwahrscheinlich«.

Viele dieser Aussagen stammen jedoch noch aus den Tagen vor der Wahl einer neuen SPD-Spitze. Da aktuell immerhin die Sorge verringert wurde, dass die GroKo ihr vorzeitiges Ende finden könnte, dürfte nun auch allgemein mehr Raum sein, sich mit der Umsetzung des Klimapakets und somit auch den möglichen Förderungen für Eigenheimbesitzer zu befassen, wobei die SPD erst jetzt ankündigte, das Klimapaket nachverhandeln zu wollen.

Eine klare Einschätzung über die Chancen der Umsetzung wird wohl erst nach dem SPD-Parteitag an diesem Wochenende möglich sein.

Eine energetische Sanierung lohnt sich in jedem Fall

Eigenheimbesitzer, die vor der Überlegung stehen, ihr Heim energetisch zu sanieren, sollten dies unabhängig des Klimapakets machen. Eventuell müssen sie auf erhöhte Förderbeträge verzichten, doch im eigenen Geldbeutel macht sich die Sanierung stets bemerkbar. Vergeht die teure Heizenergie nicht in den Wänden und Fenstern und arbeitet die eigene Heizung effizienter, sinken automatisch die Unterhaltskosten des Hauses.

Und auch jetzt schon bietet die KfW-Bank gute Fördermöglichkeiten. Wer zugleich mehrere Kostenvoranschläge einholt und eventuell europäische oder kommunale Förderungen mit in Betracht zieht, dem wird der Aufwand wenigstens deutlich erleichtert. Und spätestens dann, wenn der CO2-Preis berechnet wird, bleibt mehr Geld bei denen, deren Haus emissionsarm ist. Einen Vorteil hat das ganze Theater um den Klimapakt jedoch: Es ist Winter, die meisten Personen warten bis zum Frühjahr, um ihr Haus zu sanieren. Bei diesen Temperaturen möchte kaum jemand sanieren, zudem sind die Handwerker vielerorts so ausgelastet, dass die Politik bis zum Starttermin noch ausreichend Zeit hat, einen Entschluss zu fassen.


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