Auf der Straße nach Süden (4): Die Friseurin, die kam, sah und wollte

Sie kam aus der Türkei, ihr Schulabschluss wurde nicht anerkannt, sie konnte kein Deutsch. Als Aysel Kiziltoprak 1990 in Deutschland landete, war sie eine von vielen aus ihrem Land. Eine von den vielen, über deren Kopf hinweg heutzutage über Integration diskutiert wird. Die türkische Kurdin dient in dieser Diskussion mittlerweile als sehr gutes Beispiel, weil sie nichts hatte - außer einem Ziel, und das hat sie nun erreicht.
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Leipzig-Connewitz: Schmelztiegel der Andersartigkeit, der verrückten Typen, der im wahrsten Sinne des Wortes abwegigen Projekte, der skurrilsten Lebensgeschichten. Seit Dezember ist der Stadtteil um eine dieser Lebensgeschichten Connewitzer Art reicher. Denn im alten Spielzeugladen neben der Sparkasse, direkt auf der Karl-Liebknecht-Straße, fast am Kreuz, hat Aysel Kiziltoprak ihr Friseurgeschäft eröffnet. Wo früher Gesellschaftsspiele verkauft wurden, hat die türkische Kurdin in ihrem persönlichen „Spiel des Lebens“ die nächste Runde erreicht.

In der Türkei geboren, landete Kiziltoprak 1990 mit ihrer Familie in Deutschland, ohne auch nur einen Brocken Deutsch zu können. Der türkische Schulabschluss der damals 13-Jährigen wurde in Deutschland nicht anerkannt. Ohne Schulabschluss keine Ausbildung, ohne annehmbares Deutsch sowieso nicht. Kiziltopraks Zukunft in Deutschland war eigentlich schon zu Ende als sie begonnen hatte. Doch die Teenagerin blies zu Hause keine Trübsal, sondern engagierte sich für ihre Zukunft. Sie suchte den Kontakt zu Deutschen, lernte die Sprache des Landes und schlug sich vorerst mit Nebenjobs durch das Leben. Eine Lehrstelle bekam sie trotzdem nirgends.

Als das Arbeitsamt in ihrer neuen Heimatstadt Bremen 2003 eine Berufsorientierung anbot, durfte sie, die nicht ewig in einem Restaurant jobben wollte, teilnehmen, mit einem festen Ziel vor Augen: „Ich wollte schon immer Friseurin werden. Das war meine Chance“, so die heute 34-Jährige. Und tatsächlich: Die Berufsorientierung war der Wendepunkt zum Guten, denn sie fand eine Verbündete. „Meine Lehrerin Birgit Wiechmann hat mich in dieser Zeit sehr unterstützt, mich als Menschen und nicht nur als Migrantin gesehen“, so die ehemalige Bremerin. Wiechmann war in der Seminargruppe Lehrerin und Ansprechpartner. Schon bald wurde sie auf das Engagement der jungen Frau aufmerksam. Noch heute schwärmt sie von ihrer ehemaligen Schülerin, wenn sie über die damalige Zeit spricht. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihr das Praktikum ihrer Schülerin. „Frau Kiziltoprak arbeitete für vier Wochen in einem Friseursalon. Mit ihrem Engagement erreichte sie, dass der Inhaber außerplanmäßig einen Ausbildungsplatz einrichtete.“Aysel Kitziltoprak schien am Ziel, auch wenn es viele Zweifler gab. „Die Führungskräfte bei dem damaligen Bildungsträger hielten den Plan, dass sie eine Ausbildung macht, für abwegig. Schließlich hatte Frau Kiziltoprak keinen deutschen Schulabschluss, und dann ?die schwierigen Fächer wie Chemie und Biologie….‘ Wir setzten das mit Erfolg durch“, erinnert sich Wiechmann, die ihre ehemalige Schülerin dann weiterhin noch bei der Ausbildung und der anschließenden Meisterschule unterstützte und gemeinsam mit ihr diesen schweren Weg abschloss. „Nachdem sie ihren Meister erfolgreich gemacht hatte, haben wir einen großen Sack Karteikärtchen – vorne Fragen, hinten Antworten – entsorgt, das Ritual werde ich nie vergessen.“

Für das gemeinsame Bestreiten dieses Weges ist Kiziltoprak ihr noch heute dankbar. „Ohne sie hätte ich das alles nicht geschafft“, so die Neu-Leipzigerin, die in Bremen nach Ende ihrer Meisterschule vergeblich einen Friseursalon gesucht hatte. „Ich wollte unbedingt selbstständig sein und mein eigenes Geld verdienen, eine dauerhafte Anstellung kam für mich nicht in Frage.“ Bremen, die Stadt mit der wohl größten Friseurdichte Deutschlands, ließ sie deshalb hinter sich und kam nach Leipzig zu ihren Geschwistern, die hier ebenfalls selbständig sind.Seit Dezember ist ihr eigener Laden „Hairban by Aysel“ eine neue, ungewohnte Strähne in der Leipziger Friseurlandschaft. „Ich bin die erste türkische Friseurin in Leipzig und das wird sich auch in meiner Arbeit zeigen.“ Kiziltoprak will auf einem mittleren Preisniveau mit der türkischen Art des Frisierens, der Fadentechnik, der Spezialisierung auf Frisuren für Events und Hochzeiten ihre Kunden begeistern. Die ersten Erfahrungen sind positiv, wenn auch nicht von Anfang an. „Manche Kunden kommen rein und studieren erstmal die Meisterbriefe an der Wand. Dann fragen sie: ?Hier gemacht oder in der Türkei?‘ Aber das ist nicht schlimm. Die Leipziger sind insgesamt offen und nett. Das gefällt mir.“

Neben der türkischen Arbeitsweise legt Kiziltoprak auch Wert auf eine typgerechte Beratung. „Es gibt viele Friseursalons, die alles machen, nur um Geld zu bekommen. Ich will, dass der Kunde glücklich und zufrieden ist und wiederkommt. Ich könnte 24 Stunden Harre schneiden.“ Schon zwischen Ausbildung und Meisterschule arbeitete sie bei einigen Friseuren gehobener Kategorien und informiert sich seit jeher auch über die neuesten Trends rund um den Kopf.

Doch würde sie tatsächlich soviel Zeit in ihr Berufs-Hobby investieren, bliebe noch weniger Zeit für ihren neunjährigen Sohn, den sie schon in jungen Jahren mit der Kultur des Landes vertraut machte. „Wir lasen viele deutsche Bücher gemeinsam. Auch wenn wir nicht alles verstanden: Wenn du integriert sein willst, dann musst du doppelt so viel machen wie andere. Mein Sohn spricht auf jeden Fall viel mehr Deutsch als Türkisch. Mittlerweile korrigiert er mich sogar, wenn ich Fehler mache.“ Aber das passiert relativ selten. Das Deutsch von Aysel Kiziltoprak ist nach 22 Jahren in Deutschland fast perfekt.

Ihr Salon ist eine gute Möglichkeit, Landsleuten mit ähnlichen Voraussetzungen Mut zuzusprechen. „Ich will auf jeden Fall auch Anlaufpunkt für Migranten sein. Es gibt viele, die hier keinen Abschluss haben, denen muss geholfen werden. Ich kann auch nicht verstehen, dass viele Deutsche nicht arbeiten. Im Gegensatz zur Türkei sind die Bedingungen hier sehr, sehr gut. Ich wollte unbedingt arbeiten.“

Ihre ehemalige Lehrerin und Mentorin Birgit Wiechmann erzählt ihren Schülern mittlerweile zu gerne vom guten Beispiel der türkischen Kurdin. „Sie widerlegt das hartnäckige Gerücht, Migranten kämen nur wegen staatlicher Transferleistungen nach Deutschland. Gerade türkischstämmige Mitbürger leben größtenteils von selbständigen Einnahmen und sprechen Deutsch, so zum Beispiel auch ihre Geschwister. Und sie alle arbeiten, als hätten sie den sogenannten ‚deutschen Fleiß‘ inhaliert.“ Ein Lob, was in einer zerfahrenen, emotional aufgeladenen Debatte über Integration sehr selten zu hören ist. Ob dieser Geschichte fragt man sich, warum.


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