Artikel vom Samstag, 7. Oktober 2017

3. Runde Sachsenpokal

SV Zeißig vs BSG Chemie Leipzig: 1:3

Foto: BSG Chemie Leipzig /Christian Donner

Trainer Dietmar Demuth hat für das Pokal-Pflichtspiel ordentlich durchgewechselt. Das alte Problem der BSG indes bleibt: die Chancenverwertung. Chemie dominiert in der ersten Habzeit das Spiel, erzielt aber keine Tore und leistet sich noch ein paar Fehler. So hält sich Zeißig wacker, erkämpft sich nach der Pause gar einen Elfmeter und den Führungstreffer. Dann aber macht Chemie Ernst und Tore. Am Ende ein sicherer Sieg und der Einzug in die nächste Runde des Sachsenpokals. Weiterlesen

7.045 Leipziger im Sanktionsfeuerwerk des Jobcenters

Ute Elisabeth Gabelmann hat da mal vier berechtigte Fragepakete zur Sanktionspraxis im Jobcenter Leipzig

Foto: L-IZ

Für alle LeserDas Jobcenter Leipzig legt zwar aller halben Jahre eine Art Leistungsbilanz vor, die vom Leipziger Stadtrat brav abgenickt wird. Und jeden Monat lobt sich Leipzigs Arbeitsagentur dafür, wie gut sie beim Integrieren der Arbeitsuchenden ist. Aber wirklich gut ist sie dabei nicht. Sonst würde das Jobcenter Leipzig nicht Jahr für Jahr in der Spitzengruppe der Sanktionsmeister landen. Ein Thema, das Ute Elisabeth Gabelmann jetzt mal wieder in den Stadtrat trägt. Weiterlesen

500 Jahre Reformation. Und was nun? War’s das?

Zum letzten Mal! „Die amerikanische Päpstin“ – Theatersolo von Esther Vilar mit Sibylle Kuhne als Päpstin

Foto: Kerstin Becker

Zukunftsvision. Eine Frau auf dem Thron des Papstes. Johanna II. findet eine in jeder Hinsicht ruinierte Kirche vor, der die Gläubigen davonlaufen. Was tun? Esther Vilars grandioses Stück behandelt die Haltung der katholischen Kirche zu brennenden Fragen wie Abtreibung, Zölibat und Homosexualität mit kabarettistischem Witz, ohne je blasphemisch zu werden. Weiterlesen

Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro kommt aktueller Demenzforschung zugute

Begehrter Alzheimer-Forschungspreis für Leipziger Uni-Professorin

Foto: Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Für FreikäuferMit dem diesjährigen Alzheimer-Forschungspreis der Hans und Ilse Breuer-Stiftung wird die renommierte Wissenschaftlerin Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller vom Universitätsklinikum Leipzig ausgezeichnet. Damit geht der zum elften Mal vergebene Preis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, an eine Forscherin, die ihre wissenschaftliche Laufbahn ganz dem Verständnis der Epidemiologie, der Versorgung und der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen gewidmet hat. Weiterlesen

Leipziger Forschung an Neandertaler-DNA

Das Neandertaler-Erbgut beeinflusst Hautton und Haarfarbe heute lebender Europäer

Foto: Frank Vinken, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Für alle LeserEr steckt zwar nur zu einem kleinen Prozentsatz in unseren Genen – aber er beeinflusst eine Menge von den Dingen, die uns ausmachen. Dieser seltsame Neandertaler, mit dem sich der moderne, aus Afrika einwandernde Mensch vor ungefähr 45.000 Jahren vermischte. Und das hatte Folgen: für unsere Hautfarbe, unsere Haarfarbe, unseren Schlaf, unsere Stimmung. Weiterlesen

Menschheitsgeschichte im Spiegel der Wälder Nordafrikas

Wie die Wälder Marokkos von Klimaveränderungen und menschlichem Handeln in den vergangenen 4.000 Jahren erzählen

Foto: Arbeitsgruppe Physische Geographie der Universität Leipzig

Für alle LeserMit dem Klimawandel rückt eine Forschungsgruppe an der Uni Leipzig immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit, die sich mit etwas beschäftigt, was in den meisten Geschichtsbüchern nicht vorkommt: Wie haben große Klimaveränderungen eigentlich die Geschichte der Menschheit verändert? Ganze Zivilisationen sind durch solche drastischen Veränderungen untergegangen. Zum Beispiel in Nordafrika. Das ist das Arbeitsthema von Prof. Dr. Christoph Zielhofer. Weiterlesen

Reise in ein tatsächlich verschwundenes Land

Norbert Vogels „Leipziger Landschaften“ aus der Endzeit von Kohle, Ruß und Stadtverfall

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Fotobände aus dem Lehmstedt Verlag zeigen die DDR so, wie sie seinerzeit in offiziellen Organen nicht gezeigt werden durfte, wie sie die Bewohner dieses Landstrichs aber tagtäglich erlebten – mit allen Freuden, Kargheiten und – nicht zu vergessen: Grautönen. Das Grau kam nicht nur vom Verfall der Häuser. Leipziger wissen das. Deswegen war das Buch „Leipziger Landschaften“ von 1986 eine kleine Sensation. Weiterlesen