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Katrin Göring-Eckardt besucht die LZ: Da war ja auch noch was mit Medien

Manchmal gibt es auch einen Redaktionsbesuch im Wahlkampf. Am Freitag, 10. September, besuchte Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und Spitzenkandidatin der Thüringer Landesliste für die Bundestagswahl, Leipzig und auf ein kleines Stündchen auch das Büro der Leipziger Zeitung im Haus der Demokratie. Zeit für ein kleines Gespräch auch über Medien und Politik.

Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung Nr. 94: Klima im Wahlkampf, Polizei im Interview und die Grenzen unserer Seele

Wer jetzt, so knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl, immer noch nicht weiß, was er denn nun wählen könnte, sollte, dürfte, dem gibt auch die jetzt erschienene neue Druckausgabe der „Leipziger Zeitung“ ein paar Tipps. Insbesondere, was die Leipziger Direktkandidat/-innen im Süden betrifft (die im Norden wurden in der Ausgabe Nr. 93 vorgestellt), und was denn nun die Parteiprogramme eigentlich – aus kommunaler Perspektive – unterscheidet.

Pseudolinker Journalismus: Stadtmagazin „Kreuzer“ gegen „Biomare“

Vor einiger Zeit erreichten uns Informationen zu einer möglichen Geschichte für die LZ, welche uns intern einiges Kopfzerbrechen bereitete. Einige ehemalige Angestellte des Leipziger Handelsunternehmens „Biomare“ hätten sich zusammengetan, um Arbeitsbedingungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber öffentlich zu problematisieren. Normalerweise: jederzeit. Eines der Probleme jedoch: möglichst anonym, was die Zielrichtung des Ansinnens irgendwie konfus machte. Es roch nach etwas Persönlichem und brachte ohne laufende Arbeitsgerichtsprozesse eine schwierige Faktenlage mit sich.

Malte Reupert von „Biomare“ im LZ-Interview: „Wer sich darauf konzentriert, die Schuld beim anderen zu suchen, wird sehr schnell wieder in einer ähnlichen Situation...

In der Print-Ausgabe 8/2021 und anschließend auch online thematisiert der „Kreuzer“ eine Gruppe ehemaliger Angestellter des Unternehmens „Biomare“, welche in den vergangenen fünf Jahren das Unternehmen offensichtlich im Streit oder zumindest unglücklich verließen. Dazu führten die Journalistinnen des Stadtmagazins auch ein Interview mit Unternehmensgründer Malte Reupert, welches das Medium bislang jedoch nicht im Original veröffentlichen will. Also hat die LZ einige ergänzende Fragen zu im Artikel fehlenden Angaben an „Biomare“ versandt und nachfolgende Antworten erhalten.

Tobias Prüwer vom Stadtmagazin „Kreuzer“ zu den LZ-Fragen: „Lernprozess ist für uns nicht erkennbar“

In der Print-Ausgabe 8/2021 und anschließend auch online thematisiert der „Kreuzer“ eine Gruppe ehemaliger Angestellter des Unternehmens „Biomare“, welche in den vergangenen fünf Jahren das Unternehmen offensichtlich im Streit oder zumindest unglücklich verließen. Dazu führten die Journalistinnen des Stadtmagazins auch ein Interview mit Unternehmensgründer Malte Reupert, welches das Medium bislang jedoch nicht im Original veröffentlichen will. Also hat die LZ einige ergänzende Fragen zu im Artikel fehlenden Angaben an den „Kreuzer“ versandt und nachfolgende Antworten erhalten.

Postbank-Studie bestätigt: Corona-Jahr hat die Internet-Nutzung der Jugendlichen noch einmal deutlich forciert

Vor ein paar Jahren wäre man noch zutiefst erschrocken, wenn eine Postbank-Jugendstudie zum Ergebnis gehabt hätte: „Jugendliche in Deutschland surfen im Schnitt mehr als 70 Stunden pro Woche im Netz“. Das ist zwar noch immer ein Grund zum Erschrecken, denn die Ärzte können ein Lied singen über die gesundheitlichen Folgen dieses Verhaltens. Aber heute erzählt es auch von einer Lebenswelt, in der ohne digitale Dauerpräsenz praktisch gar nichts mehr geht.

Die neue Print-Ausgabe der Leipziger Zeitung: Zwischen Impfmuffeln, Klimaversagern und UFOlogen

Ungeimpfte müssen draußen bleiben. Vielleicht kommt es ja bald so, wie es Schwarwel in der Titel-Karikatur der neuen Leipziger Zeitung (LZ) überspitzt darstellt. Da nutzt aller Trotz und alle Zipfelmützigkeit nichts: Einigermaßen in den Griff bekommt man eine Pandemie nur durch eine möglichst hohe Impfquote. Da muss eine Gesellschaft solidarisch sein, auch wenn ein paar besonders verquere Denker meinen, es würde ausgerechnet ihre kleine Freiheit demolieren. Das Gegenteil ist der Fall.

Das Magazin zur Ausstellung „Kennzeichen L“: Ändern? Machen? Hypen?

Am 16. Juni wurde im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung „Kennzeicen L“ eröffnet. Die hat sich eine regelrechte Herkulesaufgabe gestellt: „Was also macht diese Stadt stark, verwundbar, liebenswert oder auch anstrengend? Lässt sich das Lebensgefühl von 600.000 Menschen aus der Geschichte heraus verstehen? Und ist das sprichwörtliche ‚Kennzeichen L‘ mehr als ein Stück Blech an der Stoßstange?“ Und ein Magazin gibt es auch noch dazu.

Die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“: Die relevanten Themen jenseits der Fußballerhitzung

Da ist es wieder, das nette Deutschlandhütchen. Das ja nicht nur spätbegeisterte Fußballanhänger tragen, sondern bekanntlich auch echauffierte Demonstranten in Dresden. Schwarwel hat es in der Titelkarikatur der neuen „Leipziger Zeitung“ wieder einem feierfreudigen Kartoffelmännlein aufgesetzt, das hocherfreut ist, dass es wieder „relevante Themen“ gibt. Also Fußball und Hitze. Fußball gibt es als relevantes Thema tatsächlich in dieser Ausgabe.

Leipziger Zeitung Nr. 91: Hausdurchsuchungen, Landtagswahlen und der introvertierte Monolog des Dr. Faust

Das sächsische LKA hat sich in jüngster Zeit ja einige Schoten geleistet. Gegen 17 Polizeibeamte des Mobilen Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) wird unter anderem wegen gemeinschaftlich begangenen Diebstahls von 7.000 Schuss Munition und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Und Bezüge zur „Reichsbürger“- oder „Prepper“-Szene gibt es auch noch. Und mit zweifelhaften Methoden versuchen augenscheinlich ein paar Ermittler seit Jahren, das Umfeld von Chemie Leipzig zu kriminalisieren und scheuen auch nicht vor der Schikane Unschuldiger zurück.

Die Printausgabe der LZ Nr. 90: Leo träumt im Zeitungslesesessel

Der Monat verfliegt. Kaum hat man das neue Kalenderblatt umgeschlagen, merkt man verdattert, dass gleich der nächste Monat anfängt. Und der eben noch neu war, ist weg, als hätte ihn jemand gemaust. Die Katze vielleicht. Aber die schaut so unschuldig, als könnte sie keiner Maus was zuleide tun. Wer also dann? Der DHL-Bote? Oder der Sockenfresser aus der Waschmaschine? Wer war's?

Gewalt gegen Journalist/-innen erreicht in Deutschland eine „noch nie dagewesene Dimension“

Gewalt gegen Medienschaffende hat in Deutschland im vergangenen Jahr eine „noch nie dagewesene Dimension“ erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) in einem internationalen Vergleich. Die Nichtregierungsorganisation zählte 2020 mindestens 65 Angriffe auf Journalist/-innen und rechnet mit einer hohen Dunkelziffer. Verantwortlich für die hohe Zahl seien vor allem Teilnehmer/-innen an Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, wie beispielsweise jener am 7. November 2020 in Leipzig.

Vertrag mit der DNB: Ehemalige Bestände der Leipziger Stadtbibliothek können jetzt auch für die Forschung erschlossen werden

Dass in der Deutschen Nationalbibliothek auch Sammlungsbestände der Leipziger Stadtbibliothek stehen, ist eher selten ein Thema. Jetzt wurde es einmal wieder publik, nicht weil die Stadt Leipzig die Bestände zurückhaben möchte. Vielmehr hat die Stadtbibliothek jetzt einen Vertrag über diese wertvollen Bestände geschlossen, damit alles einen rechtlichen Rahmen hat.

Die Printausgabe der LZ Nr. 89: Die Rolle der anderen für unser im Lockdown verschwundenes Selbst

Es sind drei Zitate, die ganz unverhofft zusammenbringen, was in der neuen Ausgabe der neuen „Leipziger Zeitung“ (Ausgabe 89) zusammengehört, auch wenn unsere emsigen Kolleginnen und Kollegen das so wahrscheinlich gar nicht zusammengedacht haben. Das erste stammt von Jens-Uwe Jopp, der als Lehrer nun wirklich weiß, wie das Zusammenleben mit jungen Menschen ist.

HTWK-Studie: Netzwerkdurchsetzungsgesetz drängt digitale Plattformen zum präventiven Löschen

Mit dem 2017 in Kraft getretenen Gesetz wollte die Bundesregierung Hassrede im Internet bekämpfen und die Sozialen Netzwerke zu einer schnellen Löschung bestimmter strafbarer Inhalte verpflichten. Die am Mittwoch, 24. März, veröffentlichte Untersuchung von Marc Liesching, Professor für Medienrecht und Medientheorie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), gelangt zu dem Befund, dass das NetzDG fast keinen unmittelbaren Regulierungseffekt bei den global agierenden Sozialen Netzwerken Facebook, YouTube und Twitter hat. Obwohl es durchaus Effekt hat und deshalb tatsächlich wirkt.

Westsicht, Ostsicht: Vertrauen in Medien fängt im Lokalen an

In seinem Arbeitspapier für die Otto-Brenner-Stiftung „30 Jahre staatliche Einheit – 30 Jahre mediale Spaltung“ ging Lutz Mükke auch auf das unterschiedliche Vertrauen ein, das Ost- wie Westdeutsche den Medien entgegenbringen. Die fehlende Identifikation der Ostdeutschen mit ihrer Repräsentanz in den Massenmedien sei ein Grund dafür, dass das Vertrauen im Osten geringer sei.

Ein Arbeitspapier für die Otto-Brenner-Stiftung: Sorgen Medien für die westdeutsche Bevormundung des Ostens?

Einen schönen Stein hat die Otto-Brenner-Stiftung in den deutsch-deutschen Teich geworfen, als sie am 3. März das Arbeitspapier „30 Jahre staatliche Einheit – 30 Jahre mediale Spaltung“ veröffentlichte. Untertitel: „Schreiben Medien die Teilung Deutschlands fest?“ Geschrieben hat es der Leipziger Journalist Lutz Mükke, der sich mit dem Thema schon länger beschäftigt.

Kommentar: Warum Umweltthemen in der LZ nicht ins Laufgatter kommen

Manchmal muss man Dinge erklären, immer wieder, wenn es sein muss. Denn nicht alle waren ja von Anfang an dabei und haben miterlebt, wie bei uns einige Entscheidungen gefallen sind. Grundlegende. Zum Beispiel die simple Entscheidung, dass es ausgerechnet auf l-iz.de keine Rubrik Umweltschutz oder wie immer man das nennen mag gibt. Dabei schreiben wir doch so viel darüber?

Leipziger Zeitung Nr. 88: Corona als Brandbeschleuniger und die Denkblockaden im Lockdown

Am Ende kennen alle nur noch ein Thema. Das ist tragisch. Aber vielleicht auch normal. Jedenfalls dann, wenn eine Gesellschaft das Denken verlernt hat. Denken ist übrigens die Voraussetzung für Querdenken, jedenfalls für das, was man wirklich darunter verstehen sollte und was nichts mit dem zu tun hat, was die sogenannten Querdenker auf unseren Straßen treiben. Aber vielleicht fällt das alles im auferlegten Alleinzuhausesitzen immer schwerer. Kann sein. Blättern wir auf.

Framing, Rechtspopulisten und Journalismus: „Es gibt keinen Masterplan“

Gern gibt sich die AfD als bürgerlich-konservative Volkspartei, die sich um den „abgehängten Osten“ kümmert. Wie machen die Rechtspopulisten ihre Bilder medial salonfähig? Wir sprachen mit der HTWK-Absolventin Sonja Heyen, die sich in ihrer kürzlich als Buch publizierten, nicht-repräsentativen Masterarbeit mit dieser Frage auseinandergesetzt hat – und Schlüsse zieht, wie professioneller Journalismus mit der Partei umgehen soll. Die 26-Jährige hat zuletzt Medienmanagement studiert und hält sich aktuell bis Ende März für einen Freiwilligendienst in Rijeka (Kroatien) auf.

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