Medien

Der Saechsische Landtag: Ort der Wahl am 5. Juli 2023. Foto: Oliver Killig
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Gefährliche Nähe: Sachsens Landtag sucht neutrale Medienrätin

Letztlich wird die Spur dieser Geschichte wie so oft zum Geld führen. Auch zu dem der LEIPZIGER ZEITUNG (L-IZ.de) und nahezu aller lokalen Medien im Freistaat Sachsen. Und sie beginnt bei einer neuen Medienförderung der SLM, einer bereits sieben Mal gescheiterten Wahl einer designierten Medienrätin mit Interessenskonflikten und der Frage, was eigentlich „kommerzieller“ und „nichtkommerzieller […]

Aufgeschlagene Bibelseiten.
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Nachdenken über … die Bibel und ihre Leser

„Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung liest regelmäßig in der Bibel, deutlich mehr Menschen finden aber ihre Inhalte interessant“, meldete die Theologische Fakultät der Universität Leipzig am Donnerstag, dem 29. Juni. Es war das Ergebnis einer Studie von Theolog/-innen der Universität Leipzig, die 2022 im Rahmen ihres interdisziplinären Projekts „Multiple Bibelverwendung in der spätmodernen […]

Podium am 13. Juni im Stadtbüro
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Diskussion im Stadtbüro: Kriegt der Journalismus irgendwann die Klimakurve? + Video

Sind wir nun klüger? Sind die Zuhörer der Diskussionsveranstaltung „Journalismus in Zeiten der Klimakrise“, zu der Scientists 4 Future Leipzig und das Referat Wissenspolitik der Stadt Leipzig am Dienstag, 13. Juni, ins Stadtbüro am Burgplatz eingeladen hatten, etwas besser informiert, wie (Klima-)Journalismus funktioniert? Denn längst weiß eine Mehrheit der Bundesbürger, wie gefährlich der Klimawandel ist […]

Die Zeitung machen, statt machen lassen. Foto: Ralf Julke
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„Bürgerjournalismus“: Mehr geht immer!

Beteiligung, gemeinsame Entscheidungsfindung, ein aktives Einbringen in die Demokratie: Von Beginn an setzt das von der LZ unterstützte „Uferleben e.V.“-Projekt „Bürgerjournalismus“ in Sachsen auf zwei Arten der direkten bzw. indirekten Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Gewünscht war zum einen vor allem das aktive Mitwirken der Teilnehmenden durch die Ausarbeitung von relevanten Themen in/ aus der […]

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Mediale Aufklärung beginnt im Grundschulalter

Seit mehreren Jahren engagiert sich Florian Buschmann in Schulen, um kritischen Medienverhalten vorzubeugen. Inzwischen wird er mit seinem Team, den OFFLINE HELDEN, immer mehr in Grundschulen gerufen. Doch ist das überhaupt notwendig? Wir fragen nach!  „Für uns ist jede Veranstaltung wie ein kleines Fest. Vor einem der letzten Workshops kamen einige Schüler und Schülerinnen bereits […]

Cover der Museumszeitung Nr. 3.
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Stadtmuseum legt seine dritte „MuZe“ vor: Schillers Freude, bedenkliche Bilder und lauter Baustellen

In einer eigenen Museumszeitung mit dem Namen „MuZe“ lässt das Stadtgeschichtliche Museum die Leipziger seit einiger Zeit teilhaben an dem, was auch hinter den Kulissen des Museums passiert. Und das Meiste passiert tatsächlich hinter den Kulissen. Jetzt ist Nr. 3 dieser Zeitung erschienen, die auch schon einmal ankündigt, womit sich eine große Ausstellung im nächsten […]

Cover Humor und Tod.
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Humor und Tod: Warum Trauer sich auch in unbändigem Lachen entladen kann

Wenn bei jeder einzelnen Ausgabe von „Drunter+Drüber“, dem „Magazin für Endlichkeitskultur“, so viele Karikaturisten und Satiriker mitarbeiten, dann ist in Nr. 16 auch einmal das Thema „Humor und Tod“ dran. Auf den ersten Blick ein absolutes Tabu, denn übers Sterben macht man doch keine Scherze, oder? Sterben ist eine ernste Sache. Bestenfalls darf sich ein […]

Cover Amtsblatt Januar 2023.
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Freibeuter und SPD starten neuen Vorstoß: Das Leipziger Amtsblatt braucht ein neues Verteilsystem

Mehrfach wurde in den vergangenen Jahren in der Ratsversammlung über die Zukunft des Leipziger Amtsblatts diskutiert. Jedes Mal endete die Debatte mit einer Bewahrung des aktuellen Zustands, mit dem einige Fraktionen im Stadtrat nicht einverstanden sind. Und so wagen die Fraktionen von SPD und Freibeutern jetzt einen neuen Vorstoß, um die Verteilung des Amtsblatts neu […]

Brennende Barrikade.
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Zurück ins Getümmel: Was mich in den ersten Jahren bei der LZ beschäftigt hat

Pressegespräch im Seminargebäude der Universität, irgendwann im Frühling 2015. Ausnahmsweise sind es mal keine Politiker/-innen, Unternehmer/-innen oder Aktivist/-innen, die einladen, sondern Journalisten. Drei Männer, die eine lokale Wochenzeitung für Leipzig planen, sitzen vor mir – es sind fast die einzigen Personen im Raum. Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich in den letzten Monaten meines Studiums. […]

Porträt Michael Fernau.
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Was bleibt von der Zeitung? Ein Besuch bei Michael Fernau, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig

Dass Bücher so etwas sind wie das Gedächtnis der Nation, das war zumindest den Menschen, die sich mit Büchern beschäftigten, schon im 19. Jahrhundert klar. Manche Nationalbibliothek hat ihre Ursprünge sogar im 18. Jahrhundert. Aber dass die im 19. Jahrhundert zum Massenmedium werdenden Zeitungen des Aufhebens wert sein könnten, das brauchte noch seine Zeit als […]

Finanzierung Einkommende Zeitungen von 1650. © gemeinfrei Wikipedia
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Die Finanzierungskrise: Professioneller Journalismus muss entlohnt werden

Mitte des 17. Jahrhunderts wurde in Leipzig die erste Tageszeitung der Welt geboren. Die von Thimoteus Ritzsch verlegten „Einkommenden Zeitungen“ gelten als der Anfang des gedruckten Pressewesens. Das Finanzierungsmodell zu Ritzschs Zeiten: der Einzelverkauf. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich dann die ersten Abonnement-Möglichkeiten. Außerdem wurde das staatliche Anzeigenmonopol aufgehoben, wodurch eine neue Einnahmequelle entstand. Das […]

Was nützt der beste Empfang, wenn es keine Lokalnachrichten mehr gibt? Foto © freepik.com
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Prognose: Nachrichtenwüsten – bis 2025 sind rund 40 Prozent der deutschen Gemeinden ohne Lokalzeitung

News Deserts, also Nachrichtenwüsten – so werden in den USA mittlerweile Gebiete genannt, in denen es keine Lokalzeitung mehr gibt. Weder digital noch gedruckt. Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) malt eben solch ein düsteres Bild auch für Deutschland. 2025 sollen rund 4.400 Kommunen von keiner Lokalzeitung mehr beliefert werden können. Damit würden 40 Prozent […]

Kaffee, Stift, Zeitumg.
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Die LZ Nr. 111: Die letzte gedruckte, bevor sie ein ePaper wird

Verschieben wir also die eigentlich an dieser Stelle geplante Buchbesprechung noch einmal um einen Tag und besprechen dafür die letzte, wirklich letzte „Leipziger Zeitung“ auf Papier. Die nächste Ausgabe wird es in einem neuen Format als ePaper geben. Wir haben lange überlegt. Aber das Zeitalter der gedruckten Zeitung geht unbarmherzig zu Ende. Unsere Leser sind […]

111 Ausgaben in rund 8 Jahren: Die gedruckte LZ geht, ein ePaper kommt. Foto: LZ
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Ende Neu: LZ Print wird zum ePaper

Es endet, wie es begann: persönlich. Ab April 2023 wird es für LZ-Abonnenten und weitere Interessierte unsere „Leipziger Zeitung“ als ePaper und nicht mehr wie bislang als gedruckte Ausgabe geben. Damit findet ein Weg, der vor fast 10 Jahren als „Feldversuch“ begann, einen würdigen Abschluss. Ein Weg, an dessen Etappen ich mich als einer der […]

Füller und Tinte.
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Wie Zeitungs-Wüsten entstehen: Halbierte Werbeerlöse, unregulierte Tech-Riesen und die „Ware“ Journalismus

Eigentlich haben wir hier seit Jahren immer wieder darüber geschrieben, wie die großen US-amerikanischen Internetkonzerne die Medienlandschaft systematisch zerstören. Nicht nur, indem sie immer mehr Nutzer in ihre a-sozialen Netzwerke ziehen und sie in einer Flut von widersprüchlichen, oft übertriebenen oder erfundenen Meldungen irren lassen. Noch viel radikaler war die Zerstörung der Finanzierungsbasis für traditionelle, […]

Die Leipziger Zeitung Nr. 110. Foto: LZ
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Leipziger Zeitung Nr. 110: Pazifismus, Mythen und rebellische Romantiker

Wir leben – mal wieder – in widersprüchlichen Zeiten. Das war zwar nie anders. Aber manchmal scheint sich der Trubel etwas zu beruhigen, läuft unser Leben in ruhigerem Fahrwasser und der Eindruck entsteht, das könnte jetzt wie geschmiert so weitergehen. Und dann erzählen einem diese Zeitungsleute doch wieder, dass die Welt nicht so funktioniert. Journalist/-innen […]

Aufgestapelte Zeitungen.
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Lauter linke Socken: Gibt es tatsächlich ein Media-Bias und wenn ja, welches?

Wie ist das eigentlich mit der journalistischen Objektivität? Ist journalistische Berichterstattung in Deutschland nicht mehr wirklich objektiv, weil diverse Studien ergeben haben, dass Journalisten sich bei Befragungen eher etwas links der Mitte verorten lassen? Eine Frage, der sich jetzt Prof. Dr. Christian Hoffmann von der Universität Leipzig gewidmet hat, der sich mit dem schönen Thema […]

Eine Nachrichtenwand.
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Eine Studie für die ARD: Warum es konstruktiven Journalismus braucht

„Die ARD steckt in einer schweren Krise“, schrieb der „Spiegel“ am 7. Januar zu einem Interview mit ARD-Chef Kai Gniffke. Und „Zeit online“ schrieb am 5. Januar: „Die ‚Tagesschau‘ ist eine sehr schlechte Sendung, deshalb muss sie viel länger dauern.“ Beides hat miteinander zu tun. Und mit einer Studie, die der ARD-Forschungsdienst gerade veröffentlicht hat. […]

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Kaum noch wegzudenken, oder?

Es gibt spezielle Grundbedürfnisse, die es schon immer gab, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Dazu gehören beispielsweise Schutz und Nahrung. Darüber hinaus verändern sich die Ansprüche im Lauf der Zeit. Altes geht und Neues kommt hinzu. Neue Produkte wecken die Begierde, und schließlich spielt auch der Nachahmungseffekt eine große Rolle. Das, […]

Ein Wesen, dem das Parken eigen ist. Manchmal fliegt es eben doch. Foto: twitter.com/falschparkenLE
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Kommentar – Aristoteles und die LVZ: Berliner Verhältnisse im Verkehr

Aristoteles, der Vater der Aussagenlogik, zu dem die LVZ ihn kürte, schrieb dereinst: „Das Gesetz erlangt die Kraft, vermöge deren man ihm gehorcht, nur durch die Gewohnheit, und diese entsteht nur durch die Länge der Zeit.“ [Aristoteles, Politik. 1269a (II, 8.)] Gemäß der Aussagenlogik gilt also auch das Gegenteil, dass es die Kraft verliert, wenn man […]

Drunter + Drüber: Umwelt und Tod. Foto: Ralf Julke
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Umwelt und Tod: Klimaangst und die Sorge um ein umweltfreundliches Ende

Alles in unserer Welt ist endlich. Und es ist gut, sich dieser Endlichkeit immer wieder bewusst zu werden. Denn sie gibt allem, was vor dem Ende passiert, erst einen Wert und einen Sinn. Das Magazin für Endlichkeitskultur „Drunter + Drüber“ sammelt mit jedem neuen Heft weitere Aspekte dieser Endlichkeit, der wir uns oft erst bewusst […]

Die Leipziger Zeitung Nr. 108. Foto: Ralf Julke
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Die Leipziger Zeitung Nr. 108: Foulspiel, Bildungslücken und die Sache mit dem Respekt

Da muss man erst drei Mal hinschauen: Ist das Foto so grünstichig? Nein. Ist es nicht. Die neue „Leipziger Zeitung“ hat eine in Sicherheitsnetze eingewickelte Leipziger Plattenbauschule auf dem Titel. Denn Schule ist eines der großen Themen in der neuen Ausgabe. Schulumbau. Dauerbaustelle Schule. Problembaustelle Schule. Denn während in Leipzig tatsächlich emsig neue Schulen gebaut […]

Die Juni-Ausgabe des Leipziger Amtsblatts.
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Leipziger Amtsblatt: Am Vertriebsweg möchte die Verwaltung nichts ändern

Wie weiter mit dem Amtsblatt? Im Juni freute sich insbesondere FDP-Stadtrat Sascha Matzke noch, dass die Stadtverwaltung eine Prüfung für den Vertrieb des Leipziger Amtsblattes in Aussicht stellte. Die Verwaltung hat jetzt ihre Prüfergebnisse vorgelegt, die aber in Summe letztlich heißen, dass sich am bisherigen Vertriebsweg des Amtsblattes nichts ändert. Was auch mit der Amtlichkeit […]

Nur ein bisschen Trinkgeld für die Freien Journallisten.
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Kommentar: Ein Offener Brief der Freischreiber an Redaktionen, Verlage und Medienhäuser

Die Inflation trifft auch Journalistinnen und Journalisten. Und besonders hart jene, die nicht festangestellt sind und sich als Freischaffende bei großen Medienhäusern verdingen müssen. Viele dieser Medienhäuser haben in den vergangenen Jahren ihre Sparmaßnahmen sowieso schon auf dem Rücken der Freien ausgetragen. Doch der Freischreiber e. V., der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, will das […]

Markkleeberg 2023. Musikerhäuser. Foto: Ralf Julke
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Der neue Kalender für Markkleeberg: Musikerhäuser

Die kleinen Städtchen rund um Leipzig haben manchmal mehr zu bieten als das, was man beim Durcheilen so wahrnimmt. Vor zwei Jahren hat der Sax Verlag schon einen Kalender herausgebracht, in dem die Verlegerhäuser von Markkleeberg zu finden waren. Denn natürlich suchten viele in Leipzig tätige Verleger nach der harten, lauten Arbeit in der Buchstadt […]

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Fahrenheit 2022: Michael Moore schreibt Donald Trump ab

Der weltbekannte Filmemacher Michael Moore sagt voraus, dass die Demokraten bei den Midterm Wahlen in den USA, die am 8. November 2022 über Mehrheiten im Senat und Kongress entscheiden, nicht verlieren werden. Er ist mit dieser Prognose sehr allein auf weiter Medienflur. Doch der Mann hat Erfahrung damit, ein einsamer Rufer in der Wüste zu […]

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Tanja Maljartschuk, Jakob Augstein und ein bisschen Schillerakademie: „Auch das macht der Krieg“ + Video

Montagabend, 17. Oktober 2022. Jakob Augstein lädt ein zum „radioeins & Freitag Salon“. In der Ankündigung seiner Talk-Reihe heißt es ambitioniert, dass hier die „Erregungsmaschine des Internets verstummt“. Und wo „echte Menschen über echte Themen reden“. Nach Prominenten, wie zuletzt Margot Käßmann und Marcel Fratzscher, hatte der 55jährige Journalist und Buchautor Augstein diese Woche die […]

Leipziger Zeitung Nr. 106. Foto: LZ
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Die Leipziger Zeitung 106: Vertrödelte Energiewende, Lokalpolitik und die Kärrnerarbeit im Stadtrat

Schwarwel sieht schwarz. Jedenfalls in seiner Titelkarikatur für den Winter 2022. Ein kleiner russischer Potentat zeigt den Deutschen nämlich den Stinkefinger. Gekappte Gasleitungen zeigen, wie abhängig Deutschland von russischem Gas geworden ist. Nun fürchtet sich die halbe Nation vor eiskalten Wohnungen. Aber fast vergessen ist, wie die Energiewende in Deutschland 16 Jahre lang ausgebremst wurde. […]

Eine Feder für Winnetou. Foto: Ralf Julke
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Nachdenken über … einen CDU-Medienpolitiker, der im Rundfunkrat für Winnetou kämpfen will

Man sollte seine Medien nicht so einseitig konsumieren, wie das der Leipziger Landtagsabgeordnete der CDU Andreas Nowak tut. „Wie jetzt bekannt wurde, will die ARD künftig keine Winnetou-Filme mehr senden“, ließ er am Freitag, 26. August, vermelden. „Laut Medienberichten habe der öffentlich-rechtliche Senderverbund die Lizenzen für die Karl-May-Verfilmungen mit Pierre Brice in der Rolle des […]

Leipziger Zeitung Nr. 105. Foto: LZ
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Leipziger Zeitung Nr. 105: Sexismus, gekränkte Männer und die kaputten Rollenbilder eines vergehenden Zeitalters

Es ist nicht nur ein Problem der Linken, auch wenn die bei der Debatte um sexuelle Übergriffe in mehreren Beiträgen in der aktuellen „Leipziger Zeitung“ im Mittelpunkt steht. Seit Monaten kommt die Partei aus der LinkeMeToo-Debatte nicht heraus. Aber möglicherweise ist es auch so, dass die Linke gerade besonders heftig das Ende alter Männlichkeitsvorstellungen erlebt. […]

Ist der Chatbot eingeschaltet? Foto: I, Robot
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Ein Fall für Leo Leu: Roboter in der Redaktion

„Mach mal, Leo, guck mal, was unser Chatbot macht!“ – „Unser Chatbot? Wir haben doch gar keinen!“ –„Wir müssen einen haben. Die Leute aus Mittweida wollen mit ihm sprechen.“ – „Welche Leute aus Mittweida?“ – „Die von der Fakultät Medien, Fachgruppe Content und Publikation. Leo? Wo ist der Bursche wieder!? Immer, wenn man ihn braucht […]

Leipziger Zeitung Nr. 104. Foto: LZ
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Die Leipziger Zeitung Nr. 104: Macht, Gier, Unersättlichkeit und bröckelnde Dominanzen

Es brennt. Nicht nur auf der Titelseite der neuen „Leipziger Zeitung“, wo Schwarwel die brennenden Wälder und die moderne Ich-war-dabei-Mentalität aufs Korn nahm. Gleichzeitig dampft Deutschland in eine veritable Energiekrise hinein, macht aber munter so weiter, als würde die Welt nicht brennen. So wie am Flughafen Leipzig/Halle, dessen Ausbaupläne immer stärkeren Widerstand provozieren. Das Thema […]

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Das drohende Ende der Zeitung im Briefkasten: Sachsen will mit Initiative im Bundesrat die Regionalzeitungen retten

Da muss in der Sächsischen Staatskanzlei in letzter Zeit praktisch jeden Tag das Telefon geklingelt haben. Mit Verlagschefs am Telefon, denen die massiv steigenden Preise jetzt endgültig die Basis für das alte Modell der täglich erscheinenden Zeitung zerstören. In der Krise waren die sächsischen Regionalzeitungen schon vorher. Doch nun malt die Staatskanzlei gar das Gespenst […]

Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann. Foto: Tobias Tanzyna/Universität Leipzig
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Studie der Universität Leipzig zur Kommunikation in der Coronakrise: Am Ende spielten doch die klassischen Medien eine zentrale Rolle

Wer hat eigentlich die Kommunikation in der Corona-Pandemie bestimmt? Waren es tatsächlich die entfesselten sozialen Netzwerke, in denen sich zumindest ein Teil der Gesellschaft in Windeseile radikalisierte? Augenscheinlich nicht, stellt jetzt eine Studie der Universität Leipzig fest. Die Themen setzen andere – nämlich die klassischen Medien. Kommunikationswissenschaftler/-innen der Universität Leipzig haben unter der Leitung von […]

Die Leipziger Zeitung Nr. 103. Foto: LZ
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Die neue Leipziger Zeitung Nr. 103: In der Hitze des Wohlstands

„Auf große Lustbarkeit folgt Kummer, und gutes Wetter hält nie ewig an“, heißt es regelrecht tröstlich in Flann O’Briens Roman „Das Barmen“. Tröstlich, weil wir jetzt alle langsam lernen, uns vor „schönem Wetter“ zu fürchten. Denn es wird heiß. Und selbst wenn man es nicht plant, wird es zum Thema in der „Leipziger Zeitung“. Nicht […]

Casebook 1899 - The Leipzig Murders. Screenshot: Gregor Müller
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Verbrecherjagd goes online: Leipziger Krimi-Autor will Leipzig Anno 1900 auch im Computerspiel lebendig werden lassen

Zwei historische Kriminalromane über die Leipziger Polizeiarbeit um das Jahr 1900 hat der Leipziger Autor und studierte Archäologe Gregor Müller schon veröffentlicht. Schon seit seinem Studium treibt ihn die Frage um, „wie man Fachwissen verständlich vermitteln kann“. Mit historischen Recherchen für dokumentarische Filmreihen im TV kennt er sich aus. Jetzt möchte er seine Kriminalgeschichten durch […]

Ziel vieler Angriffe gegen Journalist/-innen ist deren Ausrüstung. Foto: Ralf Julke
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Grenzen der Meinungsfreiheit: Wenn Pressefreiheit angegriffen wird

Am Dienstag, 3. Mai, veröffentlichte „Reporter ohne Grenzen“ seine neue „Rangliste der Pressefreiheit“ für das Jahr 2021. Es ist ja kein Zufall, dass Meinungsfreiheit und Pressefreiheit im Grundgesetz Artikel 5 in einem Absatz genannt werden. Das eine ist nicht ohne das andere zu haben. Und wenn das eine angegriffen wird, geht es immer auch um […]

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Im Online-Marketing besitzen Videos inzwischen einen hohen Stellenwert

Videos besitzen wie kein anderes Medium die Eigenschaft, unheimlich schnell zu konvertieren. Damit ist natürlich in erster Linie die Aufbereitung einer Kaufentscheidung gemeint. Letztlich geht es aber auch darum, dass das Videoformat auch als wahrer Publikumsengagement gilt und häufiger im Netz geteilt wird. Dieser Effekt darf hinsichtlich der Konvertierungseigenschaft auch nicht unterschätzt werden. Geteilte Videos […]

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Meinung & Freiheit: Wie viel Meinung ist zu viel?

Ich will es gleich vorwegsagen: Dieser Text ist alles andere als objektiv. Er ist beeinflusst durch meine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen. Durch die Erkenntnisse, die ich im Laufe der Jahre für mich persönlich gesammelt habe und aus denen sich mein persönlicher Umgang mit dem Leben, unserer Gesellschaft und meinem Platz in ihr gefestigt haben. Zunächst […]

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Meinung und Freiheit

Vom 3. bis 10. Mai 2022 wird es sie wieder geben, die „Woche der Meinungsfreiheit“. Als eine gemeinsame Aktion großer Buch- und Zeitungsverlage wie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, aber auch unzähliger Buchläden, bis hin zu „Reporter ohne Grenzen“ und „Amnesty International“ eine breit angelegte Initiative, die mit der Freiheit, sich frei zu informieren, sich […]

weiter:lesen: Die neue Leipziger Zeitung Nr. 99. Foto: LZ
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weiter:lesen: Die neue Leipziger Zeitung (LZ) ist draußen

Falsches Denken führt zu falschen Ergebnissen. Das ist in der Weltpolitik genauso wie beim Absagen einer Buchmesse. Meist stellt sich erst hinterher heraus, wie falsch man vorher gedacht hat. Es hat doch so prima geklappt. Keiner hat widersprochen. Bis die Großen Tiere beschlossen, ihrer Wege zu gehen. Wer braucht schon Leipzig?

Leipziger Zeitung Nr. 98. Foto: LZ
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Die Leipziger Zeitung Nr. 98: Eine Bilanz für Burkhard Jungs Arbeitsprogramm 2023 und die immer neuen Mühen der Ebenen

Die erste Ausgabe der „Leipziger Zeitung“ im Jahr 2022 ist da. Und auch wenn drei grimmige Typen auf dem Titelbild den „Widerstandskampf 2022“ proben, geht es in dieser Nr. 1 des Jahres eigentlich um etwas anderes – eine kleine Bestandsaufnahme. Denn schon im nächsten Jahr – 2023 – wird Oberbürgermeister Burkhard Jung etwas abrechnen müssen: sein „Arbeitsprogramm 2023“, in dem er 2019 aufgeschrieben hat, was er mit seiner Verwaltung bis 2023 erreicht haben will.

Die Kamera blieb erst einmal liegen: Die Immobilienfirma hat ihre Klage gegen die Leipziger Hochschulzeitung zurückgenommen, die Gerichtsverhandlung ist abgesagt. Foto: LZ
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Prozess abgesagt: Immobilienfirma zieht Klage gegen Leipziger Hochschulzeitung „luhze“ zurück + Video

Der von der Immobilienfirma United Capital RE GmbH angestrengte Prozess gegen die ehrenamtlich produzierte Leipziger Hochschulzeitung „luhze“ fällt aus. Das Unternehmen hatte sich mit Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen aus seiner Sicht falsche Tatsachenbehauptungen wehren wollen: Die Studi-Zeitung habe Unwahrheiten verbreitet, die mutmaßliche Praktiken gegenüber Mietern eines Wohnhauses betrafen. Nun zog United Capital seinen Antrag auf eine einstweilige Verfügung kurzerhand zurück.

Firmenschild von United Capital. Foto: LZ
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Kapital gegen Studizeitung: Immobilienunternehmen geht wegen Berichterstattung vor Gericht

Wegen eines Beitrags zu den Praktiken der Immobilienfirma „United Capital RE GmbH“ steht die ehrenamtlich produzierte Leipziger Hochschulzeitung „luhze“ vor Gericht. Vor Prozessbeginn gab es einen Wechsel in der Geschäftsführung des Unternehmens. Der Fall sorgt mittlerweile für viel Aufmerksamkeit. Am Freitag, 21. Januar, treffen sich die beiden Parteien vor der Pressekammer des Landgerichtes Leipzig. Mehrere Passagen sollen aus dem Text entfernt werden.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 97. Foto: LZ
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Die Weihnachtsausgabe der LZ: Erkenne dich selbst – mit vielen Träumen beherzter Leipziger/-innen

Die LZ-Weihnachtsausgabe ist da. Etwas dicker als üblich, auch, weil wir uns im November dieses Jahres zurückhielten. Dafür wieder mit jener kleinen Weihnachts-Freude, die LZ-Leser/-innen so lieben: bekannte Leipzigerinnen und Leipziger erzählen, was sie sich wünschen – für sich, für das kommende Jahr, die Stadt und natürlich die Welt. Denn wenn Coronapandemie und Klimakrise uns etwas wieder vor Augen geführt haben, dann das Wissen darum, wie eng verflochten unser Schicksal mit der ganzen Erdgemeinschaft ist. Wir können nicht mehr so tun, als ginge uns das alles nichts an. Oder als würden wir die „heile Welt“ in einem irgendwie erinnerten „früher“ wiederfinden wie der alte Mann auf der Zeichnung von Schwarwel auf dem Titelblatt.

Prof. Dr. Elisa Hoven ist Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Medienstrafrecht. Foto: Prof. Dr. Elisa Hoven/Maya Claussen
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Das juristische Problem mit den Messenger-Diensten: Die Leipziger Strafrechtlerin Prof. Dr. Elisa Hoven zur Debatte um Telegram

Bei einer Razzia in Dresden wurden am Mittwoch, 15. Dezember, Waffen sichergestellt und Tatverdächtige vernommen, die in einem Chat Morddrohungen gegen den sächsischen Ministerpräsidenten geäußert haben sollen. Über den Messengerdienst Telegram sollen sie sich vernetzt und ausgetauscht haben. Nicht erst seit diesem Fall steht Telegram in der Kritik. Die Straf- und Medienrechtlerin Prof. Dr. Elisa Hoven von der Universität Leipzig forscht zu Hatespeech im Internet.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 96. Foto: LZ
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Die neue Print-LZ Nr. Nr. 96: Ein Vorfall im Westin, ein Prozess in Dresden und ein paar Gedanken zum Schuldgefühlsspeckmantel

Einmal im Monat flattern den Inhaber/-innen eines LZ-Abos die frisch gedruckten Exemplare der „Leipziger Zeitung (LZ)“ in den Briefkasten, Lesestoff für ein sehr langes Wochenende. Auch diesmal, da uns die sächsischen Dramen alle wieder eingeholt haben. Zeit, einfach mal wieder zu bündeln, was sonst als Nachrichtenhäppchen für Aufregung sorgt. Klar, auch „Der Westin-Vorfall“, der an Unklarheiten nichts zu wünschen übrig lässt.

Auch das Verhältnis der Zuschauer/-innen zur "Glotze" hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Foto: Ralf Julke
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Grüne Fraktion legt Positionspapier vor: Wie weiter mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Wie weiter mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Welche Rolle sollte er eigentlich spielen in unserer Gesellschaft und welche Aufgaben wahrnehmen? Darüber wurde nicht wirklich diskutiert in den zurückliegenden Jahren, das Thema war irgendwie nicht drängend genug. Und auch die hohe Politik sah nicht so viel Grund für eine Modernisierung, solange die Sender irgendwie ihren gesellschaftlichen Auftrag erfüllten. Nur: Warum liefen ihnen da die jüngeren Zuschauer weg?

Ach, macht doch, was ihr wollt .. Foto: Ralf Julke
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Leipziger Zeitung Nr. 95: Leipzig zwischen Bundestagswahl und Klimakrise

Und da läuft sie nun froh und erleichtert in den Sonnenuntergang. „Macht doch, was ihr wollt ...“, lässt Schwarwel die unverkennbare Gestalt sagen, die so sichtlich erleichtert von allen Regierungsgeschäften davonspaziert. Obwohl wir natürlich noch nicht durch sind und eine Menge Parteien und Politiker/-innen jetzt erst recht darüber grübeln, wie man aus dem Ergebnis der Bundestagswahl eine gut funktionierende Bundesregierung machen kann.

Wer vermittelt den kompetenten Umgang mit medialen Inhalten? Foto: L-IZ
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Linke-Antrag zu Medienkompetenz in den Schulen: Medienkunde muss mehr sein als Technik-Kompetenz

Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob es in deutschen Schulen ein Fach Medienkunde braucht. Und zwar nicht nur beim Vermitteln technischer Kompetenzen, worauf sich auch sächsische Medienangebote in den Schulen fast immer beschränkt haben. Sondern mit Blick auf kundiges Nutzen von Medieninhalten. Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag startete jetzt eine neue Initiative.

Katrin Göring-Eckardt im Gespräch mit der L-IZ. Foto: LZ
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Katrin Göring-Eckardt besucht die LZ: Da war ja auch noch was mit Medien

Manchmal gibt es auch einen Redaktionsbesuch im Wahlkampf. Am Freitag, 10. September, besuchte Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und Spitzenkandidatin der Thüringer Landesliste für die Bundestagswahl, Leipzig und auf ein kleines Stündchen auch das Büro der Leipziger Zeitung im Haus der Demokratie. Zeit für ein kleines Gespräch auch über Medien und Politik.

Leipziger Zeitung Nr. 94: Nach der Entfremdung. Foto: LZ
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Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung Nr. 94: Klima im Wahlkampf, Polizei im Interview und die Grenzen unserer Seele

Wer jetzt, so knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl, immer noch nicht weiß, was er denn nun wählen könnte, sollte, dürfte, dem gibt auch die jetzt erschienene neue Druckausgabe der „Leipziger Zeitung“ ein paar Tipps. Insbesondere, was die Leipziger Direktkandidat/-innen im Süden betrifft (die im Norden wurden in der Ausgabe Nr. 93 vorgestellt), und was denn nun die Parteiprogramme eigentlich – aus kommunaler Perspektive – unterscheidet.

Biomare in der KarLi. Was ist dran an den Vorwürfen des schlechten Mitarbeiterumgangs und den unberechtigten Kündigungen? Foto: Ralf Julke
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Pseudolinker Journalismus: Stadtmagazin „Kreuzer“ gegen „Biomare“

Vor einiger Zeit erreichten uns Informationen zu einer möglichen Geschichte für die LZ, welche uns intern einiges Kopfzerbrechen bereitete. Einige ehemalige Angestellte des Leipziger Handelsunternehmens „Biomare“ hätten sich zusammengetan, um Arbeitsbedingungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber öffentlich zu problematisieren. Normalerweise: jederzeit. Eines der Probleme jedoch: möglichst anonym, was die Zielrichtung des Ansinnens irgendwie konfus machte. Es roch nach etwas Persönlichem und brachte ohne laufende Arbeitsgerichtsprozesse eine schwierige Faktenlage mit sich.

Malte Reupert - Gründer von Biomare Leipzig zeigt die Richtung an. Foto: L-IZ.de
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Malte Reupert von „Biomare“ im LZ-Interview: „Wer sich darauf konzentriert, die Schuld beim anderen zu suchen, wird sehr schnell wieder in einer ähnlichen Situation sein.“

In der Print-Ausgabe 8/2021 und anschließend auch online thematisiert der „Kreuzer“ eine Gruppe ehemaliger Angestellter des Unternehmens „Biomare“, welche in den vergangenen fünf Jahren das Unternehmen offensichtlich im Streit oder zumindest unglücklich verließen. Dazu führten die Journalistinnen des Stadtmagazins auch ein Interview mit Unternehmensgründer Malte Reupert, welches das Medium bislang jedoch nicht im Original veröffentlichen will. Also hat die LZ einige ergänzende Fragen zu im Artikel fehlenden Angaben an „Biomare“ versandt und nachfolgende Antworten erhalten.

Die neue Filiale von Biomare in Grosszschocher. Quelle: Biomare
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Tobias Prüwer vom Stadtmagazin „Kreuzer“ zu den LZ-Fragen: „Lernprozess ist für uns nicht erkennbar“

In der Print-Ausgabe 8/2021 und anschließend auch online thematisiert der „Kreuzer“ eine Gruppe ehemaliger Angestellter des Unternehmens „Biomare“, welche in den vergangenen fünf Jahren das Unternehmen offensichtlich im Streit oder zumindest unglücklich verließen. Dazu führten die Journalistinnen des Stadtmagazins auch ein Interview mit Unternehmensgründer Malte Reupert, welches das Medium bislang jedoch nicht im Original veröffentlichen will. Also hat die LZ einige ergänzende Fragen zu im Artikel fehlenden Angaben an den „Kreuzer“ versandt und nachfolgende Antworten erhalten.

Ohne digitale Endgeräte geht bald gar nichts mehr. Foto: Ralf Julke
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Postbank-Studie bestätigt: Corona-Jahr hat die Internet-Nutzung der Jugendlichen noch einmal deutlich forciert

Vor ein paar Jahren wäre man noch zutiefst erschrocken, wenn eine Postbank-Jugendstudie zum Ergebnis gehabt hätte: „Jugendliche in Deutschland surfen im Schnitt mehr als 70 Stunden pro Woche im Netz“. Das ist zwar noch immer ein Grund zum Erschrecken, denn die Ärzte können ein Lied singen über die gesundheitlichen Folgen dieses Verhaltens. Aber heute erzählt es auch von einer Lebenswelt, in der ohne digitale Dauerpräsenz praktisch gar nichts mehr geht.

Leipziger Zeitung Nr. 93: Am Rande der Gesellschaft. Foto: LZ
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Die neue Print-Ausgabe der Leipziger Zeitung: Zwischen Impfmuffeln, Klimaversagern und UFOlogen

Ungeimpfte müssen draußen bleiben. Vielleicht kommt es ja bald so, wie es Schwarwel in der Titel-Karikatur der neuen Leipziger Zeitung (LZ) überspitzt darstellt. Da nutzt aller Trotz und alle Zipfelmützigkeit nichts: Einigermaßen in den Griff bekommt man eine Pandemie nur durch eine möglichst hohe Impfquote. Da muss eine Gesellschaft solidarisch sein, auch wenn ein paar besonders verquere Denker meinen, es würde ausgerechnet ihre kleine Freiheit demolieren. Das Gegenteil ist der Fall.

Kennzeichen L. Foto: Ralf Julke
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Das Magazin zur Ausstellung „Kennzeichen L“: Ändern? Machen? Hypen?

Am 16. Juni wurde im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung „Kennzeicen L“ eröffnet. Die hat sich eine regelrechte Herkulesaufgabe gestellt: „Was also macht diese Stadt stark, verwundbar, liebenswert oder auch anstrengend? Lässt sich das Lebensgefühl von 600.000 Menschen aus der Geschichte heraus verstehen? Und ist das sprichwörtliche ‚Kennzeichen L‘ mehr als ein Stück Blech an der Stoßstange?“ Und ein Magazin gibt es auch noch dazu.

Die LZ Nr. 92 - mit zwei Äbbeln aus Sachsen. Foto: L-IZ
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Die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“: Die relevanten Themen jenseits der Fußballerhitzung

Da ist es wieder, das nette Deutschlandhütchen. Das ja nicht nur spätbegeisterte Fußballanhänger tragen, sondern bekanntlich auch echauffierte Demonstranten in Dresden. Schwarwel hat es in der Titelkarikatur der neuen „Leipziger Zeitung“ wieder einem feierfreudigen Kartoffelmännlein aufgesetzt, das hocherfreut ist, dass es wieder „relevante Themen“ gibt. Also Fußball und Hitze. Fußball gibt es als relevantes Thema tatsächlich in dieser Ausgabe.

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Leipziger Zeitung Nr. 91: Hausdurchsuchungen, Landtagswahlen und der introvertierte Monolog des Dr. Faust

Das sächsische LKA hat sich in jüngster Zeit ja einige Schoten geleistet. Gegen 17 Polizeibeamte des Mobilen Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) wird unter anderem wegen gemeinschaftlich begangenen Diebstahls von 7.000 Schuss Munition und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Und Bezüge zur „Reichsbürger“- oder „Prepper“-Szene gibt es auch noch. Und mit zweifelhaften Methoden versuchen augenscheinlich ein paar Ermittler seit Jahren, das Umfeld von Chemie Leipzig zu kriminalisieren und scheuen auch nicht vor der Schikane Unschuldiger zurück.

Leipziger Zeitung Nr. 90: Leben mit Long COVID. Foto: LZ
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Die Printausgabe der LZ Nr. 90: Leo träumt im Zeitungslesesessel

Der Monat verfliegt. Kaum hat man das neue Kalenderblatt umgeschlagen, merkt man verdattert, dass gleich der nächste Monat anfängt. Und der eben noch neu war, ist weg, als hätte ihn jemand gemaust. Die Katze vielleicht. Aber die schaut so unschuldig, als könnte sie keiner Maus was zuleide tun. Wer also dann? Der DHL-Bote? Oder der Sockenfresser aus der Waschmaschine? Wer war's?

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Gewalt gegen Journalist/-innen erreicht in Deutschland eine „noch nie dagewesene Dimension“

Gewalt gegen Medienschaffende hat in Deutschland im vergangenen Jahr eine „noch nie dagewesene Dimension“ erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) in einem internationalen Vergleich. Die Nichtregierungsorganisation zählte 2020 mindestens 65 Angriffe auf Journalist/-innen und rechnet mit einer hohen Dunkelziffer. Verantwortlich für die hohe Zahl seien vor allem Teilnehmer/-innen an Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, wie beispielsweise jener am 7. November 2020 in Leipzig.

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Vertrag mit der DNB: Ehemalige Bestände der Leipziger Stadtbibliothek können jetzt auch für die Forschung erschlossen werden

Dass in der Deutschen Nationalbibliothek auch Sammlungsbestände der Leipziger Stadtbibliothek stehen, ist eher selten ein Thema. Jetzt wurde es einmal wieder publik, nicht weil die Stadt Leipzig die Bestände zurückhaben möchte. Vielmehr hat die Stadtbibliothek jetzt einen Vertrag über diese wertvollen Bestände geschlossen, damit alles einen rechtlichen Rahmen hat.

Aus Angst wird Hass ... Foto: Marko Hofmann
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HTWK-Studie: Netzwerkdurchsetzungsgesetz drängt digitale Plattformen zum präventiven Löschen

Mit dem 2017 in Kraft getretenen Gesetz wollte die Bundesregierung Hassrede im Internet bekämpfen und die Sozialen Netzwerke zu einer schnellen Löschung bestimmter strafbarer Inhalte verpflichten. Die am Mittwoch, 24. März, veröffentlichte Untersuchung von Marc Liesching, Professor für Medienrecht und Medientheorie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), gelangt zu dem Befund, dass das NetzDG fast keinen unmittelbaren Regulierungseffekt bei den global agierenden Sozialen Netzwerken Facebook, YouTube und Twitter hat. Obwohl es durchaus Effekt hat und deshalb tatsächlich wirkt.

Jeden Tag aufs Neue. Grafik: L-IZ
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Westsicht, Ostsicht: Vertrauen in Medien fängt im Lokalen an

In seinem Arbeitspapier für die Otto-Brenner-Stiftung „30 Jahre staatliche Einheit – 30 Jahre mediale Spaltung“ ging Lutz Mükke auch auf das unterschiedliche Vertrauen ein, das Ost- wie Westdeutsche den Medien entgegenbringen. Die fehlende Identifikation der Ostdeutschen mit ihrer Repräsentanz in den Massenmedien sei ein Grund dafür, dass das Vertrauen im Osten geringer sei.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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