Artikel aus der Rubrik Medien

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 41

Eine Stadt zwischen Friedensbotschaft und inszenierter Gewalt

Foto: LZ

Für alle LeserSie ist da. Sie liegt an Kiosken, in Szene-Lokalen, in Bahnhofsbuchhandlungen, in Kaufhallen - in den ersten Spätis noch heute Abend: die neue „Leipziger Zeitung“, überbrandet schon vom kommenden Samstag, dem 18. März, von dem einige Leute wollen, dass er wie der 12. Dezember 2015 wird. Wieder planen organisierte Rechtsradikale, irgendwie in Richtung Connewitz zu marschieren, rüsten Autonome auf. Und auch die Polizei hält sich nicht gerade zurück. Weiterlesen.

Zwei Preise für sächsische Filmclips auf der ITB

9 Millionen Euro für eine Zuckerkampagne für den Freistaat

Foto: Ralf Julke

Am Ende sieht alles gleich aus. Alles eine Machart. Die Welt verwandelt sich in ein Märchenland. Die Realität verschwindet einfach. So wie im Werbe-Clip „Being here – a winter story“, mit dem die Werbekampagne „So geht sächsisch“ für Winterurlaub in Sachsen wirbt. Der Clip bekam jetzt einen Preis auf der Tourismusmesse ITB in Berlin: einen silbernen. Anmelden und weiterlesen.

Freikäufer-Aktion - Stufe 2

In eigener Sache (Stand März 2017): 350 Freikäufer und ein paar Worte zum Stand der Dinge

Die #Freikäufer - Aktion der L-IZ

Für alle LeserIm Gegensatz zu manchen Beobachtern wussten wir, dass es schwer werden würde. Und länger dauern, als mancher vielleicht gehofft hatte. Noch ist das „Bezahlen im Netz“ bei Medien neu, dennoch nimmt es leider immer mehr zu. Deshalb wollen wir mit der „Freikäufer“-Aktion in absehbarer Zeit versuchen, mit gesamt 1.500 Freikäufern wieder für alle offen und frei zugänglich über alle Themen berichten lokal berichten zu können. Dabei haben uns bislang – neben den bereits 760 früheren Abonnenten bereits vor der Freikäufer-Aktion – weitere 350 Menschen geholfen und 99 Euro und die ersten freiwilligen Redaktionskostenzuschüsse beigetragen (Stand 01.03.2017). Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 41

Wie man Schafe erzieht, die dritte Lektion

Grafik: L-IZ

LeserclubEs gibt in einigen Redaktionen noch ganz alte Archive mit Stapeln von Papier. Artikel und Seitenabzüge, die so nie erschienen, weil sich im letzten Moment noch etwas änderte oder jemand sein Veto einlegte. Oder weil die Geschichte zwar gut war, aber immer wieder verschoben wurde, weil noch eine Autohauseröffnung rein musste ins Blatt. Herr L. besaß einen ganzen Stapel solcher Beinahe-wären-sie-erschienen-Artikel. Anmelden und weiterlesen.

Die „Leipziger Zeitung“ Nr. 40 ist da

Die berechtigte Frage: Wem gehört denn eigentlich diese verflixte Stadt?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWem gehört die Stadt? Das ist im Grunde das große Thema, das sich jetzt in Leipzig auf die Tagesordnung drängelt. Jetzt, wo es enger wird in der Stadt und immer mehr kreative Projekte, die in den letzten Jahren Leipzig als experimentelle Probiermeile auszeichneten, unter Druck geraten. „Kommerz frisst Kultur“ steht diesmal riesengroß auf Seite 1 der „Leipziger Zeitung“ zu lesen. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 38

Wie man Schafe erzieht, die erste Lektion

Grafik: L-IZ

LeserclubDass sich Herr L. an diesem Abend so wunderbar fein hergerichtet fühlte, das hatte er gar nicht selbst bewerkstelligt. Das hatte seine Mascha getan, die es unmöglich fand, dass er leger wie zu einer Brezelparty zum Treffen mit der Diva gehen wollte. „Sie ist die Diva! Was soll sie von dir denken!?“ Anmelden und weiterlesen.

Counterspeech für Respekt und faktenbasierten Umgang in sozialen Netzwerken

#ichbinhier: Facebook gegen den Hass aufrollen

Bild: Screen Gruppenbild bei Facebook

Für alle LeserDer erste Beitrag ist vom 19. Dezember 2016 und erläutert die Regeln. Eine Art Benimmkurs, Wegweiser und Hilfe, sich in einer geheimen Facebookgruppe zurechtzufinden, welche sich schlicht „Ich hin hier“ nennt. Nicht so geheim ist allerdings längst die Wirkung, welche die mittlerweile knapp 13.000 Nutzer in der großen Welt des blauen Netzwerk-Riesen im deutschsprachigen Teil entfalten. Sie drehen Debatten, verunsichern liebevoll Menschen, die meist wenige Argumente, dafür aber umso mehr Aggressionen mitbringen. Und sie kapern ganze Debattenstränge bei großen deutschen Nachrichtenmedien. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 37

Herr L. lernt etwas über Filetstücke und die frühen Jahre der Herren Hai und Fuchs

Grafik: L-IZ

LeserclubAber warum war das Gespräch mit dem Bürgermeister so brisant, dass er sich Zurückhaltung ausbedungen hatte? Hätte er nicht einfach sagen können: „Nee, ist nicht!“ Hätte er ja sagen können. Oder: „Das ging alles seinen richtigen Gang.“ – „Versteh ich nicht“, sagte Herr L.. – „Das ist Politik“, erwiderte Kollege Stachelschwein. „Gut abgelagert. Herrlicher Dünger.“ Anmelden und weiterlesen.

Wer über die Probleme unserer Gesellschaft spricht, muss über Bildung und Reformangst reden

Die neue „Leipziger Zeitung“ beschäftigt sich mit Bildungsmisere, Aussteigern, Aufsteigern und einer Boomtown im Jahr 1891

Foto: L-IZ

Für alle LeserRatz, fatz. Der Riss geht mittendurch. Links die jubelnden Kinder, wie sie auch fröhlich posieren würden, wenn die Kultusministerin kommt. Rechts das am Boden zerstörte Schulkind, das sich unter der Kapuze versteckt. Jubel und Scheitern liegen im sächsischen Bildungssystem dicht beieinander. Und Reformbedarf sieht die Bildungsministerin nicht. So rauschte das Thema Bildung mitten in die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 36

Herr L. bekommt es mit dem Lieblingshund der Redaktion zu tun

Grafik: L-IZ

LeserclubUnd dann fällt man in ein Loch. Man hat zwei runde Geschichten geschrieben, sogar hübsch bebildert. Man hat den euphorischen Hopsassa eines Kollegen miterlebt, der sonst so seriös wirkt wie ein Sekretär aus Großvaters Zeiten. Und dann reicht ein halber Satz, und die Zweifel melden sich zurück. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 35

Herr L.s Begegnung mit dem Haifisch

Grafik: L-IZ

LeserclubWie ist das, wenn man einen Haifisch besucht? Sieht man ihn seine Beute begutachten? Die Zähne fletschen? Ist Herr L. eine Beute für den Mann, der sein Unternehmen nach dem Räuber der Meere benannt hat? Oder nur ein kleiner Fisch, dem man gnädig ein wenig Trockengebäck und ein Glas Wasser anbietet? „Aber so setzen Sie sich doch, mein lieber Herr L.!“ Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Das Bestiarium

Eine kleine Übersicht über die Heldinnen, Recken und großen Tiere, die in dieser Geschichte immer wieder vorkommen

Grafik: L-IZ

LeserclubIn dieser kleinen Sammlung der handelnden Akteure gibt es die ganz kurzen Porträts aller wichtigen Figuren, hübsch alphabetisch geordnet, da und dort noch mit kleinen Fragezeichen. Denn noch ist Herr L. nicht im Ziel. Er weiß nicht mal, ob es eins gibt – so ein hübsches mit Luftballons und Feuerwerk. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 34

Was haben Sie nur angerichtet, Herr L.!

Grafik: L-IZ

LeserclubDabei wusste doch Herr L. nur zu gut, dass in drei Monaten kein Mensch mehr über die Panama-Papers reden würde. Das Thema würde einfach nur abmoderiert werden. Ein neuer Skandal würde die Leute beschäftigen. Panama? Nie gehört. Liegt das in Afrika? „Morgen, Herr L.“, knarrte eine Stimme am Telefon, als L. abnahm. Kannte er die? Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 33

Ist es jetzt Stachelschwein, dem die Geschichte durch die Lappen geht?

Grafik: L-IZ

LeserclubUnd Herr L. wusste noch immer nicht, wie das ausgehen sollte. Auch nicht an diesem blassen, ziemlich frischen Morgen, der ihm unters Hemd griff, durch die Ritzen des Mantels, ins übernächtigte Gesicht. Ein gut in Folie verpacktes Automobil stand am Straßenrand. Das war Olegs nächtlich demolierter „Tschaika“. Und ein einsames Möhrchen lag in L.s Bauch. Anmelden und weiterlesen.

Nachdenken über ... Überraschungen

Höchste Zeit für mediale Innovationen

Foto: Ralf Julke

Sie haben es im Jahr 2016 bestimmt auch beobachtet. Kaum schaut die L-IZ sich ein Thema mal ein bisschen anders an, taucht es in leichten Abwandlungen auch in anderen Zeitungen und Magazinen auf. Was daran liegt: Viele Kollegen lesen mit. Denn soviel Original aus Leipzig bekommen sie ja woanders nicht. Manchmal stutzen wir auch nur selbst, schreiben über das Mittelmaß der Quote. Und dann springt einem bei „Spiegel“ ein Quotenkuchen entgegen. Anmelden und weiterlesen.

Kommentar: Nachdenken über ... Medien

Die Sache mit dem Gemeinmachen und der emotionalen Distanz

Foto. L-IZ

Für alle LeserOh ja, über Medien haben wir auch ein bisschen nachgedacht in diesem Jahr. Wir bekommen ja immer wieder solche seltsame Rückmeldungen wie: Warum seid ihr so kritisch? Oder gleich einen abgewandelten Spruch um die Ohren gehauen, der gern Hajo Friedrichs zugeschrieben wird: „Journalismus darf sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten.“ Das ist dann schon keine Nachtigall, die man trampeln hört. Eher ein großer grauer Dinosaurier. Weiterlesen.

Kommentar: Nachdenken über ... Trolle

Das Trollen in der politischen und medialen Realität

Foto: Ralf Julke

Natürlich haben wir auch über Trolle nachgedacht. Eine Menge Leute hat ja in diesem Jahr so getan, als seien Trolle eine neuzeitliche Erfindung. Und keiner hätte damit rechnen können, dass sie im Internet auftauchen, diesem komischen „Neuland“, wie unsere Bundeskanzlerin einmal sagte. Aber je länger man sich die Biester anschaut, umso vertrauter kommen sie einem vor. Anmelden und weiterlesen.