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Worte sind Boote: Eine Benefiz-Lesung für eine Schule aus dem Flutgebiet ++ Lesung verschoben ++

Am 20. September geht es bei einer Benefiz-Veranstaltung der Lyrikgesellschaft einmal nicht um den Bundestagswahlkampf, sondern schlicht um eine gute Tat. Denn mit der 2012 veröffentlichten Lyrik-CD „Worte sind Boote“ lädt die Lyrikgesellschaft ein zu einer Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Kinder aus den Flutgebieten, die ihre Spielsachen und manche sogar ihr Kinderzimmer verloren haben.

Der Tag nach dem 11. September: Ein Gedicht von Ralph Grüneberger als Poetry Clip

Viel zu oft hat man das Gefühl in Sachsen, dass die hier entstehende Literatur nicht wirklich ernst genommen wird. Obwohl sie oft mehr zum Zeitgeschehen zu sagen hat als die flachbrüstigen Kommentatoren der hier ansässigen Zeitungen. Dass Ralph Grüneberger ausgerechnet den 11. September zum Anlass nimmt, nicht mehr für den Vorsitz der Lyrikgesellschaft zu kandidieren, hat auch mit dieser Gleichgültigkeit zu tun.

Ticketverlosung zur überaus verspäteten Buchpremiere: „Enthält Kunstplatzierung. Gedichte & Miniaturen zur bildenden Kunst“

Am Freitag, dem 13. August 2021, Beginn 18 Uhr, stellt Ralph Grüneberger seine Neuerscheinung „Enthält Kunstplatzierung“ im Garten des Leipziger Schillerhauses in der Menckestr. 42, dem Publikum vor. Der musikalischen Part übernimmt der Gitarrist Martin Hoepfner. Leserclub-Mitglieder bzw. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen. +++Die Verlosung ist beendet+++

Deutscher Verlagspreis 2021: Ein Spitzenpreis für den Klett Kinderbuchverlag aus Leipzig

Am Donnerstag, 1. Juli, wurde der Deutsche Verlagspreis vergeben. Und riesige Freude gab es dabei beim Klett Kinderbuchverlag aus Leipzig, denn der wurde – als einer von drei Verlagen – mit dem Spitzenpreis des Deutschen Verlagspreises 2021 ausgezeichnet. Damit wurde das einzigartige Kinderbuchprogramm gewürdigt, mit dem der Verlag seit Jahren ein anderes, realistisches und trotzdem kindgerechtes Bild von Welt zeigt.

Nach „E. oder Die Insel“ und „Tagebuch eines Hilflosen“: Francis Nenik bekommt den Anna Seghers-Preis 2021

Der Verlag Voland & Quist hat extra ein Symbolbild gebastelt, um wenigstens etwas Bildhaftes mitzuliefern zur Nachricht, dass Francis Nenik in diesem Jahr den Anna Seghers-Preis bekommt. Der Autor aus dem Raum Leipzig, der zuletzt bei Voland & Quist seinen Roman „E. oder Die Insel“ zum bedrückenden Thema „Euthanasie“ veröffentlichte, möchte sein Pseudonym unbedingt wahren.

Ticketverlosung: „Jahrgang `51 – Wassermann & Fisch“ – Lesung aus dem Werk von Ralph Grüneberger und Ulrich Schacht

+++Die Verlosung ist beendet+++Am Donnerstag, 17. Juni 2021, findet um 19:30 Uhr im überdachten Innenhof der Galerie KUB die Lesung „Jahrgang `51 – Wassermann & Fisch“ aus dem Werk von Ralph Grüneberger und Ulrich Schacht (gest. 2018) – zweier Freunde eines Jahrgangs statt. Musikalisch begleitet wird die Lesung von den „Lyrischen Saiten“. Leserclub-Mitglieder bzw. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen.

Schmetterlinge, Frauenrevolte und Zwischenzeitblues: Autoren des Mitteldeutschen Verlages beim Lesefest „Leipzig liest extra“

Das Leipziger Lesefest ist jedes Jahr auch eine Begegnung mit Büchern, die in der LZ gerade vorgestellt wurden. Logisch. Denn die LZ bespricht vorrangig Bücher aus Verlagen der Region. Und die präsentieren sich jedes Jahr natürlich auf der Buchmesse. Und wenn die Buchmesse ausfällt, dann wenigstens – wie 2021 – auf dem Lesefest „Leipzig liest extra“. So auch der Mitteldeutsche Verlag aus Halle. Und das fast komplett digital.

Deutscher Verlagspreis für sieben Leipziger Verlage und ein besonderes Musikstadt-Buch in der digitalen Premiere

Eigentlich sind die glücklichsten Ereignisse im Leben eines Verlages, wenn die neuen Bücher sofort Freunde und Leser finden. Aber im Umfeld von Buchmessen gibt es manchmal noch ein Sahnehäubchen obendrauf: einen Preis. Und in diesem Jahr freut sich auch die Leipziger Verlagsgruppe E. A. Seemann Henschel, denn sie erhält – mit sechs weiteren Leipziger Verlagen – den Deutschen Verlagspreis 2021. Und am Freitag, 28. Mai, lädt der Verlag auch noch zu einer besonderen Buchpremiere ein. Denn Hagen Kunze hat eine dicke Biografie der Musikstadt Leipzig geschrieben.

Leipzig liest extra: Leipzigs Buchwissenschaftler laden ein zu digitalen Lesungen und Rundgängen

Die Leipziger Buchmesse fällt zwar in diesem Jahr wieder aus, aber vom 27. bis zum 30. Mai findet mit „Leipzig liest extra“ eine Sonderausgabe des Lesefestes statt. „Dabei darf die Leipziger Buchwissenschaft natürlich nicht fehlen“, melden sich die Buchwissenschaftler/-innen der Uni Leipzig zu Wort. Und sie laden auch gleich zu einem besonderen Buchmesserundgang ein.

Leipzig liest extra: Bei knapp 100 Veranstaltungen können Besucher live dabei sein

Sinkende Inzidenzwerte in der Stadt Leipzig machen es möglich: Vom 27. bis 30. Mai laden einige Veranstaltungsorte von „Leipzig liest extra“ kurzfristig Publikum ein. Lesefans und Autor/-innen können sich auf knapp 100 persönliche Begegnungen freuen. Das Besondere in diesem Jahr: Es öffnen zahlreiche Orte ihre Gärten und Hinterhöfe und versprechen Literaturbegegnungen unter freiem Himmel.

Den Wölfen widerstehen: Abschied vom Dichter SAID

„Der Schriftsteller SAID ist tot. Wir sind sehr traurig“, teilt uns der Konkursbuch Verlag mit. SAID war zwar kein Leipziger Schriftsteller, worauf ja in der Regel ein Fokus unserer Buchbesprechungen liegt. Aber in seinen Büchern hat er ein hochaktuelles Thema immer wieder neu dichterisch verarbeitet: Emigration, Fremde und Heimatlosigkeit. Zwei seiner Bücher hat die Leipziger Zeitung besprochen.

Die Besten der Besten: Radio Blau bringt am Montag eine Sondersendung zur Bücherverbrennung

Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten mit feurigem Pathos die Bücher von ihnen verfemter Autorinnen und Autoren auf dem Berliner Opernplatz. Öffentlich demonstrierten sie, wie sie Menschlichkeit und Humanismus verachteten. Seit einiger Zeit wird auch diskutiert, ob es vergleichbare Bücherverbrennungen auch in Leipzig gab. Doch in dieser Form gab es sie nicht, auch wenn es wichtig ist, immer wieder daran zu erinnern, was diese martialischen Bücherverbrenner da verbrannten an bis heute aktueller Literatur. Radio Blau nimmt sich am Montag des Themas an.

Am Ende ein ungeschriebener Vers: Edition digital wird die Bücher von Matthias Biskupek jetzt als E-Bücher herausbringen

Fast bis zum Schluss schrieb Matthias Biskupek sein Online-Tagebuch. Am 3. /4. März wollte er noch etwas über Mund- und Nasenschutz schreiben: „Es ist ja dringend, Mund- und Nasenschutz zu tragen. Vielleicht ist das auch bei Tagebuchtexten so zu praktizieren. Morgen werde ich einen weiteren Vers niederschreiben. ...“ Doch diesen Vers hat einer der beliebtesten und nachdenklichsten Satiriker des Ostens nicht mehr geschrieben. Am Sonntag, 1. April, ist er im Alter von 70 Jahren gestorben.

Leipzigs Neue Seiten: Stiftung Buchkunst startete eine Podcast-Reihe über die Leipziger Buchgestaltungsszene

Leipzig ist nicht nur deshalb als Buchstadt bekannt, weil hier einmal das Zentrum der deutschen Buchproduktion war. Leipzig ist seit über 200 Jahren auch ein Ort, an dem das schöne Buch gepflegt wird und hochkarätige Buchgestalter/-innen und Illustrator/-innen ausgebildet werden. Darauf macht jetzt die Stiftung Buchkunst mit einer neuen Podcast-Reihe aufmerksam.

Zwei Nominierungen für Klett Kinderbuch und eine Wiese für Sebastian Pufpaff

Dass der Klett Kinderbuch Verlag jedes Jahr Bücher für Kinder und Jugendliche herausbringt, die den Nerv der Zeit treffen und Themen aufgreifen, die auch die Kleinen mit hineinnehmen in die wirklich brennenden Themen der Zeit, ist bekannt und wurde auch schon mehrfach mit Preisen gewürdigt. Jetzt freut sich der kleine Verlag gleich über zwei Nominierungen, nämlich die von „Manno!“ und „Das wahre Leben der Bauernhoftiere“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021.

Reinecke & Voss legt den ersten Band der Kritischen Werkausgabe für die „pommersche Sappho“ vor

Während die einen noch wie närrisch auf das so seltsame Jahr 2020 schauen, haben andere längst ihre Pläne für 2021 geschmiedet. Manchmal sind das auch Projekte mit einem ganz langen Vorlauf, so wie die Kritische Ausgabe der Arbeiten der Barockdichterin Sibylla Schwarz, zu der der Verlag Reinecke & Voss schon 2016 eine kleine eindrucksvolle Auswahl veröffentlicht hat. 2021 jährt sich der 400. Geburtstag der „pommerschen Sappho“.

Ralph Grünebergers Video zum Roman „Herbstjahr“ ist jetzt online

Vor einem Jahr veröffentlichte der Gmeiner Verlag Ralph Grünebergers großen Roman zu den Umbrüchen von 1989/1990 „Herbstjahr“. Eigentlich wäre die Leipziger Buchmesse im März der Zeitpunkt gewesen, an dem er mit dem Buch die große Bühne gefunden hätte. Aber die Corona-Pandemie machte dem einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Im Sommer hat der Gmeiner-Verlag ein halbstündiges Video mit Ralph Grüneberger produziert, das jetzt im Internet zu sehen ist.

Philosophie und Verwandlung: Impulsvorträge, Gespräche und Interventionen diesmal komplett online

Bei Philosophie denkt man meist an die schon lange toten großen Denker, quasi den „Club der toten Philosophen“ von Platon bis Schopenhauer. Aber Philosophie ist niemals „erledigt“, auch wenn zeitgenössische Philosophen und Philosophinnen meist nur wenig Aufmerksamkeit bekommen, die ein, zwei ganz Berühmten einmal ausgeklammert. Aber auch Leipzig hat philosophisch Spannendes zu bieten – zu erleben wieder am 13. November. Diesmal nur online.

Gute Nachricht für Literaturfreunde: Am 20. Oktober startet der Literarische Herbst in Leipzig

„Machen ist wie wollen. Nur krasser“. So steht es im Treppenhaus der Alten Post in Lindenau zu lesen, einem der Veranstaltungsorte des Literarischen Herbstes, der vom 20. bis 25. Oktober wieder in Leipzig stattfindet. Und so haben es die vier Organisator/-innen des Lesefests auch zu ihrem Motto erkoren. Denn als sie im Frühjahr mit den Terminplanungen begannen, kam ausgerechnet Corona. „Nach dem gelungenen Neustart im letzten Jahr wird sich auch dieser Literarische Herbst unter Pandemie-Bedingungen anders anfühlen als gewohnt“, schreiben sie im Editorial zum Festivalprogramm.

Die Leipziger Illustratorin Linda Schwalbe gewinnt die Serafina 2020 für „Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf“

Leipzig ist nicht nur eine Stadt der „versteckten“ Autorinnen und Autoren. Hier arbeiten auch eine ganze Reihe begnadeter Illustratorinnen und Illustratoren. Zu ihnen gehört auch Linda Schwalbe. Sie gewinnt den diesjährigen Serafina Nachwuchspreis für „Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf“, der im NordSüd Verlag in Zürich erschien. Die Preisverleihung ist am heutigen Mittwoch, 14. Oktober, im Struwwelpeter-Museum Frankfurt.

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