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Deutscher Verlagspreis für sieben Leipziger Verlage und ein besonderes Musikstadt-Buch in der digitalen Premiere

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    Eigentlich sind die glücklichsten Ereignisse im Leben eines Verlages, wenn die neuen Bücher sofort Freunde und Leser finden. Aber im Umfeld von Buchmessen gibt es manchmal noch ein Sahnehäubchen obendrauf: einen Preis. Und in diesem Jahr freut sich auch die Leipziger Verlagsgruppe E. A. Seemann Henschel, denn sie erhält – mit sechs weiteren Leipziger Verlagen – den Deutschen Verlagspreis 2021. Und am Freitag, 28. Mai, lädt der Verlag auch noch zu einer besonderen Buchpremiere ein. Denn Hagen Kunze hat eine dicke Biografie der Musikstadt Leipzig geschrieben.

    Auszeichnung für ein kulturvolles Verlagsprogramm

    Die Verlagsgruppe E. A. Seemann Henschel veröffentlicht unter zwei Imprints Bücher über die Künste und die Kultur. Im E. A. Seemann Verlag erscheinen Sachbücher zur bildenden Kunst, Ausstellungskataloge und Werkverzeichnisse sowie Memospiele, die große Kunst auf kleine Karten bringen. In der Reihe „Bilderbande“ gibt es Kinderbücher über die bildende Kunst, den Tanz, die klassische Musik und die kulturelle Seite der Menschheitsgeschichte zu entdecken.Der Henschel Verlag publiziert Sachbücher zu den Themen Tanz, klassische Musik und Theater: Biografien geben intensiven Einblick in Leben und Werk von Künstler/-innen, außerdem prägen spannend erzählte Kulturgeschichten, fundierte Ausbildungstitel und Werkseinführungen das Programm.

    Die Verlagsgruppe E. A. Seemann Henschel hat seit 2003 ihren Hauptsitz in Leipzig. 2017 wurde die Verlagsgruppe von dem Medienunternehmer Michael Kölmel, der Kunsthistorikerin Doris Apell-Kölmel sowie Annika Bach übernommen. Annika Bach ist – in Nachfolge einer männlichen Doppelspitze – geschäftsführende Gesellschafterin. Inhaltliche Qualität und thematische Vielfalt mit vertrieblicher Innovation zu verbinden: Das ist das Leitmotiv der Verlegerin, die die Verlagsgruppe durch eine Zeit von großen Veränderungen im Buchmarkt führt.

    Die Preisverleihung zum Deutschen Verlagspreis findet am 1. Juli 2021 um 18 Uhr in Anwesenheit von Staatsministerin Monika Grütters in den Münchner Kammerspielen statt. An diesem Abend werden auch die Spitzenpreisträger bekannt gegeben.

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am Mittwoch, 26. Mai, die 66 Preisträger des dritten Deutschen Verlagspreises bekannt gegeben. Wer von ihnen einen der drei mit jeweils 60.000 Euro dotierten Spitzenpreise erhält, wird die Staatsministerin bei der Preisverleihung am 1. Juli 2021 in München verkünden.

    Weitere 60 Verlage erwartet in der zweiten Preiskategorie ebenfalls ein dotiertes Gütesiegel, in diesem Jahr mit einer um 4.000 Euro erhöhten Prämie von 24.000 Euro. Ein undotiertes Gütesiegel gibt es jeweils für drei Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz drei Millionen Euro übersteigt.

    Zu den Leipziger Preisträgern gehört auch der BuchkinderVerlag

    Der dem Buchkinder Leipzig e. V. angegliederte BuchkinderVerlag erhält zum zweiten Mal nach 2019 den Deutschen Verlagspreis. Damit gehört auch er zu den 66 kleinen und unabhängigen Verlagen in Deutschland, die die Jury ausgewählt hat.

    „Diese Auszeichnung ist eine wunderbare und verdiente Wertschätzung für unsere jungen Autoren und Gestalter“, sagt Buchkinder-Geschäftsführerin Birgit Schulze Wehninck. „Nach schwierigen Corona-Monaten hilft uns die Prämie, die Verlags- und Vereinsarbeit wieder anzukurbeln.“

    Das Verlagsprogramm des Buchkinder Leipzig e. V. umfasst mittlerweile mehr als 500 verschiedene Buchtitel. Über 10.300 Bücher wurden seit 2001 in der vereinseigenen Buchmanufaktur von Hand hergestellt. Viele davon ebenso wie der aktuelle Wandkalender sind im Online-Shop www.buchkinderladen.de bestellbar.

    Zu den Leipziger Verlagen, die in diesem Jahr ebenfalls einen Verlagspreis bekommen, gehören der Buchfunk Verlag, die Connewitzer Verlagsbuchhandlung, der Klett Kinderbuch Verlag, der leiv Kinderbuchverlag und Spector Books.

    Digitale Premiere für „Gesang vom Leben“

    Die Buchpräsentation von „Gesang vom Leben. Biografie der Musikmetropole Leipzig“ wird es im Rahmen von „Leipzig liest extra“ am Freitag, 28. Mai, digital geben. Wir hätten es ja schon gern besprochen, aber es ist so ein typisches Buch für diese Zeit: Der Corona-Lockdown hat den Autoren richtig viel Zeit gegeben, sehr viel Stoff für ihre Bücher zusammenzutragen. Entsprechend umfangreich ist auch „Gesang vom Leben“ geworden. Die Rezension wird es in den nächsten Tagen hier geben.

    Der Musikwissenschaftler Hagen Kunze präsentiert sein neues Buch am 28. Mai ab 19 Uhr in den Museen im Grassi.

    Das sorgsam gestaltete Lesebuch macht 800 Jahre Kulturgeschichte lebendig und berichtet gleichermaßen fundiert wie unterhaltsam von Leben und Alltag, Triumph und Tragödien in Leipzig wirkender Künstlerinnen und Künstler. Hagen Kunze schlägt einen umfassenden Bogen – von den Wurzeln des Thomanerchors und des Gewandhausorchesters über die Leipziger Beatdemo und das erste Rammstein-Konzert vor vierzig Fans bis hin zur Passionsaufführung via Live-Stream im 21. Jahrhundert.

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