Artikel aus der Rubrik Lebensart

Der Landesfrauenrat Sachsen e. V. lädt zur nächsten Tafelenthüllung des Projektes „frauenorte sachsen“ ein

Am Salles Pologne wird heute eine Tafel zu Ehren von Clara Schumann eingeweiht

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserAm heutigen Mittwoch, 16. September, wird in Leipzig um 16 Uhr eine neue Gedenktafel für Clara Schumann eingeweiht. Die Tafel findet im Zuge des Projektes „frauenorte sachsen“ am Salles de Pologne auf der Hainstraße 18 ihren Platz. In Leipzig geboren und aufgewachsen betrat Clara Schumann mit neun Jahren das Podium und gab mit elf Jahren ihr erstes eigenes Konzert. Am 11. September 1834 spielte sie in den Salles de Pologne. Weiterlesen

Wo sich Paul List, Karl Rauch und Otto Beyer von der Arbeit in Leipzig erholten

Verlegerhäuser: Der Markkleeberg-Kalender 2021 aus dem Sax-Verlag führt zu den einstigen Wohnhäusern Leipziger Verlagsinhaber

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war schon vor 100 Jahren so: Betuchte Leipziger, denen es in der Stadt zu laut und zu hektisch wurde, zogen hinaus vor die Tore Leipzigs und bauten sich eine Villa im Grünen – in Oetzsch, in Gautzsch oder Raschwitz. Auch sie pendelten logischerweise zu ihrer Arbeit jeden Tag nach Leipzig hinein. Unter ihnen namhafte Verleger, deren Häuser noch heute in dem 1934 zusammengewürfelten Städtchen am Südrand Leipzigs zu finden sind. Weiterlesen

Science & Fiction: „Expedition 4x6“ führt bis November ins menschengemachte „Sperrgebiet“

Seit dem 5. September steht der Expeditions-Kubus der Schaubühne auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wirkt wie das dunkle Skelett eines alten Gartenhauses, in dem sich Spuren erstarrter Natur finden. Aufgerissene Erde deutet auf versickertes Wasser hin. Silhouetten längst ausgestorbener Pflanzen ragen hervor. Ein Ort voll bizarrer Schönheit. Die Besucher/-innen erleben im nun auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz aufgestellten Kubus des vierten Kapitels der „Expedition 4x6“, dem „Sperrgebiet“, eine minimalistische Installation, die Fragen stellt. Weiterlesen

Ein echter Wälzer von Spector Books

Ehrung für Leipziger Verlag: „Das Jahr 1990 freilegen“ erhält den Preis der Stiftung Buchkunst 2020

Foto: Stiftung Buchkunst / CHOREO

Für alle LeserEinmal im Jahr ehrt die Stiftung Buchkunst die schönsten Bücher aus der deutschen Jahresproduktion. Und diesmal ging das Preisgeld an den in Leipzig heimischen Verlag Spector Books für ein Buch, das zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit das widersprüchliche Jahr 1990 beeindruckend in Bild und Text freilegt. Der mit 10.000 Euro dotierte „Preis der Stiftung Buchkunst“ geht an das Buch „Das Jahr 1990 freilegen“ aus dem Leipziger Verlag Spector Books. Weiterlesen

Einer, der gern ganz nach oben kletterte

Der neue Kalender „Das alte Leipzig“ zeigt diesmal Fotografien aus dem Atelier von Paul Faulstich

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa wo wohnte er denn? Christoph Kaufmann meint: am Lindenauer Markt 2. Das Leipziger Adressbuch von 1920 meint: gleich um die Ecke, in der Kuhturmstraße 1a. „Faulstich, P., Fototechn.“. Auch unterm Namensverzeichnis ist er hier registriert: „Kaufmann und Fototechniker“. Telefon-Nr. 38459. Auch 1935 hat sich daran nichts geändert. Nur dass er jetzt als Chemiker fungiert. Und dabei ist er der Held des neuen Kalenders „Das alte Leipzig“ für 2021. Weiterlesen

Neue Onlineplattform und Liveaktionen zum Wasserfest 2.0

Der Stadtteilpark Plagwitz wird am 22. Und 23. August Ausgangspunkt für Expeditionen zu den Leipziger Gewässern

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEin Wasserfest wie in den Vorjahren, bei dem sich Teilnehmer und Zuschauer drängen, kann es in diesem Jahr nicht geben. Deswegen haben sich die Veranstalter des Leipziger Wasserfestes diesmal etwas Neues ausgedacht. Und zentral dabei ist ein neues Internet-Angebot: Entstehen, Entdecken, Erleben – unter diesen drei Stichworten finden die Leipziger und ihre Gäste zukünftig alles Wissenswerte rund um die Leipziger Gewässer auf einer Website. Weiterlesen

Neuer Kalender für Großzschocher 2021

Einfach mal stehen bleiben und die Schönheit alter Hauseingänge bestaunen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBauherren verewigten sich vor 100 Jahren gern mit ihren Initialen an dem Haus, das sie erbauen ließen. Manchmal ist auch der Architekt an der Fassade verewigt. Aber an jedem Haus sind die unterschiedlichsten Gewerke beschäftigt. Und oft stammen viele schöne Details aus Werkstätten, die man heute gar nicht mehr kennt, die aber zur Zeit der Erbauung einen Ruf hatten. Zum Beispiel in Großzschocher, wo 1897 bis 1899 der Arzt Erich Freud seine Villa bauen ließ. Weiterlesen

Interkulturelles Fest findet ein neues Format

Nach Verschiebung jetzt teils im Werk 2, teils im Livestream: Vielfalt ohne Grenzen-Festival

Grafik: Deutsch-Spanische Freundschaft e.V.

Für alle LeserVielfalt ohne Grenzen – das ist gerade in Zeiten von Pandemien, politischen Krisen, Flucht und Kriegen wichtig. Dafür macht sich das gleichnamige Festival und Netzwerk in Leipzig stark: mit einem digitalen Festival-Konzept, das trotz der aktuellen Corona-Situation interkulturellen Austausch ermöglicht und ein tolerantes Miteinander in der Stadt fördert. Eigentlich sollte es im Juli in Grünau stattfinden – nun geht zusammen mit dem Werk 2 neue Wege. Weiterlesen

Wiedererwachen nach fünf Monaten Corona-Schlaf

outs:de: Leipziger Clubs und Spielstätten gehen auf der Festwiese ab 21. August open air

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Es ist eine nie dagewesene Situation: Corona-Jahr 2020. Im März kam die Welle über uns: Shutdown. Keine Veranstaltungen mehr, kein Publikum, geschlossene Häuser, keine Einnahmen“, beschreibt das LiveKommbinat, der Zusammenschluss der Leipziger Clubs, die so nie erlebte Situation seit dem Wirksamwerden der Corona-Allgemeinverfügung Ende März. Weiterlesen

Eine Ausstellung im Café Wagner würdigt die im Juli verstorbene Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke

Foto: privat

Für alle LeserDas Café Wagner am Richard-Wagner-Platz ehrt am Freitag, 14. August, die im Juli verstorbene Leipziger Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke (1978 bis 2020) mit Ausstellung und der Widmung eines Nachwuchs-Kunstpreises. Sie hatte ihre eigene, besonders treue Anhängerschaft weit über Leipzig hinaus. Und im Café Wagner hielt sie sich gern auf. Weiterlesen

Statt rasenden Kisten gibt es einen Fockebergmarkt in der AHA-Edition

Auch am 27. September ist ein Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg undenkbar

Foto: Tine Zeiler

Für alle LeserEs sollte der 29. Prix de Tacot werden am 10. Mai auf dem Fockeberg. Doch Corona machte auch diesem von der naTo veranstalteten Traditionsereignis den Garaus. Auch wenn man im Haus am Südplatz noch zuversichtlich war, dass man das Rennen im Herbst würde nachholen können, genauer: am 27. September. Doch auch das wird nichts. Weder ist Corona aus der Welt verschwunden, noch kann man bei so einem Rennen die berühmten AHA-Regeln einhalten. Weiterlesen

Fünf Monate ohne Gäste durchgehalten

Leipziger Clubkultur: Elipamanoke startet Crowdfunding und sucht Unterstützer

Foto: Elipamanoke

Für alle LeserDie massiven Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben auch Leipzigs Clubszene mit voller Breitseite getroffen. Nichts erscheint unter Corona-Bedingungen so unmöglich, wie wieder hunderte tanzende Menschen auf engem Raum die Nächte durchfeiern zu lassen. Da helfen auch bei den Organisatoren des Elipamanoke in Plagwitz alle Grübeleien nichts: Bevor der Club wieder aufmachen kann, braucht es noch einige kluge Ideen und vor allem Unterstützung von Freunden. Weiterlesen

Konzeptverfahren für Nutzung des ehemaligen Kinos der Jugend läuft an

Kino der Jugend: Ein Kulturzentrum für den Leipziger Osten + Bildergalerie

© Pia Benthin

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelFür einen Tag herrscht Leben in der Eisenbahnstraße 162. Denn in das ehemalige Kino der Jugend soll nach jahrzehntelangem Leerstand nun endlich ein Kultur- und Begegnungszentrum einziehen. Dafür läuft bis 30. September ein Konzeptverfahren, ausgeschrieben von der Stadt Leipzig. Am 20. Juli konnten sich Interessent/-innen das denkmalgeschützte und recht verfallene Gebäude anschauen. Weiterlesen

Aktionen am Samstag und rotleuchtende Gebäude am Montag

#nurmitkultur und „Night of Light“ erinnern daran, wie hart die Coronakrise gerade die Kultur trifft + Bildergalerie von der Night of Light

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo langsam spricht sich herum, dass kein Bereich so heftig von den Corona-Beschränkungen betroffen ist wie der Kulturbereich. Nicht nur die Auftritte für Musiker und Schauspieler fallen weg, Clubs bleiben geschlossen, Autoren finden kein Publikum mehr. Zwei große Aktionstage machen jetzt auf dieses Dilemma aufmerksam, das den Kern unseres gesellschaftlichen Lebens trifft. Der eine ist der #nurmitkultur-Aktionstag für den Erhalt der Leipziger Kultur am heutigen 20. Juni, der andere die „Night of Light“ in der Nacht vom 22. zum 23. Juni. Weiterlesen

Theater, Konzerte und Talkshow im Freien

Jetzt lädt auch der Garten von PHILIPPUS wieder zu Kulturveranstaltungen ein

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie warme Jahreszeit macht etwas möglich, was in geschlossenen Räumen derzeit nur schwer umsetzbar ist: Konzerte mit Publikum. Draußen natürlich, im Biergarten zum Beispiel, der wie an der Philippuskirche in Lindenau auch sehr idyllisch gelegen sein kann. Am Freitag, 12. Juni, gab es da das erste Konzert mit dem Trio „Encora li“. Am 20. Juni geht es richtig los mit den Veranstaltungen am ersten Leipziger Inklusions-Hotel. Weiterlesen

Auch das Leipziger Wasserfest 2020 fällt ins Wasser

Das Jubiläumswasserfest ist auf 2021 verschoben und 2020 gibt es dafür ein Wasserfest 2.0

Foto: Lutz Zimmermann

Für alle LeserDas Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen des Leipziger Wasserfestes wird erst vom 20. bis 22. August 2021 stattfinden, teilt der Wasserstadt Leipzig e. V. mit. Der Grund ist klar: Bis (mindestens) zum 31. August gilt auch in Sachsen ein Verbot von Großveranstaltungen. Deshalb muss das Wasserfest in seiner klassischen Form in diesem Jahr ausfallen. Dennoch soll es ein Angebot für alle Freunde des beliebten Bürgerfestes am Wasser geben: ein „Wasserfest 2.0“. Weiterlesen

Die naTo wagt nach Corona-Pause einen Neustart im Kleinen

Das soziokulturelle Zentrum am Südplatz kehrt Ende Juni mit einigen wenigen Terminen zurück

Foto: Knalltheater

Für alle LeserLangsam und ganz vorsichtig kommt Leipzigs Freie Kulturszene wieder aus dem Corona-Modus. Nach einigen Wochen coronabedingter Pause startet auch die naTo am 27. Juni wieder zaghaft in den Veranstaltungsbetrieb. So wie vorher wird allerdings wenig sein. Zuschauerränge und Bühne werden deutlich leerer daherkommen, wirtschaftliche Sorgen gehören keineswegs der Vergangenheit an, befürchtet das beliebte Haus am Südplatz. Weiterlesen

Was tun in der Corona-Pause?

LeipzigGrün empfiehlt, sich mit Leipziger Blütenmischung eine eigene Insektenwiese zu schaffen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzigGrün setzt sich normalerweise für lauter Dinge ein, die Menschen zusammen im Grünen unternehmen: gemeinsam gärtnern, pflanzen, Landwirtschaft betreiben, Grünoasen schaffen. Doch das alles ist jetzt aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich. Obwohl es draußen jetzt grünt und blüht. Was tun? Michael Berninger, Leiter des Fachbeirats von LeipzigGrün meint: „Wir gärtnern zu Hause.“ Weiterlesen

Noch ein Offener Brief aus Sachsen

Die aufgelegten Corona-Hilfsprogramme verfehlen die Lebenswirklichkeit der freischaffenden Künstler komplett

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSehr geehrte Damen und Herren, wir sind freiberufliche Kunstschaffende aus Sachsen und unsere Existenzen sind massiv bedroht. Zu den hauptsächlich betroffenen Berufszweigen zählen hierbei Musiker/-innen, Künstler/-innen und Musikpädagog/-innen, sowie soloselbstständige Veranstaltungs- und Bühnentechniker/-innen, Fotograf/-innen, Filmkünstler/-innen, freie Schauspieler/-innen und freie Autor/-innen. Aufgrund der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des SARS – CoV 2 erwarten wir für die kommenden 12 Monate einen extremen Umsatzrückgang. Weiterlesen

Offener Brief der Ensembles Wilde & Vogel und Lehmann und Wenzel

Ein Statement zur Corona-Krise aus Sicht der freien darstellenden Kunst

Foto: Therese Stuber

Für alle LeserIm Bewusstsein, dass die Coronakrise viele Mitmenschen sehr hart trifft und wir nicht die einzigen sind, an denen die staatlichen Hilfen bislang vorbeigehen, haben wir folgenden Text verfasst um zu erläutern, woran es mangelt und wo wir Unterstützungsmöglichkeiten für freischaffende darstellende KünstlerInnen sehen. Wir beziehen uns dabei auf unsere eigene Situation in Leipzig, wo wir regelmäßig am Westflügel arbeiten, vor allem aber auch auf unsere Gastspieltätigkeit. Weiterlesen