Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Finale eines gemeinsamen Sanierungsprojekts

Original und Kopie: Das Stadtmuseum zeigt die Baugeschichte der beiden „Schwesterkirchen“ in Moskau und Leipzig

Foto: Hermann Walter, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig / Aquarellzeichnung von 2011: Schtschussew-Museum für Architektur in Moskau

Für alle LeserEigentlich hätte 2013, zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht alles fertig sein sollen. Aber es war bei der St. Alexi Gedächtniskirche, die seit 1913 an die russischen Gefallenen der Völkerschlacht erinnert, genauso wie beim Völkerschlachtdenkmal selbst: Das war nicht zu schaffen. Die Herausforderung war zu groß. Aber jetzt glänzt das Schmuckstück wieder. Und eine kleine Kabinettausstellung würdigt die schöne Co-Produktion. Weiterlesen

Die Begleitmusik zum 20. Jahrhundert

Die multimediale Ausstellung „Oh Yeah!“ lässt 90 Jahre Popmusik in Deutschland erleben

Foto: Martin Luther, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserSeit Dienstag, 16. Oktober, ist im Stadtgeschichtlichen Museum eine Ausstellung zu sehen, die ihre Besucher daran erinnert, dass Erinnerungen nicht nur aus Bildern, Tagebüchern, Pokalen und all den anderen greifbaren Sammelstücken besteht, die so im Fundus eines Stadtmuseums landen, sondern auch aus Musik. Wer die richtige Scheibe rauspackt, kann Menschen ohne viel Aufwand in die Träume ihrer Jugend zurückkatapultieren. Eine, in der „Oh yeah!“ noch cool klang zum Beispiel. Weiterlesen

Für den „Stern“ im Osten unterwegs

Zeitgeschichtliches Forum zeigt den Aufbruch im Osten mit den Bildern des Fotografen Harald Schmitt

Foto: Harald Schmitt

Für alle LeserDen Leipziger Feiertag am Dienstag, 9. Oktober, nutzte das Zeitgeschichtliche Forum, um eine Ausstellung zu eröffnen, die die Besucher mitnimmt in die Bild-Geschichte der Friedlichen Revolutionen. Denn wenn es in Osteuropa gärte, war ein Fotograf für den „Stern“ immer wieder mit dabei: Harald Schmitt. Aus journalistischer Fotografie wurden Ikonen der Zeitgeschichte. Weiterlesen

Mit dem Makro-Objektiv ein Paradies auf Erden entdecken

Ab Januar 2019 wird im Panometer Leipzig das neue Panorama „Carolas Garten“ von Yadegar Asisi gezeigt

Foto Caro Krekow

Für alle LeserNoch ist es ein bisschen hin. Noch liegt die „Titanic“ auf dem Meeresboden und lädt Besucher des Panometers Leipzig ein, einen Blick in die Tiefe des Ozeans zu werfen, auf dessen Grund der gescheiterte Ozeangigant liegt. Aber ab Januar 2019 will Yadegar Asisi eine Welt zeigen, die jeder von uns sehen könnte – wenn wir nur Lupen und Teleskope als Augen hätten. Weiterlesen

Menschen des (frühen) 20. Jahrhunderts in eindrucksvollem Schwarz-Weiß

Leipzigs Bildermuseum zeigt seine erste August-Sander-Ausstellung

Foto: Art Photography Fund, Courtesy Galerie Johannes Faber © Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Für alle LeserAm Mittwoch, 12. September, eröffnete das Museum der bildenden Künste eine kleine, besondere Ausstellung, die einmal einen der wichtigsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts nach Leipzig holt. Und das auch noch mit seiner berühmtesten Bilderserie, die eindrucksvoll die arbeitenden Menschen der 1920er Jahre zeigt. Das Museum schärft mit der August-Sander-Ausstellung ganz unübersehbar sein Fotografie-Profil. Und eine kleine Leipzig-Beziehung gibt es auch. Weiterlesen

Erinnerung an einen beinah Vergessenen

Leipzigs Bildermuseum würdigt Klaus Hähner-Springmühl mit einer großen Werkschau

Foto: MdbK, Klaus Hähner-Springmühl Nachlass

Für alle LeserEs ist in der bildenden Kunst eigentlich ganz ähnlich wie bei den Schriftstellern, die einst konträr zur Kulturpolitik der DDR arbeiteten: Man kennt nur einige wenige herausragende Protagonisten, aber die große Breite der Akteure ist einem kaum präsent. Ein wenig ändert das das Leipziger Bildermuseum jetzt: Ab Donnerstag, 6. September, zeigt es Arbeiten des früh verstorbenen Klaus Hähner-Springmühl. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung am 7. September

In der Gnadenkirche Wahren sind ab Freitag „BodenSchätze“ aus sieben Jahrtausenden zu sehen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass sich die Bauarbeiten an der Schule am Opferweg um ein Jahr verzögerten, hat auch damit zu tun, dass den sächsischen Archäologen hier nach Abriss einiger älterer Gebäude die Gelegenheit gegeben werden musste, den historischen Untergrund zu untersuchen. Immerhin wusste man vorher schon, dass man hier einen der ältesten Siedlungsplätze in Leipzig hat. Deswegen heißt ja der Opferweg auch so: Er führte einst zu einer alten slawischen Opferstätte. Aber mit der Ausstellung in der Gnadenkirche geht es jetzt noch tiefer in die Geschichte. Weiterlesen

Müllrausch in Weimar

Michael Billig zeigt in einer Ausstellung die Bilder seiner „Recherchen im Dreck“

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMichael Billig ist nicht der Einzige, der sich über den rücksichtlosen Umgang mit Müll und Abfällen in Sachsen ärgert. Im Landtag fragen regelmäßig auch die Grünen nach. Aber auch sie merken immer wieder, dass bei diesem Thema von Transparenz keine Rede sein kann. Billig hat sich deshalb als freier Journalist auf das Thema spezialisiert, betreibt extra eine Website zum Thema und stellt nun in Weimar auch öffentlich Fotos, Zeichnungen und Dokumente zum Thema aus. Weiterlesen

Sonderausstellung „Merseburg im Ersten Weltkrieg. Einwohner – Soldaten – Kriegsgefangene“

Im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg wird das Leben der Stadtbürger im Weltkrieg lebendig

Foto: Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

Für alle LeserIn Leipzig erinnert derzeit keine Sonderausstellung an das Ende des 1. Weltkrieges, das sich ja im November zum 100. Mal jährt. Aber anderswo haben Stadtmuseen die Gelegenheit genutzt, die Archive einmal zu durchforsten und diese lang zurückliegenden Ereignisse noch einmal neu zu beleuchten. So auch in Merseburg. Anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren präsentiert das Kultur­historische Museum Schloss Merseburg seit dem 18. August eine Sonderausstellung. Weiterlesen

„… vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig …“

Das berührende Schicksal mitteldeutscher Sinti und Roma in den Fotos von Hanns Weltzel

Foto: Radio Django

Für alle LeserEine ganz besondere Ausstellung wird am Donnerstag, 16. August, im Felsenkeller eröffnet. „… vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig …“ heißt sie und widmet sich der Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Die Eröffnungsveranstaltung am 16. August beginnt um 20 Uhr mit der Sintiswingband Radio Django. Weiterlesen

Ausstellung „Thietmars Welt“ in Merseburg

Ein kleiner Blick in die religiösen Vorstellungen des Thietmar von Merseburg

Foto: Vereinigte Domstifter/F. Matte

Für alle LeserWie es sich wirklich lebte in der Zeit, in der der Merseburger Bischof Thietmar von Merseburg (975-1018) lebte, werden wir nie wirklich wissen. Geschichte ist immer eine Rekonstruktion, ein Versuch, sich aus vielen Details ein ganzes Bild zu machen. Ohne dass wir wissen, wie viel „Political correctness“ in den Überlieferungen steckt. Stimmt schon. PC war auch vor 1.000 Jahren ein Thema. Nur halt mit einer anderen Sprech-Erwartungs-Haltung als heute. Weiterlesen

Der neue Raum „Konfessionen und Konflikte“ im Alten Rathaus ist fertig

Was passierte in Leipzig eigentlich zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg?

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserAls im April 2017 das neu gestaltete Zimmer zu Luther und zur Reformation in Leipzig im Alten Rathaus eröffnet wurde, war das der Auftakt zu einer systematischen Umgestaltung der Ausstellungsetage. Nebenan der kleine Raum zu Konfessionen und Konflikten war noch nicht fertig. Jetzt ist dessen Neugestaltung endlich geschafft, meldet das Stadtgeschichtliche Museum. Weiterlesen

Finissage für eine besondere Ausstellung im KOMM-Haus in Grünau

Ein letzter Besuch im Eythra der Jungsteinzeit

Foto: KOMM-Haus

Für alle LeserEs ist eigentlich für den Inhalt so einer Ausstellung ein etwas abgelegener Ort: Am Freitag, 27. Juli, endet die Ausstellung „Eythra 7.000 vor Chr. – Steinzeit-Bauern am Ufer der Weißen Elster“ im KOMM-Haus in der Selliner Straße 17 in Grünau. Aber die Ortswahl für diese im Mai gestartete Ausstellung hatte natürlich ihren Grund: Die Bewohner dieses 2.500-Einwohner-Dorfes im Leipziger Südraum siedelten nach der „Devastierung“ 1984 bis 1987 zu einem Großteil nach Grünau um. Weiterlesen

Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte

Das zentrale Werk in der Ausstellung „Thietmars Welt“: Thietmars Chronik

Foto: Deutsche Fotothek/Regine Richter, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 International

Für alle LeserWer seit Sonntag, 15. Juli, nach Merseburg in die Sonderausstellung „Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte“ reist, taucht ein in die Welt, in der der einstige Bischof Thietmar lebte. Eine Welt, in der das Bistum Merseburg darum kämpfte, seine Macht und Größe auszuweiten und dabei auch der Westen dessen, was wir heute Sachsen nennen, erstmals ins Licht der Geschichte trat. Mitsamt einem Burgward an der Pleiße. Weiterlesen

Zeitreise 1.000 Jahre zurück

Thietmars Welt: Merseburg eröffnet am 15. Juli die Ausstellung zu einem der berühmtesten Chronisten des Mittelalters

Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte

Für alle LeserNicht nur für Leipzig spielt dieser Mann eine wichtige Rolle in der Geschichte: Thietmar von Merseburg, Bischof und Chronist. Er war es, der das kleine „urbs libzi“ erstmals in seiner Chronik vermerkte. Nur deshalb konnte Leipzig 2015 seine Tausendjahrfeier veranstalten. Und so geht es vielen Orten in Mitteldeutschland. Und ab Sonntag bekommt Thietmar in Merseburg seine eigene Ausstellung – mitsamt einem Blick in seine Zeit. Weiterlesen

Ausstellung „Chava Pressburger – Impressionen in Papier“ im Ariowitsch-Haus

Ein von Gewalt und Krieg geprägtes Leben in eindrucksvollen Papierkunstwerken

Plakat zur Ausstellung

Für alle LeserSeit acht Jahren recherchiert die Kunsthistorikerin Ilka Wonschik zu dem Thema „Künstler der verschollenen Generation“. Im Jahr 2014 erschien ihr Buch „Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten ... – Künstlerinnen in Theresienstadt“ im Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin. In diesem Buch hat sie die Biografien und Werke von zwölf in Vergessenheit geratenen jüdischen Künstlerinnen mittels Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Dokumenten und Interviews rekonstruiert. Weiterlesen

Die unangepassten Künstler der späten 1980er Jahre und die selbstbewussten Frauen ganz früh in den 1990ern

Karin-Wieckhorst-Ausstellung im Bildermuseum eröffnet

Foto: Karin Wieckhorst

Für alle LeserEs ist eine ganz besondere Foto-Austellung, die am Dienstag, 5. Mai, im Museum der bildenden Künste eröffnet wurde: „Begegnungen“. Das sind faszinierende Schwarz-Weiß-Fotografien der Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst. Eigentlich unpassende Fotografien für dieses Haus, in dem zumeist die Kunst-Fotografie dominiert. Doch in Wieckhorsts Fotos begegnet sich der Blick der Künstlerin mit dem dokumentarischen Moment. Weiterlesen

Internationaler Museumstag am 13. Mai

Wie weiter mit Schiller? Was passiert in Heliopolis? Und in Eilenburg beginnt der Deißigjährige Krieg

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle Leser„Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag! In ganz Deutschland laden zahlreiche Museen an diesem Sonntag zu besonderen Aktionen, kreativen Mitmach-Angeboten, spannenden Führungen und exklusiven Einblicken ein“, kann man auf der zentralen Homepage zum Museumstag lesen. Nicht zu verwechseln mit der Museumsnacht, die Leipzig und Halle gerade hinter sich haben. Und trotzdem gibt es auch am Sonntag, 13. Mai, ein paar spannende Angebote in der Region. Und am 12. auch schon. Weiterlesen

Die Fahrt nach Torgau lohnt sich

Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ auf Schloss Hartenfels feierlich eröffnet

Foto: Landratsamt Nordsachsen

Für alle LeserMit zahlreichen prominenten Gästen und großer öffentlicher Beachtung ist am Freitag, 4. Mai, auf Schloss Hartenfels in Torgau die neue Dauerausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ feierlich eröffnet worden. Da steckt jetzt nicht mehr nur die Spätrenaissance mit der Pracht der Kurfürsten drin, sondern ein ganzes Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung im Bachmuseum

Was 113 Bach-Schüler über ihren berühmten Musiklehrer zu erzählen haben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 18. April, waren sie noch am Werkeln – die Ausstellungsprofis, die die neue Wechselausstellung im Bach-Museum am Thomaskirchhof aufbauten. Es ist wieder so eine kleine Ausstellung, die zeigt, was Wissenschaftler herausbekommen, wenn sie sich eine Fleißaufgabe stellen: Was können eigentlich die Schüler Johann Sebastian Bachs über den berühmten Thomaskantor erzählen? Und damit waren nicht die Thomaner gemeint. Weiterlesen