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Die Welt im MdbK: Kolonialismusdebatte, Kapitalismuskritik und Jahre im Zeichen der Pandemie

Seit September sind im Museum der bildenden Künste (MdbK) zwei Ausstellungen international bekannter Künstler/-innen zu sehen. Mit vernähten Jute-Säcken greift Ibrahim Mahama das Thema der Verantwortung, im Rahmen von postkolonialen und kapitalistischen Strukturen, auf. Chiharu Shiota installierte derweil ein monumentales Werk, das im Zeichen der Coronapandemie steht.

Who´s afraid of_Rosa: 17 Künstler/-innen, Rosa Luxemburg und eine kooperative Gruppenausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig

17 internationale junge Künstler/-innen im Austausch: Mit „Who´s afraid of_Rosa“ präsentiert die stART Foundation die mittlerweile 19. Ausstellung der a&o Kunsthalle Leipzig (Brandenburger Straße 2). Die Gruppenausstellung widmet sich in über 25 Arbeiten aus Fotografie, Installation, Malerei, Performance, Skulptur, Tanz und Video der Rezeptionsgeschichte von Rosa Luxemburg bzw. Róża Luksemburg in Deutschland und Polen und setzt damit zugleich die Diskussion über Wandel und Bedeutung von öffentlichem, privatem und politischem Raum in der Gegenwart fort.

Schnee von gestern? Stadtgeschichtliches Museum inszeniert die Kulturgeschichte des Winters in Leipzig

Es ist mal nicht die übliche Weihnachtsausstellung aus vergangenen Jahren, mit der das Stadtgeschichtliche Museum in diesem Jahr die geschichtsbegeisterten Leipziger/-innen zum Besuch des Hauses im Böttchergässchen animiert. Wahrscheinlich würden die auch längst nicht mehr funktionieren. Auch dann nicht, wenn sich viele Leipziger/-innen eine „weiße Weihnacht“ wünschen. Die war eh schon selten in Leipzig. Und mit der Klimaerwärmung geht natürlich auch zunehmend das verloren, was wir mal als Winter kannten.

Ab 13. November in der Leipziger Galerie W182: Jürgen Matschies „Tagebergbaulandschaften“

Die neu gegründete Galerie W182 in Leipzig in der Wurzner Straße 182 zeigt ab Samstag, 13. November, Fotografien des Lausitzer Fotografen Jürgen Matschie zum Thema Tagebergbaulandschaften. Mithilfe der Landschaftsfotografie thematisiert Jürgen Matschie den Eingriff des Menschen in die Natur, zeigt die Inanspruchnahme von unermesslichen Flächen, um an die Braunkohle zu kommen.

Weil der Platz fehlt: „Mosaik-“Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum ist vorerst Geschichte

„‚Dig, Dag, Digedag. DDR-Comic Mosaik‘ wird bis 28. Mai 2021 verlängert“, teilte das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig im April 2021 mit. Da war die Welt noch in Ordnung für die Liebhaber des legendären DDR-Comics. Bis dahin hatten schon 50.000 Besucher die einzigartige Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum besucht. Doch das ist Geschichte. Schon geraume Zeit war die Digedag-Ausstellung nicht mehr gezeigt worden.

Caspar widerstand dem Trend: Kurator Dr. Jan Nicolaisen über die neue Romantikausstellung

Bis zum 9. Januar 2022 wird im Leipziger Kunstmuseum in der Katharinenstraße die Fortsetzung jener Schau gezeigt, die ein Jahr zuvor im Museum Kunstpalast in Düsseldorf gezeigt wurde. In Leipzig hat sie ein anderes Gesicht und andere Themen, viele Werke Friedrichs und anderer Künstler sind ausschließlich in Leipzig zu sehen. Dr. Jan Nicolaisen kuratierte die Leipziger Ausstellung. Was er mit der erweiterten Ausstellung zeigen will, warum Caspar David Friedrich ein sensitiver Beobachter seiner Zeit war und wie progressiv und modern er seine Gemälde konzipierte und umsetzte, erörtert er im Interview mit der LZ.

Kunstleben in Leipzig: Steve Uhlig Galerie zeigt Bilder von Robin Zöffzig

Am heutigen 29. Oktober, 19 Uhr, eröffnet die Leipziger Galerie von Steve Uhlig im Leipziger Stadtteil Thonberg eine neue Ausstellung. In der Volckmarstraße, wo zu DDR-Zeiten ein alteingesessener Kohlenhandel sein Zentrum hatte, ein Waschbärenzirkus sein Wohndomizil besaß und in den frühen Neunziger Jahren auch die kultige Kneipe „Toms Hütte“ im Brennpunkt der Szenegänger stand, befinden sich die Räumlichkeiten der Galerie. Bis kurz vor Weihnachten können Besucher neue Arbeiten von Robin Zöffzig bestaunen. Die LZ bat den Galeristen zum Interview.

Am 14. Oktober ist Ausstellungseröffnung: Max Klinger und die Universität Leipzig –  Das verlorene Aulawandbild im Kontext

Wie viele historische Raumausstattungen verbrannte auch Max Klingers Wandgemälde „Die Blüte Griechenlands“, das einst die Aula der Universität Leipzig schmückte, im Zweiten Weltkrieg und verschwand damit allmählich aus dem kulturellen Gedächtnis. Die Kustodie holt dieses Wandbild durch eine Ausstellung erstmals wieder zurück in die Öffentlichkeit. Anlass war der 100. Todestag des Künstlers im Jahr 2020, corona-bedingt musste die Ausstellung auf den Herbst 2021 verschoben werden.

Schule in Sachsen seit 1989/90: Das Schulmuseum Leipzig eröffnet heute seine neue Dauerausstellung

Die neue Ausstellung „Umbrüche – Schule in Sachsen seit 1989/90“ war erstmals während der „Nacht der offenen Tür“ im Rahmen des Lichtfestes am 9. Oktober von 19 bis 23 Uhr zugänglich. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am heutigen Dienstag, 12. Oktober, von 12 bis 18 Uhr als Soft Opening.

Kunst per Post: Das Lindenau-Museum Altenburg ruft auf zur Mail Art

Anlässlich der Verleihung des Altenbourg-Preises 2021 an die Künstlerin Ruth Wolf-Rehfeldt, zeigt das Lindenau-Museum im Prinzenpalais des Residenzschlosses in Altenburg seit dem 26. September Werke der Berliner Künstlerin – darunter auch ihre berühmten Typewritings. Und aus diesem Anlass ruft das Lindenau-Museum Altenburg zur Beteiligung an einer ausstellungsbegleitenden Mail-Art-Aktion auf. Mail-Art – das war auch mal eine beliebte subversive Kunst in der DDR.

Romantik in Bildern: Warum Caspar David Friedrich für die klassische Moderne wegweisend war

Wer dieser frühherbstlichen und sonnigen Tage am Haupteingang des Museums der bildenden Künste vorbeigeht, wird ein großes Plakat über dem Eingang hängen sehen. Fast schon ikonisch erheben sich die charakteristischen Schiffssegel von wohl einem seiner bekanntesten Gemälde, „Lebensstufen“ genannt. Caspar David Friedrich kennt wahrscheinlich jeder. In Leipzig v. a. dieses Gemälde, weil es zum Herzstück der dortigen Sammlungen gehört.

Neue Ausstellung in der Uni-Bibliothek ab 8. Oktober: Übersetzte Religion. Im Dickicht der wahren Worte

Religionsgeschichte ist immer auch Übersetzungsgeschichte. Eine neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina zeigt vom 8. Oktober 2021 bis zum 13. Februar 2022 besondere Schriftstücke aus der Sammlung der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig, um die Übersetzungsarbeit religiöser Texte aus zwei Jahrtausenden anschaulich zu präsentieren.

Neue Galerie W182 zeigt ab Donnerstag erste Ausstellung: Leipzigs verborgene Schätze

Am Freitag, 8. Oktober, eröffnet die neu gegründete Galerie W182 in der Wurzner Straße 182 im Leipziger Stadtteil Sellerhausen ihre erste Ausstellung. Gezeigt werden Wand- und Deckenmalereien aus Leipziger Wohnhäusern der Gründerzeit. Gestaltet wird die Ausstellung von der Kunstrestauratorin Constanze Arndt.

Vom 8. bis 11. Oktober: Wittenberger Höfe zeigen Arbeiten von Studierenden der BTU-Cottbus zur Zukunft der alten Fabrik

Nur einen Monat nach dem Tag des Offenen Denkmals mit rund 1.200 Besuchern in den Wittenberger Höfen lädt die Belle Époque Wittenberger Straße 60 GmbH & Co. KG vom 8. bis 10. Oktober zu einer nächsten Ausstellung auf das Konversionsgelände der 1891/1892 erbauten Motorenfabrik J. M. Grob & Co. in Leipzig-Eutritzsch ein.

Augmented Reality im Alten Rathaus: Museum Ex Machina erzählt ab 2022 Geschichte(n) in der Ständigen Ausstellung

Ab 2022 treffen die Gäste des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig via AR-App (Augmented Reality) auf Robert Blum, Bruno Vogel oder Julie Bebel. Gemeinsam mit der Schaubühne Lindenfels Leipzig will das Stadtgeschichtliche Museum eine digitale Anwendung schaffen, die Museumsgästen bisher unerzählte Geschichten der Leipziger Stadtgeschichte auf künstlerische und theatrale Weise vermittelt.

Ab 2. Oktober in den Fenstern des Pöge-Hauses: „(Not) My City – Spielräume und Grenzen im urbanen Raum”

Wie finden Geflüchtete ihren Weg in die Stadtgesellschaft? Die interaktive Schaufenster-Ausstellung „(Not) My City - Spielräume und Grenzen im urbanen Raum“ vom 2. bis 9. Oktober im Pöge-Haus zeichnet nach, wie junge Menschen mit Fluchtgeschichte den urbanen Raum erleben, ihn sich aneignen und dabei neu denken. Sie zeigt auch, wie sich das europäische Asylsystem – mitunter gewaltvoll – auf den Alltag junger Menschen mit Fluchtgeschichte auswirkt und wie sie diesen Grenzziehungen begegnen.

Ab 1. Oktober in der Projektwohnung „krudebude“: Ausstellung für die „Schönefelder Streifzüge“

In Schönefeld fühlt man sich sowieso immer ein bisschen abgehängt. Das riesige Bahngelände trennt den Ortsteil recht augenfällig vom restlichen Stadtgebiet. Dabei hat sich auch in Schönefeld in den vergangenen Jahren so einiges getan. Und auch Kunstprojekte fassen hier Fuß, so wie die Projektwohnung „krudebude“ am Stannebeinplatz. Dort wird am Donnerstag, 30. September, die Ausstellung „Schönefelder Streifzüge“ eröffnet.

Welten aus Stoff und Licht: Chiharu Shiota „Internal Line“ im MdbK

Seit Donnerstag, 23. September, zeigt das Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) die monumentale Installation „Internal Line“ von Chiharu Shiota. Die japanische Künstlerin verwandelt die große Terrasse im zweiten Obergeschoss des Museums in eine rote Welt aus Stoff und Licht. So filigran kann Kunst sein. Und das Museum beginnt damit eine ganze Reihe Blicke hinaus über den europäischen Tellerrand.

Bastian Muhrs „Zeichnung im Plastikgarten“: Ein Video dokumentiert den Beitrag zur Ausstellung „Künstliche Paradiese“

Seit dem 28. August läuft die interaktive Kunstreihe im öffentlichen Raum „Künstliche Paradiese“ des Kunstvereins Leipzig. Im Plastikgarten zwischen Martin-Luther-Ring und Friedrich-Ebert-Straße ist jetzt ein neues (vergängliches) Kunstwerk von Bastian Muhr hinzugekommen, das während seiner Entstehung auch im Video festgehalten wurde.

Künstler/-innen in der Werkstatt besuchen: Am 3. Oktober gibt es die XX. Offene Ateliers Leipzig

Einmal im Jahr öffnen sich in sämtlichen Stadtteilen Leipzigs die Türen der Ateliers bildender Künstlerinnen und Künstler für Interessierte aus nah und fern – dieses Jahr am Sonntag, 3. Oktober, zwischen 14 und 19 Uhr bereits zum 20. Mal. Die sonst der Öffentlichkeit verborgenen Räume ermöglichen einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen der Kunst, denn hier nehmen künstlerische Ideen nach und nach Gestalt an.

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