Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Menschen des (frühen) 20. Jahrhunderts in eindrucksvollem Schwarz-Weiß

Leipzigs Bildermuseum zeigt seine erste August-Sander-Ausstellung

Foto: Art Photography Fund, Courtesy Galerie Johannes Faber © Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Für alle LeserAm Mittwoch, 12. September, eröffnete das Museum der bildenden Künste eine kleine, besondere Ausstellung, die einmal einen der wichtigsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts nach Leipzig holt. Und das auch noch mit seiner berühmtesten Bilderserie, die eindrucksvoll die arbeitenden Menschen der 1920er Jahre zeigt. Das Museum schärft mit der August-Sander-Ausstellung ganz unübersehbar sein Fotografie-Profil. Und eine kleine Leipzig-Beziehung gibt es auch. Weiterlesen

Erinnerung an einen beinah Vergessenen

Leipzigs Bildermuseum würdigt Klaus Hähner-Springmühl mit einer großen Werkschau

Foto: MdbK, Klaus Hähner-Springmühl Nachlass

Für alle LeserEs ist in der bildenden Kunst eigentlich ganz ähnlich wie bei den Schriftstellern, die einst konträr zur Kulturpolitik der DDR arbeiteten: Man kennt nur einige wenige herausragende Protagonisten, aber die große Breite der Akteure ist einem kaum präsent. Ein wenig ändert das das Leipziger Bildermuseum jetzt: Ab Donnerstag, 6. September, zeigt es Arbeiten des früh verstorbenen Klaus Hähner-Springmühl. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung am 7. September

In der Gnadenkirche Wahren sind ab Freitag „BodenSchätze“ aus sieben Jahrtausenden zu sehen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass sich die Bauarbeiten an der Schule am Opferweg um ein Jahr verzögerten, hat auch damit zu tun, dass den sächsischen Archäologen hier nach Abriss einiger älterer Gebäude die Gelegenheit gegeben werden musste, den historischen Untergrund zu untersuchen. Immerhin wusste man vorher schon, dass man hier einen der ältesten Siedlungsplätze in Leipzig hat. Deswegen heißt ja der Opferweg auch so: Er führte einst zu einer alten slawischen Opferstätte. Aber mit der Ausstellung in der Gnadenkirche geht es jetzt noch tiefer in die Geschichte. Weiterlesen

Müllrausch in Weimar

Michael Billig zeigt in einer Ausstellung die Bilder seiner „Recherchen im Dreck“

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMichael Billig ist nicht der Einzige, der sich über den rücksichtlosen Umgang mit Müll und Abfällen in Sachsen ärgert. Im Landtag fragen regelmäßig auch die Grünen nach. Aber auch sie merken immer wieder, dass bei diesem Thema von Transparenz keine Rede sein kann. Billig hat sich deshalb als freier Journalist auf das Thema spezialisiert, betreibt extra eine Website zum Thema und stellt nun in Weimar auch öffentlich Fotos, Zeichnungen und Dokumente zum Thema aus. Weiterlesen

Sonderausstellung „Merseburg im Ersten Weltkrieg. Einwohner – Soldaten – Kriegsgefangene“

Im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg wird das Leben der Stadtbürger im Weltkrieg lebendig

Foto: Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

Für alle LeserIn Leipzig erinnert derzeit keine Sonderausstellung an das Ende des 1. Weltkrieges, das sich ja im November zum 100. Mal jährt. Aber anderswo haben Stadtmuseen die Gelegenheit genutzt, die Archive einmal zu durchforsten und diese lang zurückliegenden Ereignisse noch einmal neu zu beleuchten. So auch in Merseburg. Anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren präsentiert das Kultur­historische Museum Schloss Merseburg seit dem 18. August eine Sonderausstellung. Weiterlesen

„… vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig …“

Das berührende Schicksal mitteldeutscher Sinti und Roma in den Fotos von Hanns Weltzel

Foto: Radio Django

Für alle LeserEine ganz besondere Ausstellung wird am Donnerstag, 16. August, im Felsenkeller eröffnet. „… vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig …“ heißt sie und widmet sich der Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Die Eröffnungsveranstaltung am 16. August beginnt um 20 Uhr mit der Sintiswingband Radio Django. Weiterlesen

Ausstellung „Thietmars Welt“ in Merseburg

Ein kleiner Blick in die religiösen Vorstellungen des Thietmar von Merseburg

Foto: Vereinigte Domstifter/F. Matte

Für alle LeserWie es sich wirklich lebte in der Zeit, in der der Merseburger Bischof Thietmar von Merseburg (975-1018) lebte, werden wir nie wirklich wissen. Geschichte ist immer eine Rekonstruktion, ein Versuch, sich aus vielen Details ein ganzes Bild zu machen. Ohne dass wir wissen, wie viel „Political correctness“ in den Überlieferungen steckt. Stimmt schon. PC war auch vor 1.000 Jahren ein Thema. Nur halt mit einer anderen Sprech-Erwartungs-Haltung als heute. Weiterlesen

Der neue Raum „Konfessionen und Konflikte“ im Alten Rathaus ist fertig

Was passierte in Leipzig eigentlich zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg?

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserAls im April 2017 das neu gestaltete Zimmer zu Luther und zur Reformation in Leipzig im Alten Rathaus eröffnet wurde, war das der Auftakt zu einer systematischen Umgestaltung der Ausstellungsetage. Nebenan der kleine Raum zu Konfessionen und Konflikten war noch nicht fertig. Jetzt ist dessen Neugestaltung endlich geschafft, meldet das Stadtgeschichtliche Museum. Weiterlesen

Finissage für eine besondere Ausstellung im KOMM-Haus in Grünau

Ein letzter Besuch im Eythra der Jungsteinzeit

Foto: KOMM-Haus

Für alle LeserEs ist eigentlich für den Inhalt so einer Ausstellung ein etwas abgelegener Ort: Am Freitag, 27. Juli, endet die Ausstellung „Eythra 7.000 vor Chr. – Steinzeit-Bauern am Ufer der Weißen Elster“ im KOMM-Haus in der Selliner Straße 17 in Grünau. Aber die Ortswahl für diese im Mai gestartete Ausstellung hatte natürlich ihren Grund: Die Bewohner dieses 2.500-Einwohner-Dorfes im Leipziger Südraum siedelten nach der „Devastierung“ 1984 bis 1987 zu einem Großteil nach Grünau um. Weiterlesen

Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte

Das zentrale Werk in der Ausstellung „Thietmars Welt“: Thietmars Chronik

Foto: Deutsche Fotothek/Regine Richter, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 International

Für alle LeserWer seit Sonntag, 15. Juli, nach Merseburg in die Sonderausstellung „Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte“ reist, taucht ein in die Welt, in der der einstige Bischof Thietmar lebte. Eine Welt, in der das Bistum Merseburg darum kämpfte, seine Macht und Größe auszuweiten und dabei auch der Westen dessen, was wir heute Sachsen nennen, erstmals ins Licht der Geschichte trat. Mitsamt einem Burgward an der Pleiße. Weiterlesen

Zeitreise 1.000 Jahre zurück

Thietmars Welt: Merseburg eröffnet am 15. Juli die Ausstellung zu einem der berühmtesten Chronisten des Mittelalters

Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte

Für alle LeserNicht nur für Leipzig spielt dieser Mann eine wichtige Rolle in der Geschichte: Thietmar von Merseburg, Bischof und Chronist. Er war es, der das kleine „urbs libzi“ erstmals in seiner Chronik vermerkte. Nur deshalb konnte Leipzig 2015 seine Tausendjahrfeier veranstalten. Und so geht es vielen Orten in Mitteldeutschland. Und ab Sonntag bekommt Thietmar in Merseburg seine eigene Ausstellung – mitsamt einem Blick in seine Zeit. Weiterlesen

Ausstellung „Chava Pressburger – Impressionen in Papier“ im Ariowitsch-Haus

Ein von Gewalt und Krieg geprägtes Leben in eindrucksvollen Papierkunstwerken

Plakat zur Ausstellung

Für alle LeserSeit acht Jahren recherchiert die Kunsthistorikerin Ilka Wonschik zu dem Thema „Künstler der verschollenen Generation“. Im Jahr 2014 erschien ihr Buch „Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten ... – Künstlerinnen in Theresienstadt“ im Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin. In diesem Buch hat sie die Biografien und Werke von zwölf in Vergessenheit geratenen jüdischen Künstlerinnen mittels Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Dokumenten und Interviews rekonstruiert. Weiterlesen

Die unangepassten Künstler der späten 1980er Jahre und die selbstbewussten Frauen ganz früh in den 1990ern

Karin-Wieckhorst-Ausstellung im Bildermuseum eröffnet

Foto: Karin Wieckhorst

Für alle LeserEs ist eine ganz besondere Foto-Austellung, die am Dienstag, 5. Mai, im Museum der bildenden Künste eröffnet wurde: „Begegnungen“. Das sind faszinierende Schwarz-Weiß-Fotografien der Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst. Eigentlich unpassende Fotografien für dieses Haus, in dem zumeist die Kunst-Fotografie dominiert. Doch in Wieckhorsts Fotos begegnet sich der Blick der Künstlerin mit dem dokumentarischen Moment. Weiterlesen

Internationaler Museumstag am 13. Mai

Wie weiter mit Schiller? Was passiert in Heliopolis? Und in Eilenburg beginnt der Deißigjährige Krieg

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle Leser„Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag! In ganz Deutschland laden zahlreiche Museen an diesem Sonntag zu besonderen Aktionen, kreativen Mitmach-Angeboten, spannenden Führungen und exklusiven Einblicken ein“, kann man auf der zentralen Homepage zum Museumstag lesen. Nicht zu verwechseln mit der Museumsnacht, die Leipzig und Halle gerade hinter sich haben. Und trotzdem gibt es auch am Sonntag, 13. Mai, ein paar spannende Angebote in der Region. Und am 12. auch schon. Weiterlesen

Die Fahrt nach Torgau lohnt sich

Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ auf Schloss Hartenfels feierlich eröffnet

Foto: Landratsamt Nordsachsen

Für alle LeserMit zahlreichen prominenten Gästen und großer öffentlicher Beachtung ist am Freitag, 4. Mai, auf Schloss Hartenfels in Torgau die neue Dauerausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ feierlich eröffnet worden. Da steckt jetzt nicht mehr nur die Spätrenaissance mit der Pracht der Kurfürsten drin, sondern ein ganzes Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung im Bachmuseum

Was 113 Bach-Schüler über ihren berühmten Musiklehrer zu erzählen haben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 18. April, waren sie noch am Werkeln – die Ausstellungsprofis, die die neue Wechselausstellung im Bach-Museum am Thomaskirchhof aufbauten. Es ist wieder so eine kleine Ausstellung, die zeigt, was Wissenschaftler herausbekommen, wenn sie sich eine Fleißaufgabe stellen: Was können eigentlich die Schüler Johann Sebastian Bachs über den berühmten Thomaskantor erzählen? Und damit waren nicht die Thomaner gemeint. Weiterlesen

Zwei neu gestaltete Kabinette im Alten Rathaus

Bach lächelt wieder und auch der verlorene Sohn Richard hat jetzt sein Eckchen

Foto: PUNCTUM / Alexander Schmidt

Für alle Leser„Hinter den Kulissen“ werde man ein bisschen arbeiten, sagte Dr. Volker Rodekamp am Mittwoch, 18. April, launig, wie man ihn kennt, denn 2019 wird er in den vielgerühmten Ruhestand treten und ein Altes Rathaus hinterlassen, an dem endlich gearbeitet wird. Am 24. April beginnt endlich die Fassadensanierung. Aber drinnen wird schon seit geraumer Zeit die Ausstellung modernisiert. Jetzt sind die beiden neuen Kabinette für Bach und Wagner fertig. Samt frisch geputztem Bach-Bild: Dem „Wahren Bach“. Weiterlesen

Eine römische Metropole aus dem Jahr 200 wird rekonstruiert

Neue Ausstellung im Antikenmuseum zeigt die antike Residenzstadt Pergamon in 3D

Foto: Prof. Dominik Lengyel, BTU Cottbus/DAI, Abteilung Istanbul

Für alle LeserDie antike Stadt Pergamon ist heute vor allem deshalb berühmt, weil der berühmte Pergamon-Altar in Berlin die Hauptattraktion eines ganzen Museums ist. Doch dort gibt der Altar nicht wirklich einen Eindruck davon, wie die antike Handels- und Residenzstadt tatsächlich einmal aussah und wo der Altar auf dem Burgberg stand. Aber moderne Computer-Animationen machen es möglich, die antike Welt zumindest visuell wieder zu erbauen. Weiterlesen

„Je weniger Klingen je größere Herzen“

Fünf Museen in Nordsachsen zeigen ab Mai Ausstellungen zum Dreißigjährigen Krieg

Foto: Radeberger Gruppe

Für alle LeserEigentlich hat die ganze Region Leipzig noch ein bisschen Zeit. Der Dreißigjährige Krieg kam erst deutlich später nach Sachsen. Bis 1630 gelang es Kurfürst Johann Georg I., das Land aus dem Krieg herauszuhalten. Aber dann zogen die katholischen Heere auch plündernd durch das noch nicht verwüstete Sachsen. Und Johann Georg ging den Bund mit dem Schwedenkönig Gustav Adolf ein. Das ist der Bursche, der bis heute das Bier aus Krostitz ziert. Weiterlesen

Wohin schreitet eine Gesellschaft, in der Menschen nicht Schritt halten können?

Chris Schneiders kleine Ausstellung „Stadtlandfrust“ lädt bis zum 5. Mai in die Sattelhofstraße 1 ein

Foto: Chris Schneider

Für alle LeserEine Ausstellung muss nicht groß sein, damit Besucher etwas zum Nachdenken bekommen. Eine richtig kleine Ausstellung hat am Montag, 9. April, im „S1 Vinyl & Kaffee“ in der Sattelhofstraße 1 in Leutzsch eröffnet. Dort zeigt Chris Schneider seine Grafiken, die man in aller Ruhe beim Kaffeetrinken betrachten kann. Motto: „Stadtlandfrust“. Weiterlesen