Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Präsentation kostbarer Mendelssohn-Möbel langfristig gesichert

Stadtgeschichtliches Museum und Mendelssohn-Haus verlängern Leihvertrag für Mendelssohns Möbel

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle Leser1969 gelang dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig mit dem Familiennachlass von Hugo Wach, einem Enkel von Elisabeth Wach, die vor ihrer Heirat den Namen Mendelssohn trug, ein außergewöhnlicher Ankauf. Sie war die jüngste Tochter des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdys. Weite Teile des Nachlasses aus dem Hause des großen Gewandhauskapellmeisters, mit originalen Möbeln, Gemälden und Kunstgegenständen, werden seit 50 Jahren ausgestellt, seit 1997 als Dauerleihgabe im Mendelssohn-Haus in Leipzig. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung am 22. Februar in der Spinnerei

Bum Bum Bene: Benedikt Braun zeigt Schießbudenbilder aus der Spaßgesellschaft

Foto: Benedikt Braun

Für alle LeserSage niemand, Künstler würden sich nicht mit dem beschäftigen, was derzeit in der Welt vor sich geht. Sie tun es oft sogar intensiver als die hyperventilierenden Medien. Auch weil sie noch eine Vorstellung davon haben, dass es garantiert ein Danach geben wird und dass der schrille Zustand der mit sich selbst zufriedenen Spaßgesellschaft garantiert endet. Wahrscheinlich mit einem sehr bösen Erwachen. Der in Weimar lebende Benedikt Braun widmet sich diesem Thema. Weiterlesen

Studioausstellung im Haus Böttchergäßchen zeigt jetzt die Bilder einer besonderen Firmensammlung

Wie die Stahlbetonfirma Max Gotthilf Richter vor 100 Jahren das moderne Leipzig baute

Foto: Julia Liebetraut / Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserSeit Dezember zeigt das Stadtgeschichtliche Museum in seinen Ausstellungsräumen im Böttchergässchen die große Foto-Ausstellung „Silber auf Glas“ mit Arbeiten aus dem berühmten Leipziger Fotoatelier Hermann Walter. Sie zeigt die zweite Phase des Ateliers – die Entstehung des modernen Leipzigs in den Jahren 1913 bis 1935. Seit Dienstag wird die Ausstellung nun durch eine besondere Kabinettausstellung ergänzt: „Neues aus Beton und Stahl“. Weiterlesen

Asisis Gartenkosmos lädt bis Jahresende 2020 ein

Riesige Insekten bereichern jetzt die Ausstellung zu „Carolas Garten“

Foto: Tom Schulze / Panometer

Für alle LeserYadegar Asisi hat ein Gespür für die Themen der Zeit. Und er verwandelt diese Themen in riesige Panoramabilder, die man besuchen kann. Seit dem 6. Januar 2019 ist „Carolas Garten – Eine Rückkehr ins Paradies“ von Yadegar Asisi im Panometer Leipzig zu sehen und erfreut sich mit über 280.000 Besuchern großer Beliebtheit beim Publikum. Jetzt gibt es zum riesigen Gartenbild noch eine faszinierende ergänzende Ausstellung. Weiterlesen

Das Stadtmuseum zieht Bilanz

Fast 500.000 Besucher und ein paar neue Sammlungsstücke, die das Leipziger Publikum begeistern werden

Foto: Julia Liebetraut, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserDas erste Jahr war ein Erfolg. Man sah Dr. Anselm Hartinger am Mittwoch, 29. Januar, regelrecht an, wieviel Spaß ihm sein erstes Jahr als Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums gemacht hat. Nicht nur, weil die Besucherzahl von 492.130 Gästen ziemlich nah an der Halbmillionenmarke gekratzt hat. Und das, obwohl der Coffebaum gesperrt ist und von der Stadt erst für eine neue Nutzung hergerichtet werden muss. Auch das neue Ausstellungsjahr erwartet er schon mit Vorfreude. Weiterlesen

Das verschwundene Leipzig. Das Prinzip Abriss und Neubau in drei Jahrhunderten Stadtentwicklung

Studierende der Kunstgeschichte zeigen in der Alten Nikolaischule, was aus Leipzigs Stadtbild alles verschwunden ist

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFast hätte auch die Alte Nikolaischule zu den Gebäuden gehört, die ab dem 6. Februar in der Ausstellung „Das verschwundene Leipzig. Das Prinzip Abriss und Neubau in drei Jahrhunderten Stadtentwicklung“ in der Alten Nikolaischule gezeigt werden. Die Ausstellung macht den Besuchern bewusst, wie radikal sich die Stadt in den vergangenen Jahrhunderten verändert hat. Und damit verschwanden auch jede Menge einst stadtbildprägender Gebäude. Weiterlesen

Ein Sonnentempel im Ägyptischen Museum

Sonderausstellung zum Ausgrabungsprojekt „Heliopolis – Kultzentrum unter Kairo“ wird am 16. Januar eröffnet

Ausstellungsplakat: Universität Leipzig

Für alle LeserSeit 2017 gab es immer neue überraschende Nachrichten vom Ausgrabungsort des altes Heliopolis in Ägypten, wo der Leipziger Ägyptologe Dietrich Raue die Ausgrabungen leitet. Ab dem 16. Januar gibt es jetzt auch die erste Leipziger Sonderausstellung zu diesem hochaktuellen Ausgrabungsprojekt, die mit einem besonderem Empfang der Universität Leipzig eröffnet wird. Weiterlesen

Erinnerungen ans Grüne Gewölbe

In der Galerie Reiter zeigt ein Däne den sensationellen Raub dreier Kronen im Jahr 1914

Foto: Galerie Reiter

Für alle LeserWie alle Jahre wieder warnte das Ordnungsamt am 3. Januar: „Für den ‚Winterrundgang der SpinnereiGalerien‘ am Samstag, 11. Januar, in der Leipziger Baumwollspinnerei (Spinnereistraße 7), von 11 bis 20 Uhr, weist das Ordnungsamt der Stadt Leipzig auf die schwierige Parksituation während der Veranstaltung hin. Das Parken ist auf dem gesamten Spinnerei-Gelände eingeschränkt bzw. verboten. Kostenfreies Parken ist auf dem Besucherparkplatz, Einfahrt Saarländer Straße, möglich.“ Auch ein Däne namens Lars Bjerre wird die Kunstliebhaber in die Spinnerei locken. Weiterlesen

Ein ganz besonderer Ort für Künstlerinnen

Ute Hartwig-Schulz, Gründerin des Künstlerguts Prösitz bei Grimma, im Interview

Foto: Detlef Rohde

Für alle LeserUte Hartwig-Schulz hat Anfang der 1990er Jahre in Prösitz bei Grimma Fuß gefasst, ein altes Bauerngut erworben und saniert. Die studierte Bildhauerin bringt sich gesellschaftlich stark in und für ihre Region ein. Ihre künstlerische Arbeit umfasst viele Gebiete. Nicht nur, dass sie die Kunst aufs Land holt, mit ihrer Tätigkeit für die Via Regia, für die sie die Via Regia Sculptura gründete und betreut, ist sie ein wichtiger Botschafter für die Region. Weiterlesen

2020 – was kommt?

Schon am 11. Januar gibt es den nächsten Spinnereirundgang – diesmal mit „Macht und Ohnmacht“

Foto: The Grass Is Greener

Für alle LeserDie Spinnereirundgänge in den Galerien der Baumwollspinnereri gehören mittlerweile fest zum Jahresauftaktprogramm. Sie faszinieren jeden, der sich von der Vielfalt all dessen, was Künstler in Leipzig an Stilen und Erzählweisen umsetzen, beeindrucken und auch gern einmal überraschen lässt. Und die Einzelausstellungen überraschen auch immer wieder, weil sie sehr eigenwillig die Verwirrungen der Zeit thematisieren. Weiterlesen

Kunstausstellung „Der optimierte Mensch. Momente der Industriekultur in der bildenden Kunst“

Was richtet eigentlich der technische Fortschritt mit den Menschen und ihren Arbeitsorten an?

Foto: MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2019

Für alle LeserDas Leben ist nicht immer nur schön. Meistens ist es Arbeit. Arbeit prägt das Leben der Menschen und wird auch immer wieder Thema der bildenden Künste. Und nicht immer wählen die Künstler dabei die schönen, für Werbung tauglichen Seiten. Denn der für die Arbeit in der Industrie optimierte Mensch ist selten noch er selbst. Eine Schau voller Widersprüche, die das Museum der bildenden Künste jetzt zeigt. Weiterlesen

Sammlung im Blick: Leipziger Kunst 1900–1945

Museum der bildenden Künste zeigt, was Leipziger Künstler zwischen 1900 und 1945 schufen

Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Für alle LeserWährend das Stadtgeschichtliche Museum die große Ausstellung mit Fotoarbeiten aus dem Atelier Hermann Walter 1913 bis 1935 zeigt, zeigt das Museum der bildenden Künste seit Donnerstag, 12. Dezember, quasi eine Zwillingsaustellung, denn sie zeigt, was Leipziger Künstler genau in der Zeit schufen, als Karl Walter und Bernhard Müller mit ihrer Kamera die großen Baustellen fotografierten. Sie setzt mit dem Jahr 1900 sogar etwas früher an. Weiterlesen

LVZ-Kunstpreisträgerin Henrike Naumann im Bildermuseum

2000: Die Schatten der Vergangenheit in Möbeln aus entsorgten Jahren

Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, Courtesy the artist and KOW Berlin

Für alle LeserTapfer bleibt die Leipziger Volkszeitung dabei, regelmäßig ihren Kunstpreis an talentierte Nachwuchskünstler zu vergeben. Den ersten gab es 1995, quasi zum 100. Geburtstag der Zeitung ein Jahr zuvor. Am Donnerstag, 12. Dezember, wurde die Ausstellung für die neue Preisträgerin im Museum der bildenden Künste eröffnet, für die in Zwickau geborene Installationskünstlerin Henrike Naumann (*1984). Weiterlesen

Neue Museumskonzeption 2030

Bis 2030 sollen die Dauerausstellungen der Leipziger Museen entgeltfrei werden

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFrüher waren Museen heilige Kammern, in denen man andächtig auf heilige Vitrinen schaute und sich nicht traute zu hüsteln. Das hat sich geändert. Und soll sich auch in Leipzig noch mehr ändern. Die städtischen Museen sollen zu richtigen Erlebnisorten werden, sogenannten „third places“ in denen sich auch die Leipziger gern aufhalten, diskutieren oder neue digitale Angebote nutzen, um sich zu informieren. Und die Dauerausstellungen sollen entgeltfrei werden. Weiterlesen

„Expedition Extrem“: eine Polarmission zwischen Theater und Wissenschaft

Am 17. Dezember gibt es eine Telefonschaltung direkt vom Leipziger Naturkundemuseum zum Forschungsschiff „Polarstern“

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserForscher sind harte Hunde. Sie gehen auch dahin, wo das Überleben am seidenen Faden hängt. Ein wenig kann man das seit ein paar Tagen in der neuen Installation vor dem Naturkundemuseum nachempfinden. Am Dienstag, 17. Dezember, gibt es dazu einen ganz besonderen Termin: Dann wird direkt zum Forschungsschiff „Polarstern“ geschaltet. Weiterlesen

Leipzig-Fotografien von 1913 bis 1935

Silber auf Glas: Das Stadtgeschichtliche Museum zeigt jetzt 280 Aufnahmen aus dem berühmten Fotoatelier Hermann Walter

Foto: Atelier Hermann Walter/ Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle LeserAm heutigen Dienstag, 10. Dezember, wird im Stadtgeschichtlichen Museum im Böttchergässchen eine Ausstellung eröffnet, die das wohl berühmteste aller Leipziger Foto-Ateliers würdigt: das Atelier Hermann Walter. Für das Stadtgeschichtliche Museum ist es auch die beste Gelegenheit zu zeigen, was für faszinierende Aufnahmen aus dem frühen 20. Jahrhundert das Atelier angefertigt hat, die heute zum Bestand des Museums gehören. Weiterlesen

Aufbrüche, Umbrüche, Abbrüche

Das Pöge-Haus zeigt ab dem 19. Dezember seine Ausstellung zum Leipziger Osten in den 1990er Jahren

Foto: Martin Jehnichen

Für alle LeserDas Jubiläumsjahr „30 Jahre Friedliche Revolution“ geht zu Ende. Und damit geht auch der Veranstaltungsreigen im Pöge-Haus am Neustädter Markt zu diesem Themenschwerpunkt zu Ende. Aber ein sehenswertes Ereignis gibt es noch: Das Pöge-Haus beendet das Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution mit der Ausstellung „Aufbrüche, Umbrüche, Abbrüche – Die 1990er im Brennglas des Leipziger Ostens“. Weiterlesen

2022 wird zum ter Meer-Jahr in Leipzig

Am 10. Dezember bekommt das Naturkundemuseum wertvolle Arbeiten des Leipzige Präparators ter Meer aus Berlin zurück

Foto: Naturkundemuseum Leipzig

Für alle LeserDas Naturkundemuseum Leipzig erhält am 10. Dezember 2019 vom Museum für Naturkunde in Berlin die Hauptwerke des revolutionären Tierpräparators Herman H. ter Meer. Über 50 Jahre weilten die Exponate nicht in Leipzig, nun kehren sie an ihren Entstehungsort zurück: zwei Primatengruppen aus jeweils drei Gorillas und drei Orang Utans, eine Robbe und ein Zebra. Weiterlesen

Eine Bauhaus-Ausstellung im MdBK über das Wirken eines bislang unbekannten Leipzigers

Karl Hermann Trinkaus: Ein Leben zwischen Kunst und Kommunismus

Foto: Privat

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, seit 29. November 2019 im HandelSeit Mitte November wird im Museum der bildenden Künste eine Ausstellung gezeigt, die einen Mensch zum Thema hat, der am Bauhaus Dessau studierte und danach als Grafiker wirkte. Karl Hermann Trinkaus ist ein „Bauhäusler“, der zeitlebens und auch nach seinem Tod weitgehend unbekannt blieb. Sein Nachlass wurde seit Anfang 2018 von einem Team des Museums der bildenden Künste auf den Prüfstand gestellt und ausgewertet. Weiterlesen

Kooperationsprojekt „Expedition 4x6“ zwischen Naturkundemuseum Leipzig und Schaubühne Lindenfels geht in die zweite Runde

Am 29. November beginnt im Kubus am Naturkundemuseum die Polarzeit

Foto: Elisabeth Schiller-Witzmann

Für alle LeserNaturforschung beinah wie in der Realität kann man seit August im vor dem Naturkundemuseum platzierten Kubus erleben. „Wildwuchs“ hieß das erste Kapitel dieser fiktiven Expedition in die Wildnis, mit der Forschungsreisende bis ins 19.Jahrhundert noch konfrontiert wurden. Jetzt aber wird es kälter im Land. Da ist ein Themenwechsel angesagt und es geht in einst bitterkalte polare Gefilde. Weiterlesen