Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Internationaler Museumstag am 13. Mai

Wie weiter mit Schiller? Was passiert in Heliopolis? Und in Eilenburg beginnt der Deißigjährige Krieg

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle Leser„Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag! In ganz Deutschland laden zahlreiche Museen an diesem Sonntag zu besonderen Aktionen, kreativen Mitmach-Angeboten, spannenden Führungen und exklusiven Einblicken ein“, kann man auf der zentralen Homepage zum Museumstag lesen. Nicht zu verwechseln mit der Museumsnacht, die Leipzig und Halle gerade hinter sich haben. Und trotzdem gibt es auch am Sonntag, 13. Mai, ein paar spannende Angebote in der Region. Und am 12. auch schon. Weiterlesen

Die Fahrt nach Torgau lohnt sich

Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ auf Schloss Hartenfels feierlich eröffnet

Foto: Landratsamt Nordsachsen

Für alle LeserMit zahlreichen prominenten Gästen und großer öffentlicher Beachtung ist am Freitag, 4. Mai, auf Schloss Hartenfels in Torgau die neue Dauerausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ feierlich eröffnet worden. Da steckt jetzt nicht mehr nur die Spätrenaissance mit der Pracht der Kurfürsten drin, sondern ein ganzes Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung im Bachmuseum

Was 113 Bach-Schüler über ihren berühmten Musiklehrer zu erzählen haben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 18. April, waren sie noch am Werkeln – die Ausstellungsprofis, die die neue Wechselausstellung im Bach-Museum am Thomaskirchhof aufbauten. Es ist wieder so eine kleine Ausstellung, die zeigt, was Wissenschaftler herausbekommen, wenn sie sich eine Fleißaufgabe stellen: Was können eigentlich die Schüler Johann Sebastian Bachs über den berühmten Thomaskantor erzählen? Und damit waren nicht die Thomaner gemeint. Weiterlesen

Zwei neu gestaltete Kabinette im Alten Rathaus

Bach lächelt wieder und auch der verlorene Sohn Richard hat jetzt sein Eckchen

Foto: PUNCTUM / Alexander Schmidt

Für alle Leser„Hinter den Kulissen“ werde man ein bisschen arbeiten, sagte Dr. Volker Rodekamp am Mittwoch, 18. April, launig, wie man ihn kennt, denn 2019 wird er in den vielgerühmten Ruhestand treten und ein Altes Rathaus hinterlassen, an dem endlich gearbeitet wird. Am 24. April beginnt endlich die Fassadensanierung. Aber drinnen wird schon seit geraumer Zeit die Ausstellung modernisiert. Jetzt sind die beiden neuen Kabinette für Bach und Wagner fertig. Samt frisch geputztem Bach-Bild: Dem „Wahren Bach“. Weiterlesen

Eine römische Metropole aus dem Jahr 200 wird rekonstruiert

Neue Ausstellung im Antikenmuseum zeigt die antike Residenzstadt Pergamon in 3D

Foto: Prof. Dominik Lengyel, BTU Cottbus/DAI, Abteilung Istanbul

Für alle LeserDie antike Stadt Pergamon ist heute vor allem deshalb berühmt, weil der berühmte Pergamon-Altar in Berlin die Hauptattraktion eines ganzen Museums ist. Doch dort gibt der Altar nicht wirklich einen Eindruck davon, wie die antike Handels- und Residenzstadt tatsächlich einmal aussah und wo der Altar auf dem Burgberg stand. Aber moderne Computer-Animationen machen es möglich, die antike Welt zumindest visuell wieder zu erbauen. Weiterlesen

„Je weniger Klingen je größere Herzen“

Fünf Museen in Nordsachsen zeigen ab Mai Ausstellungen zum Dreißigjährigen Krieg

Foto: Radeberger Gruppe

Für alle LeserEigentlich hat die ganze Region Leipzig noch ein bisschen Zeit. Der Dreißigjährige Krieg kam erst deutlich später nach Sachsen. Bis 1630 gelang es Kurfürst Johann Georg I., das Land aus dem Krieg herauszuhalten. Aber dann zogen die katholischen Heere auch plündernd durch das noch nicht verwüstete Sachsen. Und Johann Georg ging den Bund mit dem Schwedenkönig Gustav Adolf ein. Das ist der Bursche, der bis heute das Bier aus Krostitz ziert. Weiterlesen

Wohin schreitet eine Gesellschaft, in der Menschen nicht Schritt halten können?

Chris Schneiders kleine Ausstellung „Stadtlandfrust“ lädt bis zum 5. Mai in die Sattelhofstraße 1 ein

Foto: Chris Schneider

Für alle LeserEine Ausstellung muss nicht groß sein, damit Besucher etwas zum Nachdenken bekommen. Eine richtig kleine Ausstellung hat am Montag, 9. April, im „S1 Vinyl & Kaffee“ in der Sattelhofstraße 1 in Leutzsch eröffnet. Dort zeigt Chris Schneider seine Grafiken, die man in aller Ruhe beim Kaffeetrinken betrachten kann. Motto: „Stadtlandfrust“. Weiterlesen

Zwischen Schrumpfstadt und Wucherung

Galerie ARTAe eröffnet am 13. April die Ausstellung „Stadtluft“

Screenshot: Galerie ARTAe

Für alle LeserWo wir gerade dabei sind festzustellen, dass völlig verquere Politik selbst das scheinbar so unaufhaltsame Wachstum der Stadt Leipzig abrupt zum Stillstand bringen kann, passt natürlich eine Ausstellung wie die Faust aufs Auge, die die Galerie ARTAe in der Gohliser Straße 3 am Freitag, 13. April, eröffnet: „Stadtluft“. Die macht eben nicht nur frei, die kann auch ganz schön teuer sein. Weiterlesen

Ab 28. März in Halle 14: Wall of Love

Junge Leipziger setzen ein künstlerisches Zeichen gegen Hate-Speech

Foto: HALLE 14

Für alle LeserWenn mächtige Männer lügen und verleumden und die „sozialen“ Kanäle voller Hass und Bosheit sind, dann macht das nicht nur Journalisten besorgt, die ahnen, wie so eine Tonart die ganze Gesellschaft zerfrisst. Dann fühlen sich auch Künstler betroffen. Und Jugendliche. Und junge Künstler. In der HALLE 14 der Leipziger Spinnerei setzen sie jetzt ein künstlerisches Zeichen gegen Hate-Speech. Weiterlesen

Die Stille, wenn Menschen sich mit Menschen wohlfühlen

Am Freitag eröffnet die Ausstellung „Come closer“ mit Aquarellen von Anna M. Kempe

Foto: Galerie b2_

Für alle LeserEs ist ein Thema, das passt zur Zeit der wild gewordenen Individualisten, die zunehmend an Beziehungsstörungen und Einsamkeit leiden: „Come closer“. Vielleicht passt es, wenn man es mit der Aufforderung: „Komm näher!“ übersetzt. Anna M. Kempe hat so ihre Ausstellung in der Galerie b2_ benannt, die am Freitag, 16. März, eröffnet. Und eine Lyrik-Lesung gibt es gleich noch dazu. Weiterlesen

Ausstellung „Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR“

Hatte die DDR nun ein eigenes Design oder war das alles nur plumpe Planwirtschaft?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn man die üblichen Ausstellungen zur DDR sieht, dann hat man meistens irgendwelche Paraden, Transparente, Tribünen und rußige Schornsteine vor sich. Dann scheint man ein Land vor sich zu haben, das den finstersten Schattenbildern Nordkoreas entspricht. Logisch, dass die meisten Menschen, die es wirklich erlebt haben, mit solcher Malerei nichts anfangen können. Was auch daran liegt, dass ganz andere Bilder und Gegenstände ihren Alltag prägten. Ziemlich moderne Dinger, wenn man es recht betrachtet. Weiterlesen

Was geschieht gerade?

Um 19 Uhr wird heute die Ausstellung „Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR“ eröffnet

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDen Schau-Termin für die Presse gab es schon am Mittwoch-Vormittag im Zeitgeschichtlichen Forum. Da enthüllten Dr. Jürgen Reiche, der Direktor des Forums, und die Projektleiterin Dr. Dorothea Kraus medienwirksam den größten Hingucker der neuen Wechselausstellung: den Bob, mit dem die DDR-Mannschaft 1980 in Lake Placid Olympia-Gold holte. Die Ausstellungseröffnung wird am heutigen Mittwoch, 21. Februar, um 19 Uhr gefeiert. Weiterlesen

Noch einmal Party machen

Alte Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum nimmt am 28. Januar mit großer Finissage Abschied

Foto: L-IZ

Für alle LeserAm Sonntag, 28. Januar, wird der Abschied von der Dauerausstellung an der Grimmaischen Straße 6 noch einmal richtig gefeiert. 19 Jahre hat sie Besucher ins "Zeitgeschichtliche Forum" gelockt. Ab dem 29. Januar wird sie vollkommen neu konzipiert und auch das Treppenhaus und das Foyer des Forums komplett umgebaut. Und bevor die alte Ausstellung verschwindet, gibt es am Samstag, 28. Januar, noch eine große Finissage. Weiterlesen

Die (ost-)deutsche Geschichte wird aufgemöbelt

Ab Montag wird die Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Museum vollkommen umgebaut

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Redner fehlt noch. Ein politisches Schwergewicht soll es sein, wünscht sich Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident des Hauses der Geschichte. Deswegen steht heute noch kein Eröffnungstermin für die neue Dauerausstellung im zeitgeschichtlichen Forum fest. In dieser Zeit, wo seit Monaten nach einer neuen Regierungskoalition gesucht wird, ist das verständlich. Und es passt auch. Denn die ganze Republik ist ja derzeit genauso auf der Suche nach sich selbst wie diese Leipziger Millionen-Ausstellung. Weiterlesen

Ein Jahrestag, der in Leipzig kaum Echo findet

Museum Schloss Merseburg zeigt 2018 gleich zwei Mal die Auswirkungen des 1. Weltkriegs in Sachsen-Anhalt

Grafik: Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

Für FreikäuferDa ist man so leidlich ins Jahr 2018 hineingeschlittert, einem Jahr, das eigentlich voller Jubiläen steckt. Aber im Leipziger Jubiläumskalender tauchen sie nicht auf. Es interessiert sich scheinbar niemand von denen dafür, die in Leipzig die Jubiläen organisieren. Karl Marx hat's irgendwie noch mit einem halben Bein geschafft mit seinem 200. Geburtstag. Das Ende des 1. Weltkriegs, das sich zum 100. Mal jährt, sucht man hingegen vergeblich. Weiterlesen

Ab 20. Januar im Kunstkraftwerk

Eine virtuelle Reise in die großen Kunstwerke der italienischen Renaissance

Foto: Centrica Virtuitaly

Für alle LeserWenn das Leipziger Bildermuseum so weitermacht, wird es seine Besucher allesamt verlieren an ein wesentlich kleineres, aber mutigeres Ausstellungsprojekt: das Kunstkraftwerk in Lindenau. Das versucht, die großen Themen der Kunst in Szene zu setzen, die Menschen bis heute faszinieren. Und die größte Faszination geht bis heute von der Kunst der Renaissance aus. Am Samstag, 20. Januar, startet dort das große Renaissance-Projekt. Weiterlesen

2018 – was kommt?

Eine ganz und gar nicht bescheidene Künstlerschau mit dem Titel „Neues Haus Neue Welt“

Foto: Josef Filipp Galerie

Für alle LeserAktuell kann man in der Josef Filipp Galerie in der Spinnerei noch die phantasischen Keramikobjekte von Rosi Steinbach sehen: „Wild Nature“. Ein phantasiereiches Spiel mit dem herrlichen Werkstoff Keramik. Aber nur noch bis zum 6. Januar. Wer es sehen möchte, muss sich also sputen. Denn zum Spinnereirundgang am 13. Januar eröffnet eine ganz besondere Auseinandersetzung mit der Kunst der Moderne, die überhaupt nicht bescheiden sein will: „Neues Haus Neue Welt“. Weiterlesen

Weihnachtsfreude im Deutschen Buch- und Schriftmuseum

Wichtige Sammlung zur Zeitungsgeschichte ist jetzt in der Leipziger Nationalbibliothek zu Hause

Foto: DNB

Für alle LeserDie Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig hat sich vor Weihnachten selbst beschenkt: Sie konnte eine der bekanntesten Zeitungssammlungen der Bundesrepublik erwerben. Es ist die Sammlung des Krefelder Verlegers Hans-Ulrich Nieter, bislang bekannt als „Europäisches Zeitungsmuseum“. Denn der heute 86-Jährige versuchte zu retten, was an Zeitung noch festzuhalten war, bevor sie aus dem Leben der Menschen verschwindet. Weiterlesen

Damit sich Besucher besser reinfinden

Das Grassi-Museum könnte eine Kasse und ein Café direkt am Eingang bekommen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat, die sich dafür interessiert hat, wie gut sich die drei Museen im Grassi vertragen. Denn irgendwie scheint man da ein Problem zu haben. Aber das hat man eher nicht im Miteinander. Eher klemmt es bei der Außenwirkung, weshalb man mit der Stadt gemeinsam nach einem neuen Ort für Kassenhäuschen und Museumscafé sucht. Weiterlesen

Galerie Schwind zeigt ab Samstag einen stillen Leipziger Maler

Die entschleunigten Stadtlandschaften des Günter Thiele

Foto: Galerie Schwind

Für alle LeserAb Samstag, 18. November, würdigt die Galerie Schwind einen der stilleren unter den Leipziger Malern: den 1930 geborenen Günter Thiele. Ihn hat vor allem das Leipziger Stadtbild in Bann geschlagen, das bei ihm wie eine Kulisse funktioniert, in der Menschen unterwegs sind. Fast traumhaft wirken die in zurückhaltenden Farben gemalten Bilder. Weiterlesen