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Wenn Radler gezählt werden: Leipzigs Messstellen zum Radverkehr sind jetzt online einsehbar

Der 14. September 2021 war ein sonniger und trockener Dienstag, mit über 23 Grad Celsius – offenbar perfekte Bedingungen für Leipzigs Radfahrerinnen und Radfahrer: Allein 33.057 von ihnen passierten an diesem Tag eine der sechs Dauerzählstellen für den Radverkehr in Leipzig. Das war Jahresbestwert, stellt das Verkehrs- und Tiefbauamt fest. Zum Vergleich: An einem feuchtkalten und trüben Wochentag im Dezember – wie am 6. Dezember – waren es nur 14.764 Radfahrer. Insgesamt konnten so bereits über 6,2 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer an einer Dauerzählstelle erfasst werden.

Umfrage des DEHOGA Sachsen: Schon im November gab es einen Umsatzeinbruch von 40 Prozent im sächsischen Gastgewerbe

Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze: Die sächsische Corona-Notverordnung vom 19. November 2021 hat alle diese Betriebe in Sachsen geschlossen. „Das ist ein gravierender Eingriff in die Geschäftstätigkeit der betroffenen Unternehmen. Doch ist dieser Schritt angesichts der geringen Infektionsrisiken in Beherbergungsbetrieben überhaupt gerechtfertigt?“, fragte sich der DEHOGA Sachsen und meldete am 3. Dezember erhebliche Zweifel an.

Suedbrause – bei Freunden: Ein Gespräch mit Leo + Video

Die Suedbrause in Connewitz hat wieder geöffnet. Neue Betreiber, neues Team und Leo hat Zeit für ein Gespräch gefunden. 15 Tage nur dauerte das Debüt, dann kam der Lockdown light und damit 2G sowie die Öffnungszeitbegrenzung bis 20 Uhr. Umso wichtiger, die neue Suedbrause vorzustellen. Wir sprachen mit den Betreibern über ihr Konzept und über in Nori-Blätter und Raucharoma eingelegte Möhren. Zudem haben wir uns bestechen lassen.

Chemiepark Bitterfeld-Wolfen: Nobian liefert ersten grünen Wasserstoff aus Chlor-Alkali-Elektrolyse

Während konservative Politiker in Mitteldeutschland – wie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer – noch immer gegen alle Vernunft für den Erhalt der Kohlekraftwerke kämpfen, haben sich die Unternehmen im mitteldeutschen Revier längst auf den Weg gemacht, die technischen Strukturen für die Energiewende aufzubauen. So meldet jetzt das Unternehmen Nobian, dass seine Chlor-Alkali-Anlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen mit der Lieferung von grünem Wasserstoff an einen internationalen Kunden begonnen hat.

Weiche für S-Bahn nach Grimma und Döbeln gestellt: ZVNL beschließt Gründung einer Fahrzeugpool GmbH

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat am Dienstagabend, 30. November, im Großen Saal von Schloss Hartenfels in Torgau die Gründung einer Fahrzeugpool GmbH beschlossen. Für einen wichtigen Schritt im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz: Denn diese wird mit Strukturwandel-Fördermitteln 16 batteriebetriebene Züge erwerben und an ein Bahnunternehmen für den Einsatz auf der nicht elektrifizierten Strecke Leipzig–Grimma–Döbeln verpachten.

Studie zur Abschaltung letzter Kernkraftwerke: Keine Versorgungslücke und auch kein neues Geschäft für ostdeutsche Kohlekraftwerke

Manchmal ist es schon verwunderlich, wie im Jahr 2021 immer noch genauso über die überfällige Energiewende diskutiert wird wie seinerzeit im Jahr 1998. Als es erstmals zu einer Rot-Grünen-Regierung kam und die PR-Abteilungen der Fossil-Lobby mit aller Kraft Zweifel säten, ob das Land nach Abschaltung der alten Kraftwerke nicht einfach vor dem wirtschaftlichen Bankrott stünde. Augenblicklich wird ja wieder über die Kernkraft als großer Heilsbringer geredet, obwohl deren Zeit nun tatsächlich zu Ende geht.

Strom und CO2 einsparen: Leipziger Energieeffizienz-Netzwerk geht in die zweite Runde

Es ist bei der Klimawende genauso wie mit der Corona-Pandemie: Damit unsere Gesellschaft die Herausforderung meistert, müssen alle mitmachen. Und selbst kleinste Beiträge zählen und tragen dazu bei, unser Verhalten zu ändern. Auch so etwas wie das von den Stadtwerken Leipzig und der IHK gegründete Leipziger Effizienz-Netzwerk. Da kann man nämlich auch voneinander lernen. Jetzt hat sich das Netzwerk neu ausgerichtet.

Bernhard Herrmann: Koalitionsvertrag eröffnet Sachsen endlich den Weg aus der Kohle  

Dass der Regierungswechsel in Berlin auch überfällig war für die Entwicklung in Sachsen, machte am Freitag, 26. November, Bernhard Herrmann, Chemnitzer Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90 / Die Grünen, deutlich, indem er auf die Energie- und Klimaziele im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP einging. Denn ab jetzt kann sich auch die sächsische Regierung nicht mehr hinter konservativen Wirtschaftsministern in Berlin verstecken. Auch der „Kohlekompromiss“ ist jetzt nicht mehr das Maß, auf das sich in Sachsen jemand berufen kann.

Woche der Abfallvermeidung: Mehrweg ist tatsächlich der Königsweg

Mit den Angeboten in deutschen Supermärkten ist es ganz und gar nicht leicht, sein (Verpackungs-)Müllaufkommen zu reduzieren. Und es hilft erst einmal auch nicht viel, die Verpackungen brav in die Gelbe Tone zu stecken, denn für viele der darin enthaltenen Stoffe ist die Recycling-Quote winzig. Grund dafür: Man hat es mit untrennbaren Verbundstoffen zu tun.

Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP: LEAG-Chef spielt noch einmal Kassandra

Die Einschätzung von Fridays für Future zum am Mittwoch, 24. November, vorgestellten Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP war eindeutig: „Während die Welt auf knapp drei Grad Erhitzung hinsteuert, verfehlt der Vertrag von SPD, Grüne und FDP noch vor Amtsantritt die eigenen Versprechen zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze. Trotzdem feiern wir nach 154 Wochen Klimastreiks auch Erfolge der Klimabewegung wie den Kohleausstieg 2030. Nur: Der aktuelle Koalitionsvertrag allein reicht für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze nicht aus.“

E-Scooter in Leipzig: Die Stadt kann der Petition gegen die Elektro-Roller nicht abhelfen

Auch das war noch so eine Art Abschiedsgeschenk des scheidenden Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU): Im Mai 2019 ließ er die elektrischen Tretroller auch in Deutschland zu und seitdem besetzen international agierende Verleih-Unternehmen eine Großstadt nach der anderen mit diesen Vehikeln. Lange war Leipzig verschont worden. Am 25. Oktober aber begannen auch die LVB einen Deal mit mit zwei Roller-Verleihern.

Woche der Abfallvermeidung: Was hat es mit Mehrweg und Recycling auf sich?

Vom 20. bis 29. November findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) statt, in der es vor allem darum geht, was jeder Einzelne tun kann, um sein eigenes Abfallaufkommen bewusst zu minimieren. Die Leipziger Arbeitsgruppe Abfall gibt ein paar Ratschläge, wie man die Abfallminderung ganz bewusst in seinen Alltag einbauen kann.

SMWA zum Erfolg des BildungsTickets: Schon 118.000 Abos verkauft + Update

Dass der Freistaat Sachsen im Jahr 1990 ganz und gar nicht als modernes Bundesland startete, sondern einige völlig veraltete Vorstellungen aus den Verfassungen der alten Bundesländer übernahm, war auch bei der über Jahre dauernden und ziemlich chaotischen Diskussion um das Bildungsticket sichtbar geworden. Seit August 2021 gibt es das Ticket endlich in Sachsen. Und – wie erwartet – findet es auch großen Zuspruch.

Woche der Abfallvermeidung: Leipziger Arbeitsgruppe Abfall begrüßt das Ende des Einweg-Zeitalters

Anlässlich der vom 20. bis 29. November stattfindenden Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) möchte die Leipziger Arbeitsgruppe Abfall mit einigen Gedanken zum Thema Kunststoffabfall informieren und mit Gedanken und Ideen motivieren, die Abfallflut gemeinsam zu verringern. In der Arbeitsgruppe haben sich Leipziger Ehrenamtliche zusammengetan, um für einen umweltbewussteren Umgang mit Abfall zu werben.

Kaufvertrag beurkundet: Grünes Licht für das neue Gymnasium am Leipziger Hauptbahnhof

Leipzig realisiert erstmals einen Schul-Neubau im Investorenmodell. Im neuen Löwitz Quartier auf der Westseite des Hauptbahnhofs entsteht in den kommenden Jahren ein fünfzügiges Gymnasium für mehr als 1.300 Schülerinnen und Schüler. Jetzt haben die Stadt Leipzig und Investor OTTO WULFF den Kaufvertrag über rund 76 Millionen Euro beurkundet.

Corona-Jahr 2020: Ein stärkerer Rückgang der Stromabschaltungen in Leipzig

Das erste Corona-Jahr brachte eine leichte Entspannung für all jene Haushalte, die immer wieder in Schwierigkeiten geraten, ihre Stromrechnungen zu bezahlen. Viele Stadtwerke übten Kulanz, verzichteten auf die zeitnahe Vollstreckung und gaben den Betroffenen mehr Möglichkeiten, die Stromschulden zu begleichen. Was sich dann gerade in der Stadt Leipzig als deutlicher Rückgang der Stromabschaltungen im Jahr 2020 bemerkbar machte.

Das erste Corona-Jahr der Leipziger Messe: 21 Millionen Euro Defizit am Jahresende

In den Verwaltungsausschuss muss die Vorlage zwar noch. Aber auch da wird es wohl nicht anders ausgehen wie in der Dienstberatung des OBM, dass die Geschäftsführung der Leipziger Messe für das Jahr 2020 entlastet wird. Trotz eines Minus am Jahresende von 21 Millionen Euro.

Commerzbank-Umfrage zum Einzelhandel in der Corona-Zeit: Starke Umsatzeinbußen bei jedem zweiten Einzelhändler in der Region Leipzig

Die Corona-Pandemie hat ordentlich ins Kontor geschlagen. Und vor allem hat sie wirtschaftlich jene Branchen getroffen, die unter den diversen Allgemeinverfügungen ihre Häuser und Läden schließen mussten. Dazu kam dann noch die diffuse Angst vieler Konsumenten, die ihre Einkäufe dann lieber bei Online-Händlern tätigten. Das traf den Einzelhandel auch in Leipzig hart. Die Commerzbank hat jetzt die Ergebnisse einer Umfrage dazu vorgelegt.

SchuldnerAtlas 2021: Auch in Leipzig sank die Überschuldungsquote im Corona-Jahr

Die Zahlen für die Region Leipzig werden zwar erst im Januar veröffentlicht. Aber schon die gesamtdeutsche Auswertung, die am Mittwoch, 10. November, in Neuss im aktuellen SchuldnerAtlas Deutschland 2021 von Creditreform veröffentlicht wurde, brachte eine Überraschung: Die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland hat 2021 einen Tiefststand erreicht, es sind so wenig wie noch nie seit Beginn der Auswertungen 2004.

Leipziger Mobilitätsanbieter: 90 % Flächeneinsparung sind mit neuen Mobilitätsdienstleistungen möglich

Es war einer der Hingucker am autofreien Sonntag am 19. September auf dem Leipziger Ring: Vor dem Astoria zeigten Leipziger Mobilitätsanbieter, wie unterschiedlich groß der Flächenbedarf unterschiedlichster Verkehrsarten ist. Und welch enormer Platzgewinn entsteht, wenn sich die Besitzer von Pkw einfach entschließen, ihr privates Auto abzustoßen und dafür auf kollektive Mobilitätsangebote zuzugreifen. In einer Studie zeigen die beteiligten Unternehmen jetzt, wie enorm der Gewinn durch so eine Mobilitätswende in Leipzig sein könnte.

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