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Der Stadtrat tagte: Erfolg für den Freibeuter-Antrag zu nutzerfreundlicheren Bedarfsampeln

Leipzig verändert sich. Für manche Leute kaum spürbar, für andere doch erstaunlich ruckhaft. Und als die Freibeuter-Fraktion ihren ersten Antrag schrieb, die vielen Bedarfsampeln in der Stadt endlich nutzerfreundlicher zu schalten, war nicht abzusehen, dass es dafür sogar Zustimmung durch die Stadtverwaltung geben könnte. Die Freibeuter schrieben eine neue Fassung und das VTA stimmte einfach mal zu. Der Stadtrat am Mittwoch, 15. September, auch.

Mitfahren mit 3G: Am 18. September rollt erstmals ein Quartierbus durch Anger-Crottendorf

Am Samstag, 18. September, fährt von 12 bis 18 Uhr erstmals probehalber ein Quartierbus durch Anger-Crottendorf. Der Bus verkehrt zwischen S-Bahnhof und Köhlerstraße (Kaufland) über die Gregor-Fuchs-Straße. Als zentralen Punkt wird die alte Feuerwache-Ost immer wieder angesteuert. Eine Mitfahrt ist für alle Interessierten unter Einhaltung der 3G-Regel und mit Kontakterfassung kostenfrei möglich.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 12: Der Johannisplatz

Der Johannisplatz war auch 2015 Thema in unserem Radwegetest. Geändert hat sich an dieser Problemstelle seitdem nicht wirklich etwas. Und es wird sich auch nichts ändern, wenn die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ihre jüngste Baustelle im Oktober beenden, die grundhafte Erneuerung der Gleisanlagen im Kreuzungsbereich Grimmaischer Steinweg/Johannisplatz. Dabei laufen hier die wichtigsten Radwege direkt aus der Innenstadt nach Osten. Radwege, die nicht für 7.000 Radfahrer/-innen am Tag ausgelegt sind.

Ausbaustrecke Leipzig–Dresden: Bauarbeiten im Abschnitt Zeithain–Leckwitz sorgen ab 17. September für Fahrplanänderungen

Für Bahnreisende zwischen Leipzig und Dresden wird es ab Freitag, 17. September, wieder turbulent. Denn vom 17. bis 21. September gibt es eine Vollsperrung auf der Strecke und ab Dienstag, 21. September, bis zum April 2023 rollt der Zugverkehr dann nur auf einem Gleis. Die Deutsche Bahn (DB) baut jetzt nämlich den Abschnitt Zeithain – Leckwitz für Geschwindigkeiten bis 200 km/h aus, um die Fahrzeit zwischen Dresden und Leipzig zu verkürzen und mehr Kapazitäten auf der Strecke zu schaffen.

Europäische Mobilitätswoche: Stadt präsentiert Details für den autofreien Ring am Sonntag

Um die Klimakatastrophe zu verhindern und das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, müssen auch die Städte einen Beitrag leisten. Eines der wichtigsten Handlungsfelder ist dabei die Mobilität: Ausbau der Radwege, Investitionen in den ÖPNV und sichere Fußwege. Wie eine Stadt beziehungsweise zumindest eine Innenstadt ohne motorisierten Verkehr aussehen könnte, wird sich am Sonntag, dem 19. September, zeigen. Dann möchte Leipzig im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche mit einem autofreien Ring ein „Zeichen für die Verkehrswende“ setzen.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 11: Der Triftweg

Über den Triftweg in Marienbrunn als Teil des „HauptnetzRad“ wären wir so schnell nicht gestolpert. Aber es stimmt: Er gehört tatsächlich dazu. In der Kategorie IR IV führt er von der Zwickauer Straße in großem Bogen und immer schmaler werdend bis zur Connewitzer Straße – anfangs als breite Anliegerstraße, zuletzt als Fuß- und Radweg. Wobei das letzte Stück nicht das Problem ist.

Pendeln über Verbundgrenzen: Die Marktforschung für den Sachsentarif startet

Natürlich ist das ärgerlich, wenn überall in Sachsen andere Tarife gelten, jeder Verkehrsverbund sein eigenes System hat und selbst Arbeitswege über Verbundgrenzen hinaus zu einer Wissenschaft werden. Ein Thema, mit dem sich ja Martin Dulig als Verkehrsminister schon seit Jahren herumschlägt. Jetzt arbeitet das in Dresden angesiedelte Kompetenzcenter an einem einheitlichen Sachsentarif. Die Marktforschung dazu ist gestartet.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 10: Die Riesaer Straße

Ist die Riesaer Straße nicht eigentlich runter von der Liste der Problemstellen im Leipziger Radnetz? Nicht wirklich, auch wenn das Verkehrs- und Tiefbauamt am Dienstag, 7. September mitteilte: „Straßenabschnitt auf Riesaer Straße erhält neuen Radfahrstreifen“. Eher machte die Mitteilung deutlich, wie spät Leipzig dran ist mit den Radwegmarkierungen und was für eine Mammutaufgabe da noch vor dem VTA liegt.

LVB planen die nächsten Schritte in der E-Bus-Technologie: Seit Montag fährt die Buslinie 89 im 10-Minuten-Takt

Elektrisch fahren die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zwar schon seit 124 Jahren und teilelektrisch auch schon geraume Zeit auf einigen Buslinien. Aber das richtige E-Bus-Zeitalter begann im Probebetrieb am 5. Mai auf der Linie 89. Seitdem rollen dort die nagelneuen Elektrobusse der LVB im Regelbetrieb, sieben Busse, die seit Montag, 6. September, sogar im 10-Minuten-Takt fahren. Zeit für einen Lokaltermin.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 9: Die Käthe-Kollwitz-Straße

Eigentlich wäre auch die Käthe-Kollwitz-Straße in dieser Serie kein Thema mehr gewesen, würde sich der überfällige Umbau der Straße zwischen Westplatz und Karl-Heine-Straße nicht immer weiter in die Länge ziehen und so ziemlich jeder Antrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von der Verwaltung abgelehnt. So zuletzt im März, als der Wunsch einer Einwohnerin nach Radverkehrsanlagen vom Tisch gewischt wurde. Aber wir haben ja noch das Jugendparlament. Das nahm sich dieser Sache jetzt an.

SPD-Fraktion will’s wissen: Warum sind die LVB nicht so kundenfreundlich wie die anderen kommunalen Verkehrsunternehmen in Mitteldeutschland?

Es sind nicht nur die vielen Baustellen, die vielen Umleitungen, die derzeit die Fahrgäste der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ärgern. Es ist auch die fehlende Pünktlichkeit, es sind zu kleine eingesetzte Wagenzüge, es sind die Fahrpreise, die ja erst durch Stadtratsbeschluss seit drei Jahren gezügelt sind. Schauen die LVB denn nicht, wie selbst benachbarte Verkehrsunternehmen das besser machen, fragt jetzt die SPD-Fraktion ganz offiziell im Stadtrat.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 8: Die Mahlmannstraße

Wenn man sich die Radwegebeziehungen in der Leipziger Südvorstadt anschaut, geraten natürlich zuallererst die Nord-Süd-Verbindungen in den Blick, weil in diesen Himmelsrichtungen die meisten Radfahrer/-innen unterwegs sind – vor allem Richtung Innenstadt. Aber es ist dasselbe wie mit den (fehlenden) Straßenbahnverbindungen in Ost-West-Richtung: Auch die Ost-West-Routen von Radfahrern werden in der Verkehrsplanung meist ignoriert. Etwa die durch die schmale Mahlmannstraße.

Schuljahresstart: LVB ändern Umleitungen und lassen die Linie 89 endlich im 10-Minuten-Takt fahren

Mit Beginn des neuen Schuljahres am 6. September finden einige Baustellen der LVB – wie die am Martin-Luther-Ring – ihr Ende, bei anderen beginnt ein neues Umleitungsregime. So kommt es ab nächster Woche infolge neuer Bauvorhaben sowie des Baufortschritts wieder zu Änderungen im Linienverkehr. Und auf drei Buslinien gibt es spürbare Verbesserungen.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 7: Die Kochstraße

Die Kochstraße ist nun tatsächlich noch nicht Bestandteil des HauptnetzRad der Stadt Leipzig. Aber sie ist als mögliche wichtige Fahrradroute schon lange im Gespräch, auch schon seit dem Radverkehrsentwicklungsplan 2010–2020. Richtig auf die Tagesordnung brachte sie die CDU-Fraktion, die 2019 beantragte, die Kochstraße zur Fahrradstraße auszubauen. Das ginge schon, teilt die Verwaltung nun mit. Das kostet aber Zeit und Geld.

Europäische Mobilitätswoche: Leipziger Unternehmen, Initiativen und Verbände starten Aufruf zum Umdenken

Vom 16. bis zum 22. September findet in Leipzig die Europäische Mobilitätswoche statt und ein Höhepunkt ist der Sonntag, 19. September, wenn es heißt: „Ring frei!“ Dann ist der Promenadenring einen Tag lang für den Autoverkehr gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer können zwischen 10 und 17 Uhr den Ring neu erleben. Aber auch andere Verkehrsangebote präsentieren sich. Denn längst gibt es mehr Alternativen zum eigenen Auto, als sich Autofahrer meist träumen lassen.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 6: Die Küchenholzallee

Eigentlich müsste diese Problemstelle Dieskaustraße heißen. Doch die wird ab 2023 komplett umgebaut, sodass sie hinterher auch deutlich bessere Bedingungen für Radfahrer/-innen bietet. In der Zwischenzeit aber müssten parallele Wegeverbindungen im Grunde auch ihre Funktion als Teil im HauptnetzRad übernehmen. Doch das verhindert ein besonders beratungsresistenter Teil der Stadtverwaltung.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 5: Der Schleußiger Weg

Wie schrieb doch Leser Uwe so treffend: „Ganz allgemein bin ich der Auffassung, dass wir ein sehr gutes ‚Radwegenetz‘ hätten: die Straßen! Sie müssen nur nicht als prioritär den Autos vorbehalten gedacht werden, indem man immer und überall versucht, den Radverkehr zu separieren, sondern so gestaltet werden, dass Radfahrer sie sicher benutzen können.“ Denn das war eigentlich der Grundgedanke, der auch dem Radverkehrsentwicklungsplan 2010–2020 zugrunde lag. Wären da nicht ein paar einflussreiche Autofahrer gewesen.

Stadtratsbeschluss von 2017 nähert sich der Umsetzung: Fußverkehrsstrategie vorgestellt

Leipzig hat jetzt eine Fußverkehrsstrategie. „Leipzig geht voran“, meldet die Stadtverwaltung. Stimmt nur nicht ganz. Berlin hat schon seit 2011 eines. Und 2018 hat der FUSS e. V. eines herumgeschickt an alle Städte über 20.000 Einwohner. Auch an Leipzig. Da hockte Leipzig gerade mal in den Startlöchern und hätte nicht mal da gesessen, wenn der Stadtrat nicht Druck gemacht hätte. Leipzig geht voran? Nein, nicht wirklich. Das hat viele Gründe.

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 4: Die Wurzner Straße

Bei einem Radnetz, das seinen Namen verdient, sollte es aus allen Himmelsrichtungen leicht und unproblematisch sein, auf einer Hauptroute sicher und separat ins Stadtzentrum zu kommen. Das sind Grundbedingungen, die das definierte Hauptnetz Rad der Stadt Leipzig bis heute nicht erfüllt. Das merkt man selbst in Ortsteilen wie Sellerhausen und Anger-Crottendorf.

HauptnetzRad in Leipzig: Eine Zwischenmeldung

Unsere Serie zur den Problemstellen im Leipziger Radnetz ist gerade erst angelaufen. Und dabei machen natürlich auch die Reaktionen unserer Leser/-innen deutlich, das ein nicht funktionierendes Radnetz auch für andere Verkehrsteilnehmer zum Problem wird, die natürlich genauso unter unübersichtlichen Situationen leiden. Und augenscheinlich animiert ein solch lückenhaftes Netz auch viele Radfahrer, die Verkehrsregeln zu missachten.

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