Artikel aus der Rubrik Bildung

Und was passiert jetzt? – Teil 45

Morning has broken und ein einziges Kuddelmuddel

Morning has broken. Grafik: L-IZ

LeserclubWar das jetzt tatsächlich Lektion Nummer 4 für Herrn L.: Die Erziehung zum Schaf? Hatte ihm Don Leone tatsächlich seine Buddys hinterhergeschickt, um ihm ein wenig zu drohen? Machte es der beliebteste Restaurantbesitzer der Stadt tatsächlich so plump? So filmreif? Wenn man diese Art Film überhaupt irgendwie mochte? „Was will dieser Operettenkavalier von mir?“ Anmelden und weiterlesen.

Ein ganzes kleines Buch nur über Mohn

Vom berauschenden Schlafmohn, dem Klatschmohn im Felde und dem leckersten Kuchen aus Omas Küche

Foto: Ralf Julke

Es lohnt sich immer wieder, sich auch mit all den scheinbar so selbstverständlichen Pflanzen in unserer Umgebung zu beschäftigen. Die so selbstverständlich nicht mehr sind. Aus vielen Feldern ist der Mohn verschwunden, seit mit gewaltigen Herbizideinsätzen gegen alles vorgegangen wird, was die moderne Landwirtschaft nicht mehr auf Feld und Rain sehen will. Dabei erzählt Mohn von gesunden Feldern. Anmelden und weiterlesen.

Welttag des Buches am 23. April

Deutsches Buch- und Schriftmuseum lädt ein in die virtuelle Ausstellung „Bahnriss?! Papier | Kultur“

Foto: Deutsche Nationalbibliothek

Der 23. April ist offizieller Welttag des Buches. Und zu der Gelegenheit hat das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in Kooperation mit der Deutschen Digitalen Bibliothek eine virtuelle Ausstellung ins Netz gestellt: „Bahnriss?! Papier | Kultur“. Bahnriss? Das klingt nach einer Katastrophe. Ist es gewissermaßen auch. Nicht nur in der Zeitungsdruckerei. Anmelden und weiterlesen.

Eine ganz kirchliche Perspektive auf Luther und die Folgen

Der Versuch, 500 Jahre Reformationsgeschichte als sächsische Landesgeschichte zu skizzieren

Foto: Ralf Julke

Warum macht man das? Warum setzt man sich als Pfarrer im Ruhestand hin und schreibt ein Lehrbuch über 500 Jahre Reformation? Eines, das sich mit wirklich hochkarätigen Veröffentlichungen zu 500 Jahre Reformation messen muss im Jahr 2017? Pfarrer i. R. Ralf Thomas steckt seit über 50 Jahren im Thema. Fast 60 sogar. Vielleicht musste es einfach mal raus. Anmelden und weiterlesen.

Mal neugierig in den äußersten Zipfel Sachsens

Zittau und Herrnhut vielleicht doch lieber an mehr als einem Tag

Foto: Ralf Julke

Zittau – das ist auf den ersten Blick so eine Art graue Maus ganz da hinten, außen, am Rand von Sachsen. Völlig in den Schatten gespielt von Städtchen wie Bautzen oder Freiberg oder Heidenau, wo die Bürger ordentlich für Radau sorgen. Also doch lieber nach Zittau, in den äußersten Zipfel von Sachen, da, wo Sachsen wirklich international ist. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Bildungsreport 2016

Ein Fünftel aller Kinder hat keine Chancen und bekommt auch keine im sächsischen Bildungssystem

Grafik: Stadt Leipzig, Bildungsreport 2016

Für alle LeserLeipzigs Bildungsreport ist ein gutes Argument. Nicht wegen seiner 226 Seiten und dem entsprechenden Papiergewicht. Sondern weil er allein mit Zahlen deutlich macht, was in der sächsischen Bildungspolitik falsch läuft und wie staatliche Ignoranz gerade da versagt, wo sie handeln müsste. Denn die Stadt Leipzig selbst kann wenig tun. Weiterlesen.

Mal ohne viel Text, aber zum Selbstausmalen

Puckkunst für Freunde von Buntstift und Eishockeypause

Foto: Ralf Julke

Frank Bröker hat eigentlich fast alles aufgeschrieben, was es zu Eishockey in Deutschland und anderswo aufzuschreiben gibt. Man kennt die großen Helden, die Anfänge und die diversen Umbauten in den Ligen. Man weiß, dass es ein harter Sport ist für Anhänger, denen Fußball zu weich ist. Aber jetzt sind sie gut beraten, sich ein paar Buntstifte einzustecken. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Zeitung Nr. 42

Vorwärts und nicht vergessen: Die Leipziger Zeitung nimmt mal die Vergesslichkeit von Stadt und Land unter die Lupe

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Arm, sexy und willig“, am Ende kam dann die große Pleißestadt Leipzig doch noch auf einen knappen Nenner. Denn was sich derzeit staut an ungelösten Problemen in Leipzig, das ist das Ergebnis aus Jahren der Verzögerung, des Abwartens, Abwägens, Zögerns. Aktuellstes Thema: der Nahverkehr. Stoff gleich für mehrere Artikel in der neuen „Leipziger Zeitung“. Nr. 42 liegt morgen am Kiosk und im Lieblings-Laden. Weiterlesen.

44 Geschichten, 44 Rezepte und eine ordentliche Portion Aufklärung

Eine Lanze für den Einfallsreichtum der ostdeutschen Küchen

Foto: Ralf Julke

Wie arbeitet man gegen Vorurteile an? Man bleibt beharrlich, erzählt und schildert, was wirklich von Belang ist. Und wie reich eine Landschaft tatsächlich war und ist, die in den Legenden der Gegenwart als triste Einöde suggeriert wird. Dabei war ostdeutsche Küche immer eine Welt der Phantasie, des Einfallsreichtums und ganz regionaler Spezialitäten. Einer muss es wissen: Herbert Frauenberger. Anmelden und weiterlesen.

Nachdenken über ... Fernsehen

Wer die Macht über die Zuschauer hat, hat auch die Macht über die Politik

Grafik: ARD-ZDF-Langzeitstudie 2015

Eigentlich gäbe es über das Medium Fernsehen kein Wort zu verlieren. Es ist alles darüber gesagt. Es hat nur nichts geändert. Also müssen wir wohl doch wieder drüber nachdenken. Weil eines stimmt, da hat „Olaf“ natürlich Recht, wenn er in seinem Kommentar von „manipulierter Wirklichkeit“ schreibt. Dass wir uns mit Typen wie Trump abgeben müssen, hat eine Menge mit Fernsehen zu tun und wie Fernsehen unsere Weltwahrnehmung verzerrt. Anmelden und weiterlesen.

Wer erst später leben will, hat's nicht begriffen

Sascha Heßes Gedanken über Vergängnis und Schöpfertum

Foto: Ralf Julke

Er schreibt und schreibt und schreibt. Er kann nicht anders. Leben ist Denken für den Schriftsteller, Komponisten, Musikpädagogen und – nicht zu vergessen – Philosophen Sascha Heße aus Leipzig. Und was ihm so durch den Kopf geht, das schreibt er auf. Seine Gedanken-Bücher erscheinen in hoher Schlagzahl. Aber geht es im jüngsten Band tatsächlich um die Leiden des Künstlers? Anmelden und weiterlesen.

Ein Mädchen übt den Handstand

Warum die einen Engel sehen, die anderen Wolken und kaum jemand die unerhörte Leichtigkeit des Seins

Foto: Ralf Julke

Das Bild hat Symbolkraft: Ein Mädchen geht in den Handstand, ist noch nicht ganz ausbalanciert. Spielerisch sieht es aus, selbstbewusst, herausfordernd. „Handstand“ hat der Hallenser Künstler Uwe Pfeifer die 2011 entstandene Lithografie genannt. Und die Leipziger Dichterin Jutta Pillat war so fasziniert von diesem kleinen Kunstwerk, dass sie unbedingt einen Gedichtband draus machen wollte. Anmelden und weiterlesen.

Noch eine große Portion fast vergessenenen Wissens

Mit Grit Nitzsche die essbare Welt unserer heimischen Bäume wiederentdecken

Foto: Ralf Julke

Schon mit ihrem Buch über (Un-)Kräuter hat Grit Nitzsche auch die aufmerksamsten Leserinnen und Leser überrascht, die der fernsehbekannten „Kräuterhexe“ ja eine Menge zutrauten, aber nicht diese verblüffende Entdeckungstour durch Pflanzenwelten, die ein ordentlicher Gärtner nur radikal aus seinem Garten entfernt. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 44

Kleine Warnung von Don Leone

Grafik: L-IZ

LeserclubIrgendwann in dieser ziemlich turbulenten Nacht mussten sie dann tatsächlich jemanden aufgeschreckt haben, der so viel Neugier überhaupt nicht goutieren konnte. Die Bilder der Nacht blitzten zwar nur noch fetzenweise durch den arg dröhnenden Kopf von Herrn L. Ein Kater kam drin vor. Ein paar dunkle Gestalten. Aber auch ein lichter Moment. Anmelden und weiterlesen.

Der zweite Band mit Sachsenmorden aus Leipzig

13 Mal Mord in allen Ecken und manchmal auch ein bitterböser Hauch Gerechtigkeit

Foto: Ralf Julke

Manche Geschichten gehen weiter, auch wenn es ein bisschen gerumpelt hat im Verlagsleben. Und es hat bei mehreren Leipziger Verlagen heftig gerumpelt in letzter Zeit. Für den fhl Verlag, der sich zuletzt auf Krimis spezialisiert hatte, bedeutete das das Finale. Aber die Krimi-Geschichte geht weiter – nun in der neu gegründeten edition krimi. Denn Mord und Totschlag sind ewige Themen. Mit einem immerhungrigen Publikum. Anmelden und weiterlesen.

Eine Festveranstaltung für eine fast Vergessene

Am 19. April wird auch Elsa Asenijeff noch nachträglich gewürdigt

Grafik: GEDOK

Es hat nicht nur Clara Schumann erwischt. Auch eine andere berühmte Frau hat es nicht in den Leipziger Jubiläumskalender geschafft. Sie war ja auch „nur“ Muse, Modell, Dichterin. Und ein bisschen verrückt, scheinbar. Sie ist der Schatten in Max Klingers Biografie: Elsa Asenijeff. Doch wenigstens die Leipziger GEDOK Gruppe feiert ihren 150. Geburtstag. Anmelden und weiterlesen.

Die unausweichliche Begegnung mit dem listigen Dr. Eck

Der Katalog zeigt Leipzig in jenem Moment, als es im Mittelpunkt der Reformationsgeschichte stand

Foto: Ralf Julke

Es klappt nicht immer, aber zu manchen Ausstellungen schafft es das Stadtgeschichtliche Museum auch einen Katalog herstellen zu lassen, der thematisch noch einmal bündelt, was zu sehen ist, Hintergründe erklärt und die ausgestellten Objekte noch einmal würdigt. Das ist zur Ausstellung „Luther im Disput“ wieder gelungen. Anmelden und weiterlesen.

Aktion Sühnezeichen, Friedliche Revolution, Runder Tisch und Ratspräsidentschaft

Die sehr zurückhaltenden Erinnerungen des Vermittlers Friedrich Magirius

Foto: Ralf Julke

Wer Peter Wensierskis Buch „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ gelesen hat, ist auch über den zarten Hinweis auf Friedrich Magirius gestolpert. Der kommt als Akteur in Wensierskis Buch eher nur beiläufig vor. Dafür gibt es den Hinweis auf Magirius’ geplante Autobiographie. Nun ist sie da. Und sie bestätigt die Position der Protagonisten aus Wensierskis Buch. Anmelden und weiterlesen.

Wenn das Gehirn die Außenwelt einfach mal runterdimmt

Tagträumen ist kein Laster, sondern eine besondere Fähigkeit für kreative Menschen

Foto: MPI CBS

Am Ende werden wir unser Leben ändern müssen, unser Arbeiten und Rumrennen sowieso. Es ist viel zu gefährlich, erfordert permanent volle Konzentration. Wer nicht aufpasst, wird über den Haufen gerannt oder gefahren. Träumen darf man da draußen nicht. Dabei ist Tagträumen etwas Fruchtbares – wenn man es zulassen darf. Aber wer immerfort rast, der darf nicht träumen. Da haben Leipziger Wissenschaftler was dazu zu sagen. Anmelden und weiterlesen.

Ein kleines Buch zu Geschichte, Gewinnung und Nutzen des Salzes

Warum Salz in unserem Leben so wichtig ist und zu viel davon uns umbringt

Foto: Ralf Julke

Aus diesen kleinen Büchlein kann man etwas lernen. Sie bringen lauter Dinge, die zu unserem Leben gehören, auf den Punkt. Kurz, knapp, bilderreich. Und manchmal erfährt man auch erst durch einen so speziellen Buchtitel, wie wichtig diese Kleinigkeiten eigentlich sind. Salz zum Beispiel. Anmelden und weiterlesen.