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Am 19. Oktober liest Markéta Pilátová im Literaturhaus: Das neue tschechisch-deutsche Residenzprogramm ist gestartet

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    Die Buchmesse 2018 und das tschechische Lesefest waren ein Erfolg. Mittlerweile haben auch schon mehrere tschechische Autor/-innen in Leipzig residiert und sächsische Autor/-innen verbrachten Arbeitsaufenthalte in der Nachbarrepublik. Und es geht weiter. Die Autorinnen des tschechisch-deutschen Residenzprogramms 2020 haben sich am Donnerstag, 8. Oktober, im Neuen Rathaus erstmals gemeinsam vorgestellt.

    Die tschechische Schriftstellerin Markéta Pilátová weilt bis zum 31. Oktober in Leipzig. Dort war sie bereits zur Leipziger Buchmesse 2019 mit ihrer Novelle „Der Held von Madrid“ zu Gast und hat im Frühjahr ihren jüngsten, viel beachteten Roman „Mit Baťa im Dschungel“ präsentiert. Nun möchte sie sich bei ihrem einmonatigen Stadtaufenthalt zu ihrem neu geplanten Erzählungsband anregen lassen.

    „Bisher habe ich meine Texte immer in Lateinamerika geschrieben. Jetzt bin ich gespannt auf neue Inspirationen in Leipzig – die Stadt der Bücher, aber auch der Musik. Ich liebe die klassische Musik! Wenn ich schreibe, höre ich häufig Bachs Fugen. Und nun darf ich sogar in der Stadt meines Lieblingskomponisten schreiben“, sagt die Autorin.

    Erste Kostproben ihrer noch unveröffentlichten Texte wird Markéta Pilátová am Montag, 19. Oktober, um 19:30 Uhr im Literaturhaus Leipzig (Haus des Buches) geben (Moderation: Mirko Kraetsch. Deutsche Stimme: Steffi Böttger).

    Die deutsche Schriftstellerin Heike Geißler tritt ihren ursprünglich vom 15. Oktober bis 15. November geplanten Schreibaufenthalt in Brünn aufgrund der aktuellen Corona-Lage zu einem späteren Zeitpunkt an. Dem tschechischen Publikum wird sie sich unter anderem in der Mährischen Landesbibliothek vorstellen. Heike Geißler ist gespannt auf die ihr noch fremde Stadt und kreativen Impulse, die ihr Brno geben kann.

    „Ich freue mich über jeden Ort Europas, den ich in dieser aufgewühlten Gegenwart genauer kennenlernen darf“, sagt sie. „Ich war nie zuvor in Brno, in meiner Kindheit reisten wir immer nur bis Chomutov, ich habe also viel zu entdecken und werde berichten. Ich werde in der Gesellschaft einer Romanfigur nach Brno reisen, mich an deren unruhige Fersen heften und sehen, was passiert.“

    Premiere feierte das tschechisch-deutsche Residenzprogramm anlässlich des Gastlandauftritts der Tschechischen Republik auf der Leipziger Buchmesse 2018/19 mit jeweils fünf Autorinnen und Autoren. Von nun an wird es mit je einem Stipendiaten, einer Stipendiatin pro Jahr fortgesetzt, bis 2023, wo mit einem umfangreichen Kulturprogramm das 50-jährige Jubiläum der Partnerstädte Leipzig und Brünn gefeiert werden soll.

    Die Veranstalter des Residenzprogramms sind die Stadt Leipzig, vertreten durch das Referat Internationale Zusammenarbeit (Bereitstellung einer Wohnung für die tschechische Residentin in Leipzig, Stipendium in Höhe von 1.000 Euro und Fahrtkostenbeitrag für die deutsche Residentin), die Mährische Landesbibliothek (Organisation und Öffentlichkeitsarbeit), das Tschechische Literaturzentrum (Bereitstellung einer Wohnung für die deutsche Residentin in Brno, Stipendium in Höhe von 1.000 Euro und Fahrtkostenbeitrag für die tschechische Residentin) sowie die Stadt Brno (Kulturprogramm).

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