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Tag: 26. Dezember 2021

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Weihnachten Adventskrans Nikolaikirchhof Nikolaischule

Weihnachten, 24. bis 26. Dezember 2021: Das letzte Durchatmen vor der Omikron-Welle

Wie besinnlich es in den vergangenen Tagen in vielen Familien zugegangen ist, lässt sich kaum feststellen. Zumindest die aktuelle Nachrichtenlage war eher ruhig, von einzelnen Zwischenfällen abgesehen. In Anbetracht der Auswirkungen von Omikron in anderen Staaten könnte sich das aber bald ändern. Außerdem: Landwirtschaftsminister Cem Özdemir fordert mitten in der Coronakrise höhere Lebensmittelpreise. Die LZ fasst zusammen, was Weihnachten 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Kleine Träumerei … von den wahren Klassenkämpfen

Vorweg sei hier gesagt: Ich möchte hier nicht über populistische Instrumente, wie z. B. Mietendeckel oder Vermögensabgaben, schreiben. Genauso möchte ich hier keine wissenschaftlich fundierte, volkswirtschaftliche Analyse des Finanzmarktes darlegen. Allerdings möchte ich auf folgenden Fragen „herumdenken“: Wann sind die Kipppunkte erreicht, wo die fehlende Vermögensgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit unsere Gesellschaft destabilisiert und diese wieder zu zentralen politischen Fragen werden? Wann fängt die Klimakrise an, mit der sozialen Frage zu konkurrieren?

Wenn Leipziger/-innen träumen: Träume werden wahr

Ich vermute, dass ich derzeit Mitglied eines riesigen Träumer-Chors bin. Und wir alle träumen einstimmig von einem – dass alle gesund sind! Damit es möglich wird, den erzwungenen Corona-„Karneval“ zu Ende zu bringen und es (nach dem Abnehmen der Masken) wieder leicht ist, einander zu erkennen und sich zu umarmen. Damit das Kultur- und Begegnungszentrum „Ariowitsch-Haus“ wieder seine Türen weit öffnet und fröhliche Menschen – unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit und Alter – seine Räumlichkeiten füllen. Gemeinsam Spaß haben, gemeinsam lernen, gemeinsam singen und tanzen, gemeinsam gedenken und optimistisch die Zukunft planen, ist mein aktueller Traum.

Probe des Kinderchors der Oper Leipzig. Foto: Kirsten Nijhof

Kleiner Trost zur Weihnacht: Kinderchor der Oper Leipzig lädt zu Weihnachtshörspielen ein

Ein kleiner Trost in der Zeitschleife der Pandemie soll die neue Hörspielproduktion der Nussknacker-Geschichte und der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ aus der Oper Leipzig sein. 16 Kinder aus dem Kinderchor der Oper Leipzig haben die einzelnen Textpassagen eingesprochen, die anschließend mit musikalischen Tonaufnahmen aus den Inszenierungen umrahmt wurden. Die Spielstätten der Oper Leipzig sind noch bis 9. Januar 2022 geschlossen und ob es dann gleich weitergeht, steht in den Sternen.

Westslam – Der Poetry Slam der lokalen Slamszene

In der neuen Westslam-Staffel messen sich wieder die vielen talentierten Lyriker und Prosaisten der Stadt mit ihresgleichen und lesen und leben ihre eigenen Texte auf der Bühne, um das Publikum zu überzeugen, am Ende als Sieger das Neue Schauspiel zu verlassen und ein Ticket für die Leipziger Stadtmeisterschaft zu ergattern.

Der Leipziger Marktplatz und das Alte Rathaus. Foto: LZ

Wie das Licht nach Leipzig kam. Die ganze Geschichte, Teil 3

In seinem Dekret vom 19. September 1701 hatte August vorgeschlagen, den Aufbau und den Betrieb der Leipziger Laternen durch eine „gemeine Anlage“ zu bestreiten, was nichts anderes bedeutet, als dass das Licht durch neue Steuern bezahlt werden muss. Mit anderen Worten: Die Leipziger sollen für das blechen, was ihnen die Blechschmiede bauen.

Martinskirche Köthen, von Ralf Roletschek, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8250088

Umnutzung in Köthen: die Martinskirche – Junges Leben in Jugendstil-Baudenkmal

Kirchenbauwerke gehören in Mitteldeutschland zu fast jedem Ort. Im Alltag sind sie bekannt als Wahrzeichen, Ortsmittelpunkt oder Orientierungsmarke, sie haben architektonisch, kunsthistorisch und regionalgeschichtlich vielfältige Bedeutung. Dutzende Kirchen werden heutzutage anders als ursprünglich genutzt, so auch in Sachsen-Anhalt in Köthen.

Fredrich rastet aus: Wenn Editorials aus fünf Jahren eine ganze Magazin-Geschichte erzählen

Es gibt wohl über kein deutsches Magazin derzeit so eine Erfolgsgeschichte zu erzählen wie über das Katapult Magazin. Es hat mit einer Tugend die Herzen seiner Leser/-innen erobert, die so manche deutsche (Tages-)Zeitung längst vergessen hat auf der Jagd nach Klicks und Reichweite: Die Liebe zu Zahlen, Fakten und einprägsamen Grafiken, die den Leser/-innen bildhaft vor Augen führten, wie die Welt ist. Wie sie wirklich ist. Natürlich ergibt so etwas Ärger.

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