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Kurt Mondaugen und Freunde: Lesebühnenfreuden im Lockdown zum Jahresende

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    Nicht nur Theater und Musikhäuser mussten zum Jahresende wieder ihren Publikumsbetrieb einstellen. Es traf auch die Leipziger Lesebühnen, die ja davon leben, dass das Publikum direkt auf die vorgetragenen Texte reagiert. Über die Weihnachtstage meldete sich auch Kurt Mondaugen zu Wort, Mitgründer der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz. Er hat sich mit Natascha-Lou Salomé zusammengetan, um seine Erfahrungen im Lockdown als pointierten Selbsterfahrungs-Trip in die Kamera zu sprechen.

    Ein kleines Anschau- und Zuhör-Vergnügen, zu dem er auch gleich noch – „trotz der leider noch immer fortlaufenden Buchstaben des griechischen Alphabets, die in Wellen über uns hinwegschwemmen“ – allen „ein endlich wieder tanzbares Neues Jahr 2022“ wünscht.

    Wie man da hinkommt, ohne zur interstellaren Staubflocke zu werden, erzählt er in „Mission Mars“, in der sich Kurt Mondaugen & Natascha-Lou Salomé auf einen existentialistischen Selbsterfahrungs-Trip begeben, „um den Staub, der sich durch die Corona-Lockdowns auf unsere Seelen gelegt hat, ein für alle Mal wegzuwischen“.

    Den Clip findet man auf YouTube.

    Genauso wie einen weiteren Clip, mit dem die Dichter/-innen vom Schkeuditzer Kreuz wenigstens virtuell noch zu ihrem Jahreswechsel-Publikum kommen. Die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz hat nämlich statt eines Live-Auftritts im Werk 2 im Dezember eine Weihnachts-Lesebühne für das Internet aufgezeichnet. Man kann zwar nicht klatschen und dazwischenrufen – kann man zwar trotzdem, aber das hört dann keiner. Aber man kann kommentieren, also den Beifall geben, den das Internet möglich macht.

    Die Weihnachtsedition 2021 aus dem WERK 2 findet man ebenfalls auf YouTube.

    Und wer sich drauf einlässt, wird merken, dass es dabei meist viel lebendiger zugeht als in so mancher Comedy-Sendung des Fernsehens, wo alt gewordene Comedians versuchen, sich mit abgründigen Schenkelklopfern beim Publikum einzuschleimen. Die textenden Vortragskünstler/-innen auf Lesebühnen haben das nicht nötig. Sie spotten lieber über sich selbst und das verrückte Leben, das durch Corona und Lockdown noch viel verrückter geworden ist.

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