Gleich mehrere dramatische Geschehnisse von gestern, die in Leipzig passierten, wurden heute öffentlich: Im Zentrum-Nord verstarb ein Arbeiter auf einem Betriebsgelände durch einen Unfall. Und: Die Kripo fahndet nach zwei mutmaßlichen Räubern im Teenager-Alter, die gestern mehrere Personen in Grünau attackiert haben sollen. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 17. Februar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Zentrum-Nord: Arbeiter (38) stirbt bei Unfall auf Betriebsgelände
Ein schwerer Unfall am gestrigen Montagnachmittag in Leipzig kostete einen 38 Jahre alten Mann das Leben: Wie die LVZ heute meldet, ereignete sich der Vorfall gegen 15:40 Uhr auf einem Betriebsgelände der Leipziger Gruppe in der Erich-Weinert-Straße (Zentrum-Nord).
Nach jetzigem Kenntnisstand soll der Betroffene beim Bau einer Leichtmetallbauhalle ein Bauteil auf seinen Kopf bekommen haben und später in einer Klinik an seinen schweren Verletzungen verstorben sein. Zunächst hatte das Portal TAG24 heute berichtet. Erste Aussagen, wonach das Unfallopfer in die Tiefe gestürzt sei, bestätigten sich offenbar nicht.
Details des Geschehens sind aktuell nicht bekannt. Kripo, Landesdirektion und Arbeitsschutz ermitteln dazu.
Mehrere Verletzte nach mutmaßlichem Raubdelikt in Grünau
Es war nicht der einzige, dramatische Vorfall, mit dem sich die Polizei gestern auseinanderzusetzen hatte: Am Montagabend hielt die Meldung über einen brutalen Überfall in Leipzig-Grünau die Einsatzkräfte in Atem.
Nach einem Bericht des MDR sollen Jugendliche eine Dreiergruppe an der Tram-Haltestelle Stuttgarter Allee attackiert und verletzt haben. Hintergrund des Angriffs auf die Männer (18, 27) und die Frau (28) war vermutlich ein zunächst misslungener Versuch, Sachen der Frau zu stehlen.
An der Haltestelle waren Blutspuren zu sehen, eines der Opfer soll beim Eintreffen des Rettungsdienstes bewusstlos gewesen sein. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Kripo ermittelt und fahndet mit einer Personenbeschreibung nach den jungen Tätern, deren Alter auf 14 bzw. 14 bis 16 Jahre geschätzt wird.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Jugendklimarat lädt ein zur Mitmachaktion am 28. Februar: Wo bleibt der Radweg um den Ring?
Falsche Sicherheitsgefühle: Der Trend zur Bewaffnung in Sachsen hält weiter an
Alle Jahre wieder: Polizei fasst mutmaßliche Diebe nach Bärlauchklau
Am 18. Februar ist Tag der Batterie: Das ZAW warnt vor falsch entsorgten Akkus
Blender: Eine Nicht-Eulenspiegel-Geschichte aus den Brüchen der verschwundenen DDR
Was sonst noch so wichtig war:
Ein Hund starb bei einem Brand im Westen Leipzigs.
Die Leipziger Polizei warnt vor Betrugsversuchen mittels des sogenannten Spoofings (Englisch für Parodie, Nachmache): In jüngsten Fällen kam es in Borsdorf und Taucha zu Anrufen durch eine unbekannte Frau, die sich gegenüber den älteren Adressaten am Telefon als Polizeibeamtin ausgab. Unterstrichen wurde die vermeintliche Authentizität durch das Erscheinen der Notrufnummer 110 auf dem Display, jedoch ruft die reale Polizei niemals mit dieser Verbindung an. Da die Betroffenen die Masche erkannten, trat bislang kein Vermögensschaden ein.
Niedersachsens Verfassungsschutz stuft die dortige AfD als gesichert rechtsextrem ein.
Das Karlsruher Bundesverfassungsgericht nahm eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an: Gegenstand war eine angestrebte Klage gegen die Verlängerung der Mietpreisbremse, die Bundesrichter sahen hier aber keine Verletzung von Grundrechten.
Die USA und der Iran haben ihre Gesprächsrunde in Genf beendet. Dort laufen aktuell auch Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über eine Kriegsbeendigung, die Aussichten auf einen Durchbruch gelten aber als gering.
Er war Mitstreiter und Weggefährte des 1968 ermordeten Martin Luther King Jr., kämpfte an dessen Seite für Gleichberechtigung: Nun verstarb der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson nach Auskunft seiner Familie am Dienstag in Chicago (Illinois), er wurde 84 Jahre alt.
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