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Zwei Nominierungen für Klett Kinderbuch und eine Wiese für Sebastian Pufpaff

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    Dass der Klett Kinderbuch Verlag jedes Jahr Bücher für Kinder und Jugendliche herausbringt, die den Nerv der Zeit treffen und Themen aufgreifen, die auch die Kleinen mit hineinnehmen in die wirklich brennenden Themen der Zeit, ist bekannt und wurde auch schon mehrfach mit Preisen gewürdigt. Jetzt freut sich der kleine Verlag gleich über zwei Nominierungen, nämlich die von „Manno!“ und „Das wahre Leben der Bauernhoftiere“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021.

    Gleich zwei Bücher aus dem Leipziger Klett Kinderbuch Verlag sind für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert. Die unabhängige Kritiker-Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Karin Vach hat den Comic „Manno!“ in der Sparte Kinderbuch und „Das wahre Leben der Bauernhoftiere“ in der Sparte Sachbuch nominiert.In „Manno!“ erzählt die preisgekrönte Illustratorin Anke Kuhl in kurzen autobiographischen Comic-Episoden von ihrer Kindheit in einer hessischen Kleinstadt. Dabei tauchen die Leserinnen und Leser ein in eine Welt, die bei aller Familienintimität nicht ohne Brüche ist.
    Die F.A.Z. schreibt: „Was wir da lesen, ist von zeitloser Brillanz.“ Und die LZ schrieb: „,Manno!‘ ist so ein Buch auch über das Erfahren, wie schnell ein Leben kaputtgehen kann …“ Wir lesen ja Bücher irgendwie anders. Vielleicht mit kindlicheren Augen. Kann sein.

    In „Das wahre Leben der Bauernhoftiere“ stellt Lena Zeise in fotorealistischer Maltechnik die wichtigsten Hoftiere vor, aber nicht als lachende Schweinchen auf der grünen Wiese, sondern so, wie sie heute wirklich leben.

    Die „Zeit“ schreibt: „Ein Buch, das aufklärt, ohne zu agitieren, und auch zeigt, welchen Einfluss unser Essen auf das Leben der Bauernhoftiere hat.“ Und was schrieb die LZ? – „Denn Lena Zeise macht etwas ganz Einfaches: Sie zeigt in ihren einfühlsamen Bildern, dass wir in einer zwiegespaltenen Welt leben …“

    Was übrigens auch der Kabarettist Sebastian Pufpaff nur zu gern thematisiert – sehr burschikos, aber manchmal auch ganz schmerzfrei wie in seiner Lockdown-Mini-Show „Noch nicht Schicht“. Da bringt er wirklich kluge und schöne Zitate, gern aus Kinderbüchern, wo er sichtlich mehr entdeckt an klugen Sätzen als so mancher in dicken philosophischen Wälzern.

    Am 18. März hat er ein ganzes Buch vorgelesen.

    Was würdet Ihr machen? | Noch nicht Schicht

    Natürlich nicht ganz zufällig ein Buch aus dem Klett Kinderbuch Verlag: „Eine Wiese für alle“ von Hans-Christian Schmidt und Andreas Német, in dem das Flüchtlingsdrama am Mittelmeer am freundlich erzählten Leben einer Schafherde auf einer grünen Insel erzählt wird. Ein Buch, das Pufpaff alle sonstigen Erklärungen ersparte. Die Geschichte spricht für sich. Und sie macht eigentlich dasselbe, was Pufpaff in „Noch nicht Schicht“ sonst auch gern macht: Sie appelliert an unsere nachdenklichen Gehirnpartien und stellt die eigentliche Frage: Ist das denn richtig so, wie wir das da machen am Mittelmeer und anderswo?

    So können und sollen Kinderbücher wohl sein. Man darf die kleinen Leser und Zuhörer nicht unterschätzen. Die sind viel klüger, als Erwachsene oft denken.

    Und das würdigt natürlich der seit 1956 vergebene Deutsche Jugendliteraturpreis. Er zeichnet jährlich herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur aus. Er ist mit insgesamt 72.000 Euro dotiert, wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und vom Arbeitskreis für Jugendliteratur ausgerichtet. Verliehen wird der Deutsche Jugendliteraturpreis am 22. Oktober 2021 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

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