Kinderbuch

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Pizza Randale: Wie überlebt man einen Pizza-Abend mit Mama und Papa?

Das kann vorkommen und passiert nicht nur den kleinen Julianes: Papa und Mama benehmen sich megapeinlich, wenn man mal mit ihnen in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Vielleicht nicht ganz so wie in diesem Kinderbuch von Juliane Pieper. Aber der geänderte Blickwinkel hilft manchmal, auch den Erwachsenen einmal den Spiegel vorzuhalten. Sie springen zwar beim Lieblingsitaliener […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Der erste Schritt: Warum Menschenkinder eigentlich keine Schafe sind

Nicht nur in Mitteleuropa versuchen Populisten, die Grundlagen unserer Demokratie zu demolieren. Auch in Schweden marschieren sie und drängen mit volkstümlichen Parolen ins Parlament. Sie appellieren an ein Verständnis von Gemeinsinn, das Menschen zu Mitläufern und fügsamen Herdentieren macht. Schafen zum Beispiel. Eine Gefahr, welche die schwedische Kinderbuchautorin Pija Lindenbaum in eine ein bisschen dystopische […]

Hausfassade der Leipziger Stadtbibliothek.
·Kultur·Lesungen

Leichter Aufwärtstrend bei Städtischen Bibliotheken: Jede vierte Entleihung ist ein Kinderbuch

Das Jahr 2022 bedeutete trotz neuerlicher Krise in vielen Bereichen der Stadt doch eine spürbare Normalisierung nach den drastischen Einschränkungen in der Corona-Zeit. Das betrifft in gewisser Weise auch die Leipziger Städtischen Bibliotheken (LSB), die positiv auf das abgelaufene Jahr 2022 zurückblicken. Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen im Frühjahr kam ein Teil der Bibliotheksbesucherinnen und […]

Michael Oertel, Juliane Stirling: Helfe-Elfe Magda auf der Insel Arran. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Helfe-Elfe Magda auf der Insel Arran: Eine Reisegeschichte ganz ohne Panik und Bösewicht

Kinder lieben Geschichten. Aber es muss nicht immer ein Bösewicht drin vorkommen. Auch kein Monster und keine böse Hexe. Das ist der Irrtum, dem Filmstudios genauso aufsitzen wie viele Kinderbuchschreiber. Sie glauben, weil wir uns in unseren täglichen Nachrichten ständig Gute-Böse-Geschichten erzählen, sei das die Wirklichkeit. Ist sie aber nicht. Kinder wissen das viel besser: […]

https://www.l-iz.de/politik/leipzig/2022/10/erwerbungsetat-der-stadtbibliothek-leipzig-nach-antrag-des-jugendparlaments-legt-die-stadt-einen-kompromissvorschlag-vor-477802
·Kultur·Lesungen

Naturkundemuseum Leipzig: Kinderbuch für den Deutschen Lesepreis 2023 nominiert

Aus rund 430 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet wurde das Naturkundemuseum Leipzig mit seinem neuesten Kinderbuchprojekt „Hermann H. ter Meer und das Geheimnis der Unsterblichkeit“ in die Liste der Nominierungen für den Deutschen Lesepreis 2023 aufgenommen. Die Preisträger/-innen werden am 7. März 2023 im Berliner Humboldt Carré offiziell gekürt. Was drin steckt im Buch, kann […]

Birk Grüling, Lucia Zamolo: Ein T-Rex namens Sue. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Ein T-Rex namens Sue: Ein Entdeckerinnenbuch mit lauter Dinosauriern drin

Das Besondere an diesem Buch ist nicht der Tyrannosaurus Rex, obwohl er natürlich drin vorkommt nebst vielen anderen Stars des Dinosaurierzeitalters. Das Besondere ist die zwinkernde Verschiebung der Wahrnehmung auf die handelnden Personen. Denn auch für die Entdeckung der Giganten der Urzeit gilt: Die Hälfte der Entdeckungen haben Frauen gemacht. Und Birk Grüling und Lucia […]

Katja Ludwig: Ellie & Oleg. Außer uns ist keiner hier. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Außer uns ist keiner hier: Die Abenteuer von Ellie und Oleg in den wohl seltsamsten Tagen, die wir alle erlebt haben

Der fiktive Fahndungsaufruf gleich auf Seite 7 verweist zwar auf das Jahr 2022, in dem Katja Ludwigs Geschichte spielt. Aber das Jahr 2020 passt besser, jener frühe Abschnitt der Corona-Pandemie, als die Staaten weltweit mit Lockdowns auf die Pandemie reagierten – teilweise so rigide, dass tatsächlich ganze Ortschaften abgeschnitten waren. Und nicht nur Gestrandete im […]

Juliane Pieper: Such aus! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Such aus! Juliane Piepers großes wildes Buch der Entscheidungen

Kinder können explodieren, regelrecht in die Luft gehen, in Schreikrämpfe aus reinster Verzweiflung geraten, und das nur, weil sie auf einmal zwischen verschiedenen Dingen, die beide toll sind, wählen sollen. Oder sich überhaupt entscheiden sollen – und dann merken, was für eine schreckliche Herausforderung das ist: sich entscheiden zu müssen. Das ist übrigens auch der […]

Muntaha Al-Robaiy, Nicole Nickler: Layla aus dem Zauberwald. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Layla aus dem Zauberwald: Ein Mutmachermärchen für alle, die die lebendige Vielfalt unserer Stadt retten möchten

Man erkennt zwar Leipzig nicht unbedingt wieder. Die Stadt, die Layla besucht, wirkt in den Bildern von Muntaha Al-Robaiy sehr orientalisch. Aber es steckt trotzdem ein Stück Leipzig in dieser Geschichte. Denn auch Leipzig geht mit seinen Stadttieren und ihren Lebensräumen nicht sehr rücksichtsvoll um. Und das nur deshalb, weil die einen einfach aus Faulheit […]

Axel Scheffler: Verbriefte Freundschaft. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Verbriefte Freundschaft: 150 illustrierte Briefumschläge von Axel Scheffler in einem Buch

Seit Mittwoch, 16. März, ist im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig die Ausstellung „Verbriefte Freundschaft. Axel Schefflers fantastische Briefbilder“ zu sehen. Eine Ausstellung, die zeigt, wie faszinierend Briefeschreiben sein kann. Insbesondere wenn ein berühmter Grafiker seiner Phantasie freien Lauf lässt. Und ein Buch gibt’s auch noch dazu. Ein Buch, das erst recht […]

Brigitte Schniggenfittich, Jörg Wagner: Wer denkt sich die Wörter aus? Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wer denkt sich die Wörter aus? Mit Kindern den Reichtum unserer Sprache entdecken

Manche Kinder wundern sich irgendwann, andere überhaupt nicht. Dabei ist es ein kleines Wunder, dass wir uns mit unserer Sprache verständigen können. Und zwar nicht nur mit Grunz und Miau und Wauwau wie die Tiere. Den Moment, an dem die Kleinen ihr Staunen über die Welt der Wörter äußern, sollte man nicht ignorieren. Es ist der Moment, ihnen zu zeigen, dass unser Wortschatz tatsächlich ein Schatz ist.

Julia Morgenthaler, Timo Buschmann: Friedolins Freunde: Das Geheimnis des Regenbogens. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das Geheimnis des Regenbogens: Eine Friedolin-Geschichte über das Mutigsein beim Entdecken der Welt

In Leipzig wird Julia Morgenthaler in Kürze auch für eine kleine Lesung einfliegen. Aber bei Büchern ist ja das Schöne: Man kann sie auch einfach so lesen. Oder sich vorlesen lassen. Das Abenteuer entsteht im Kopf. Und das können auch kleine Kinder schon: sich vorstellen, wie das ist, wenn freundliche Tiere in die Rollen schlüpfen, die auch Menschenkinder ausfüllen können. Und auch ausfüllen, ganz bald schon, wenn sie ein bisschen größer sind.

Julia Morgenthaler. Foto: privat
·Politik·Engagement

„Friedolins Freunde“ auf Leipzig-Besuch: Lebe deine Träume und bleibe neugierig

Vieles, was unsere Gesellschaft bewegt, findet weit abseits von Talkshows und Parlamentsdebatten statt. Da machen Menschen einfach das, was sie für wichtig halten, um diese Gesellschaft ein wenig besser zu machen und den Mitmenschen zu zeigen, dass man sogar mit einer gewissen Freude Dinge anders machen kann und dabei gar nichts verliert. So wie Julia Morgenthaler, die Kindern mit „Friedolins Freunde“ die Achtung vor den Tieren nahebringt.

Die Tiefseetaucherin. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die Tiefseetaucherin: Mit Juli abtauchen in die tiefsten Tiefen der Meere

Auch das gibt es: Kinderbücher in Teamwork. Was aber beim Katapult-Verlag sowieso schon tägliche Übung ist. Die lehrreichen Grafiken zum Zustand unserer Welt entstehen allesamt in so einer Kooperation von Grafiker/-innen, Texter/-innen und Wissenschaft. Die Bücher, die der Greifswalder Verlag inzwischen herausgibt, sowieso. Und nun zeigen die jungen Büchermacher, dass man auf diese Weise auch informative Kinderbücher schaffen kann.

Andrea Paluch, Annabelle von Sperber: Die besten Weltuntergänge. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die besten Weltuntergänge: Den Kleinen schon mal zeigen, dass unsere Zukunft von unserer eigenen Dummheit bedroht ist

Das hat Andrea Paluch dann doch nicht übers Herz gebracht: Wirklich zwölf Weltuntergänge zu beschreiben, zwölf Arten, wie wir Menschen unseren Planeten zugrunde richten können. Die Hälfte ist es geworden. Es sollte ja doch ein Kinder-Bilder-Buch werden. Also ein Buch für die kleinen Mäuse, die einmal leben werden mit dem Schaden, den wir auf der Erde angerichtet haben.

Hans-Christian Schmidt, Andreas Német: Liebe machen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Liebe machen: Wenn einem selbst die Worte fehlen, wenn die Kleinen die wichtigste aller Fragen stellen

Endlich ist das geklärt. Endlich müssen Eltern ihren Kindern nicht mehr mit Bienen und Schmetterlingen erklären, wie das eigentlich passiert mit dem Kindermachen. Vom Klapperstorch ganz zu schweigen. Sollten ein paar Minderjährige jetzt erschrecken, weil ihnen Papa und Mama erklärt haben, dass der Klapperstorch das immer noch macht, so seien sie getröstet: Nein, das ist wirklich ein Märchen. Und den Prahlhans in Eurer Klasse müsst ihr auch nicht mehr fragen.

Anna Maria Praßler: Hinterhoftage. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Hinterhoftage: Ein richtiger Kinderroman aus dem ersten Lockdown mit echten Kindern und verschwundenem Kaninchen

Es passiert den Kaninchen wie den Büchern: Da schickt uns der Klett Kinderbuch Verlag die neuen, liebevoll erarbeiteten Titel aus dem Herbstprogramm. Doch da der Paketbote spät kam, lag das Paket des abends unbeaufsichtigt im Haus der Demokratie und neugierige Zeitgenossen rissen es auf und entführten alle darin verpackten Kinderbücher. Bis auf eins, dieses hier. Ausgerechnet das mit dem verschwundenen Kaninchen Hannibal.

Anke Kuhl: Manno! Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Zwei Nominierungen für Klett Kinderbuch und eine Wiese für Sebastian Pufpaff

Dass der Klett Kinderbuch Verlag jedes Jahr Bücher für Kinder und Jugendliche herausbringt, die den Nerv der Zeit treffen und Themen aufgreifen, die auch die Kleinen mit hineinnehmen in die wirklich brennenden Themen der Zeit, ist bekannt und wurde auch schon mehrfach mit Preisen gewürdigt. Jetzt freut sich der kleine Verlag gleich über zwei Nominierungen, nämlich die von „Manno!“ und „Das wahre Leben der Bauernhoftiere“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021.

Birte Müller, Yannick de la Pêche: Wie krank ist das denn? Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wie krank ist das denn? Ein Kinderbuch über echt gruselige Krankheiten von früher und heute

Früher waren Kinderbücher entweder total niedlich oder grässlich pädagogisch. Das hat sich gründlich geändert, denn gerade Verleger/-innen und Autor/-innen haben längst gelernt, dass Kinder viel offener sind für eine oft widerborstige Wirklichkeit als die meisten Erwachsenen, die sich der Realität so gern verweigern. Zum Beispiel der Tatsache, dass schreckliche Krankheiten zum Leben der Menschen gehören. Wirklich schreckliche Krankheiten.

Tanja Esch: Wahrheit oder Quatsch? Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wahrheit oder Quatsch? Ein lustiges Buch, mit dem man kleine Zweifler anspornen kann

Kindheit ist peinlich. Erwachsensein aber auch. Nicht, weil man den Kleinen auch lauter peinliche Fragen beantworten muss. Das lernt man irgendwann, wenn man die kleinen Frager ernst nimmt und auch mal zugesteht, dass man was nicht weiß, oder nicht richtig weiß. Im Grunde ist Tanja Eschs Quatsch-Buch ein schönes Hilfsbuch für große Leute, die in der Schule die falsche Scham gelernt haben.

Pija Lindenbaum: Wir müssen zur Arbeit. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wir müssen zur Arbeit: Was drei Knirpse an einem Tag im Kinderzimmer wirklich alles erleben

Vielleicht heißt sie ja Jina, die Kleine mit dem Eisbären auf dem Pulli. Ihren Namen verrät sie nämlich nicht, wie das bei Kindern so ist, wenn sie über die großen Abenteuer ihres Tages berichten. Auch wenn es nur so ein abenteuerlicher Tag im Kinderzimmer war, wie ihn viele Kinder im Corona-Jahr erlebt haben dürften. Obwohl die schwedische Grafikerin Pija Lindenbaum dieses Kinderbuch natürlich nicht erst im Lockdown geschrieben hat.

Moni Port, Philip Waechter: Ohne mich! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Ohne mich! Ein Bilderbuch über Helene, die die Nase voll hat vom autoritären Vater

Es ist schon erstaunlich, wie sich der zunehmende Unmut der jüngeren Generation am Verhalten der Älteren in Kinderbüchern niederzuschlagen beginnt. Die Zeiten, dass Kinder das Verhalten ihrer Eltern sprachlos hinnahmen, gehen vielleicht nicht vorbei. Aber die „Ohne mich!“-Geschichten mehren sich. Ältersein allein schafft keine Vorrechte mehr, wenn es nicht mit Rücksicht einhergeht.

Werner Nydegger, Isabelle Bitterli: König Corona. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

König Corona: Das Bilderbuch, das (nicht nur) Kindern erklärt, wie gefährlich der kleine gemeine König ist

Augenscheinlich ist es so, dass die meisten Schweizer nicht lesen können oder wollen. Sonst hätte die Schweiz jetzt nicht solche Probleme mit der Corona-Epidemie, die durchaus dem sächsischen Drama ähneln. Nur dass der König von Sachsen inzwischen einen harten Lockdown verhängt hat, die Schweizer aber weiter Skipartys feiern. Dabei erschien im Frühjahr dort ein Kinderbuch, das alles erzählt, was man wissen muss zu König Corona. Kindgerecht. Also für Schweizer und Sachsen.

Kirsten Fuchs, Cindy Schmidt: Der Miesepups auf dem Mond. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Der Miesepups auf dem Mond: Wie ist das eigentlich, wenn man sich zum Aufdenmondschießen gern hat?

Der Miesepups ist überhaupt kein absonderlicher Zeitgenosse. Eher so ein nur allzu gut bekannter: griesgrämig, grummelig, am liebsten für sich allein und nicht ständig genervt von den blöden anderen. Also so ungefähr wie jeder Zweite unter uns. Manchmal der immer schlecht gelaunte Nachbar oder die meckernden Alten im Park. Aber irgendwie auch wir selbst. Früher natürlich, als wir noch klein waren und unsere schlechte Laune auch gern mal an unseren überforderten Eltern ausließen. Längst vergessen, nicht wahr?

Es gibt genug wirklich schöne Vorlesebücher. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Medien

Klares Ergebnis der Vorlesestudie 2020: Schenkt den Kindern Bücher! Viele Bücher!

Am 20. November ist wieder Bundesweiter Vorlesetag. Ein Tag, der daran erinnert, dass Lesen und Vorlesen für Kinder nicht einfach nur Luxus sind. Denn frühes Vorlesen öffnet den Kindern den Weg in Welten, die ihnen sonst ein Leben lang verschlossen bleiben. Denn Bildung erschließt sich durch Lesen erst in ihrer ganzen Komplexität. Aber warum lesen dann so wenige Eltern vor, wollte die Stiftung Lesen wissen?

Juliane Sophie Kayser: Franz und die Puppe auf Reisen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Franz und die Puppe auf Reisen: Was hätte Franz Kafka in seinen Briefen an Lilli eigentlich geschrieben?

Es gibt ihn wirklich, den Stadtpark in Berlin-Steglitz, wo Franz Kafka 1923 mit seiner Liebe Dora Diamant spazieren ging. Es war das Jahr vor seinem Tod. Es war die Zeit der Inflation. Zwei Mal musste Kafka in Steglitz umziehen, weil er als „armer Ausländer“ gekündigt wurde. Und es gab wohl auch das weinende Mädchen, das er beim Spaziergang im Park traf, das seine Puppe verloren hatte. Und das er tröstete mit 20 Briefen. 20 Briefen, die wohl leider verschollen sind.

Linda Schwalbe: Ida und die Welt hinterm Kaiserspitz. Foto: NordSüd Verlag
·Kultur·Lesungen

Die Leipziger Illustratorin Linda Schwalbe gewinnt die Serafina 2020 für „Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf“

Leipzig ist nicht nur eine Stadt der „versteckten“ Autorinnen und Autoren. Hier arbeiten auch eine ganze Reihe begnadeter Illustratorinnen und Illustratoren. Zu ihnen gehört auch Linda Schwalbe. Sie gewinnt den diesjährigen Serafina Nachwuchspreis für „Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf“, der im NordSüd Verlag in Zürich erschien. Die Preisverleihung ist am heutigen Mittwoch, 14. Oktober, im Struwwelpeter-Museum Frankfurt.

Tami Oelfken: Nickelmann erlebt Berlin. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Nickelmann erlebt Berlin: Ein fast vergessenes Kinderbuch über ein selbstbewusstes Mädchen in der Großstadt Berlin

Einige der großartigen Kinderbücher aus den 1920er Jahren werden noch heute immer wieder aufgelegt und mit Begeisterung gelesen: Erich Kästners „Emil und die Detektive“ von 1929 zum Beispiel oder Wolf Durians „Kai aus der Kiste“ von 1926. Aber manche Kinderbücher sind auch in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie die Germanistin Gina Weinkauff zu diesem Buch von Tami Oelfken feststellt, das ein Klassiker hätte werden können.

Oriol Canosa: Post aus Paidonesien. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Post aus Paidonesien: Ein Inselbriefroman mit einem sehr unheiligen Ende

Oriol Canosa ist nicht nur Kinderbuchautor aus Barcelona, er hat auch eine eigene Kinderbuchhandlung. 2017 veröffentlichte er „L'illa de Paidonèsia“. Kristin Lohmann hat diese Insel-der-Kinder-Geschichte jetzt aus dem Katalanischen ins Deutsche übersetzt und Meike Töpperwien hat sie mit witzigen Bildern illustriert. Am Anfang stand ein kleiner großer Ärger, den viele Kinder kennen.

Hans-Christian Schmidt, Andreas Német: Eine Wiese für alle. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Eine Wiese für alle: Wie lernt man als kleines Schaf, sich von den Angstmachern nicht feige machen zu lassen?

Sind wir Schafe? Vielleicht ist das Bild gar nicht so falsch, das Hans-Christian Schmidt und Andreas Német hier gewählt haben, um Kindern zu zeigen, wie schafsmäßig sich Menschen benehmen können, wenn es um die Rettung anderer Menschen geht. Sie haben eine dunklere Fellfarbe? Och nee, dann gehören die nicht zu uns. Das Kinderbuch entstand übrigens vor den jüngsten Ereignissen in Moria.

Lena Zeise: Das wahre Leben der Bauernhoftiere. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das wahre Leben der Bauernhoftiere: Ein liebevoll illustrierter Blick in richtige Bauernhöfe und moderne Tierfabriken

In diesem Buch passiert einmal nichts. Kein tierisches Abenteuer, kein kindliches. Keine Elfen, Kobolde oder Hexen. Nur Tiere. Tiere, die jedes Kind kennen müsste. Aber in Wirklichkeit kommen die meisten Kinder gar nicht mehr in Kontakt mit ihnen. Aber wo kommen Eier, Milch und Schnitzel eigentlich her? Die Grafikerin Lena Zeise zeigt es in Bildern aus zwei Welten. Einfach so zum Vergleichen. Aber Kinder sind klug. Es ist ein Buch mit Augenzwinkern.

Marja Baseler, Annemarie van den Brink, Tjako van der Pol: Das Hotel zum Oberstübchen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das Hotel zum Oberstübchen: Das Bilderbuch, das Kindern die aufregende Welt in ihrem Kopf zeigt

Sie sehen aus wie ernste kleine Piloten, wenn sie mit ihren bunten Helmen bei Papa oder Mama auf dem Rad mitfahren, stolz wie Bolle. Und das ist richtig so. Denn ihre Eltern wissen, wie verletzlich dieses Köpfchen ist und das, was darin leuchtet und lacht und quiekst. Denn was wir als Persönlichkeit sind und werden, das passiert in unserem Kopf. Da ist die Frage spannend: Ab welchem Alter lassen sich Kinder auch auf diese spannende Erkundungstour im „Hotel zum Oberstübchen“ ein?

Franz Orghandl: Der Katze ist es ganz egal. Foto: Ralf Julke
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Der Katze ist es ganz egal: Die Geschichte, in der aus Leo Jennifer wird

Der Klett Kinderbuch Verlag liebt Bücher, die das Verwirrende im Leben der Kinder zeigen. Das, worüber man so als Knirps stundenlang nachdenken kann, ohne es auseinandergefitzt zu bekommen. So wie diese Sache mit dem Jungesein und dem Mädchensein. Das ist schon für Jungen und Mädchen, die in Jungen- und Mädchenrollen hineinwachsen, manchmal nicht einfach. Aber wie ist das mit Jungen, die auf einmal merken, dass sie eigentlich Mädchen sind?

Anke Kuhl: Manno! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Manno! Alles genau so in echt passiert! Der preisgekrönte Kindheits-Comic von Anke Kuhl jetzt als Buch

„Mamiii! Die Eva hat ein riesiges Stück von meinem Eis abgebissen!!!“ Man hat es wirklich nicht leicht mit einer Schwester. Manchmal. Und manchmal erlebt man mit ihr die dollsten Sachen. So wie die Frankfurter Illustratorin Anke Kuhl, die im Klett Kinderbuch Verlag schon einige herzerwärmende und witzige Bücher veröffentlicht hat. Für dieses hier gab es den ersten Preis schon vor der Veröffentlichung. Da hat sich wohl auch in der Jury so mancher ertappt gefühlt.

Annika Leone, Bettina Johansson: Überall Popos. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Überall Popos: Mit Mila beim Schwimmbadbesuch lauter nackte Tatsachen entdecken

Es gibt „große, kleine, runde, eckige, weiße, braune, dellige, niedliche“. Dieses Buch ist wirklich nichts für Kinder, die sich über nichts mehr wundern. Und auch nichts für Erwachsene, die erschrocken zusammenfahren, wenn ihre Kleinen sich über die Hinterteile anderer Menschen wundern. Die sehen ja wirklich alle anders aus. Und die meisten passen nicht in die normierten Vorstellungen unserer Marketingwelt. Aber zum Glück gibt es ja Mila, die alles wissen will.

Kirstin Ballhorn: Ben gibt nicht auf! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Ben gibt nicht auf! Ein Bilderbuch über das Freunde-Finden

In Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen, lebt Kirstin Ballhorn seit 2006 mit ihrer Familie in Neuseeland. Seit 2009 veröffentlicht sie Kinderbücher. Richtige Kinderbücher – ganz einfache, deren Helden die Tiere der neuseeländischen Fauna sind. Und die erleben ganz einfache Abenteuer, in denen aber all das steckt, was Menschenkinder so alles lernen können, wenn es ans richtige Leben geht. In diesem Buch: Wie findet man eigentlich Freunde? Wie geht das?

Uwe Schimunek: Balduin und die Krümel im Kaffee. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Balduin und die Krümel im Kaffee: Melittas Erfindung und die kleine Frage zur Logik von Zeitreisen

Auch pfiffig ausgedachte Serien können in einer Sackgasse landen. So auch Uwe Schimuneks Kinderbuchreihe um Balduin, der mit mit seinem Großvater per Zeitfenster in die Vergangenheit reist, um dort dafür zu sorgen, dass die bekanntesten sächsischen Erfindungen auch zum richtigen Zeitpunkt stattfinden, also Geschichte so abläuft, wie wir sie kennen. Und Oma nicht den Kaffee türkisch in der Tasse aufbrühen muss, weil Melitta Bentz nicht den richtigen Einfall hatte.

Hetty Krist: Rübe Rübe Rübezahl. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Rübe Rübe Rübezahl: Eine Bilderbuchgeschichte über den verliebten Rübezahl

2018 hat Hetty Krist schon die dicke Neuausgabe der Rübezahl-Erzählungen im Lychatz Verlag illustriert. Damals hat Thomas Bachmann die zuletzt im Insel-Verlag 1920 erschienenen Erzählungen in ein flottes Deutsch der Gegenwart übersetzt. Und irgendwie hat das Hetty Krist dabei so auf Gedanken gebracht. Denn einige dieser Geschichten sind auch richtige Märchen für Kinder. Warum also nicht ein richtiges Bilderbuch draus machen?

Emi Guner: Nina. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Nina: Lauter turbulente Abenteuer aus Ninas fünfeinhalbtem Lebensjahr

Emi Guner muss Mutter sein. Es geht gar nicht anders. Ihre Buchheldin Nina ist wie aus dem Leben gegriffen, ein echtes, eigensinniges Mädchen von 5 1/2 Jahren, quicklebendig, aber von Gefühlen überwältigt, wenn sie kommen. Und sie kommen immer unverhofft, schnappen zu, und – schwups – sitzt das Mädchen auf dem Baum und will nicht wieder runterkommen, obwohl es Frühstück gibt und sie gleich in den Kindergarten muss.

Horst Klein, Monika Osberghaus: Alle behindert! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Alle behindert! 25 ganz verschiedene Kinder und die Frage nach der Aufmerksamkeit fürs Anderssein

Ist das ein Vorlesebuch? So ein bisschen schon. Auch wenn hier keine fröhliche kleine Kindergeschichte erzählt wird, sondern mal was aus dem richtigen Leben. Ein Leben, in dem Kinder spätestens in der Kita oder in der Schule mitkriegen, dass es auch Kinder gibt, die anders sind. Seltsam anders, weil man das auf den ersten Blick nicht richtig einordnen kann. Und wenn man etwas nicht einordnen kann, reagiert man auch nicht spontan. Manchmal sogar falsch.

Tanja Székessy: Mio war da! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Mio war da! Wie der Plüschpinguin Mio die Lebenswelten der Kinder in seiner Klasse kennenlernt

Tanja Székessy mag Kinder. Egal, wie anarchistisch sich die kleinen Menschlein benehmen. Denn sie weiß, dass dieser Anarchismus dazugehört zum Leben. In ihm steckt unsere ganze Lebensfreude, auch wenn Eltern sich beim Hüten dieser Flöhe die Haare raufen. Und auch mit dem Plüschpinguin Mio tauchen wir in die Welt der Kinder ein. Denn er darf sie alle besuchen, alle Kinder der Klasse 1d.

Ulf Stark, Charlotte Ramel: Eines Nachts. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Eines Nachts: Auf was für seltsame Gedanken man kommt, wenn Teddy nicht schlafen kann

Unser Blick auf Kindheit verändert sich – er wird, na ja, etwas komplizierter. Jedenfalls für alle, die noch irgendwie die grimmigen Erziehungsregeln eines vergangenen Jahrhunderts im Kopf haben. Und das sind noch verflixt viele. Jene zum Beispiel, die über die antiautoritäre Erziehung der 68er wettern. Weil sie das Eigentliche nie verstanden haben. Das steckt in dieser kleinen Gute-Nacht-Geschichte des schwedischen Kinderbuchautors Ulf Stark.

Sabine Lemire, Rasmus Bregnhøi: Mira #freunde #papa #wasfüreinsommer. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Der zweite Mira-Comic: Papa kennengelernt, Brudi gefunden und das Abenteuer der ganz normalen Gefühle

Das Leben als Kind ist aufregend genug. Da braucht man eigentlich keine Drachen, Zauberer und Einhörner. Eher einen Twitteraccount, auf dem man die wildesten Momente des Lebens festhält, so wie es Mira schon im ersten Buch gemacht hat, das die dänische Kinderbuchautorin Sabine Lemire und der Zeichner Rasmus Bregnhøi zusammen geschaffen haben. Da ging es vor allem um Liebe, Freundschaft und das Leben mit einer alleinerziehenden, aber hochkreativen Mutter.

Stina Wirsén: Wer kann denn da nicht schlafen? Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Ein knuddeliges Einschlaf-Vorlese-Buch: Wer kann denn da nicht schlafen?

Das Leben als Kind ist voller kleiner Dramen. Und diese Dramen sind natürlich riesengroß und unendlich, so schrecklich, dass gleich da vorn alle Welt ganz und gar zu Ende ist. Furchtbar. Zum Schreien. Eltern kennen das nur zu gut. Noch sind alle Gefühle ungebändigt. Und am schrecklichsten ist das für die verzweifelten Kleinen, die noch nicht wissen, wohin mit der ganzen Not und mit sich. Zum Beispiel wenn sie nicht schlafen können – so wie Häschen.

Thilo Reffert, Maja Bohn: Linie 912. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Linie 912: Eine Busfahrt mit zehn Geschichten, jeder Menge Muffins und einem Weltmeister am Steuer

Die Buchmesse naht und damit das große Lesefest „Leipzig liest“. Und wer aufpasst in den Bussen und Bahnen, der sieht jetzt schon die Einladung – zur Buslesung. Eine Lesung im Bus – gar noch mit einem richtigen Bus-Buch. Gibt es. Das Buch dazu ist gerade im Klett Kinderbuch Verlag erschienen. Geschrieben hat es Thilo Reffert. Das ist der Bursche mit der Brotbüchse. Das Vater-Buch mit der Brotbüchse hat er vor zwei Jahren veröffentlicht. Jetzt geht es um Bus-Abenteuer.

Klaus W. Hoffmann, Thomas Leibe: Der verhexte Zirkus. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wie Thomas Leibe die Geschichte vom verhexten Zirkus erst so richtig zum aufregenden Abenteuer macht

Wenn Thomas Leibe aus Halle ein Buch illustriert, dann könnte man beinah alle Texte weglassen, denn seine deftigen humorvollen Bilder erzählen selbst Geschichten. Man merkt seinen Bildern an, dass er im Herzen Karikaturist ist. Seine Karikaturen erscheinen z. B. im „Eulenspiegel“. Aber wenn er Kinderbücher illustriert, wird es erst richtig deftig. Motto: Wenn schon Spaß, dann richtig.

Moni Port: Das schlaflose Buch. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das schlaflose Buch und die Frage nach dem Wertvollsten im Leben

Man hat es beinah vergessen, denkt sich so als großer Mensch: Kindsein ist doch ganz einfach. Nicht so kompliziert wie das Leben als Erwachsener. Man futtert, spielt, macht sich schmutzig, will nicht ins Bett und – na ja – dann kann man nicht einschlafen. Weil der ganze Tag so aufregend war. Zum Beispiel. Das kennen auch die Großen. Aber was kann man tun, wenn im Kopf die Show immer weiterläuft und nirgendwo ein Aus-Knopf ist?

Jens Strohschnieder, Yellow Umbrella: Der Reggaehase Boooo und das Feuer der Wut. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wohin mit der Wut, wenn der kleine Drache überhaupt keine Freunde hat?

In Kinderbüchern kann man die ganz einfachen Geschichten ganz einfach erzählen, die unser Leben so kompliziert machen. Wie findet man Freunde? Wie findet man Mut? Wie geht man mit Angst um? Oder: Wie bändigt man seine Wut? Schon gar im schönen Reggaewald, wo doch alle Tiere freundlich sind, der König Löwe darüber wacht, dass Gerechtigkeit herrscht und die Leute alle angerannt kommen, wenn die Green Rainjackets spielen.

Thomas Engelhardt, Monika Osberghaus: Im Gefängnis. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Ein Kinderbuch, das einfühlsam erzählt, wie es wirklich hinter Gittern ist

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 54Manchmal ist es ganz gut, wenn Profis wie Susanne Jacob wissen, was für ein Buch eigentlich fehlt in den Kinderbuchabteilungen. Sie ist Gefängnispsychologin und weiß nicht nur, mit welchen psychischen Problemen die Inhaftierten zu kämpfen haben. Denn wenn jemand in den Knast wandert, dann hat er meist auch Familie und Kinder. Und die Kinder leiden natürlich darunter, wenn Papa „in den Bau muss“. Sie werden mitbestraft.

Ulf Stark, Charlotte Ramel: Meine kleine Schwester. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

„Meine kleine Schwester“ – Was große Brüder von kleinen, erschrockenen Schwestern so alles lernen können

Sind Kinder in Schweden besonders frech? Oder sind schwedische Mütter nur viel gelassener als – sagen wir mal – durchschnittliche deutsche Mütter? Gottchen, wie das schon klingt! Nach Mutterverdienstkreuz geradezu. Stocksteif bis in den letzten Konsonanten. Es ist schon schlimm, was die Wertkonservativen immer mit unserer Sprache anrichten. Aber zurück zu Lars. Bestimmt heißt der kleine Frechdachs im richtigen Leben Lars. Oder Ulf, wie sein Erzähler-Papa.

Lorenz Pauli, Miriam Zedelius: Oje, ein Buch! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

„Oje, ein Buch“ – Diesmal zeigt Juri Frau Asperilla, wie man ein Buch richtig lesen muss

Natürlich ist die Leipziger Grafikerin Miriam Zedelius mit ihrem Bilderbuch auch zur Buchmesse unterwegs, lässt kleine Leser und ihre Eltern mit eintauchen in die Welt des ersten Buches. Das nun einmal meist ein Bilderbuch ist. Wer mit Büchern aufwächst, erlebt viel mehr Welt. Denn Bücher sind Tore in die Phantasie, und die besten geben der Phantasie des kleinen Zuhörers richtig Zunder.

Lutz Rathenow, Egbert Herfurth: Der Elefant auf dem Trampolin. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Lutz Rathenows neueste Kindergedichte, die vom Kindbleiben beim Größerwerden erzählen

Lutz Rathenow ist den einen als Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen bekannt, den anderen als Dichter und Kinderbuchautor. Und der eine kann nicht verleugnen, dass er wie der andere denkt und fühlt. Denn die menschlichen Maßstäbe wechseln ja nicht, wenn man für Kinder schreibt. Im Gegenteil. Sie nehmen sehr eindringliche Formen an, die sich nur scheinbar hinter Sprach- und Reimspaß verbergen.

Kirstin Ballhorn: Niko, hab Mut! Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wie ein kleiner Kiwi lernt, was Mut eigentlich ist

Für FreikäuferSeit 2006 lebt Kirstin Ballhorn mit ihrer Familie in Neuseeland. Was nur als Beschnuppern geplant war, hat sich zum Daueraufenthalt gemausert. Die Kinder wachsen in einer anderen Welt auf, in der es auch Robben und Kiwis gibt. Kiwis, das sind diese netten nachtaktiven Vögel, die es zum Wappentier Neuseelands gebracht haben. Und ein Kiwi ist der Held dieses Buches.

Melder zu Kinderbuch

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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