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Tag: 26. August 2021

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Symbolbild. Quelle: analogicus/Pixabay

Das Museum im Stasi-Bunker hat am 28. und 29. August 2021 geöffnet

Am Samstag und Sonntag, den 28. und 29. August 2021 ist das Museum im Stasi-Bunker bei Machern wieder für Besucher geöffnet. Von 13.00 bis 16.00 Uhr können Interessierte unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen die Bunkeranlage mit neu eröffnetem Besucherzentrum besichtigen.

Biomare in der KarLi. Was ist dran an den Vorwürfen des schlechten Mitarbeiterumgangs und den unberechtigten Kündigungen? Foto: Ralf Julke

Pseudolinker Journalismus: Stadtmagazin „Kreuzer“ gegen „Biomare“

Vor einiger Zeit erreichten uns Informationen zu einer möglichen Geschichte für die LZ, welche uns intern einiges Kopfzerbrechen bereitete. Einige ehemalige Angestellte des Leipziger Handelsunternehmens „Biomare“ hätten sich zusammengetan, um Arbeitsbedingungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber öffentlich zu problematisieren. Normalerweise: jederzeit. Eines der Probleme jedoch: möglichst anonym, was die Zielrichtung des Ansinnens irgendwie konfus machte. Es roch nach etwas Persönlichem und brachte ohne laufende Arbeitsgerichtsprozesse eine schwierige Faktenlage mit sich.

Malte Reupert - Gründer von Biomare Leipzig zeigt die Richtung an. Foto: L-IZ.de

Malte Reupert von „Biomare“ im LZ-Interview: „Wer sich darauf konzentriert, die Schuld beim anderen zu suchen, wird sehr schnell wieder in einer ähnlichen Situation sein.“

In der Print-Ausgabe 8/2021 und anschließend auch online thematisiert der „Kreuzer“ eine Gruppe ehemaliger Angestellter des Unternehmens „Biomare“, welche in den vergangenen fünf Jahren das Unternehmen offensichtlich im Streit oder zumindest unglücklich verließen. Dazu führten die Journalistinnen des Stadtmagazins auch ein Interview mit Unternehmensgründer Malte Reupert, welches das Medium bislang jedoch nicht im Original veröffentlichen will. Also hat die LZ einige ergänzende Fragen zu im Artikel fehlenden Angaben an „Biomare“ versandt und nachfolgende Antworten erhalten.

Die neue Filiale von Biomare in Grosszschocher. Quelle: Biomare

Tobias Prüwer vom Stadtmagazin „Kreuzer“ zu den LZ-Fragen: „Lernprozess ist für uns nicht erkennbar“

In der Print-Ausgabe 8/2021 und anschließend auch online thematisiert der „Kreuzer“ eine Gruppe ehemaliger Angestellter des Unternehmens „Biomare“, welche in den vergangenen fünf Jahren das Unternehmen offensichtlich im Streit oder zumindest unglücklich verließen. Dazu führten die Journalistinnen des Stadtmagazins auch ein Interview mit Unternehmensgründer Malte Reupert, welches das Medium bislang jedoch nicht im Original veröffentlichen will. Also hat die LZ einige ergänzende Fragen zu im Artikel fehlenden Angaben an den „Kreuzer“ versandt und nachfolgende Antworten erhalten.

Donnerstag, der 26. August 2021: Das Wichtigste zur neuen Corona-Schutzverordnung, Bundesumweltministerin Schulze in Leipzig und mit dem Fahrrad nach Berlin

Heute trat die neue Sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft. Und während Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Fragen und Kritik von Klimaaktivist/-innen in Connewitz annahm, startete auf dem Augustusplatz eine Radtour nach Berlin. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 26. August 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur Fragerunde in Leipzig: Warum werden immer nur Minimalziele angestrebt?

Die Leipziger SPD-Bundestagskandidat/-innen Holger Mann und Nadja Sthamer kehrten am Donnerstag, 26. August, im Rahmen ihrer Schwerpunktwoche „Klima und Mobilität“ im Ilses Erika ein. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) stattete dem Szene-Lokal in Connewitz einen Besuch ab und stellte sich den Fragen der Vertreter/-innen lokaler Klimagruppen. Mit dabei waren die Scientists, Parents und Omas for Future sowie die Leipziger Ortsgruppe des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND).

Technologie des 19. Jahrhunderts: Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum. Foto: Matthias Weidemann

Nachdenken über … einen schnelleren Kohleausstieg und die Not der Höhlenbewohner

So langsam merken es die Wähler/-innen und auch die Medien, die bislang die alte CDU-Politik unter Angela Merkel goutiert haben, dass es uns gerade an den Kragen geht. Und mit uns sind sowohl die Deutschen gemeint als auch die Menschen auf der ganzen Erde. Und dass es die allerdümmste Variante von allen ist, immer noch am Fossilzeitalter festzuhalten, während uns das Wasser bis zum Hals steht. Und natürlich hat sich Stanislaw Lem auch darüber Gedanken gemacht. Er hatte immer die ganze Menschheit im Blick.

„Zucker.Rausch.Germania“ und „Künstliche Paradiese“: Gleich zwei Mal spannende Kunst im öffentlichen Raum

Leipzigs Künstler/-innen entdecken immer mehr den öffentlichen Raum für sich. Teilweise gezwungenermaßen, weil Galeriekonzepte ohne Publikum schwerlich funktionieren. Manchmal auch, weil auf politischer Ebene mal wieder über öffentliche Denkmale geredet wird, so wie über das militaristische Siegesdenkmal, das bis 1945 auf dem Leipziger Marktplatz stand. Darauf hat ja bekanntlich die Schaubühne mit ihrer Kunstinstallation „Zucker.Rausch.Germania“ reagiert. Und am Samstag, 28. August, eröffnet die Ausstellung „Künstliche Paradiese“, ein ebenso spannender Zugriff auf den öffentlichen Raum.

Die Lausitz: viel Platz für irgendwas. Foto: Michael Freitag

Strukturwandel in der Lausitz: Wenn Bundesministerien nichts Besseres einfällt als ein Truppenübungsplatz

Die Königsebene ist keine gute Ebene, um langfristige Entscheidungen zu treffen. Und die Erzeugung eines völlig unangebrachten Zeitdrucks führt zu keinen guten Ergebnissen. Das war zu sehen, als Leipzigs Verwaltung ohne jegliche Öffentlichkeitsbeteiligung ihre Projekte für den Strukturwandel zusammenschob. Und das ist auf Landes- und Bundesebene nicht anders. Ein Thema, das die linke Landtagsabgeordnete Antonia Mertsching wieder an einem Beispiel in der Lausitz thematisiert.

Reich ausgestattete frühbronzezeitliche Bestattung aus Böhmen, Tschechische Republik. Foto: Michal Ernée, Jarmila Švédová

Neue Erkenntnisse der Archäogenetik: Mindestens zwei weitere Umwälzungen im Herzen Mitteleuropas

Die Forscher/-innen des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie geben sich recht unaufgeregt, wenn sie zu ihren jüngsten gemeinsamen Forschungen mit tschechischen Kolleg/-innen mitteilen: „Häufige kulturelle, genetische und soziale Veränderungen prägten die Geschichte Mitteleuropas von der Steinzeit bis zur frühen Bronzezeit“. Dabei haben sie gerade zwei neue Rätsel auf den Tisch der Forschung gepackt.

Tanja Székessy: Kleine weite Welt. Foto: Ralf Julke

Kleine weite Welt: Die erstaunlichen Abenteuer aus dem Jetzt unserer Kindheit

Natürlich sind Kinder genauso knuffig, wie Tanja Székessy sie zeichnet. Das hat die Natur so eingerichtet, damit wir ihnen niemals lange gram sind, wenn sie wieder seltsame Dinge angestellt haben. Dinge, bei denen sie auf genauso seltsame Weise lernen, wie das Leben wirklich ist. Nämlich ganz schön seltsam.

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