Wir stecken mittendrin. Die Nachrichten sind voll von Katastrophenmeldungen. Und eigentlich weiß es die Weltgemeinschaft seit mehr als 30 Jahren, dass sie raus muss aus dem Verbrennen fossiler Brennstoffe, die CO₂-Last senken muss, um wenigstens die schlimmste Überhitzung des Planeten zu vermeiden. Und trotzdem passiert viel zu wenig. Werden Parteien gewählt, die das „Immer weiter so“ predigen. Was läuft da falsch? Sind die Menschen von ihren selbstproduzierten Katastrophen geistig überfordert? So ungefähr.
Sighard Neckel ist Soziologe und beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage, warum unsere Gesellschaft im überall längst sichtbaren Klimawandel so versagt, die simpelsten Lösungen verweigert und panische Ängste hat, die dringend notwendige Transformation anzugehen. Natürlich hat es mit Machtfragen zu tun, mit Geld, Besitz und Einfluss.
Und ganze Kapitel kann der Soziologe Sighard Neckel natürlich darauf verwenden zu beschreiben, wie die Superreichen all ihren finanziellen und politischen Einfluss nutzen, um jede Änderung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu verhindern.
Und das ist das Problem. Nicht nur das politische, weil diese Superreichen und ihre Konzerne nicht nur massiv Einfluss auf die Politik nehmen können und das auch tun. Die „Revolte der Milliardäre“ unter Trump in den USA ist das eklatanteste Beispiel dafür, wie sich Milliardäre den Zugang zur Macht verschaffen und den Staat dann gnadenlos nutzen, um ihre Interessen durchzusetzen. Und darunter sind im Grunde alle großen Fossilkonzerne, die ihre Macht auch dazu nutzen, die ganze Welt zu erpressen und ihre Art „Energiepolitik“ zur Staatsdoktrin machen.
Die Angst vor der Transformation
Aber noch leben wir ja in einer Demokratie. Theoretisch sollte es möglich sein, Mehrheiten für Parteien zu finden, die klug und rational daran gehen, die Beschlüsse von Paris 2015 umzusetzen und das Land binnen weniger Jahrzehnte klimaneutral zu machen.
Warum gewinnen diese Parteien eigentlich keine Mehrheit? Warum lassen sich so viele Wähler Angst machen?
Das ist kein unwesentliches Thema. Das weiß Neckel nur zu genau. Transformationen machen nun einmal Angst. Gerade ökonomische. Denn wenn die seit 200 Jahren so gedankenlos verfeuerten fossilen Brennstoffe, die nun einmal auch der Treibstoff für den entfesselten Kapitalismus sind, nicht mehr verbrannt werden dürfen, weil wir sonst binnen weniger Jahrzehnte die Grundlagen unserer Zivilisation verbrennen – was dann? Womit heizt man dann? Wie teuer wird dann die Produktion in den tragenden Industrien? Wird das nicht ein flächengreifendes Absterben unserer Existenzgrundlagen?
Dystopien gibt es jede Menge. In jede Richtung. Mit Dystopien machen die interessierten Konzerne und Parteien den Menschen Angst. Nicht nur in Deutschland. Und noch eins steckt in den Köpfen: der felsenfeste Glaube, Kapitalismus und Demokratie gingen nur mit ewigem Wirtschaftswachstum einher.
Die wildesten Theorien werden diskutiert, was da jetzt zu tun wäre – einige schwören auf Degrowth, die nächsten auf grünes Wachstum, wieder andere befürchten, dass nur noch eine Ökodiktatur hilft, wenn alle Dämme brechen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wo lauter Katastrophenbilder dominieren, wächst in den Köpfen einiger Leute der wilde Glaube, nun wäre nur noch eine Diktatur die Lösung.
Wobei dabei immer mitschwingt, dass es diese Diktatur ohnehin gibt, wenn die eintretenden Umweltkatastrophen unserer Gesellschaft die Grundlagen rauben. Wobei alle Studien weltweit zeigen: Autokratische Regime sind viel schlechter in der Lage, überhaupt etwas gegen die Folgen des Klimawandels zu tun. Und das hat auch damit zu tun, dass sie fast alle ein Wirtschaftsmodell betreiben, das auf dem Verkauf fossiler Bodenschätze beruht.
Die tatsächlichen Profiteure der Klimazerstörung
Und da kommt man dem Kern des Problems so langsam nahe. Denn natürlich haben einige sehr reiche und sehr mächtige und einflussreiche Leute etwas zu verlieren, wenn Kohle, Öl und Gas nicht mehr verheizt werden. Dann sind es ihre Konzerne und Geschäftsmodelle, die nicht mehr funktionieren. Und ein Blick in die aktuellen Wirtschaftsbilanzen zeigt, dass man mit dem Verbrennen von Öl, Gas und Kohle heute immernoch gewaltige Gewinne macht und ungeheuren Reichtum in ganz wenigen Händen produziert.
Natürlich geht Neckel auch auf die Statistiken zur Verteilung des Reichtums ein. Wenn man das nicht versteht, versteht man auch nicht, mit welcher finanziellen Macht eine winzige, superreiche Clique auch in den Demokratien des Westens Einfluss auf die Politik nimmt, ihre Erpresserpotenziale nutzt, Medien beeinflusst und die Ängste der Beschäftigten schürt, ihre Branche könnte kollabieren – und damit das ganze Wohlstandsmodell des Westens.
Mit Ängsten macht man Politik.
Und man redet den Leuten ein, sie selbst wären schuld an den vielfachen Katastrophen, die jetzt alle gleichzeitig auf die Menschheit einprügeln: Dürren, Waldbrände, Überflutungen, steigende Meeresspiegel, abtauende Gletscher, Hangrutsche, Hitzewellen … alles Folgen von viel zu viel Energie in der Atmosphäre, bedingt durch immer mehr CO₂ in der Luft. Das muss hier nicht erklärt werden. Die meisten Menschen wissen, dass es so ist. Sie leugnen es gar nicht. Jede Umfrage dazu bestätigt, dass auch die Deutschen mehrheitlich um den Klimawandel und seine Folgen wissen und die Energiewende begrüßen. Und dann wählen sie doch Parteien, die die dramatischen Folgen des Klimawandels leugnen und ihre geschenkte Macht dazu nutzen, Klimapregramme auszuhöhlen oder einzudampfen.
Der Lebensstil der Reichen
Aber Neckel ist Soziologe. Er weiß, dass es bei solchen komplexen Problemen immer auch um Ungleichheit geht, um Gefühle von Schuld und Ungerechtigkeit. Die natürlich angeheizt werden. Immer wieder wird auch den Deutschen ihr „ökologischer Fußabdruck“ unter die Nase gehalten, wird ihnen eingeredet, sie würden mit ihrem Verhalten schuld sein daran sein, dass unser Klima aus den Fugen gerät.
Dabei zeigen alle Statistiken, dass das – in dieser Simplizität – gelogen ist. Denn wenn man genau hinschaut, wer tatsächlich wie viel CO₂ verursacht, das jährlich in die Atmosphäre geblasen wird, sieht man schnell, dass es nicht nur gewaltige Unterschiede zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden gibt, sondern auch riesige Unterschiede selbst in den Ländern des Westens.
Wo zwar der Durchschnitt – wie in Deutschland – locker auf 10 Tonnen CO₂ im Jahr kommt, die reichere Mittelschicht durch ihren Lebensstil aber schon mal aufs Dreifache und die Reichen und Superreichen, also die 1 Prozent bis 0,001 Prozent, auf CO₂-Mengen, die ein Durchschnittsbürger im Leben nie erreicht.
Und Neckel hat recht, wenn er deutlich herausarbeitet: Die Reichen und Superreichen profitieren nicht nur am meisten vom Verbrennen fossiler Rohstoffe, sie tragen mit ihrem Lebensstil auch dazu bei, dass besonders viel CO₂ in die Atmosphäre geblasen wird. Sie sind – man glaubt es nicht, weil sie so wenige sind – die Hauptverursacher der Klimaerhitzung.
Und Neckel weist auch darauf hin, dass die Armen und Wenigverdiener in diesem Land, denen ihr Einkaufsverhalten so gern zum Vorwurf gemacht wird, am allerehesten die Zahlen erreichen, die wir für eine Klimaneutralität brauchen. Allein ihre (proletarische) Sparsamkeit (zu der sie gezwungen sind) sorgt dafür, dass sie statt 10 Tonnen CO₂ nur 3 Tonnen verursachen. Würde das die gesamte Gesellschaft schaffen, wären wir dem Ziel Klimaneutralität verdammt nah. Sind wir aber nicht.
Der unsichtbare COâ‚‚-Rucksack
Und Neckel geht auch darauf ein, warum all die Kampagnen etwa zum Fleischverzicht und die Vorwürfe, falsch einzukaufen, Blödsinn sind und Leuten ein schlechtes Gewissen machen, die an ihrem Verhalten gar nichts ändern können. Und da kommt Neckel eben genau auf die unsichtbare Wand zu sprechen, die in der – gerade von konservativen und rechten Akteuren angeheizten – Debatte nicht gesehen werden soll: Selbst wer es sich leisten kann und sein ganzes Leben so klimaschonend wie möglich umbaut, behält einen großen Rucksack an CO₂, das ihm angerechnet wird, obwohl er daran nichts ändern kann.
Das ist das CO₂, das schlichtweg durch den Betrieb der von allen genutzten Infrastrukturen anfällt und einfach als „Rucksack“ schon das ist, wenn jemand morgens auch nur die Augen öffnet. Darin stecken die aktuelle Stromerzeugung genauso wie die Wärmeerzeugung und der Verkehr, wo die CO₂-Mengen seit Jahrzehnten einfach nicht sinken.
Und darauf kommt Neckel ganz am Ende seines Buches, nachdem er seine Leser mitgenommen hat durch die ganzen Verwerfungen unserer heutigen Klimadiskussion, durch Verteilungsfragen und wilde Schuldzuweisungen. Bis hin zu den modernen Diskussionen um das Stichwort Transformation.
Denn dass eine gewaltige Transformation unserer Energiegewinnung und unserer Wirtschaftsweise vor uns steht, das streitet kaum jemand ab. Aber am Ende steht die Frage, die jeden bewegt: Wer trägt eigentlich die Lasten? Denn der komplette Umbau unserer Energiegewinnung kostet Geld.
Und erzeugt Ängste vor Überlastung, Ungerechtigkeit und Gnadenlosigkeit. Denn Fakt ist auch: Gerade jene Reichen und Superreichen, auf deren Konto tatsächlich der Löwenanteil der Klimaerwärmung geht, tragen so gut wie gar nicht zur Beseitigung der Folgen bei. Im Gegenteil: Sie haben sich Steueroasen gebaut und in den Ländern des Westens massive Steuersenkungen durchgesetzt.
Eine Frage der Gerechtigkeit
Das Ergebnis spüren gerade die Niedrig- und Normalverdiener in ihren Geldbörsen: Sie haben immer weniger Geld in der Tasche. Die steigenden Energiepreise fressen auch noch den letzten gesparten Rest auf. Und sie befürchten – derzeit zu recht – dass sie wieder einmal auch bei den Kosten der Energiewende überproportional belastet werden.
Sie sind also nur zu empfänglich, wenn ihnen grüne Politik als Zumutung eingeredet wird. Sie haben keine Spielräume, dann einfach auszuweichen, wenn die Kosten der Transformation – wie gehabt – wieder bei den Armen und Wehrlosen abgeladen werden. Das ist Stoff für wachsende Konflikte und Futter für rechtsextreme Parteien, die den Frust einsammeln, auch wenn sie überhaupt keine Lösung anbieten können.
Und so wird der Soziologe am Ende sehr deutlich, wenn er schreibt: „Alle Klimaschutzmaßnahmen, die sich auf die allgemeine Bevölkerung richten, diskreditieren sich selbst, wenn sie nicht auch den Reichtum gemäß seinem hohen Emissionsanteil und seiner Bedeutung bei der Verursachung der Erderwärmung betreffen.
Wer – wie in Deutschland das oberste ein Prozent – zehnmal so viel emittiert wie der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung, sollte auch zehnmal so viel für seine Klimaschädigung zahlen, die reichsten Multimillionäre mit Emissionen vom Tausendfachen des deutschen Durchschnitts entsprechend mehr.“
Wer echte Klimapolitik machen will, darf die Reichen nicht schonen. Im Gegenteil. Und die Bürger wissen das und spüren das, dass es auch in der Klimapolitik ungerecht zugeht, dass sie – wenn sie ohnehin schon wenig oder nur normal verdienen – trotzdem überproportional zur Kasse gebeten werden.
Und dass sie sich nicht wehren können, weil die Hauptlast der Emissionen in den Infrastrukturen erzeugt wird, die alle gezwungen sind zu nutzen. Sie haben gar keine andere Wahl, nicht mal, wenn sie den Energieversorger wechseln. Sie können an den gewaltigen Infrastrukturen und dem dortigen Energieverbrauch nichts ändern.
Es geht um soziale Gerechtigkeit
Und wer sich erinnert: Die „Ampelregierung“ hatte ja eigentlich vor, aus der steigenden CO₂-Bepreisung ein Klimageld zu erwirtschaften, mit dem vor allem Haushalte einen Ausgleich bekommen sollten, die sowieso schon sparsam leben. Also ein ganz selbstverständlicher sozialer Ausgleich für all die, die von vornherein wenig zu den Emissionen beitragen, aber unter steigenden Energiepreisen besonders leiden. Und genau das wurde nicht umgesetzt. Die konservativen Widerstände waren zu groß.
Und genau das ist der Punkt, an dem sich letztlich entscheidet, ob eine Energiewende Akzeptanz findet oder die Demokratie einfach verbrennt, weil die Armen und schon Benachteiligten in Panik geraten, weil es ihnen die Lebensgrundlagen entzieht. Denn anders als die wohlhabende Mittelschicht, die sich ökologische Standards in ihrem Alltag leisten kann, können sich die Geringverdiener nicht wehren. Und empfinden jeden Vorschlag zu einem besseren ökologischen Verhalten als Zumutung und Überforderung.
Die Folgen der Transformationen treffen die Milieus völlig unterschiedlich. Und Neckel wird deutlich, wenn er betont, dass es eine wirkliche Akzeptanz für einen klimafreundlichen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft nur geben kann, wenn es dabei einen sozialen Ausgleich gibt. Also ein Mindestmaß an Fairness.
Was eben nicht nur den Ausgleich für die Geringverdiener bedeutet, sondern auch höhere – und vor allem angemessene – Belastungen für die Reichen und Superreichen, die dem deutschen Wirtschaftskreislauf jedes Jahr mindestens 300 Milliarden Euro entziehen, die für die Transformation des Landes schlichtweg fehlen.
Wenn der Markt versagt
Und Neckel merkt noch etwas an, was fast immer ausgeblendet wird: dass der viel beschworene Markt nun seit schätzungsweise 30 Jahren komplett versagt, wenn es um die Umsetzung der dringend notwendigen Energiewende geht. Was mit den Profitinteressen der mächtigen Marktakteure zu tun hat, die darauf pfeifen, ob ihr Profit die Welt zerstört oder die Demokratie kollabieren lässt. So funktionieren Märkte nun einmal.
Womit Neckel zum Hauptakteur der Transformation kommt. Und das ist weder der kleine Bürger mit seinem zum Vorwurf gewordenen CO₂‑Fußabdruck und seiner „falschen Lebensweise“ noch ist es – wie alle Daten belegen – der gerühmte Markt.
Es ist auch nicht die Weltgemeinschaft, die sich nunmehr seit 30 Jahren zu immer wieder erfolglosen Weltklimakonferenzen trifft, deren Ergebnisse danach von Staaten und Konzernen aufgeweicht und ignoriert werden. Der einzig mögliche Akteur ist der Staat. Er hat auf nationaler Ebene die Macht, Regeln zu setzen und die gigantischen Investitionsprogramme anzuschieben, mit denen die großen Infrastrukturen klimafreundlich umgebaut werden.
Denn das ist der sichtbare Hebel, mit dem die Transformation tatsächlich in Gang kommt, stellt Neckel fest: Wenn all die Kraftwerke, Leitungen, Speicher usw. mit staatlichen Investitionsprogrammen für erneuerbare Energien umgebaut werden.
Und das hat Folgen. Denn es berührt den Kern dessen, was wir Allmende nennen, dem also, was uns allen gehört und woran wir alle Teil haben sollten. Und wenn wir auf das Klima schauen, sehen wir eine dieser großen Allmenden, die uns zwar allen gehören und dienen sollte, die aber eine exklusive Minderheit mit ihrem Konsum und Verhalten zerstört, aber nicht bereit ist, die Kosten für die Reparatur zu übernehmen. Fair ist das nicht. Und das wissen die Menschen.
Ein Plädoyer für den öffentlichen Sektor
Sighard Neckel legt keine Blaupause vor, wie Regierungen agieren sollten, um die nötige Transformation in Deutschland endlich in Fahrt zu bringen. Aber er zeigt, wo ein wirkungsvoller Ansatzpunkt ist, mit dem die Energiebasis des Landes tatsächlich in einem überschaubaren Zeitraum umgebaut werden kann. Und er erklärt, wie man dafür auch Akzeptanz schaffen kann.
Was aber nicht funktioniert, wenn regierende Politiker sich wegducken, gern auch mal lügen und den Bürgern einen Bären aufbinden, während sie immernoch Politik allein für die obersten ein Prozent machen.
Der Umbau der grundlegenden Energiestrukturen wäre zumindest ein Ansatz, recht schnell Wirkungen für den Klimaschutz zu erzeugen und die notwendige Transformation in Gang zu setzen. Aber das klappt am besten, wenn diese Infrastrukturen auch im Besitz der öffentlichen Hand sind. Als Negativbeispiel nennt Neckel die fatalen Entwicklungen im Gesundheitswesen, wo die Privatisierungswelle dafür gesorgt hat, dass das deutsche Gesundheitssystem zu einer Dauer-Reparaturwerkstatt geworden ist.
„Nur der öffentliche Sektor ist in der Lage, dieser Art von vernetztem und koordiniertem Denken und Planen in der erforderlichen Geschwindigkeit zu leisten“, schreibt Neckel.
Und räumt da so nebenbei auch mit jenem verlogenen Argument auf, mit dem die Privatisierung öffentlicher Güter in den 1990er Jahren vorangetrieben wurde: Der Markt würde das alles besser können und private Konzerne bessere Leistungen abliefern. Das stimmt – bezogen auf die öffentlichen Güter – nun einmal nicht.
Und es verhindert vor allem den Blick darauf, dass der gerade von neoliberalen Propagandisten zum Monster erklärte Staat in Wirklichkeit unser Instrument ist, eine Aufgabe anzugehen, an der die profitgetriebenen Konzerne auf dem Markt überhaupt kein Interesse haben.
Sighard Neckel „Katastrophenzeit“, C. H. Beck, München 2026, 20 Euro.
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