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Thema

Klimawandel

Unser Planet im Klimawandel: Ein Buch, das alles erklärt, was wir zur Rettung unseres lebendigen Planeten wissen müssen

Der Oekom Verlag in München veröffentlicht nicht nur streitbare Bücher, die etwa den umweltschädigenden Umgang mit Böden, Städten, Pestiziden thematisieren, sondern auch genau die hilfreichen Bücher, die erklären, warum unsere aktuellen Umweltprobleme so brisant sind. Denn das alarmierende Berichten über Naturkatastrophen ist das eine. Aber zu wissen, wie sensibel unsere Lebenswelt auf menschliches Tun reagiert, ist viel wichtiger. Deswegen geht es in diesem dicken Buch um mehr als Klimawandel.

Am 5. September auf der Sachsenbrücke: Klimabänder-Radtour startet nach Berlin

Eigentlich ist das Klima das Mega-Thema des aktuellen Bundestagswahlkampfes, auch wenn es meist nicht so aussieht und einige Parteien nicht mal Konzepte haben für mehr Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Deshalb gibt es derzeit eine ganze Reihe Aktionen, die sich mit dem Fahrrad Richtung Berlin auf den Weg machen. Eine startet am, Sonntag, 5. September, auf der Sachsenbrücke. Und (mindestens) bis zur Schladitzer Bucht können alle interessierten Leipziger/-innen mitradeln.

„Ohne Kerosin Nach Berlin“: Die Leipziger Teilnehmer/-innen des Klimaprotests sind am Donnerstag gestartet + Video

Wenn es um die deutschen Klimaziele geht, wird meist nur auf die großen Kraftwerke geschaut. Aber die sind nur ein Teil des Problems. Ein ebenso großes Problem ist die Art unseres heutigen Verkehrs, der zu einem Drittel zu den deutschen Treibhausgasemissionen beiträgt. Jahrzehntelang hat Deutschland auf den motorisierten Individualverkehr gesetzt. Aber die Verkehrswende ist überfällig und muss zwingend auch Bundespolitik werden. Dafür startete am Donnerstag, 26. August, auch von Leipzig ein Klimaprotest – mit dem Fahrrad natürlich.

Konzeptwerk Neue Ökonomie nimmt die Wahlprogramme der Parteien unter die Lupe: Jede Menge Markt und Wachstum, viel zu wenig Klimagerechtigkeit

„Ist Klimagerechtigkeit wählbar?“, diese Frage stellte sich jetzt zur Bundestagswahl 2021 auch das Konzeptwerk Neue Ökonomie, das jetzt die Wahlprogramme der großen Parteien daraufhin untersucht hat, ob sie den Herausforderungen des Klimawandels überhaupt gerecht werden. Aber das Fazit ist ernüchternd: Keine der großen Parteien bietet ein Wahlprogramm, das der Dramatik der Klimakrise und der 1,5 °C-Grenze gerecht wird.

Bohrungen auf der Rosentalwiese 2020: Hier ging es nicht um Wasser für den Rosentalteich

Das fiel natürlich auf im Spätsommer 2020, als da auf einmal auf der sichtlich trockenen Rosentalwiese ein Bohrfahrzeug auftauchte und tiefe Löcher in den Boden fräste. Was war da los? Suchte die Stadt nach Wasser für den trockengelegten Rosentalteich, der nach drei dürren Jahren kein Wasser mehr führte? Oder sichert sich hier der Zoo zusätzliche Wasserreserven?

Günther: Hochwasser mahnen uns zur Vorsorge, zu mehr Klimaschutz und stärker ökologisch ausgerichteter Politik

In diesen Tagen jährt sich in Sachsen das Augusthochwasser 2002. Aus diesem Anlass betonte Sachsens Umweltminister und stellvertretender Ministerpräsident Wolfram Günther die dringende Notwendigkeit von mehr Hochwasservorsorge, Klimaschutz sowie einer stärker ökologisch ausgerichteten Politik.

Marco Böhme (Linke): Auch in Sachsen steht vieles auf dem Spiel, wenn sich die Erde weiter erhitzt

Laut dem Weltklimarat wird sich die Erde schon im Jahr 2030 um 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmt haben. Zum gestern vorgestellten ersten Teil dieses neuen Berichts erklärt Marco Böhme, Sprecher der Linksfraktion für Energie und Klimaschutz: „Auch für uns in Sachsen steht vieles auf dem Spiel, wenn sich unser Planet weiter erhitzt: Extremwetter und Flutkatastrophen mit furchtbaren Schäden, andererseits Ernteausfälle, Trinkwasserknappheit und der Verlust großer Teile unseres Waldes.“

Meteorologe der Uni Leipzig zum UN-Weltklimareport: Die Argumente der Kimawandelleugner drehen sich im Kreis

Er gehört zu rund 230 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die jetzt einen neuen Weltklimabericht vorgelegt haben: Johannes Quaas, Professor für Theoretische Meteorologie an der Universität Leipzig. Als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Klimapolitik beantwortet der Bericht des IPCC Fragen etwa zu Einflussfaktoren des Klimawandels. Und die Leipziger Meteorologen kennen sich aus mit Strahlungsphysik.

Raus aus der Kohle: Der Chemnitzer Abschied von der Braunkohle könnte der Anfang vom Ende der Meiler in Sachsen sein

Der Kohleausstieg in Sachsen ist längst im Gang. Nur hat sich bislang kaum einer getraut, öffentlich zu sagen, dass er deutlich vor dem Jahr 2030 stattfinden muss – und wohl auch stattfindet. Und das sogar aus simplen ökonomischen Gründen. Denn mit den steigenden Preisen für CO2-Zertifikate wird Kohleverstromung schon lange vor 2030 unrentabel. Was Sachsens Umweltminister jetzt erst einmal der dpa erklärte und der „Spiegel“ griff es staunend auf.

Treibhausgasemissionen verstehen: Ein Fachbuch für alle, die wirklich wissen wollen, wie wir die Erde verbrennen

Eigentlich ist das alles gar nicht schwer, wenn man nur ein bisschen in Physik und Geographie aufgepasst hat. Und natürlich die Lehrer nicht nur mit Multiple Choice Fragebögen abgefragt haben. Den Treibhauseffekt der Erde zu verstehen, ist kein Hexenwerk. Trotzdem kann ein kleines Fachbuch dabei helfen.

Agrarpolitik ändern für eine klimagerechte Landwirtschaft

Gestern veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) den ersten Teil des 6. Sachstandsberichtes, in dem es um die physikalischen Ursachen und das Ausmaß des Klimawandels geht. Elisabeth Fresen, Bundesvorsitzende der AbL und Mutterkuhhalterin in Niedersachen kommentiert: „Der neue IPCC-Bericht sagt es in aller Deutlichkeit: Die Klimakrise ist menschengemacht. Daran kann niemand mehr zweifeln.“

Montag, der 9. August 2021: Deutschlandkoalition in Sachsen-Anhalt und neue Anklage gegen Lina E.

Ein Angriff auf den rechtsextremen Leipziger Enrico Böhm im Oktober 2018 wurde heute wieder Thema: Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dieser Tat eine weitere Anklage gegen die in U-Haft sitzenden Lina E. erhoben. Außerdem haben CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt heute einen Entwurf für einen Koalitionsvertrag vorgelegt und der neuste Bericht des Weltklimarats legt nahe, dass die Erderwärmung noch schneller vonstattengeht als bisher angenommen. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 9. August 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Aufs Land: Wie wir endlich rauskommen können aus Klimakrise, Monokultur und Konsumzwang

Dieses Buch ist wie ein Backflash. Als wäre alles wieder auf Anfang gestellt, auf 1989, dem Jahr, als Deutschland eine einmalige historische Chance erhielt – und sie mit aller Macht gründlich versiebte. Man hat es ja beinah vergessen, dass ein Kernelement der Friedlichen Revolution einmal grün war. Grün wie die Klimagerechtigkeit.

Abschiebungen, Lärm, Klimazerstörung: Das 4. Klimacamp Leipziger Land findet diesmal am Flughafen Leipzig/Halle statt

Die Reaktionen von DHL, Polizei und Staatsregierung auf die zeitweilige Blockade einer Zufahrt zum Frachtflughafen Leipzig/Halle in der Nacht von 9. zum 10. Juli haben eigentlich sehr deutlich gezeigt, dass längst ein tiefer Riss durch unsere Gesellschaft geht und dass die Vertreter der Klimazerstörung alle Hebel der Macht nutzen, um den Protest gegen das Weiterso zu kriminalisieren. Aber damit schaffen sie die Tatsache nicht aus der Welt, dass der Frachtflughafen hochgradig klimaschädigend ist. Zeit für ein Klimacamp.

Dresden: Servicestation für Fahrradfahrer – Klimaschützer honorieren Radler mit „Dankstelle“

Die Menschen von „Parents For Future“ pumpen am 30.07.2021 am Großen Garten Fahrradreifen auf und überreichen Dankesschreiben. Sie danken damit den Radfahrer/-innen für den Verzicht aufs Auto unter dem Motto: „Danke, dass du Fahrrad fährst! - Wir alle für 1.5 °C !“, denn Radeln macht Spaß, ist gesund und schützt das Klima.

Freitag, der 23. Juli 2021: Höcke nicht gewählt, Corona-Partys in Aachen und Klima-Aktionen in Leipzig

Der Landtag in Thüringen hat Björn Höcke nicht zum Ministerpräsidenten gewählt. Nicht daran beteiligt war die CDU, die sich der Abstimmung verweigert hat. Außerdem: In Aachen müssen 900 Personen in Quarantäne, nachdem bei zwei Partys jeweils ein Corona-Infizierter mit der Delta-Variante dabei war. Und in Leipzig demonstrierten Klimaaktivist/-innen, während die Stadt die „Klimawette“ einging. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 23. Juli 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Gastkommentar von Christian Wolff: Katastrophe und Wahlkampf – über das W(R)ichtige streiten

Man dürfe jetzt die Flut-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern nicht für den Wahlkampf instrumentalisieren, heißt es fast unisono in vielen Kommentaren. Mit diesem Argument begegnen auch Politiker/-innen wie Innenminister Horst Seehofer (CSU) massiver Kritik z. B. am Katastrophenschutz. Aber wird die Abwehr solcher Debatten noch lange funktionieren?

Umgang mit Extremereignissen: UFZ-Wissenschaftler/-innen veröffentlichen eine To-do-Liste für klimasichere Kommunen

Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen es drastisch: Wetter-Ausschläge werden extremer. Im Juli 2021 waren es extreme Niederschläge in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen, 2018 und 2019 litt Deutschland unter einer langanhaltenden Trockenheit und Hitze. Jüngere Klimastudien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für beide Extreme zunehmen wird. Es ist Zeit für ein großangelegtes Klimaanpassungsprogramm, erklären jetzt Forscher/-innen des UFZ.

Debatte zur Klimakrise: Wir wollen der Klimakrise vor Ort noch besser begegnen

Der Sächsische Landtag debattierte heute auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen der Zweiten Aktuellen Debatte zum Thema: „Zwischen Trockenheit und Überschwemmungen – Auswirkungen des Klimawandels konkret und vor Ort begegnen“.

Nicht nur reden, sondern handeln – sozial gerechtes Gesetz gegen die Klimaerhitzung in Sachsen einführen

Heute entscheidet der Landtag über den Entwurf der Linksfraktion für ein Klimaschutzgesetz (Drucksache 7/4895, Eckpunkte). Dazu sagt Marco Böhme, Sprecher für Klimaschutz: „Ich danke allen, die heute mit einer Demonstration vor dem Landtag unser Anliegen unterstützen. Alle Menschen sollen ihrer sozialen Lage entsprechend das Klima schützen können, ohne dadurch überfordert zu werden.“

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