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Tag: 30. Juni 2020

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Paulina Kayßer bei der U20-EM 2019 in Schweden. Foto: privat

Das Ende der Leidenszeit ist in Sicht: SC DHfK-Talent Paulina Kayßer hofft nach Knie-OP auf schnelles Comeback

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelBereits vor einem halben Jahr hatten wir das Langstreckentalent Paulina Kayßer als Neuzugang des SC DHfK Leipzig vorgestellt (siehe LZ 74/ Dezember 2019). Die inzwischen 20-jährige Leichtathletin, die 2019 bei der U20-EM in Schweden einen spektakulären 5. Platz über 5.000 Meter erkämpfte, befand sich allerdings schon damals in einer verletzungsbedingten Zwangspause. Ihr Knie bereitete der gebürtigen Norddeutschen nicht nur dauerhafte Schmerzen, sondern zunehmend auch Kopfzerbrechen. Denn statt der erhofften Heilung kehrten die Schmerzen immer und immer wieder zurück.

Die Auswärtstorregel bremste Lok im Kampf um den 3. Liga-Aufstieg am Ende aus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

SC Verl vs. 1. FC Lok Leipzig 1:1 – Kein Sieger, kein Verlierer, aber einen Aufsteiger

Hängende Köpfe beim 1. FC Lok Leipzig. Die Probstheidaer haben den Aufstieg in die 3. Liga hauchzart verpasst. Nach dem 2:2 im Hinspiel reichte das 1:1 (1:0) im Rückspiel nicht zum Aufstieg. Lok verliert damit nur ein Spiel in der Saison und steigt dennoch nicht auf. In Bielefeld fand Leipzig in der 2. Halbzeit nicht mehr ins Spiel und verspielte erneut eine Führung. Durch die Auswärtstorregel reichte dem SC Verl das Ergebnis zum Aufstieg.

Ex-Chef einer zahnlosen Behörde - Gordian Meyer-Plath, Präsident des sächsischen Verfassungsschutzes. Foto: Alexander Böhm

Dienstag, der 30. Juni 2020: „Impulsprogramm“ für sächsische Unternehmen beschlossen

In Chemnitz saß heute das sächsische Kabinett zu einer Sondersitzung zusammen. Dort stellte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) das Impulsprogramm „Sachsen startet durch“ vor, das sächsischen Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro in der Krise unter die Arme greifen soll. Außerdem: ein Verfassungsschutzpräsident wird Touristiker, beim MDR geht ein Programmdirektor vorzeitig und Leipzig demonstriert mal wieder. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag den 30. Juni 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Jugendtheaterprojekt in der Kulturfarbrik: Portrait eines Planeten. Foto: Mim Schneider

Ist das das Ende? Das Jugendtheaterprojekt der Kulturfabrik fragt nach der Zukunft unserer Welt

Die Zukunftsfrage ist gestellt. Seit Corona kommen auch die Erwachsenen nicht mehr um die Einsicht herum, dass es im alten Trott nicht mehr weitergehen kann. Thematisch auf die Bühne bringen es am Mittwoch aber erst einmal junge Leipziger Schauspielerinnen: In welcher Welt wollen wir leben? Am Mittwoch, 1. Juli, 18:30 Uhr feiert die Jugendtheaterproduktion „Ist das das Ende? – Portrait eines Planeten“ in der Halle D der WERK 2 – Kulturfabrik Premiere.

Straßenbahn auf der Zeppelinbrücke. Foto: Ralf Julke

Selbst die Kapazitätserweiterung auf LVB-Hauptlinien bis 2024 wird sportlich

Falls am 8. oder 10. Juli die Vorlage „Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig – Rahmenplan zur Umsetzung“ im Stadtrat zur Abstimmung kommt, ist zu erwarten, dass der Änderungsantrag des zeitweilig beratenden Ausschusses „Verkehr und Mobilität“ eine deutliche Mehrheit bekommt. Ein Antrag, der die ganze Unzufriedenheit der Ratsfraktionen mit dem Tempo der Leipziger Verkehrswende zum Ausdruck bringt. Gerade der neu hinzugefügte Punkt 10 hat es in sich.

Planzeichnung für das ganze Plangebiet Wilhelm-Leuschner-Platz / Markthallenviertel. Karte: Stadt Leipzig

Stadtbezirksbeirat beantragt: Flächen am Wilhelm-Leuschner-Platz müssen in städtischer Hand bleiben

So geht das nicht. Schon bei all den Plänen der Verwaltungsspitze, hier alle mögliche Institutionen anzusiedeln, ohne erst einmal den Stadtrat zu fragen, schüttelten mehrere Ratsfraktionen ihre Köpfe und fragten sich, wie das mit den eigentlichen Zielen für die Ostseite des Wilhelm-Leuschner-Platzes zusammengehen soll. Nun hat auch der Stadtbezirksbeirat Mitte seine Bauchschmerzen in einen Antrag gefasst, denn warum will die Verwaltung die wertvollen Grundstücke eigentlich verkaufen?

Testbild: Wie rekonstruiert unser Gehirn die Umgebung? Grafik: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Leipziger Forschung: Wie unser Gedächtnis unsere Orientierung in der Welt erst möglich macht

Eigentlich sind es nur lauter kleine Puzzle-Stücke, die die Forscher/-innen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig (auch in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen) zusammentragen. Aber jedes einzelne macht deutlich, was für einen faszinierenden Denkapparat wir Menschen da bekommen haben. Einen, der sich unendlich viele Details aus der Umgebung merken und blitzschnell abrufen kann, wenn wir uns durch diese Umwelt bewegen.

Hier geht's lang im Leipziger Westen. Foto: Marko Hofmann

Zehn-Punkte-Plan: IG „Leipziger Aufbruch 2020“ fordert Verbesserungen der Corona-Konjunkturpakete

Am Mittwoch, 1. Juli, wird im Bundestag über das 130 Milliarden Euro schwere „Corona-Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket“ verhandelt. Ein Paket, das zwar versucht, mit einem „großen Wumms“ viel Geld in die Wirtschaft zu pumpen. Aber so richtig nach einem Umdenken sieht es nicht aus. Und bei den kleinen, kreativen Unternehmen kommt fast nichts an. Im Leipziger Westen haben sich jetzt mehrere Unternehmen unter dem Namen „Leipziger Aufbruch 2020“ zusammengetan, um bessere Vorschläge für die richtige Weichenstellung zu machen.

Während der Corona-Zeit fit bleiben: So gelingt es

Die vergangenen Wochen waren ohne Frage keine einfache Zeit. Insbesondere in Bezug auf die eigene Fitness macht die außergewöhnliche Corona-Lage einem das Leben schwer. Inzwischen sind zwar die ersten Fitnessstudios wieder geöffnet, doch mit den strengen Hygiene- und Abstandregelungen sind die Workouts dort nur in eingeschränktem Maße möglich. Auch Sportvereine können ihre Angebote derzeit noch nicht wieder anbieten. Höchste Zeit also, sich auch anderweitig fit zu halten. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wissenschaftliches Arbeiten – Basics für Studierende

Das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten ist für viele Studierende ein Grauen. Kaum steht im Bachelor-Studium die erste Hausarbeit oder Essay an, wird man auch schon damit konfrontiert, nicht einfach via Copy and Paste einen Text von Wikipedia zusammenschneiden zu dürfen. Stichwort: Plagiat!

Mode in Leipzig – Einflüsse und Trends

Über jede Stadt in Deutschland gibt es ein Modeklischee. In Berlin hat man seinen Jutebeutel dabei und geht in Jogginghosen in die Bar; Münchner tragen ein schickes Kostüm, selbst wenn sie nur über den Flohmarkt schlendern; der typische Hamburger Kleidungsstil besteht aus Poloshirt und Segelschuhen. Und in Leipzig – ja, was trägt man eigentlich in Leipzig?

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