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Günther: „Kommunen tragen die Folgen des Klimawandels“

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
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    Umwelt- und Klimaschutzminister Wolfram Günther hat am Montagnachmittag (14.9.) an der Präsentation des Modellprojekts Lauta-Süd teilgenommen. Das Vorhaben zur Klimaanpassung in der Stadt Lauta wurde 2017 in einem Wettbewerb als eines von fünf Projekten im EU-Projekt „LIFE LOCAL ADAPT“ ausgewählt. Das Projekt unterstützt seit Juli 2016 kleine und mittlere Kommunen finanziell bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

    Staatsminister Günther: „Viele Kommunen tragen inzwischen ganz real die Folgen des Klimawandels. Starkregen, Hochwasser, Trockenheit und Stürme treten häufiger auf als in der Vergangenheit. Bewohnerinnen und Bewohner, Flora und Fauna leiden unter den Folgen von überhitzten Siedlungen. Lauta und viele andere Städte und Gemeinden stellen sich inzwischen diesen Herausforderungen. Mein Ministerium unterstützt die sächsischen Kommunen auf dem Weg, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.“

    Die Stadt Lauta und die Wohnungsbaugesellschaft Lauta mbH haben im Zuge des Projekts Baum- und Strauchflächen geschaffen und Rasenflächen wiederbelebt, die sich durch einen geringen Pflegeaufwand auszeichnen. Durch die Einbeziehung von Teichen in das Projekt wurden Rückhaltflächen für Regenwasser geschaffen.

    Durch schriftliche und mündliche Befragungen wurden von Anfang an die Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger Lautas einbezogen. „Das Lautaer Projekt und das, was im Ergebnis herausgekommen ist, sind ein sehr positives Beispiel für gelungene Bürgerbeteiligung“, so Staatsminister Günther.

    Das Projekt „LIFE LOCAL ADAPT“ unterstützt Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel durch Wissenstransfer aus der Wissenschaft und im Rahmen von Wettbewerben. Bis Ende 2021 steht im Gesamtprojekt ein Budget von rund drei Millionen Euro zur Verfügung.

    Hintergrund

    Das Projekt „LIFE LOCAL ADAPT“ im EU-Umweltprogramm LIFE 2014 bis 2020 startete am 1. Juli 2016 und umfasst ein Gesamtvolumen von 3,2 Millionen Euro. Davon werden 1,9 Millionen Euro (60 Prozent) von der Europäischen Union gefördert. Neben der TU Dresden als Projektkoordinator (Lehrstuhl Prof. Bernhofer) sind das Sächsische Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie (LfULG) sowie weitere Partner aus Deutschland, Tschechien, Österreich und Lettland beteiligt. Die fünfjährige Laufzeit ist coronabedingt um sechs Monate, bis Dezember 2021, verlängert worden.

    LIFE ist das Förderprogramm der Europäischen Union für Umwelt, Naturschutz und Klimapolitik, mit dem seit 1992 über 4.000 Projekte europaweit finanziert wurden. Es wurde in der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 in der fünften Programmgeneration mit einem Gesamtbudget von über 3,4 Milliarden Euro aufgelegt.

    Drei besondere Angebote: Stadtverträglicher Lieferverkehr, ein kostenloser ÖPNV-Tag und autofreie Straßen im Osten

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