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Ein Jahr Klimanotstand Leipzig – Leipziger Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik ziehen Bilanz

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    Vor genau einem Jahr rief der Leipziger Stadtrat den Klimanotstand für die Stadt Leipzig aus. Mit einer Performance vor dem Neuen Rathaus erinnerte die Leipziger Ortsgruppe der „Parents for Future“ daran, dass die Klimaschutzprogramme der Stadt Leipzig immer noch viel zu schwach sind, um der sich ernsthaft ankündigenden Klimakatastrophe etwas entgegen zu setzen.

    „Wie bei unserer Performance, bei der wir gefühlt ewig gebraucht haben, um allein das Wort »Klimanotstand« auf dem Platz vor dem Rathaus sichtbar zu machen, existiert zwar der Gedanke bei der Stadt Leipzig, mehr für den Klimaschutz unternehmen zu müssen, aber wirklich greifbar wird das noch nicht.“, so Steffen Peschel, der sich seit bald zwei Jahren bei den „Parents for Future“ in Leipzig engagiert.

    Ähnlich äußern sich auch andere Akteure aus Leipziger Umweltverbänden und auch Stadtratsmitglieder.

    „Vor einem Jahr hat Leipzig den Klimanotstand ausgerufen, doch faktisch ist nicht viel passiert“, sagt Jeremias Kempt, umweltpolitischer Sprecher der Ökolöwen. „In fünf Jahren ist die Restmenge an CO2-Emissionen, die Leipzig gemäß dem Pariser Klimaabkommen noch zur Verfügung steht, aufgebraucht. Längst müssen alle Beschlussvorlagen im Stadtrat auf Klimafreundlichkeit gecheckt werden, aber Leipzig checkts einfach nicht! Auch das Sofortmaßnahmenpaket zum Klimanotstand wurde nur halbherzig geschnürt und bis jetzt kaum umgesetzt. Es muss endlich gehandelt werden! Noch gibt es die Chance, das Ruder herum zu reißen.“

    „Die Zielstellung ist nicht ausreichend. Die Klimaneutralität im Jahr 2050 ist angesichts der noch immer sehr hohen Treibhausgasemissionen erheblich zu spät, wenn am 1,5°-Ziel festgehalten werden soll. Aktuell sieht es eher nach 4° aus.“, beschreibt Alexander John vom ADFC Leipzig die Situation.

    Wie gut die Zielstellung und die Maßnahmen des Klimanotstands Leipzig ihrer Meinung nach umgesetzt sind und was Leipzig darüber hinaus noch bewältigen muss, um die in Beschlusspunkt 1 des Klimanotstands Leipzig formulierte Vorreiterrolle im Klimaschutz wirklich zu erreichen, fragten die „Parents for Future“ Leipzig eine ganze Reihe an Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft.

    Geantwortet haben auch der Sprecher des Jugendparlarments, die Mitglieder der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90 / Die Grünen und die CDU-Fraktion des Leipziger Stadtrats. Ebenfall eine Antwort lieferte der Leipziger Bürgermeister für Umwelt, Klima, Ordung und Sport, Heiko Rosenthal.

    Die genauen Fragen und alle Antworten sind auf der Webseite der Leipziger Klimagruppen unter https://leipzigfuersklima.de/ein-jahr-klimanotstand-in-leipzig/ abrufbar.

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