18.1 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Energiewende

Leipziger Energiewende auch beim Heizen: OBM soll bis Herbst 2022 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen

So massiv, wie die Bundesregierung seit 2005 die notwendige Energiewende ausgebremst hat, ist das zwar auf kommunaler Ebene in Leipzig nicht passiert. Aber auch Leipzig hängt bei der Senkung seiner CO2-Emissionen deutlich hinterher. Und bei der Erfüllung der 2014 verkündeten Klimaziele ebenfalls. Die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat erhöht jetzt den Druck beim Thema Wärmewende. Denn noch heizt Leipzig fast ausschließlich fossil.

Vertragsunterzeichnung im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen: Wie vertragen sich Kunststoffleitungen mit Wasserstoff?

Immer wieder wird ja bei Artikeln zum Ausbau der Erneuerbaren Energien angemerkt, dass es immer noch an Speichermöglichkeiten fehlt, um die Volatilität dieser Art Stromerzeugung auszugleichen. Aber eigentlich wird an denen im mitteldeutschen HYPOS-Projekt nun schon geraume Zeit gearbeitet. Und so langsam fließen auch die nötigen Anschubfinanzierungen des Bundes, um die benötigten Infrastrukturen für Grünen Wasserstoff zu schaffen.

Sächsisches Kabinett beschließt Energie- und Klimaprogramm

Das sächsische Kabinett hat am Dienstag (1.6.) das Energie- und Klimaprogramm des Freistaats beschlossen. Es legt die Grundlagen und die strategische Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik für Sachsen bis 2030 fest.

Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften: Um die CO2-Emissionen weiter zu senken, sind jetzt die Versorger in der Pflicht

Das Wohnen trägt zu einem nicht unwesentlichen Anteil zur Treibhausgas-Bilanz Deutschlands bei. 810 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente schlugen 2019 für die Bundesrepublik zu Buche. Rund 200 Millionen Tonen entfielen dabei auf den Bereich Wohnen. Was auch mit der fossilen Grundlage des Heizens zu tun hat. Sachsens Wohnungsgenossenschaften versuchen schon länger, die CO2-Bilanz ihrer Bestände zu verringern. Doch jetzt sind die Versorger dran, mahnte der VSWG in seiner Jahrespressekonferenz am 27. Mai.

Windenergie-Verband kritisiert Bremser in der Regierung: Sachsen bricht den Koalitionsvertrag

Alles für die Kohle. So hat auch Sachsens Regierung in den letzten Jahren agiert und sich starkgemacht dafür, dass die Braunkohlekraftwerke in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier länger am Netz bleiben dürfen. Eigentlich hätte sich mit der neuen Regierungskoalition ab 2019 einiges deutlich ändern sollen. Doch noch immer bremst die Regierung beim Windkraftausbau. Ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ist bis heute nicht umgesetzt.

Der Stadtrat tagte: Deponieberg Seehausen – Seehausener machen ihr Mitspracherecht beim Bebauungsplan deutlich + Video

Es sind auch manchmal schwer auszuhaltende Kompromisse, die der Stadtrat beschließen muss. So wie am 28. April mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 454 „Energieberg Leipzig-Seehausen“. 2020 wurden die Pläne, hier eine große Solaranlage der Stadtwerke Leipzig zu installieren, erstmals öffentlich, auch wenn die Idee schon zwei Jahre älter ist, wie SPD-Stadtrat Andreas Geisler in der Diskussion anmerkte.

Energie- und Klimaschutzminister Günther: „Energiewende in Sachsen in ganzer Breite voranbringen“

Zum „Tag der erneuerbaren Energien“ am Samstag (24.4.) hat Sachsens Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther auf den sich verschärfenden Klimawandel hingewiesen und die Notwendigkeit eines umfassenden Ausbaus der erneuerbaren Energien betont. Die Weltgemeinschaft habe sich 2015 in Paris verbindlich auf das 1,5-Grad-Klimaziel festgelegt.

Der Stadtrat tagt: Energiewende mit finanzieller Beteiligung der Bürger/-innen beginnt + Video

Da hat die Linksfraktion mal das Thema „Ausbau der Erneuerbaren Energien“ bei den privaten Hörnern gepackt und einen Vorschlag unterbreitet, der jeden und parallel den eigenen Geldbeutel betrifft. Mit dem heutigen Antrag könnten sich perspektivisch alle Leipziger Stadtwerke-Kundinnen und weitere Interessent/-innen am Ausbau der klimaschonenden Energiearten Wind, Sonne und Wasser beteiligen. Und dabei auch noch Geld verdienen.

Der Stadtrat tagte: Leipzig soll sich um Fördermittel für die Wasserstoffstrategie bewerben + Video

Es gibt auch Anträge im Leipziger Stadtrat, über die nicht groß diskutiert wird in den Ratsversammlungen und die dennoch wichtige Weichen für die Zukunft stellen. So wie am Donnerstag, 18. Februar, der Antrag der SPD-Fraktion, den neuen Kraftwerkstandort der Stadtwerke Leipzig an der Bornaischen Straße zu einem Wasserstoff-Vorzeigeprojekt zu machen.

Die Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit: So teuer wird die Energiewende, wenn wir so weitermachen

„Die Natur setzt unserer Freiheit Grenzen“, hat Heiko Barske sein Buch untertitelt und damit das Dilemma zusammengefasst, in dem nicht nur unsere heutigen Politiker/-innen stecken, sondern auch unsere Manager und Ingenieure. Sein Buch bringt gut auf den Punkt, wie schwer es selbst einem Physiker und Autoentwickler fällt, das angelernte Machbarkeits-Denken zu verlassen. Obwohl es so ungefähr alles auflistet, was man zur Energiewende wissen muss.

Impulspapier zur Energiewende in Sachsen an Staatsminister Wolfram Günther überreicht

Passiert ist es eigentlich schon am 2. Dezember, quasi mitten in der Adventsstille im vorweihnachtlichen Lockdown: Da hat die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbaren Energien e.V. (VEE) ihre „Sächsische Energiewendestrategie 2020“ an Wolfram Günther, Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, und Staatssekretär Dr. Gerd Lippold übergeben. Lippold dürfte sich darüber sogar besonders gefreut haben.

Stadtrat bestätigt Umwandlung des LVV-Darlehens in Eigenkapital und beschließt ein zusätzliches Darlehen von 20 Millionen Euro + Video

Das war die große Frage schon 2019: Was will Leipzig von seinen kommunalen Versorgern wirklich bekommen? Das Geld aus dem alten Gesellschafterdarlehen, mit dem die Stadt ihren Stadtkonzern in schwierigen Zeiten abgesichert hat – immerhin 227,8 Millionen Euro, die in jährlichen Raten abgetragen werden sollten? Oder doch lieber Investitionen in Verkehrs- und Energiewende? 2019 beschloss der Stadtrat schon, dass die zweite Variante die einzig sinnvolle Option wäre.

Energieminister Günther: Kommunen sind wichtige Basis für Energiewende

Das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft und die Sächsische Energieagentur SAENA haben neun sächsische Kommunen für ihr Energiemanagement nach Kom.EMS ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von je 3.000 Euro können die Kommunen nun für weiterführende Energieeffizienzmaßnahmen einsetzen.

Für eine Energiewende, die wirklich „öko“ ist

Die Energiewende muss gelingen, damit wir die international gesetzten Klimaziele erreichen können. Am Freitag berät der Bundestag über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Ziel muss sein, dass die Energiewende tatsächlich ökologisch nachhaltig wird – und bäuerlichen Biobetrieben ein zusätzliches Standbein bieten kann. Zum Beispiel mittels Agrophotovoltaik, wie die Demeter-Hofgemeinschaft Heggelbachhof in einem Pilotprojekt zeigt.

Ein Brief an den Bundeswirtschaftsminister: Wir brauchen fairen Wettbewerb, keine neuen Oligopole

Mit einem in mehreren Zeitungen veröffentlichten Brief wandten sich am Freitag, 23. Oktober, die Geschäftsführer mehrerer deutscher Stadtwerke an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, in dem sie die Unterstützung der Bundesregierung für die die beiden Energiekonzerne e.on und RWE im Kartellverfahren vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) kritisieren. Auch die Leipziger Stadtwerke sind dabei. Auch sie wären betroffen.

BWE kritisiert Staatsminister: Sachsens Regionalministerium wird zum Bremsklotz der Energiewende

Es wird noch scheppern in der schwarz-grün-roten Koalition in Sachsen. Denn sie ist mit einem Baufehler gestartet, der schon ein Jahr nach Start der Koalition zeigt, dass damit alle Modernisierungsversuche aus den kleineren Parteien abgeblockt werden können. Die Gründung eines Ministeriums für Regionalentwicklung war ein genialer Schachzug der CDU, könnte man sagen. Wenn es für Sachsens Klimazukunft nicht eine ausgemachte Katastrophe wäre. Das thematisiert einmal mehr der zunehmend frustrierte Landesverband WindEnergie.

Energieminister Günther: „EEG-Umlage zügig auf Null reduzieren und Energiewende beschleunigen“

Anlässlich des Ostdeutschen Energieforums in Leipzig schlägt Sachsens Energieminister Wolfram Günther einen Systemwechsel bei der Finanzierung der Energiewende vor. „Mit dem vergangene Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Einstieg in die nationale CO2-Bepreisung haben wir ein taugliches Instrument geschaffen, um die Energiewende sektorenübergreifend zu beschleunigen. Die CO2-Bepreisung wirkt nicht nur im Strombereich, sondern auch in den Bereichen Wärme und Mobilität“, so Energieminister Günther.

Neue Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet

Eines der am häufigsten gebrauchten Argumente gegen die Erneuerbaren Energien ist immer wieder: „Das kostet zu viel. Die Verbraucher werden unzumutbar belastet.“ Die alten Riesenkraftwerke werden dann meist so hingestellt, als würden sie sich nicht nur rechnen, sondern auch noch enorme gesellschaftliche Gewinne beitragen. Das Gegenteil ist wahr, rechnet Greenpeace Energy jetzt einmal für die Atomkraft vor.

Bundesverband Windenergie Sachsen befürchtet für den Windkraftausbau in Sachsen jahrelangen Stillstand

Die „Verspargelungs“-Kampagnen vor zehn Jahren haben einen kaum reparablen Schaden beim Windkraftausbau in Sachsen zur Folge gehabt. Der Freistaat ist Schlusslicht beim Ausbau der Windenergieanlagen. Doch Bund und EU haben gerade ihre Ziele für die Erneuerbaren Energien erhöht. Und das zu einem Zeitpunkt, da Sachsen praktisch handlungsunfähig ist, weil die verfügbaren Flächen für Windkraftanlagen fehlen.

Linke beantragt: Leipzig soll sich jetzt als richtige „Wasserstoffstadt“ profilieren

So kommen die Zukunftsthemen langsam aber sicher in den politischen Gremien an. Am 3. September erst hatte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Christopher Zenker dazu geäußert, dass Leipzig zur Wasserstoff-Stadt werden muss. Am Montag, 7. September, meldete sich auch die Linksfraktion zu Wort. Sie hat auch gleich einen entsprechenden Stadtratsantrag gestellt: „Die Stadt Leipzig profiliert sich mithilfe von technologischen Schaufenstern und neuen Klimaschutztechnologien in den nächsten Jahren als ,Wasserstoffstadt‘.“

Aktuell auf LZ

- Advertisement -