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Tag: 10. September 2015

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Goldschmiedin Yvonne Sander-Biesecke. Foto: Volly Tanner

Tanners Interview mit der Goldschmiedin Yvonne Sander-Biesecke

Das Handwerk und der dazu gesprichwortelte goldene Boden sind immer wieder gern Thema bei Tanners Interview, schließlich sind da Menschen zu befragen, die mit ihrer Hände Arbeit schaffen und oft auch feine Dinge in unseren Planeten einspeisen, die Freude machen. Yvonne Sander-Biesecke macht's mit Gold. Ein Werkstoff, zu dem sich der Volly Tanner nicht wirklich hingezogen fühlt. Warum eigentlich nicht? Auch so eine Frage. Was zu beantworten wäre.

Ackerfläche bei Lindenthal. Foto: Ralf Julke

Es sind noch immer wertvolle Ackerflächen, die der Versiegelung zum Opfer fallen

Die Zahlen, die der Grüne Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher Wolfram Günther auf seine Anfrage zum Flächenverbrauch in Sachsen von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) bekommen hat, haben wir an dieser Stelle schon ausgewertet. Aber es ist ein Thema mit vielen Facetten. Dazu gehört auch die nach wie vor wichtige Feststellung, dass immer noch wertvolle Äcker geopfert werden.

Petra Zais (B90/Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Wenn deutsche Innenminister in einer Ausnahmesituation an ihren Aufgaben versagen

Am Mittwoch, 9. August, haben wir den Offenen Brief von neun empörten Leipzigern an den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) veröffentlicht, in dem sie den mehr als dilettantischen Umgang mit der Flüchtlingssituation in Sachsen anprangern. Aber sie hätten auch gleich einen an den Bundesinnenminister Thomas de Maiziére schicken können. Denn der ist für einen großen Teil der Tragödie hauptverantwortlich.

2013 fertig geworden: die neue Erich-Kästner-Schule. Foto: Ralf Julke

Für das Tempo des Schulhausbaus in Leipzig braucht man nicht extra die LESG

Es war die SPD-Fraktion, die Anfang des Monats vorschlug, die stadteigene Entwicklungsgesellschaft LESG einzuspannen, um beim Schulhausbau endlich mehr Tempo zu gewinnen. Die LESG könne schneller und unabhängiger agieren, so die Argumentation. Das verantwortliche Amt der Stadt könne das auch, kontert jetzt der Linke-Stadtrat Siegfried Schlegel.

Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Etwa 21.400 leerstehende Wohnungen könnte Leipzig im Dezember 2014 gehabt haben

Wenn eine Stadt mit dem Tempo wächst, wie das Leipzig derzeit tut, dann sollten sich eigentlich eine Menge Baukräne drehen. Doch noch immer wirkt das Stadtbild so, als sei jede Menge Platz und der Leerstand so groß, dass man noch auf Jahre hinaus Zuwanderung unterbringt. Nur hinter den Kulissen wird ein bisschen gestritten über die reale Zahl der leerstehenden Wohnungen.

Revolution der Buffonen. Foto: naTo

Am 13. September: Kompagnie Buffonia feiert mit “Lolulegidala – Revolution from Saxony” in der naTo Premiere

"Wirr ist das Volk!" - Pegida und ihre Ableger haben für viel Verwunderung und Erschütterung gesorgt - die Kompagnie Buffonia hat sich mit "Lolulegidala - Revolution from Saxony" nun dem Thema gewidmet und dafür eine hierzulande seltene groteske Spielform gewählt: Buffonentheater. Am Sonntag, den 13. September, feiert das Stück in der naTo Premiere. Für die einzigartige, aus Italien stammende, Spielweise verwandeln sich die Spieler in abstruse, menschenähnliche Kreaturen in entstellten Körpern. Diese zeigen dem Zuschauer eine verdrehte Variante des logischen Aufbaus ihrer Gesellschaft auf, um diesen ad absurdum zu führen.

Lorenz Kindel: Das ICH ist eine vorübergehende Festlegung. Foto: Ralf Julke

Eine etwas unfertige Geschichte aus der thüringischen Einsamkeit

Es gibt Bücher, die sind eigentlich noch nicht fertig. Dies hier ist so eins. Eigentlich soll es der erste Teil eines Romans in drei Teilen sein. Aber auch Romane in mehreren Teilen funktionieren nur, wenn sie das Spannungsmoment aufbauen und offen halten können. Erinnerungsarbeit ist etwas anderes.

SC DHfK-Trainer Christian Prokop feiert mit seinem starken Keeper Milos Putera den verdienten Sieg. Foto: Jan Kaefer

SC DHfK vs. Magdeburg 26:25 – Abheben strengstens verboten!

Mit der Mannschaft waren nach Spielende am Mittwochabend auch über 5.000 Leipziger komplett euphorisch. Die zuvor schon grandiose Stimmung in der Arena fand im Siegesschrei nach dem 26:25-Schlusstreffer ihren Höhepunkt. Auch Trainer Christian Prokop herzte seine Spieler überglücklich, es hatte wie schon gegen den HSV alles gepasst an diesem Abend. „Wir dürfen aber auf keinen Fall abheben, der Sieg gegen den HSV war uns schon ein bisschen zu Kopf gestiegen, das hat man gegen Melsungen gemerkt. Wir haben bisher einfach nur vier Punkte für den Klassenerhalt“, so der Trainer nach der Partie.

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