Tanners Interview mit der Goldschmiedin Yvonne Sander-Biesecke

Das Handwerk und der dazu gesprichwortelte goldene Boden sind immer wieder gern Thema bei Tanners Interview, schließlich sind da Menschen zu befragen, die mit ihrer Hände Arbeit schaffen und oft auch feine Dinge in unseren Planeten einspeisen, die Freude machen. Yvonne Sander-Biesecke macht's mit Gold. Ein Werkstoff, zu dem sich der Volly Tanner nicht wirklich hingezogen fühlt. Warum eigentlich nicht? Auch so eine Frage. Was zu beantworten wäre.
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Guten Tag Yvonne Sander-Biesecke. Du machst Dich gerade mit Deinem Atelier Wolkengold für die Öffentlichkeit startklar. Wolkengold, hmmmm, ach – es geht um Gold? Was machst Du denn mit Gold?

Hallo Volly, ja goldrichtig, es geht um Gold. Ich bin Goldschmied und eröffne gerade meine Werkstatt/Atelier. Als Goldschmied arbeite ich natürlich nicht ausschließlich mit Gold, sondern auch mit anderen Materialien, hauptsächlich mit Edelmetallen. Ich habe aber gerade eine Anfrage, ob ich nicht aus einem alten Skateboard Schmuck machen könnte und nun liegt das Board bei mir in der Werkstatt. Mal schauen, was es Schönes wird. Den Namen Wolkengold hab ich nach vielen Überlegungen mit einer guten Freundin kreiert. Ich wollte einen außergewöhnlichen Namen, der sich gut merken lässt und trotzdem eine Assoziation zum Goldschmiedeberuf zulässt. Ich finde, das ist uns ganz gut gelungen. Außerdem lässt sich mit dem Namen gut spielen. Geplant ist zum Beispiel eine Trauringreihe mit dem Namen „auf Wolke 7“ und noch ein paar andere Sachen. Aber ich will nicht zuviel verraten.

Aber warum Gold? Was fasziniert Dich an diesem Werkstoff? Und wo kommt er her?

Gold deshalb, weil es Teil der Berufsbeschreibung ist. Es gibt aber auch Silberschmiede, die machen aber etwas völlig anderes. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass sich bei mir, seit ich diesen Beruf ausübe, eine gewisse Faszination für Gold entwickelt hat. Früher fand ich, dass Gold etwas für ältere Damen wäre, weil ich eben auch nur den Schmuck meiner Großmütter kannte und dieser aus altem, meistens sehr rotfarbigen, Gold bestand, mit schrecklich altbackenen Formen und mit nicht zum Gold passenden Steinen.

Heute weiß ich, dass ich mit diesem Empfinden nicht alleine bin. Viele Frauen in meinem Alter lehnen Goldschmuck genau aus diesem Grund völlig ab. Dabei bietet Gold eine riesige Bandbreite an Farbenvarianten, so gibt es auch wunderschönes helles Gelbgold, das auch Trägerinnen steht, die sonst nur Silberschmuck tragen und auch die Form des Goldschmucks trägt natürlich auch zu dessen Wirkung bei. Hier versuche ich, ganz bewusst eine Übersetzung in unser modernes Empfinden für Schönheit zu entwickeln, damit es in Zukunft wieder mehr tragbaren, schönen Goldschmuck gibt.

Die Herkunft von Gold ist sehr unterschiedlich, es gibt weltweite Abbaugebiete, sogar in Deutschland. Für mich ist das ein wichtiges Thema, da Gold noch zu selten ökologisch abgebaut bzw. die Arbeiter fair behandelt oder bezahlt werden. Wenn in Zukunft die Nachfrage im Bereich Gold steigt, werde ich meinen Anbieter für Gold wechseln um dann ausschließlich mit Fair Trade Gold zu arbeiten, im Bereich Silber höchstwahrscheinlich auch. Im Moment sind die Mindestabnahmemengen aber noch eine kleine Hürde für mich.

Wo eröffnest Du denn und warum gerade dort? Und kannst Du vielleicht auch etwas zu den Nachbarn sagen?

Ich habe meinen Platz in einem Atelierhaus in der Erich-Zeigner-Allee gefunden, um ganz genau zu sein in der 64a. Warum gerade hier, ist ganz leicht zu beantworten: meine Nachbarn im Haus sind ein bunt gemischter Haufen Kreativlinge. Ich fühle mich dort wunderbar aufgehoben zwischen Fotografen, einer Gemälderestauratorin, ganz vielen Grafikern, Illustratoren, einer Keramikerin und und und. Es ergeben sich so ganz leicht Kontakte und man hat schnell jemanden gefunden, wenn man etwas Spezielles braucht. So ist zum Beispiel mein zukünftiger Fotograf für meinen Schmuck mein Nachbar Jens Gerber. Und nicht zu vergessen: am Eingang gibt es immer von Mittwoch bis Freitag, bei der guten Seele des Hauses, in der grünen Pforte, leckeres Mittagessen.

Wie muss ich mir denn die Preisgestaltung vorstellen – und wer ist Dein Klientel?

Das ist nicht so kompliziert, wie man sich das vielleicht vorstellt. Natürlich gibt es einen Unterschied im Preis zwischen Gold und Silber – aber wenn jemand mit konkreten Vorstellungen zu mir kommt, frage ich immer nach, in welchen Rahmen sich das Schmuckstück preislich bewegen soll. Und bis jetzt haben wir immer eine Lösung gefunden. Für Leute, die bei mir stöbern und einfach so etwas kaufen wollen, versuche ich, in einer relativ großen Spanne etwas da zu haben. Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich um reine Handarbeit handelt. Nur ein Beispiel: die preiswertesten Ohrringe, die ich aktuell da habe, liegen bei 30 € die teuersten bei 370 €.

Du bist ja auch Mama und Geliebte, hast neben dem Gold bestimmt auch andere Interessen … wie managst Du Deine Zeit? Wie entspannst Du?

Jetzt am Anfang ist es schon eher ein Jonglieren mit der Zeit, ich hoffe, dass in den nächsten Monaten ein bisschen Routine dazukommt, Ruhe einkehrt und alles etwas entspannter läuft. Entspannen kann ich mich aber trotzdem noch. Goldschmied ist zum Glück kein hektischer Beruf, ganz im Gegenteil. Wenn ich am Werktisch sitze und vor mich hinarbeite ist das schon ziemlich entspannend. Ich fahre aber auch jeden Tag „gezwungenermaßen“ viel Fahrrad – zum Kindergarten und zurück einmal quer durch die Stadt, beziehungsweise durch den Park und das genieße ich früh ganz besonders.

Ist Dein Atelier eigentlich offen? Also, kann man Dich beim Arbeiten besuchen und zuschauen?

Ja sehr gerne, vorher anrufen wäre natürlich toll, die Nummer ist bei Facebook hinterlegt, unter Atelier Wolkengold. Nicht, dass ich gerade über meiner Abrechnung sitze. Ab Oktober biete ich sogar die Möglichkeit zum Mitmachen an. Geplant sind Schmuckkurse für Schmuckinteressierte und für zukünftige Ehepaare. Ich merke immer wieder, dass es ein großes Interesse am Goldschmiedehandwerk gibt, vor allem bei Männern, die reizt oft das Handwerkliche am Schmuck. Ich möchte mit den Kursen aber auch das Bewusstsein dafür stärken, wie viel Handarbeit in einem Schmuckstück steckt, das wird nämlich immer unterschätzt. In den Kursen kann man da gut reinschnuppern und sieht hinterher hoffentlich handgemachte Sachen ein bisschen mit anderen Augen.

Du bist sicherlich auch auf Messen zugange. Wo denn genau und wann?

Bis jetzt noch nicht, ich habe vor Ort einfach noch zu viel zu tun und würde das zeitmäßig nicht schaffen. Aber ich denke, im nächsten Jahr könnte das klappen, konkrete Pläne habe ich aber noch nicht.

Danke, Yvonne, für Deine Antworten.

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