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Polizeibericht, 10. September: Unfallflucht, Motorroller geplündert, Teurer Kaffee

Gestern Mittag touchierte ein grüner Pkw in der Karl-Heine-Straße einen VW Beetle am hinteren Kotflügel und fuhr einfach weiter - Zeugen gesucht +++ In der Bothestraße verstaute ein 54-Jähriger sein Hab und Gut im Fach unter dem Sitz seines Motorrollers - keine gute Idee +++ Drei nette Mitmenschen erwiesen sich gestern in Reudnitz als doch nicht so nett.

Schneller als die Polizei erlaubt – Zeugen gesucht!

Der Fahrer eines grünen Pkw, der gestern Mittag, 13:15 Uhr, mit seinem Auto von der Erich-Zeigner-Allee nach links auf die Karl-Heine-Straße stadteinwärts abbiegen wollte, hatte es sehr eilig. Er touchierte während des Abbiegens einen VW Beetle am hinteren Kotflügel. Dessen Fahrerin (30) fuhr auf der Erich-Zeigner-Allee und überquerte just in dem Moment bei „Grün“ die Karl-Heine-Straße. Besonders verwerflich ist, dass der Unbekannte einfach weiterfuhr und sich nicht kümmerte, wie es der Frau erging. Am Auto entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Sie selbst erlitt am Arm Verletzungen, so dass sie sich in ärztliche Behandlung begab.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen Unfallflucht und bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, zum Fahrer und/oder zum Verursacherfahrzeug Angaben machen können, sich an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847 zu wenden.

Motorroller als sicherer Aufbewahrungsort?

Wohl eher nicht. Vielleicht hatte der unbekannte Dieb den Eigentümer (54) eines Motorrollers bereits dabei beobachtet, wie er gestern Abend in der Bothestraße sein Hab und Gut im Fach unter dem Sitz seines Rollers verstaute. Fest steht, als der 54-Jährige von seinen Erledigungen zurück kam, war das Fach beinahe komplett ausgeräumt. Zurückgelassen hatte der Täter nur den Helm und Handschuhe. Mitgenommen hatte er das Portemonnaie (Bargeld, Ausweise und persönliche Dokumente), eine Jacke und ein Schlüsselbund. Nachdem der Leipziger zuerst nach Hause gefahren war, um seine Wohnung zu sichern, begab er sich zur Polizei, um den Diebstahl anzuzeigen. Die Polizei rät: Lassen sie nichts Wertvolles in den einfach verschlossenen Fächern von Motorrollern zurück!

Ä Schälchn Heeßn

… bot der 74-Jährige gestern Nachmittag den drei netten Mitmenschen (zwei Frauen und ein Mann), die ihn vor einem Einkaufsmarkt in der Albert-Schweitzer-Straße ansprachen, an. Im guten Glauben lud er die Drei zu sich nach Hause ein. Nachdem sie ihn zur Wohnung begleitet hatten, wurde dort gemeinsam Kaffee geschlürft und geschwatzt. Während alle so gemütlich beisammen saßen, baten die Drei ganz beiläufig um 500 – 1.000 Euro. Sie wollten ein krankes Mütterchen besuchen und es mangelte am Geld. Natürlich muss geholfen werden, sofern es möglich ist, doch der 74-Jährige erklärte, leider nichts zu besitzen. Als sich den Gaunern ein günstiger Moment bot, nahmen sie das Portemonnaie des Gastgebers und zogen sämtliche Scheine, ca. 250 Euro, heraus. Anschließend machten sie sich mit der Beute von dannen. Der 74-Jährige, der den Diebstahl hinterher bemerkte, erstattete Anzeige und erklärte, dass die drei sehr gut Deutsch sprachen, eher südländisch aussahen und sehr dunkle Haare hatten.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Diebstahlmasche! Gewähren Sie nur den Menschen Einlass, denen sie vertrauen! Lassen Sie keine Wertgegenstände offen in der Wohnung liegen, denn nicht jeder führt Gutes im Schilde.

Verschwörungstheorien in der Universitätsbibliothek

Nein! Die Universitätsbibliothek ist in keine verworrene Theorie verwickelt, die beispielsweise einen uralten Goldschatz unter ihren Grundmauern vermuten lässt. Aber sie wurde gestern zum Schauplatz eines verwirrten Mannes gewählt, der gestern Mittag in der Bibliothek wilde Theorien verlautbaren ließ. Obendrein war er mit der Funktionsweise eines Computers nicht einverstanden und machte seinem Unmut laut schreiend Luft – zusätzlich warf er dabei mit einzelnen Münzen um sich. Erfahrene Computernutzer gehen im Allgemeinen ja ohnehin davon aus, dass das Problem eines Computers meistens davor sitzt und sich nicht etwa darin befindet. Aber eine derartige Theorie hätte den 34-Jährigen mit Sicherheit nicht ruhiger gestimmt. Deshalb ging die Bereichsleiterin auch ruhigen Schrittes auf den Mann zu und bat ihn bestimmt, mit Gesten unterstreichend, um Ruhe. Da sie ihn schon kannte – er war nicht das erste Mal da – hoffte sie, er werde dadurch leiser. Doch dieses Mal handelte es sich dabei um eine Fehleinschätzung. Der 34-Jährige verließ letzten Endes unter Begleitung eines Wachmannes die Bibliothek und kehrte einige Stunden später vollkommen aufgebracht wieder zurück. Jetzt informierte der Sicherheitsdienst auch die Polizei. Die griff den Herren später in einem nahegelegenen Park auf und ließ ihn mit der Empfehlung eines Notarztes in ein Fachkrankenhaus bringen.

Aus Tierliebe gebremst

Eine 34-Jährige fuhr heute Nacht mit ihrem Opel auf der Straße Zur Alten Weintraube und bremste, als sie ein kleines schwarzes Tier über die Straße huschen sah. Dabei verlor sie jedoch die Kontrolle über ihr Auto und stieß gegen ein Moped und einen Chrysler PT Cruiser, die am Straßenrand parkten. Zu allem Unglück wurde auch noch der Chrysler auf einen davor parkenden Chrysler Voyager geschoben, so dass sich die Schadenshöhe an den Fahrzeugen auf 5.000 Euro erhöhte. Einziges Glück: Opelfahrerin und Tier blieben unverletzt.

PolizeiMelder
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