HTWK-Studierende produzieren am 27. Januar ihre erste interaktive Krimi-Impro-Show

Für alle LeserDie Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) hat auch einen Studiengang für Medienmacher. Dort lernen junge Leute die technische Seite des Medienmachens. Und um sich auszuprobieren, stürzen sie sich auch immer wieder in praxisnahe Sendeformate. Und seit selbst öffentlich-rechtliche Sender mit interaktiven Krimi-Formaten experimentieren, reizt das natürlich auch die Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Am 27. Januar kann man ihnen direkt dabei zuschauen. Online.
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Denn dann gibt es die erste interaktive Impro-Krimi-Show aus dem „noch besser leben“.

Und so geht’s los: Die letzten Gäste eines Klassentreffens sitzen frühmorgens in einer Bar, als plötzlich einer der ehemaligen Klassenkameraden tot vom Stuhl fällt. Wurde er ermordet?

Am Montag, 27. Januar, ab 20 Uhr gilt es, den Täter oder die Täterin zu finden. Bei der interaktiven Impro-Krimi-Show „Ansetzen und kippen“ entscheidet das Publikum online mit.

Geplant, organisiert und produziert wird die Show von Studierenden der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Am 27. Januar wird die Sendung im „noch besser leben“, einer Szene-Kneipe im Leipziger Stadtteil Plagwitz, gedreht – diesmal ohne Gäste vor Ort.

Das Publikum kann jedoch unter ansetzenundkippen.de live im Internet zusehen und mittels Abstimmungen den Verlauf der Geschichte beeinflussen. So wird beispielsweise online bestimmt, welcher der Bargäste sich plötzlich an ein neues Detail aus der vergangenen Nacht erinnert oder welcher Charakter neu dazukommt.

Zum Leben erweckt wird die Geschichte von Improvisationsschauspielerinnen und -schauspielern der Leipziger Improvisations-Theatergruppe „TheaterTurbine“.

„Das wird ein spannender Abend – nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Darsteller und Darstellerinnen. Auch sie wissen nicht, wer den Mord begangen hat und was genau im Laufe der Sendung passieren wird“, erklärt Jaromir Kesten. Er ist Redaktionsleiter und plant den Inhalt der Show.

Knapp vier Monate Zeit hatte das neunköpfige Studierendenteam, um das Projekt zu realisieren. „Eine solche interaktive Produktion stellt hohe Anforderungen an die Studierenden der Medientechnik und der Medieninformatik der HTWK Leipzig”, erklärt Prof. Gabriele Hooffacker, die das Projekt betreut. „Das Ziel: eine innovative Lösung für moderne Fernsehproduktionen mit Zuschauerbeteiligung zu erarbeiten. Hinter der spannenden Show stehen präzise Planung, lange Vorarbeit und vor allem: ein gut aufeinander eingespieltes Team.“

 

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Demo gegen Abschiebungen. Foto: René LochDemo gegen Abschiebungen. Foto: René Loch

Foto: René Loch

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