Diesmal nur fünf: 35. Leipziger Markttage beginnen am Donnerstag mit Marktmeister Erwin und Marktfrau Regine

Der 29. September gehört wieder Erwin Leister. Er wird in sein blau-gelbes Kostüm schlüpfen, sich ein paar Merkzettel in den Jackenärmel stecken, auf die Bühne klettern und mit wohl gesetzten Worten die 35. Leipziger Markttage eröffnen. Jedes Jahr im Herbst ist er der Marktmeister und darf bestimmen, wann der Strohwisch aufgezogen wird am Alten Rathaus.
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Allein ist er nie. Stets begleiten ihn die Stadtknechte. Die Stadtpfeifer stehen auf dem Rathausbalkon und machen Musik dazu. Und wie im Vorjahr begleitet ihn auch Marktfrau Regine. Fast hat Leipzig damit ein herbstliches Prinzenpaar. Und da das Wetter so schön sein soll, wie lange nicht zu den Leipziger Markttagen, verspricht sich der Leiter des Leipziger Marktamtes, Herbert Unglaub, eine Menge Neugieriger am Donnerstag, 29. September, um 11 Uhr auf dem Markt, wenn die Markttage offiziell eröffnet werden.

Mit Verlesung der Marktordnung, wie sich das gehört. Und dem Öffnen von 100 Buden und Ständen. Denn: „Markttage sind Kauftage“, wie Unglaub sagt. Wohl wissend, dass die Markttage 2011 ein bisschen Glück brauchen. Denn während in vergangenen Jahren auch schon mal neun Tage zur Verfügung standen und es auch 2012 wieder sieben sein werden, sind es in diesem Jahr nur fünf, in die sich das Marktgeschehen drängen muss. Ein langes Wochenende, das – wie jedes Jahr – den 3. Oktober mit einschließt. Den Tag, an dem – wie mancher Leipziger zu Unrecht bedauert – nicht besonders gefeiert werde.

„Denn richtig gefeiert wird ja in Leipzig am 9. Oktober“, sagt Unglaub. Weist aber darauf hin, dass die Einbindung des 3. Oktober in die Markttage nicht nur eine hübsche terminliche Tradition ist. Seit Jahren ist der Tag auch der offizielle Abschlusstag der Interkulturellen Wochen in Leipzig.“Und Tag der Deutschen Einheit und gefeierte Weltoffenheit – ich wüsste nicht, was besser zusammenpasst“, sagt Unglaub. Vielleicht feiern auch da und dort wieder Herren im schwarzen Anzug den Tag, indem sie feierliche Reden schwingen, Orden verteilen und ein Streicherquartett bitten, ein bisschen klassische Musik zu interpretieren. Wer so etwas mag, soll hingehen und sich langweilen.

Wer Freude haben will an diesem Tag und vor allem etwas feiern möchte, was den 3. Oktober tatsächlich wichtig macht, der geht auf den Markt. Gleich früh um 11 Uhr, wenn das Bühnenprogramm des Interkulturellen Festes beginnt. Mit Bossa Nova aus Südamerika, was dann zur Mittagsstunde in Volkstänze vom Balkan, Steptanz und griechische Lieder übergeht. Eine gute Gelegenheit, einmal Abstand zu nehmen vom Geschwafel der Börsianer, Politiker und Medienberichterstatter, die derzeit das schöne Griechenland in Grund und Boden zocken, reden und schreiben.

Das Bühnenprogramm am 3. Oktober ist bis 17.30 Uhr gespickt, dann kommen wieder Marktmeister Erwin Leister und Marktfrau Regine zum Zug und beenden den Rummel für dieses Mal. Wer dann noch kommt, kommt zu spät – der hat den Leipziger Sommerabschied verpasst. Denn das ist, seit die Markttage vor 34 Jahren erfunden wurden, der Sinn des Festes: Noch einmal Ernte zu halten und zu zeigen, was die Region zu bieten hat.Die Händler stehen vom 29. September bis 3. Oktober von 10 bis 20 Uhr auf dem Marktplatz, in der Katharinenstraße, im Salzgässchen, Böttchergässchen und in der Reichsstraße. Auf dem Nikolaikirchhof ist in dieser Zeit wieder der Blumen- und Keramikmarkt zu finden. Und am 2. Tag, zum Erntedank, auch die Krone des Festes – der bekrönte Brunnen, der sich durch Obst und Früchte, gespendet von Großhändlern aus Radefeld, wieder zum Erntedankbrunnen verwandelt. Um 11 Uhr wird Nikolaipfarrer Bernhard Stief am fertig geschmückten Brunnen die Worte zum Erntedank sprechen.

Bis 19 Uhr bleibt der Brunnen so geschmückt. „Ein herrliches Fotomotiv“, sagt Unglaub. Und er bittet wie in den Vorjahren darum, die schmückenden Früchte auch am Brunnen zu lassen, denn um 19 Uhr kommt das Fahrzeug der Leipziger Tafel und holt sie ab für all jene, die sich frisches Obst und Gemüse nicht leisten können.

Am selben Tag feiert auf der Thomaswiese auch der MDV seinen 10. Geburtstag.

Und den 3. Oktober können sich alle vormerken, die zwar gern mal Pilze sammeln wollen, aber keine Ahnung von den Biestern haben. Von 11 bis 16 Uhr gibt es die jährliche Pilzausstellung unter den Arkaden der Galeria Kaufhof in der Grimmaischen Straße.

Und einen Wunsch verwirklicht sich Herbert Unglaub in diesem Jahr erstmals: Er hat die beiden in Leipzig tätigen Kleingärtnerverbände ins Boot geholt. „Das habe ich schon in den letzten Jahren immer wieder probiert“, sagt er. „Es sollte nicht sein.“ Der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner hat inzwischen mit Robby Müller aber einen neuen Vorsitzenden. Und der ist – wie seine Kollegen vom Kreisverband Leipzig der Kleingärtner Westsachsen e.V. – Feuer und Flamme für das neue Engagement. „Auf der Messe Haus Garten Freizeit sind wir schon die Publikumsbringer“, sagt Robby Müller. Und in die Markttage am anderen Ende des Saat- und Erntekalenders würden die Kleingärtner genauso gut passen.In diesem Jahr füllen sie erst einmal eine räumliche Lücke: Da die Gastronomie des neuen Steigenberger-Hotels den Naschmarkt noch nicht in Anspruch nimmt, stehen hier 100 Quadratmeter zur Verfügung, die der Kleingärtnerverband mit seiner eigenen kleinen Gartenschau (mit Lerneffekt) füllt. „Künftig haben wir durchaus vor, unseren Auftritt zu vergrößern“, sagt Müller. Seine Vision ist die Bespielung des kompletten Nikolaikirchhofs. Natürlich auch als grüne Bühne, auf der die 40.000 Leipziger Kleingärtner zeigen können, welche Vielfalt auf ihren Parzellen gedeiht und wie vielseitig die Welt der Kleingärtnerei ist.

Einige Aspekte sind auch diesmal dabei – das Kleingärtnermuseum zum Beispiel und die Vogelschutzlehrstätte.

In der Reichsstraße gibt es ein richtiges Kartoffelzelt, wo man seine Kenntnisse über die Knolle erweitern kann. Ein Orchideen-Truck macht hier Station. Und wer auf dem Markt der 100 Händler, die extra mit ihrem Angebot von der Nudel bis zum Nudelholz die fünf Tage nach Leipzig kommen – nicht findet, was er grade dringendst braucht, der kann am Sonntag, 2. Oktober, auch im Rest der Innenstadt einkaufen, denn das ist einer der 2011 zugestandenen verkaufsoffenen Sonntage.

www.leipzig.de/markttage


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