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Grimma wird Seniorensport-Pilotkommune

Mit ihrer Unterschrift besiegelten Oberbürgermeister Matthias Berger und Grimmas Gymnastikvereinsvorsitzende Dr. Gudrun Paul ein Abkommen, sich gemeinsam dem Thema „Gesundheitsförderung von älteren Menschen“ anzunehmen und durch die Teilnahme am Interventionsprogramm „AuF-Leben“ der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen und neue einfache Bewegungsangebote für ältere Menschen zu schaffen.

„Es freut mich sehr, dass meine Heimatkommune das Seniorenprojekt unterstützt“, sagte Gymnastikvereinsvorsitzende Dr. Gudrun Paul, die das Seniorenprojekt in Grimma etablieren möchte. Gudrun Paul bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung. „Wir möchten unsere Mitmenschen zur Bewegung motivieren und neue Bewegungsangebote vor Ort schaffen“.

Der erste Baustein wurde bereits im Sommer 2019 umgesetzt. Das Bewegungsangebot „Bewegtes Guten Morgen“ am Mulde-Ufer stieß auf großes Interesse und wird im Jahr 2020 weitergeführt. „Ein nächster Schritt ist die Netzwerkarbeit. Wir würden uns sehr freuen, wenn zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter, der unterschiedlichen Seniorensportgruppen aus der Gemeinde Grimma mitmachen würden“. Am Dienstag, 17. Dezember gibt es dazu ein Netzwerktreffen um 16.00 Uhr im Stadthaus Grimma, Markt 17.

Matthias Berger lobt die Sportbegeisterung der Grimmaerinnen und Grimmaer: „Grimma im weiten Umfeld als Sportstadt zu etablieren, ist uns vor allem durch den engagierten Einsatz der aktiven Sportvereine gelungen“. Jeder fünfte Grimmaer ist Mitglied in einem Sportverein.

„Durch die zahlreichen leichten Seniorensportangebote können es mehr werden. Denn es ist nie zu spät, um der Bewegung mehr Zeit zu geben. Gesundheitsförderung ist als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten und nur durch das Zusammenwirken aller relevanten Akteure kann das Ziel erreicht werden, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen“. Angesprochen sind Gruppierungen und Sportvereine in allen Ortsteilen.

Die Muldestadt ist eine von 15 Pilotkommunen, in der das vom GKV-Bündnis für Gesundheit geförderte Seniorensportprojekt „Im Alter Aktiv und Fit Leben (AuF-Leben) in der Kommune – Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kommune“ des Deutschen-Turner-Bundes umgesetzt wird. Wesentlich für das Gelingen des Vorhabens ist der Zusammenschluss der Kommune und des Turn- und Sportvereins (Tandembildung) und deren enge Zusammenarbeit.

 „Im Alter Aktiv und Fit Leben (AuF-Leben) in der Kommune – Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kommune“ ist ein Interventionsprogramm, das durch das GKV-Bündnis für Gesundheit gemeinsam mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB) weiterentwickelt wurde und die Gesundheitsförderung älterer Menschen in der Lebenswelt Kommune adressiert.

Im Fokus stehen ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr, die körperlich wenig oder gar nicht aktiv sind. Ziel des Projekts AuF-Leben ist es, zur Verbesserung der bewegungsförderlichen Rahmenbedingungen („Verhältnisse“) in der Kommune und zur Steigerung der körperlichen Aktivität älterer Menschen beizutragen. Dadurch sollen ältere Menschen länger körperlich aktiv, leistungsfähiger und insgesamt selbstständiger sein können.

In enger Abstimmung mit dem GKV-Bündnis für Gesundheit setzt der DTB das Projekt gemeinsam mit dem Rheinhessischen Turnerbund, dem Sächsischen Turn-Verband und dem Landesturnverband Sachsen-Anhalt an insgesamt 15 Standorten als Pilotprojekt für 24 Monate um.

Hintergrund:

Immer mehr über 65-Jährige und eine stetig steigende Lebenserwartung- der demografische Wandel in unsere Gesellschaft prägt das Lebensbild in den Städten und Gemeinden. Knapp 35 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Grimma sind älter als 60 Jahre. Sowohl die Politik als auch das Gesundheitswesen haben diesen Wandel erkannt und legen zunehmend einen Fokus auf präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen für Ältere. Körperliche Aktivität spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle, denn regelmäßige Bewegung hat auch im Alter einen hohen Einfluss auf die Gesundheit, auf den Erhalt der Selbständigkeit und sollte somit zum Alltag gehören.

Das neu aufgesetzte Interventionsprogramm „Im Alter Aktiv und Fit Leben (AuF-Leben) in der Kommune – Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kommune“ greift den Wandel und seine Folgen auf und fokussiert Maßnahmen, die in der Lebenswelt, in der ältere Menschen einen Großteil ihrer Zeit verbringen, umgesetzt werden sollen.

Gefördert durch das GKV-Bündnis für Gesundheit, einer gemeinsamen Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, setzt der Deutsche Turner-Bund (DTB) das Programm gemeinsam mit dem Rheinhessischen Turnerbund, dem Sächsischen Turn-Verband und dem Landesturnverband Sachsen-Anhalt als Pilotprojekt für 24 Monate um.

 Ziele/Anliegen des Projektes

 Das übergeordnete Ziel von „AuF-Leben“ ist die nachhaltige Implementierung von Bewegungsangeboten in der Kommune, um die Bewegungsverhältnisse für ältere Menschen insgesamt zu erweitern und zu verbessern. Es sollen gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, sodass ältere Menschen möglichst lange selbstständig, aktiv und zufrieden in ihrem Wohnumfeld leben können. Denn das ist das gemeinsame Ziel, der sonst sehr heterogenen Gruppe der Älteren.

Zielgruppen des Projektes

 Angesprochen von dem Programm werden dabei speziell, die über 60-Jährigen, die körperlich inaktiv sind und bisher keine oder nur sehr wenig Bewegung in ihrem Leben haben. Die Zielgruppe der inaktiven Menschen ist besonders gesundheitlich gefährdet und häufig bereits in ihren Bewegungsfunktionen eingeschränkt. Als lebensweltorientiertes Interventionsprogramm umfasst AuF-Leben“ sowohl verhältnis- als auch verhaltenspräventive Maßnahmen.

Ersteres sieht die Einrichtung oder Modifizierung von geeigneten Bewegungswelten in der kommunalen Lebenswelt vor. Hier können z.B. ausreichende Sitzgelegenheiten in Parkanlage bzw. Wanderwegen schon eine positive Motivation unterstützen. Zum zweiten kann bzw. soll die Einrichtung von (niederschwelligen) Bewegungsangeboten in den ortsansässigen Vereinen wiederum Einfluss auf das Verhalten der älteren Menschen nehmen und somit langfristig ihre Fitness, Gesundheit und Selbstständigkeit verbessern oder zumindest erhalten.

Die Zusammenarbeit der Kommune mit dem Turnverein als Tandem

Die Stadt Grimma und der Gymnastikverein Grimma bilden als Tandem den Ausgangspunkt von AuF-Leben“ und werden ihre Stärken und Kompetenzen als politische Kraft und als Bewegungsexperte bündeln, um gemeinsam einen wirkungsvollen Beitrag zur Entwicklung einer gesundheitsförderlichen Kommune im Jahr 2020 und darüber hinaus zu leisten.

Nur wenn alle Akteure und Kümmerer an einem Strang ziehen und eng zusammenarbeiten kann es gelingen, dass besonders die älteren Menschen sich in ihrem Umfeld wohlfühlen und noch lange selbstbestimmt leben können und die Stadt Grimma sich als „lebenswerte Stadt“ weiter profilieren wird.

 Das weitere Vorgehen

 Ein wesentlicher Schwerpunkt ist, dass auf Initiative der Kommune die Gewinnung von unterschiedlichsten Netzwerkpartnern aus dem kommunalen Umfeld zur Zusammenarbeit erfolgt. Der Aufbau eines kommunalen Netzwerks dient dazu, möglichst viele Zugangswege zu öffnen, um die Zielgruppe dort zu erreichen, wo sie lebt bzw. sich aufhält. Diese Netzwerkgruppe wird zu Beginn des neuen Kalenderjahres eingerichtet und wird sich in 2020 mit strategisch sinnvollen Arbeitsfeldern beschäftigen.

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Der Polizeihubschrauber über Leipzig. Foto: L-IZ.de

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Foto: Hannes Fuhrmann

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