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Wir haben mehr zu bieten als kursierende Klischees: Die Georg-Schwarz-Straße feiert sich

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    Zu zeigen, dass die Georg-Schwarz-Straße mehr zu bieten hat, als die allgemein kursierenden Klischees. Und dass ein Stadtteil so lebenswert ist, wie man ihn sich macht. Diese Botschaften verbindet Monika Eppelt von kunZstoffe e.V. mit dem 3. Georg-Schwarz-Straßen-Fest an diesem Sonnabend, 12. Mai. Ein L-IZ-Interview.

    Frau Eppelt, die Georg-Schwarz-Straße feiert sich am 12. Mai zum dritten Mal. Was ist denn in diesem Jahr der besondere Grund zum Feiern?

    (grinst) Wir haben uns keinen besonderen Grund ausgedacht. Wie in den letzten beiden Jahren wollen wir zeigen, dass die Georg-Schwarz-Straße mehr zu bieten hat, als die allgemein kursierenden Klischees. Und dass ein Stadtteil so lebenswert ist, wie man ihn sich macht.
    Gibt es denn eine Veränderung im Kiez in den letzten zwölf Monaten, die Sie besonders beeindruckt?

    Es gibt zwei neue Hausprojekte im vorderen Teil der Georg-Schwarz-Straße. Ich finde es toll, dass Menschen so mutig sind, sich hier Häuser zu kaufen, deren Renovierung mit sehr viel Arbeit verbunden sein wird.

    Auch das Interesse, hier in der Straße ein Geschäft zu eröffnen, wächst stetig. Die neueste Eröffnung war erst vor ein paar Wochen in der Georg-Schwarz 170 gegenüber den Leutzsch Arkaden. Dort gibt es jetzt einen hübschen Tee- und Kräuterladen.

    Straßen-Feste sind irgendwie auch Familienfeste. Deshalb die Doppelfrage: Welche speziellen Angebote gibt es für die Kleinsten, und wer gehört inzwischen alles zur Georg-Schwarz-Straßen-Familie?

    Das KAOS-Spielmobil wird mit vor Ort sein, Rockzipfel, das Eltern-Kind-Büro, wird Kinderspaß anbieten, und die Stadtteilzeitung 3Viertel kommt mit einem Angebot zum Kinderschminken.

    Ich weiß nicht, ob ich so weit gehen würde, eine Georg-Schwarz-Straßen-Familie zu benennen. Ich habe das Gefühl, dass alle enger zusammenrücken und man sich langsam mehr mit der Straße als Arbeits- oder Lebensort identifiziert – nicht nur die Neuzugezogenen, auch die Ältereingesessenen.
    Wird denn die ganze Magistrale zur Festmeile, oder gibt es eine spezielle Party-Zone?

    Das Fest findet auf dem ersten Stück der Georg-Schwarz-Straße und in der Holteistraße statt. Dazu gibt es das Ausstellungsprojekt „lindeblau“ in diversen Schaufenstern zu sehen, einen Markt für Informationen und Handgemachtes, Konzerte, Improtheater, einen Graffitiworkshop, geöffnete Hinterhöfe.

    Wir arbeiten daran, im nächsten Jahr einen größeren Teil der Magistrale zu bespielen. Wer sich beteiligen möchte, ist natürlich herzlich willkommen!

    Wer hat sich denn bislang alles zum Feiern eingeladen?

    Viele. Viele Menschen, die ihre handgemachten Produkte verkaufen, die Musik zur Feier machen: zum Beispiel Honey Heads, Small Town Artists, In Pieces, Two Wooden Stones.

    Bislang haben sich viele Vereine und Initiativen mit Infoständen angemeldet. Man kann sich über den Ökolöwen, den adfc, autofrei leben, das Bündnis gegen Atomkraft, die Initiative grenzenlos und andere informieren.

    Und viele Menschen, die leckeres Essen für alle Ernährungsgewohnheiten anbieten – von vegan bis carnivor.

    Was kann der interessierte Besucher alles so von dem Fest mitnehmen?

    Ganz viele Manufakturenwaren, hilfreiche Informationen, viel zu essen, schöne Eindrücke und vielleicht die Lust, im nächsten Jahr am nächsten Fest mitzuarbeiten.

    www.kunZstoffe.de

    www.georg-schwarz-strasse.de

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