Am 19. Februar im Horns Erben: Theateraufführung Adolf Südknecht – Die Stasi in Leipzig

Anton Südknecht will seiner weiteren Stasi-Haft entgehen. Dazu muss er eine folgenschwere Entscheidung gegenüber einem hohen Verteter der Staatssicherheit treffen. Vater Adolf hat es inzwischen wieder mit einem Damenbesuch zu tun, der in auf Trab hält. Wird er seinen Sohn endlich wiedersehen?

Die Seifenoper-Improschau in Zusammenarbeit mit Werk 2 und dem Museum in der „Runden Ecke“ unter dem Titel ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI. Thematisiert werden die Anfänge der Staatssicherheit in der DDR in den Fünfzigerjahren.

Schauspiel: Armin Zarbock, August Geyler, Nadine Antler, Martin Kreusch.
Musik: Claudius Bruns (Klavier), Frank Berger (Schlagzeug).

Titel der Aufführung:
ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI: Schlussverhör

Untertitel der Aufführung: 
Die preisgekrönte und längste Historien-Theatergeschichte der Welt.

Präsentator der Aufführung: 
Theater ADOLF SÜDKNECHT

Datum und Uhrzeit der Aufführung: 
Dienstag, 19. März 2019
Beginn 20:00 Uhr

Aufführungs-Ort:
Horns Erben, Arndtstraße 33, 04275 Leipzig
www.horns-erben.de

Karten:
Karten zu 15 € und zu 10 € an der Abendkasse.
Im Vorverkauf über www.culton.de zum pauschalen Einheitspreis von 14,30 €.
Stammgäste erhalten zu jeder vierten Vorstellung 50% Rabatt.
Kartenreservierung und (Karten-) Infos unter www.AdolfSüdknecht.de

Hintergrundinformationen:
Das Theater ADOLF SÜDKNECHT Leipzig zeigt mit seiner Staffel ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI eine künstlerische Aufarbeitung in zeitlich fortlaufenden Aufführungen um die Anfänge der Staatssicherheit in der DDR aus Sicht einer Familie

In Zusammenarbeit mit dem Werk 2 Leipzig und dem Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig thematisiert das Theater ADOLF SÜDKNECHT die Staatssicherheit der DDR inmitten ihrer ersten  Phase zwischen 1954 und 1957, in der sie nach starken Schwankungen ihre Machtposition in der DDR aufbaute und festigte. Diese erste Phase war weit mehr geprägt von Gewalt und Repressionen gegen ihre Opfer als die weit verfeinerten Methoden der späteren Jahre. Ziel war es, in der Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst und der Einschüchterung gegenüber der Staatsicherheit zu schaffen.

Erarbeitet werden die Ereignisse nach dem unterdrückten Aufstand vom 17. Juni 1953 in einem Theaterprojekt, das sich künstlerisch mit den Strukturen des Ministeriums der Staatssicherheit in der DDR und deren Auswirkungen auf das Umfeld einer Familie auseinandersetzt.

Höhepunkt wird eine Aufführung in der ehemaligen Leipziger Stasi Bezirksverwaltung.

Das Projekt steht in Fortführung und Entwicklung des Langzeittheaterprojektes ADOLF SÜDKNECHT. Die preisgekrönte Historien-Theatergeschichte wird seit 2012 ununterbrochen in bisher über sechzig Episoden gespielt und thematisierte zu Beginn die 1920er Jahre, setzte sich dann ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und knüpfte nach den Nachkriegsjahren zeitlich nahtlos an die Geschehnisse um den 17. Juni 1953 an.

Dabei sollen die bisher gewonnenen Erfahrungen des einzigartigen Theaterformates weiter ausgebaut und vertieft werden. Vor allem in Bezug auf die Verbindung von Unterhaltung, Information, historischer Vermittlung, städtischer und landesweiter Erinnerungskultur und der Suche nach theatralischen Formen wird dabei Wert gelegt.

Der Schwerpunkt aber liegt in der Untersuchung, wie nachhaltig die Folgen im privaten Umkreis waren, wenn einen der lange Arm der Stasi einmal im Griff hatte. Selbst bis in den eigenen engsten Familienkreis wurde sich ausspioniert. Ausgelotet werden soll, wie sich ein solcher Vertrauensbruch aushalten ließ.

Neben der Hauptbesetzung mit zwei Schauspielern und einem Musiker spielen pro Episode zwei weitere Schauspieler und ein Gastmusiker mit. Jede Episode baut zeitlich und inhaltlich aufeinander auf, wird aber dennoch dramaturgisch in sich abgeschlossen sein. So ist für die Zuschauer ein Ein- und Ausstieg in die Theater-Reihe jederzeit möglich.

Die Schauspieler erschaffen dadurch, dass sie sich lediglich einen dramaturgischen Rahmen vorgeben und alle Texte improvisieren, eine unikate und in ihren Emotionen authentische Aufführung. Sie recherchieren vorher sorgfältig die historischen Ereignisse, um sie im Augenblick des Spiels abrufen zu können.

Das Theater ADOLF SÜDKNECHT macht mit der Aufarbeitung historischer Ereignisse und deren Folgen auf das persönliche Umfeld einer Familie Geschichte sinnlich erfahrbar und schlägt so eine Brücke in die Gegenwart. Zielgruppe ist ein Publikum ab dem jugendlichen Alter. Geplant ist weiterhin, wie in vergangenen Projekten geschehen, eine theaterpädagogische Begleitung.

Des Weiteren wird, wie immer in den vergangenen Jahren, jeder Abend aufgezeichnet und zum Abruf auf dem Adolf-Südknecht-Vimeo-Channel kostenlos zum Nachschauen bereitgestellt.

So hält das Theater ADOLF SÜDKNECHT an der bewährten Konzeption des Kneipentheaters fest und entwickelt es in behutsamen Schritten in die Zukunft weiter: „Zeitreisen aus dem Wohnzimmer der Weltgeschichte!“

ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! wird produziert in Kooperation mit dem Werk 2 Leipzig und dem Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig.

ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Kooperation zwischen der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ und dem Theater „Adolf Südknecht“

Bereits im Jahr 2018 haben beide Einrichtungen bei der Durchführung einer Theateraufführung der Improvisations-Theatergruppe „Adolf Südknecht“ kooperiert. Nachdem die Theatergruppe Ende 2017 auf die Gedenkstätte zugekommen ist, war diese sogleich von der Idee, die Formate Theater und Gedenkstättenarbeit, sehr angetan und unterstützte die Theatergruppe gern bei der inhaltlichen Erarbeitung der Staffel „Der Aufstand“ zum Jahr 1953, die 2018 aufgeführt wurde, sowie bei der Recherche und Bereitstellung von Fotos und ähnlichem, um die Ereignisse besser veranschaulichen zu können.

Vor diesem Hintergrund unterstützte die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ das Theaterprojekt in der historisch-politischen Vermittlung und beriet es inhaltlich zur historischen Entwicklung des Jahres 1953. Mit der Kooperation wollte die Gedenkstätte – ähnlich wie sie es beispielsweise auch mit ihren Geschichts-Apps macht – wieder neue Zielgruppen erreichen.

Zielgruppen, die nicht zu den klassischen Museumsbesuchern gehören, aber deren Bewusstsein für demokratische und freiheitliche Prozesse ebenfalls gestärkt sowie deren Blick für die Gefahren von totalitären Ansichten oder diktatorischen Systemen geschärft werden soll – insbesondere im Jahr der Demokratie, welches die Stadt Leipzig 2018 ausgerufen hatte.

Gerne führt die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ die bisherige Kooperation mit der Theatergruppe „Adolf Südknecht“. Bei der neuen Staffel „Die Stasi“, die sich mit der Strukturen des Ministeriums für Staatssicherheit in den 1950er Jahren und den Auswirkungen auf das Umfeld auseinandersetzen will, kann die Gedenkstätte erneut inhaltlich viel Unterstützung bieten.

Ergänzend zu den Informationen und Ausstellungsobjekten, die in der Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“ über Struktur und Arbeitsweise der Geheimpolizei zu finden sind, verfügt die Gedenkstätte über eine in ihrer Geschlossenheit einmalige und umfangreiche Sammlung von über 40.000 Ausstellungsobjekten und ähnlichen vielen Fotos.

Zugleich ist die Gedenkstätte auch bereit, die Theatergruppe wieder nach einem geeigneten Aufführungsort außerhalb der üblichen Spielstätte – des Kulturclubs „Horns Erben“ in der Leipziger Südvorstadt – zu suchen und bietet hierfür Räume im Komplex der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit an, beispielsweise den in den 1950er Jahren neu gebauten Stasi-Kinosaal oder die Stasi-Kegelbahn im Keller ; zugleich bietet sich auch der Innenhof an, der in den 1950er Jahren nicht einsehbar war.

Ebenfalls unterstützt die Gedenkstätte die Theatergruppe auch wieder bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und bewirbt die Staffel mit besonderem Blick auf die geplante Aufführung am Originalschauplatz in der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig. Mit der Kooperation kann die Gedenkstätte so nicht nur wieder neue Zielgruppen ansprechen, sondern vor allem auch den authentischen Ort – die ehemalige Stasi-Bezirksverwaltung – stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und so mehr für den Ort und seine Geschichte sensibilisieren.

Theater ADOLF SÜDKNECHT:
Das Theater ADOLF SÜDKNECHT bietet mit seiner Webseite, dem Newsletter, der Facebook-Fanpage, dem eigenen Vimeo-Video-Channel, den Pressemitteilungen, seinen Plakaten und Flyern, seinem Dokumentations-Dossier und seiner Selbstdarstellungs-Mappe umfangreiches Info-Material an.

Die dokumentarisch-fiktive Improvisationstheater-Kultreihe ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! ist eine ständig fortlaufende Geschichte über eine Kneipiersfamilie im Wandel der Zeit. Die Theaterserie wird in Leipzig seit 2012 gespielt und erhielt seitdem einen Festival-Preis, Festivaleinladungen, Förderungen und Preisnominierungen.

So wurde ihr ein Publikums- und Jurypreis, der IMPROKAL auf dem internationalen Improvisationstheater-Festival IMPRONALE verliehen. 2012 wurde sie vom Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ im Jahresrückblick in die Top-5 der besten Theaterstücke Leipzigs gewählt und zweimal für den Leipziger Bewegungskunstpreis nominiert. Sie erhielt außerdem eine Einladung zum 8. Sächsischen Theatertreffen, der Leistungsschau der durch die öffentliche Hand geförderten sächsischen Bühnen – als erstes Freies Sprechtheater in der Geschichte des Festivals!

  • 2019 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
  • 2018 wird ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! gefördert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
  • 2017 wird ADOLF MACHT URLAUB gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
  • 2017 wird ADOLF SÜDKNECHT – IN DER REFORMATION gefördert durch die Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen
  • 2016 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! mit einer Folge aus Staffel vier (2016) eingeladen zur LACHMESSE, dem europäischen Humor- und Satirefestival in Leipzig
  • 2015 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPERMPROSCHAU! mit einer Folge aus Staffel vier (2015) ein Publikums- und Jurypreis, der IMPROKAL, verliehen, nachdem sie auf dem dortigen internationalen Improvisationstheaterfestival IMPRONALE in Halle (Saale) nominiert worden war
  • 2014 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel drei (2014) eingeladen zum 8. Sächsischen Theatertreffen, der Leistungsschau der durch die öffentliche Hand geförderten sächsischen Bühnen – als erstes und einziges Freies Sprechtheater in der Geschichte des Festivals
  • 2014 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel drei (2014) eingeladen zu OFF14, dem Treffen der Freien Theater in Sachsen
  • 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel zwei (2013) erneut für den Bewegungskunstpreis nominiert. Jurybegründung: „Mit Adolf Südknecht hat sich ein ganz eigenes und eigenartiges Veranstaltungskonzept fest etabliert. Semi-improvisiertes Theater in Serie führt in Verbindung mit der Stadtgeschichte zum fesselnden Format, bei dem jeder Abend anders ist. Monatlich lädt die kultige Kneipiersfamilie Südknecht – Armin Zarbock, Susanne Bolf und August Geyler – in ihr Refugium und lässt das Publikum an ihrem Schicksal in den Unbillen des 20. Jahrhunderts, an Wahrheit und Wahrhaftigem, Quatsch und Erkenntnis teilhaben. Kurzum: Eine ansehnliche Gratwanderung aus Darstellkunst und Unterhaltung, Spielfreude und Mut zum Abschweifen.“
  • 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel zwei (2013), gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt
  • 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel eins (2012), vom Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ im Jahresrückblick in die Top-5 der besten Theaterstücke Leipzigs des Jahres 2012 gewählt
  • 2012 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel eins (2012), von einem Jurymitglied selbst ausgehend, als erstes Improvisationstheater für den mit EUR 5.000,- dotierten Leipziger Bewegungskunstpreis nominiert. Er wird für herausragende Leistungen bei Inszenierungen der aktuellen Spielzeit vergeben. Jury-Begründung: „Die Historienshow fügt sich perfekt ins Setting uriger Kneipengemütlichkeit. Und die schüttelt das Trio ordentlich durch. Ein Impro-Gast sorgt pro Inszenierung für Abwechslung. Überzeugend zeigt sich das innovative Format, indem es Lokalgeschichte in Lokallegende findet.“
MelderTheater
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Leipzigs Forstwirtschaftsplan beschlossen + Video
Protestaktion vom NuKLA e.V. und Grüne Liga am 11. Dezember 2019 vor dem Rathaus Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Leipziger Stadtrat hat am Mittwoch, den 11. Dezember, mit 18 Enthaltungen und ohne Gegenstimmen den Forstwirtschaftsplan 2019 beschlossen. Zuvor hatte es wochenlang emotionale Diskussionen über geplante Baumfällungen und Naturschutz gegeben. Einigkeit bestand am Ende unter anderem darin, künftig für mehr Transparenz und Beteiligung zu sorgen.
Verwaltung antwortet auf Anfragen: Altersarmut, Klimanotstand und die Opferrolle der AfD + Video
Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserViele Themen, die in diesem Jahr in der Stadt und darüber hinaus eine große Rolle gespielt haben, waren am Mittwoch, den 11. Dezember, Thema der Anfragen in der Ratsversammlung. Dabei ging es um Zahlen zur Grundsicherung im Alter, eine Beschwerde der AfD zur angeblichen Ausgrenzung von der „Revolutionale“, den Umgang der Verwaltung mit dem „Klimanotstand“ und die Folgen der sozialen Erhaltungssatzungen für Bauanträge.
Am 17. Dezember in der Peterskirche: The Gregorian Voices – Gregorianik meets Pop
The Gregorian Voices. Quelle: Cultour-Büro Halle

Quelle: Cultour-Büro Halle

Seit dem Jahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES auf Tournee in Europa. Unter ihrem Leiter Georgi Pandurov und mit acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchors GLORIA DEI an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik und der frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals.
Der Stadtrat tagt: Wieder Diskussionen über das Parken im Waldstraßenviertel + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWer darf künftig im Waldstraßenviertel einen dauerhaften Parkausweis erhalten? Darüber wurde im Zusammenhang mit dem sogenannten Bewohnerparken zuletzt viel diskutiert. Nun musste sich der Stadtrat mit einem Antrag der Freibeuter-Fraktion beschäftigen, die das auch für Mitarbeiter/-innen der Gewerbetreibenden ermöglichen wollte. Die große Mehrheit lehnte den Antrag jedoch ab.
Der Stadtrat tagt: Die Dezember-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat tagt am 11. Dezember zum vorletzten Mal in diesem Jahr. Weil bereits absehbar ist, dass die Tagesordnung in einer Sitzung nicht zu schaffen ist, wurde für den kommenden Mittwoch ein Fortsetzungstermin festgelegt. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Christnachtfeiern in Ev.-Luth. Kirchen Leipzigs
Weihnachtsmann. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Neben den zahlreichen Christvespern mit Krippenspielen die am Heiligabend nachmittags für Familien mit Kindern in allen Leipziger Kirchen gefeiert werden, laden viele Kirchen auch in den Abendstunden und in der Nacht zu besonderen Christnachtfeiern und Metten ein. Oft werden diese mit Musik und besinnlichen Texten gestaltet, aber auch Weihnachts- und Verkündigungsspiele kommen zur Aufführung.
Dow-Werk in Böhlen will Abwässer weiter in Zulauf zur Pleiße einleiten
Das Dow-Werk in Böhlen. Quelle: Dow / Horst Fechner

Quelle: Dow / Horst Fechner

Für alle LeserDer Chemiekonzern Dow benötigt für sein Werk in Böhlen eine neue amtliche Genehmigung. Sie ist laut einem Statement, mit dem der US-Konzern auf Fragen der LIZ reagierte, „Voraussetzung für den weiteren Betrieb der Produktionsanlagen“. Auch nachgelagerte Produktionsbereiche in Schkopau und Leuna hingen davon ab.
Der Stadtrat tagt: Schlüssel für Vereinsvormundschaften sinkt
Michael Schmidt (Grüne). Foto: L-IZ.de

Michael Schmidt (Grüne). Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Gegen die Stimmen der CDU hat der Stadtrat am Mittwoch, den 11. Dezember, dafür gestimmt, den Schlüssel für Vereinsvormundschaften von 1:50 auf 1:40 zu senken. Der Jugendhilfeausschuss hatte diesen Antrag eingebracht. Ein Kompromissvorschlag der SPD, den Schlüssel nur auf 1:45 zu senken, jenen für Amtsvormundschaften dafür von 1:40 auf 1:45 zu heben, fand keine Mehrheit.
Am 6. Dezember im Gewandhaus zu Leipzig: Don Kosaken Chor Serge Jaroff ®
Gewandhaus bei Nacht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Original Don Kosaken Chor Serge Jaroff war wohl der berühmteste Chor weltweit und das über fast sechs Jahrzehnte von 1921 bis 1979. Nach einer ca. zwölfjährigen Pause ist der Chor nun wieder unter der Leitung von Wanja Hlibka, dem ehemals jüngsten Solisten Serge Jaroffs mit unverminderter Popularität in den großen Konzerthallen und Kathedralen in Europa und seit 2007 auch im fernen Osten zu hören. Weitere große Tourneen durch Amerika und Australien sind in Vorbereitung.
Sachsen hockte schon 2017 auf einem Berg von Ausgaberesten von 2,8 Milliarden Euro
Sachsen-Euro. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa staunte nicht nur Franziska Schubert, finanzpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, als sie den am Montag, 9. Dezember, vorgelegten Jahresbericht des Sächsischen Rechnungshofes las. Denn er machte deutlich, wie schwer es in Sachsen ist, das für Investitionen zur Verfügung stehende Geld tatsächlich auszugeben. Der Berg der Ausgabereste ist 2017 weiter gewachsen.
Rechnungshof kritisiert fehlende Zielgenauigkeit von „So geht sächsisch“
Würden Sie für einen Job nach Sachsen ziehen? Grafik: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Grafik: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Für alle LeserDas passte dann schon irgendwie: Noch am Sonntag, 8. Dezember, feierte sich die sächsische Regierung kräftig für ihre Marketing-Kampagne „So geht sächsisch“. Und am Montag veröffentliche der Sächsische Rechnungshof seinen „Jahresbericht 2019“, in dem die Kampagne ein eigenes Kapitel bekam. Mit einer doch recht deutlichen Kritik an der Verwendung der doch enormen Geldmittel.
EU-Umfrage zeigt, wie sehr Europa eine Lokomotive fehlt, die die politische Union endlich weiterbringt
Europa-Flagge. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn das Aufkommen nationalistischer Strömungen und Parteien in den Ländern der EU etwas gezeigt hat, ist das eben nicht nur die Fortexistenz alter, destruktiver Denkweisen. Gleichzeitig hat es nämlich auch sichtbar gemacht, dass der Mehrheit der Europäer die europäische Union und ihre Werte längst so wichtig sind, dass sie mehr davon wollen. Selbst auf den Brexit schaut man dann mit anderen Augen, wenn man die jüngste Eurobarometer-Umfrage genauer liest.
2020 können die Bauarbeiten für das neue Krystallpalast-Quartier beginnen
Blick von der Brandenburger in die Hofmeisterstraße. Visualisierung: Argo Capital Partners

Visualisierung: Argo Capital Partners

Für alle LeserMit dem gewünschten Baustart noch 2019 hat es nicht ganz geklappt. Aber 2020 können die Bauarbeiten endlich beginnen für das neue Wohn- und Gewerbequartier auf dem Gelände des legendären Krystallpalastes. Die Finanzierung steht, teilt die Berliner Immobilien-Investmentgesellschaft Linus Capital mit, die eine sogenannte Whole-Loan-Finanzierung in Höhe von 45 Millionen Euro für die unter dem Namen „Quartier Krystallpalast“ bekannte Projektentwicklung in Leipzig zur Verfügung stellt.
Aphrodisiaka: Nichts macht einsamer als ein Essen ohne Liebe und Sinnenfreude
Ute Scheffler: Aphrodisiaka. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUte Scheffler ist eine Naschkatze. Essen und Trinken haben bei ihr immer eine sinnliche Dimension. Logisch, dass sich das dann auch auf andere Bereiche der Sinnlichkeit erstreckt und das deutsche Sprichwort von der Liebe, die durch den Magen geht, nicht fehlen darf, wenn sie den Leserinnen und Lesern erzählt, mit welchen Zutaten Gerichte besonders anregend werden. Vielleicht nicht einmal nur zu dem einen.
Adventskonzert von CHORios
CHORios. Quelle: Matthias Möller

Quelle: Matthias Möller

Am 14. Dezember lädt der Leipziger Frauenchor „CHORios“ zu seinem diesjährigen Weihnachtskonzert in die Marienkirche in Stötteritz ein. Ab 17 Uhr erklingen unter Leitung von Torsten Jolig deutsche und internationale Weihnachtslieder, aber auch Gospel und Popsongs sowie vierstimmiger Glockengesang. Wie es schon Tradition bei CHORios ist, sind die Zuhörer herzlich eingeladen, einige bekannte Weihnachtsweisen gemeinsam mit dem Chor zu singen.