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Am 9.Obktober in der naTo: »Glückliche Arbeitslose« – Autor Guillaume Paoli über den Müßiggang

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    Im Rahmen des soziokulturellen Projekts Die Enden der Arbeit ist am kommende Mittwoch Guillaume Paoli zu Gast in der naTo. Der deutschschreibende französische Autor wurde in den 90ern als Mitbegründer der »Glücklichen Arbeitslosen« und deren Zeitschrift »müßiggangster« bekannt.

    2003 machte er sich dann mehr oder weniger unfreiwillig selbstständig als Demotivationstrainer, war später Hausphilosoph im Leipziger Centraltheater. Nach »Die Lange Nacht der Metamorphose. Über die Gentrifizierung der Kultur« (2017), brachte er zuletzt das Buch »Soziale Gelbsucht« (2019) heraus. Das Publikum darf gespannt sein, was Guillaume Paoli als gewissermaßen professioneller Müßiggänger zu berichten weiß.

    Zielsetzung des soziokulturellen Projekts Die Enden der Arbeit, gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig, ist es, die aktuellen Debatten über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft aufzunehmen und weiterzuspinnen. Gestartet im August dieses Jahres, greift das Projekt Themen wie Prekarisierung, Digitalisierung und Automatisierung der Arbeit auf.

    Neben Vorträgen und Diskussionen werden die Themen der Arbeit auch in einem Theaterstück verhandelt. So feiert die Inszenierung »Das Sommernachtstraumschiff« des 3nsemble 23, eine inklusive Theatergruppe, am 10. November Premiere in der naTo.

    Die naTo ist ein Soziokultureller Verein, der für die Ausrichtung außergewöhnlicher Live-Konzerte sowie für die Förderung von Theaterprojekten, Nachwuchskünstlern und soziokulturellen Projekten jenseits des Mainstreams bekannt ist. In den 80er Jahren begann die spannende Geschichte des Hauses auf der Karl-Liebknecht-Straße. Heute ist die naTo eine kulturelle Institution im Leipziger Süden.

    Die Enden der Arbeit »Glückliche Arbeitslose« | Guillaume Paoli
    Mi, 9. 10. | 19:00 | die naTo (Karl-Liebknecht-Str. 46)
    Eintritt: frei

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