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Leserbrief: Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz geht voran – Aber in die richtige Richtung?

Von Tobias Peter, Sprecher der AG Stadtentwicklung und Mobilität der Grünen Leipzig
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    Von Dr. Tobias Peter: Beim gestrigen Stadtbezirksbeirat wurden die Pläne vom Beigeordneten Heiko Rosenthal (LINKE) und Sportbäderchef Joachim Hellwig vorgestellt und mit anderen Leuten aus dem Stadtteil habe ich nachgefragt. Auf Initiative der GRÜNEN wurden kooperative Nutzung von Schwimmhalle und Gesundheitszentrum, Passivhaus, Gründach und Fassadenbegrünung in der Ausschreibung verankert. Drei Punkte sind aber noch problematisch …

    Keine Sauna: Laut Sportbäderchef Joachim Hellwig soll es keine Sauna geben, weil der Bedarf nicht gegeben sei. Er verwies dabei auf die Sachsen-Therme. Aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Die Sachsen-Therme ist angesichts der Entfernung und der Preise (mindestens 18 EUR je Saunabesuch statt 10 EUR ermäßigt in den beiden Sportbädersaunen) für viele Menschen im Stadtteil keine Alternative. Ich finde: wir brauchen hier vor Ort eine erschwingliche Sauna – gerade in der Kombination mit dem geplanten Gesundheitszentrum. Sie sollte am besten gleich mitgeplant, aber zumindest später ergänzt werden können.

    Grünflächenversiegelung: Durch das Vorhaben wird eine wichtige Grünfläche im Stadtteil versiegelt. Eine flächensparende Stapelbauweise ist zwar nicht ausgeschlossen, ist aber nicht zwingend vorgegeben. Im Gegenteil: geplant sind 22 Stellplätze für Autos, mit denen trotz hervorragender ÖPNV-Anbindung mindestens 400 qm Grünfläche allein für das Parken von Autos versiegelt zu werden drohen. Ich finde: wir müssen soviel wie möglich der bestehenden Grünfläche des Otto-Runki-Platzes bewahren!

    Keine Bürgerbeteiligung: In den nächsten Monaten wird ein Gestaltungswettbewerb stattfinden. Über die bis zu 20 Entwürfe wird dann ein Preisgericht am 21. Mai befinden. Auf unsere Nachfrage gab es leider keine Zusage für eine Bürgerbeteiligung.

    Ich finde: wir brauchen ein Bürgerforum, bevor die Entwürfe erarbeitet werden und eins, wenn die Entwürfe vorliegen, bevor das Preisgericht entscheidet. Es sind wir Bürgerinnen und Bürger, die später Schwimmhalle und Gesundheitszentrum nutzen werden – also wollen wir auch gefragt werden.

    Auf Sauna, Grünflächen und Bürgerbeteiligung legen Sportbäderchef Hellwig und Beigeordneter Rosenthal (LINKE) offenbar (bisher) keinen Wert. Aber bei allen drei Punkten kann sich noch was bewegen – lasst uns einmischen, damit aus der Schwimmhalle am Otto-Runki-Platz eine runde Sache wird. Weil wir hier leben.

    Schwimmhalle Otto-Runki-Platz soll mit medizinischem Versorgungszentrum 10 Millionen Euro kosten

    (28.10.2016) Warum die Grünen gegen den Schwimmhallenneubauplan der Stadt an der Eisenbahnstraße gestimmt haben + Audio

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