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Basketball: Wölfe verpassen nur knapp die Revanche gegen Berlin

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    Der Mitteldeutsche Basketball Club hat in der Mercedes-Benz Arena nur knapp die Revanche gegen ALBA BERLIN verpasst. Mit 84:92 Zählern unterlagen die Weißenfelser in einer Partie auf Augenhöhe im zweiten Spiel in kürzester Zeit gegen die Hauptstädter. Noch vor drei Tagen standen sich beide Teams in Leipzig gegenüber und genau wie am Karsamstag gingen die Albatrosse auch am Ostermontag als Sieger vom Parkett. Dabei bereiteten die Wölfe dem deutschen Vizemeister und EuroCup-Finalisten bis in die letzten Sekunden einen Kampf und schrammten nur haarscharf an der Sensation vorbei.

    Mit dem Pausieren von MBC-Point Guard Trevor Releford hatten die ohnehin schon geschwächten Wölfe ein noch härteres Stück Arbeit vor der Brust als noch am Samstag. Holprig starteten beide Teams in die Partie, bis dann die Gastgeber die ersten Punkte verzeichnen konnten. Sofort war Tremmell Darden mit einem erfolgreichen Layup zum 2:2 Ausgleich nach einer Minute zur Stelle.

    Doch die Albatrosse bauten schnell eine 6:2 Führung aus, während den Weißenfelsern das Wurfglück in der Anfangsphase nicht hold war. Zur Mitte des ersten Abschnitts brachte ein Dreipunktwurf von Adika Peter-McNeilly die Saale-Städter auf schmale 9:16 Punkte hern. Berlin wirkte einfach wachsamer und konzentrierter zu Beginn.

    Doch als die Wölfe einen Weckruf brauchten, verwandelten erst Jovan Novak für zwei und dann David Brembly für drei Punkte zum 14:20 Anschluss in der achten Minute. Unsicherheiten schlichen sich erneut in das Spiel der Saale-Städter in den letzten Sekunden. So erspielte sich ALBA BERLIN unter anderem durch eine exzellente Defense die 34:20 Führung im ersten Viertel.

    Die Mitteldeutschen wollten die Partie jedoch nicht schon hier aus der Hand geben und gingen mit mehr Konzentration in den zweiten Abschnitt. Der erhöhte Fokus zeigte Früchte, als erst Adika Peter-McNeilly zum 23:34 und dann David Brembly per Dreier zum 28:34 einnetzten. Die Berliner wirkten verwirrt von stark aufspielenden Wölfen, sodass auch noch Sergio Kerusch mit Fastbreak-Punkten nach gut vier Minuten auf 28:34 verkürzen konnte.

    Die Albatrosse schüttelten die Überraschung jedoch schnell ab und fanden wieder zu ihrem Offensiv-Rhythmus. So gut wie die Saale-Städter in das Viertel gestartet waren, schlichen sich zur Mitte des Abschnitts erneut Missverständnisse ein, wodurch die Berliner einen konstanten, wenn auch geringen Abstand halten konnten.

    Doch die Wölfe wurden selbstbewusster und bissen sich durch Treffer von Lee Moore und Tremmell Darden drei Minuten vor der Halbzeitpause zum 39:41 heran. ALBA reagierte und versuchte erneut, den Fuß auf das Pedal zu legen, die Weißenfelser ließen sich jetzt nicht abschütteln und blieben mit einem Dreier in letzter Sekunde von Lee Moore mit dem Halbzeitstand von 45:49 am Ball.

    Aus der Kabine kommend, konnte Benedikt Turudic schnelle zwei Zähler für die Wölfe verzeichnen. Aber auch die Berliner blieben treffsicher aus allen Lagen. So hatte sich bereits zu diesem Zeitpunkt ein Schlagabtausch entwickelt, der bis kurz vor Schluss bestehen bleiben sollte. Lee Moore hatte sich mittlerweile warm geschossen und verwandelte erneut einen wichtigen Wurf von jenseits des Bogens zum 50:53 Anschluss nach zwei Minuten in Viertel drei. Nur knappe 60 Sekunden später war es dann Jovan Novak der zum 53:53 ausgleichen konnte.

    Sofort waren die Albatrosse zur Stelle, um durch schnelle Korberfolge wieder in Führung zu gehen. Wieder zur Mitte des Abschnitts hin, wurden die Wölfe nachlässig. Die Mitteldeutschen brauchten dringend ein Ausrufezeichen, was jedoch durch einen erneuten Dreier von Jovan Novak zum 56:61 nach gut sechs Minuten erschien. Auch auf David Brembly war Verlass, als er mit Zügen zum Korb sowie Schüssen von der Dreierlinie die Hoffnung auf einen Sensationssieg am Leben hielt. Mit einem knappen Rückstand von 63:69 Punkten startete der finale Abschnitt.

    Mit einer solchen Spannung hatten die Hauptstädter sicherlich nicht gerechnet. Auch im letzten Viertel spielten die Gäste nicht nur mit, sondern bereiteten den Berlinern weiterhin Kopfschmerzen. So verwandelte David Brembly nach zwei Minuten erneut einen wichtigen Dreipunkt-Wurf zum 69:73 und verhinderte somit ein Ausbrechen der Gastgeber. Wieder war es Brembly, der eiskalt zum 72:73 einnetzte. Alles war offen, keine Mannschaft konnte das Momentum der Partie eindeutig auf ihre Seite ziehen.

    Doch kleinere Fehler der Wölfe verhalfen den Albatrossen nach vier Minuten zu einer knappen 78:72 Führung. Aufgeben stand jedoch nicht auf dem Plan der Saale-Städter und so verkürzte James Farr fünf Minuten vor dem Schlusspfiff auf 74:78. ALBA legte vor, der MBC zog nach. Es mussten also defensive Stopps her für die Mitteldeutschen, die drei Minuten vor Ende den Gastgebern mit 80:84 noch auf den Fersen waren.

    Doch zu stark spielten die Berliner in der Offense auf, sodass sich die Wölfe auf ihre eigenen Angriffsfähigkeiten verlassen mussten. Lee Moore hielt gut zwei Minuten vor dem Pfiff den 82:87 Anschluss, doch Wurf-Pech verfolgte die MBC-Recken in den letzten Sekunden. Ganz knapp wurde es noch einmal eine Minute vor dem Ertönen der Sirene, als David Brembly sicher zwei Freiwürfe zum 84:88 einnetzte.

    Doch zu erfahren und kaltschnäuzig spielten die Hauptstädter die Partie zum Schluss für sich aus und entschieden somit auch das Rückspiel für sich. Dennoch präsentierten sich die Wölfe am verlängerten Osterwochenende von ihrer besten Seite gegen ein europäisches Spitzenteam und tankten damit Mut für die Mission Klassenerhalt.

    „Wir sind zu langsam ins Spiel gekommen und waren in den ersten zehn Minuten nicht aggressiv genug. ALBA durfte im Angriff alles machen. Aber ab dem zweiten Viertel haben wir das Spiel bestimmt und waren die bessere Mannschaft. Wir waren nah dran an der Überraschung, haben es aber leider nicht geschafft. Wir fühlen uns trotzdem als Gewinner und gehen mit einer positiven Stimmung in die kommenden Spiele“, resümiert MBC-Cheftrainer Silvano Poropat.

    MBC:

    Moore (15), Farr (8), Darden (6), Brembly (19), Kerusch (7), Niedermanner (dnp), Zylka (dnp), Gille (dnp), Novak (14), Peter-McNeilly (9), Warren (4), Turudic (2)

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