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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Dagmar Neukirch (SPD): Suchtprävention ist bestes Mittel gegen Drogenmissbrauch

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    Dagmar Neukirch, sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt: Suchtprävention ist bestes Mittel gegen Drogenmissbrauch. Staatsregierung muss umfassende Handlungsstrategie entwickeln!

    „Wer von Crystal abhängig ist, ist ein Kranker. Wer mit Crystal handelt, ist ein Verbrecher. Es ist richtig, Hersteller und Händler von Drogen mit aller Härte der Gesetze zu verfolgen. Mit der gleichen Intensität müssen wir uns aber auch um die Drogenabhängigen kümmern und Drogenkonsum bereits im Vorfeld verhindern. Darin versagt die schwarzgelbe Staatsregierung jedoch auf ganzer Linie.

    ?Kein Konzept, wenig Geld? so lautet die Devise von Schwarzgelb in Sachsen. Beispiel Suchtprävention: Jeder Euro, der hier gestrichen wird, hat drei bis vier Euro zur Behandlung Suchtkranker zur Folge. Die Ausstattung der sächsischen Beratungsstellen ist mangelhaft: Insbesondere die personelle Ausstattung ist vor allem in den Landkreisen prekär. Sachsen lag mit 175 Beraterstellen bei einem Schlüssel von 1:25.000 weit unter dem Bundesdurchschnitt von 1:20.000. In einigen Landkreisen sieht es sogar noch viel düsterer aus, so zum Beispiel im Erzgebirge, in Mittelsachsen, in Meißen und in der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge mit einem Schlüssel von nur 1:28.500.

    Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten …

    Vonnöten ist ein gemeinsames politisches Handeln von Land und kommunaler Ebene. Denn die Crystal-Sucht hat Auswirkungen in viele Bereiche: Jugend- und Familienhilfe, gesundheitliche Versorgung und Arbeitsmarkt sind nur einige Bespiele. Ich fordere daher die Staatsregierung auf, die unterschiedlichen Zuständigkeiten mit einer umfassenden Handlungsstrategie zu überwinden.

    Crystal ist eine äußerst gefährliche Droge. Aber sie ist nicht die einzige Droge, die uns zu schaffen macht. So ist Alkohol noch immer die Volksdroge Nummer 1. 65 Prozent aller Menschen, die Suchtberatungsstellen aufsuchen, haben Alkoholprobleme.“

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