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Markkleeberg entwickelt neues Stadtleitbild – Auftaktveranstaltung am 8. Dezember

Das bisherige Leitbild der Stadt Markkleeberg von 1998 sah Ziele und Ideen zur Entwicklung der Großen Kreisstadt bis 2010 vor. Bürgerschaft, Politik und Verwaltung brauchen aktuelle und gemeinsame Ziele. Daran soll sich die Arbeit der Stadtverwaltung orientieren. Raum für neue Zielvereinbarungen gibt der „Stadtdialog Markkleeberg 2030“. Im Rahmen dieses Dialogs wird das neue Stadtleitbild entwickelt. Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2016, statt. Beginn der Veranstaltung im Großen Lindensaal des Markkleeberger Rathauses ist um 18:30 Uhr.

Themen werden sein: „Wo steht meine Stadt? Welche Handlungsfelder zeichnen sich ab? Woraus soll das Stadtleitbild bestehen?“ Alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu recht herzlich eingeladen.

Die Mitwirkung der Bevölkerung ist ausdrücklich erwünscht. Aus diesem Grund beginnt im Januar 2017 auch eine Flyeraktion. Die Stadtverwaltung möchte per Briefkasteneinwurf von jeder Markkleebergerin und jedem Markkleeberger wissen, was sich in Markkleeberg bis 2030 verändern soll.

Die Flyer im Format DIN lang liegen dem Amtsblatt bei und können ausgefüllt in die Briefkästen aller Schulen in Markkleeberg und am Rathaus eingeworfen werden. Die örtlichen Einkaufsmärkte werden zudem als Partner angefragt. Hier sollen Stadtdialog-Boxen für die Rücksendung der Postkarten bereit stehen.

Darüber hinaus werden wir zu den Zukunftsfragen mit der Jugend in den Schulen diskutieren, den Neujahrsempfang am 13. Januar 2017 zum Gedankenaustausch nutzen, mit dem Seniorenbeirat die Perspektiven dieser Stadt abklopfen und vieles andere.

In zwei Workshops für die Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2017 findet der intensive Stadtdialog an Runden Tischen statt. In der Abschlussveranstaltung gegen Ende des Jahres 2017 stellt die Stadt das neue Stadtleitbild im Entwurf vor.

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MelderStadtdialog Markkleeberg 2030
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So oder so ähnlich sah es bis heute am Connewitzer Kreuz aus. Foto: L-IZ.de

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Unerzählt und Unbezahlbar: Künstlerinnen der GEDOK Leipzig zeigen die meist ignorierte Seite der Leipziger Stadtgeschichte
Antje Brodhun, amtierende Leiterin des Kulturamtes Stadt Leipzig, Dr. Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, und Michaela Weber (GEDOK Mitteldeutschland e.V.) in der Ratsstube des Alten Rathauses vor der künstlerischen Arbeit "ABARBEITEN" (Verstrickte Stadtratsvorlagen) von Mandy Gehrt. Foto: SGM, Julia Liebetraut

Foto: SGM, Julia Liebetraut

Für alle LeserDas Stadtgeschichtliche Museum wird munterer und zeigt zunehmend all jene Dinge, die in der alten, männerdominierten Geschichtsbetrachtung meist ignoriert wurden. Und dazu gehören nun einmal auch die Frauen, die auch in der Leipziger Stadtgeschichte bislang kaum über ein Alibiplätzchen am Katzentisch hinauskamen. Eine GEDOK-Ausstellung im Alten Rathaus thematisiert diese Marginalisierung jetzt erstmals. Und zwar direkt im Zusammenhang mit der ständigen Ausstellung.
Selbst im Leipziger Stadtgebiet sind Pestizidrückstände aus der Landwirtschaft nachweisbar
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Grafik: Umweltinstitut München

Für alle LeserPestizide verbreiten sich in ganz Deutschland kilometerweit durch die Luft. Dies belegt die bislang umfassendste bundesweit durchgeführte Studie zur Pestizid-Belastung der Luft, die das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und das Umweltinstitut München in Auftrag gegeben haben. Die Ergebnisse der Messungen an insgesamt 163 Standorten in ganz Deutschland zwischen 2014 und 2019 wurden am Dienstag, 29. September, in Berlin veröffentlicht.
Corona-Resolution: Bündnis fordert die Abschaffung der Fallpauschalen und ein Ende der Profitlogik in den Krankenhäusern
Leipziger Uniklinikum Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas deutsche Gesundheitssystem ist eigentlich finanziell bestens ausgestattet. Bei den Gesundheitsausgaben ging es seit Jahrzehnten immer nur nach oben. Und trotzdem sind viele Leistungen massiv eingeschränkt worden, werden tausende Hausarztpraxen nicht besetzt und Dutzende Krankenhäuser mussten schließen. Der Grund dafür ist eine Umverteilung, die einige Bereiche zur Gewinnzone macht und ausgerechnet die Allgemeinversorgung ausbluten lässt: das System der Fallpauschalen. Dagegen regt sich jetzt massiver Widerstand.
Das Integrationsexperiment: Wie hat das deutsche Bildungssystem die Aufnahme der Flüchtlingskinder von 2015 bewältigt?
Anant Agarwala: Das Integrationsexperiment. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie eine sagte „Wir schaffen das“. Andere malten den Untergang des Abendlandes an die Wand. Und dann gab es noch die vielen, vielen anderen, die nicht meckerten und wehklagten, sondern die Ärmel hochkrempelten und darangingen, ein Wunder zu vollbringen. 2015 startete das größte Integrationsexperiment in deutschen Schulen. Und auch wenn Anant Agarwalas Analyse ein durchwachsenes Ergebnis zeigt, attestiert er deutschen Lehrerinnen und Lehrern eine unglaubliche Leistung.