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René Hobusch: Ziel ist, aus eigener Kraft mit einer FDP-Fraktion wieder in den Stadtrat einzuziehen

Der stellvertretende Vorsitzende der Leipziger FDP und Stadtrat René Hobusch hat am Dienstag erneut deutlich gemacht, dass er in der verbleibenden Legislatur des Stadtrates alles daran setzen will, damit die Leipziger FDP im Jahr 2019 aus eigener Kraft mit einer Fraktion wieder in den Leipziger Rat einziehen kann. Hobusch hat daher den Vorstand der Leipziger FDP gebeten, ihm die Möglichkeit einzuräumen, sich in der verbleibenden Zeit bis zur Kommunalwahl im Frühjahr 2019 auf die inhaltliche Arbeit der drei FDP-Stadträte in der Fraktion Freibeuter konzentrieren zu können.

Um ihn von zusätzlichen Aufgaben im Kreisvorstand zu entlasten, hat er daher angekündigt, auf dem nächsten Parteitag sein Amt als stellvertretender Kreisvorsitzender aus diesem Grund niederzulegen.

Hobusch: „Leipzig steht vor großen Herausforderungen. Dazu braucht es eine FDP im kommenden Stadtrat, die aus eigener Kraft Fraktionsstärke erlangt und nicht am Wahlabend zittern muss, ob es für das vierte Mandat reicht. In der verbleibenden Zeit bis zur Kommunalwahl möchte ich daher meine ganze Kraft dafür einsetzen, den Leipzigerinnen und Leipzigern zu zeigen, wie sich die FDP im Leipziger Stadtrat die Zukunft einer wachsenden Stadt vorstellt. Ob im Verkehr, beim dringend nötigen Wohnungsbau oder der Schaffung neuer Schulen und Kitas kommt es darauf an, nachhaltig, nicht überstürzt und mit dem Blick über das Ende der kommenden Wahlperiode hinaus Lösungen anzubieten.“

Zuletzt war die Leipziger FDP in den Jahren 2009 bis 2014 mit einer eigenen Fraktion im Leipziger Stadtrat vertreten. In der aktuellen Legislatur waren die beiden FDP-Stadträte René Hobusch und Sven Morlok aufgrund des Wahlergebnisses im Jahr 2014 zunächst fraktionslos. Im Frühjahr 2017 war es ihnen gelungen, mit der damals parteilosen Stadträtin Naomi-Pia Witte und der Piratin Ute Elisabeth Gabelmann eine gemeinsame Fraktion zu gründen. Witte ist mittlerweile Mitglied der Leipziger FDP.

Für die Nachwahl auf den durch Hobusch freigemachten Vorstandposten hat Sven Morlok bereits seine Bereitschaft zur Kandidatur signalisiert.

MelderFDPRené Hobusch
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