4.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Entkrautung Karl-Heine-Kanal: Algen werden ab 31. Juli entfernt

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Vom 31. Juli bis voraussichtlich 14. August werden die Fadenalgen und Unterwasserpflanzen im Karl-Heine-Kanal zwischen Nonnenbrücke und Lindenauer Hafen mit einem Mähboot je nach Bedarf auf einer Breite zwischen 2,50 und 5 Metern entfernt. Dabei werden die Wasserpflanzen bis circa 1,6 Meter unterhalb der Wasseroberfläche abgemäht. Die anfallende Biomasse wird nach dem Schnitt aus dem Kanal entfernt.

    „Das üppige Wachstum der Algen und Unterwasserpflanzen ist der warmen Witterung und der Verfügbarkeit von Nährstoffen geschuldet und fällt von Jahr zu Jahr unterschiedlich aus“, erläutert Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer.

    „Temperaturentwicklungen im Frühjahr und die Verfügbarkeit von Pflanzennährstoffen spielen dabei eine Rolle. Eine signifikante Zunahme der Vegetation im Kanal ist im Gegensatz zum letzten Jahr nicht feststellbar. Allerdings muss aufgrund der zunehmenden Verbesserung der Wasserqualität davon ausgegangen werden, dass sich das üppige Wachstum der Unterwasserpflanzen fortsetzen wird, sodass regelmäßige Entkrautungen des Gewässers auch in den Folgejahren notwendig sein werden.“

    Das Mähen der Wasserpflanzen kann nicht ad hoc und zu jeder Zeit erfolgen, weil die ökologischen Bedingungen zu Saisonstart von Jahr zu Jahr variieren. Im Vorfeld der Maßnahme müssen die Randbedingungen im Gewässer erfasst und danach ein Minimierungskonzept abgeleitet und erarbeitet werden. Eine pauschale Regelung für die Folgejahre einer bereits stattgefundenen Teilentkrautung des Karl-Heine-Kanals ist in Bezug auf den Erhalt der ökologischen Funktion der Lebens- und Fortpflanzungsbiotope der besonders geschützten Arten nicht möglich.

    Im Zusammenhang mit der Mahd der Unterwasservegetation sind vorab umfangreiche Abstimmungen mit der unteren Naturschutzbehörde notwendig, um den Eingriff in die Flora und Fauna so schonend wie möglich umzusetzen. Rüdiger Dittmar sagt: „Die Stadt kann die Befahrbarkeit des Karl-Heine-Kanals nur unter Berücksichtigung der geltenden Bestimmungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz gewährleisten“.

    Die Unterhaltungsmaßnahmen müssen dem Gesetz zufolge so minimal wie möglich gehalten werden, um gefährdete Arten zu schützen. Im Besonderen umfasst dies ein Schädigungsverbot: So ist es untersagt, Fortpflanzungs-  oder Ruhestätten wildlebender Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören – beispielsweise Libellen und Libellenlarven.

    Bei Nacht und Nebel

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige