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Sächsischer Integrationspreis 2020 geht nach Bautzen, Chemnitz und Dresden

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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    Mit dem Sächsischen Integrationspreis 2020 werden das Thespis-Zentrum am Deutsch-Sorbischen Volkstheater, die Beratungsstelle des Lesben- und Schwulenverbandes Sachsen und der Bildungsverein KAMA in Dresden ausgezeichnet. Zum 11. Mal haben die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth den Sächsischen Integrationspreis verliehen.

    Jeder Preisträger erhält 3.000 Euro für die Fortführung seiner Arbeit. Gesucht waren Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten, förderten und vorlebten.

    Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping erklärte anlässlich der Preisverleihung: „Gerade in diesem für uns alle schwierigen Jahr, nehme ich das weiterhin vorhandene Engagement mit großer Freude wahr. Besonders beeindruckte mich, wie sich verschiedenste Initiativen in kurzer Zeit auf die veränderten Umstände eingestellt, ihre Arbeit an diese angepasst und sich mit ihrem Engagement auch in dem Corona-Pandemie-Jahr für Menschen mit Migrationshintergrund und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagiert haben“

    „Integration ist ein langer Prozess. Alle vorgeschlagenen Bewerber um den Preis 2020 haben sich dieser nachhaltigen Aufgabe gestellt. Es geht um mehr als um Schutz und Auskommen. Es geht um gesellschaftliches Ankommen, um Arbeitsmarktintegration, Eigenständigkeit und gegenseitige Bereicherung“, so Geert Mackenroth.

    Die Jury des Wettbewerbes wählte aus 35 Vorschlägen von Vereinen, Verbänden, Initiativen und Unternehmen aus. Die Bewerber kommen – wie auch in den Vorjahren – aus allen Regionen Sachsens. Dabei sind der ländliche Raum und die Großstädte ähnlich stark vertreten. Fast die Hälfte der Bewerbenden engagiert sich im Arbeitsfeld Lebenshilfe, etwa 20 Prozent sind jeweils in den Bereichen Berufsvorbereitung sowie gesellschaftliche Teilhabe aktiv.

    Weitere Arbeitsfelder sind Kultur, Kunst und Sport. Neben den beiden Stiftern entschieden in der Jury die Vorjahressieger (CVJM Glauchau, Bürgerbündnis Hoyerswerda und Horizont Magazin Chemnitz) sowie die Marwa El Sherbini-Stipendiatin gleichberechtigt mit über die Preisvergabe.

    Die ursprünglich für den 4. Dezember geplante Würdigung der Preisträger im Rahmen einer Feierstunde unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Matthias Rößler im Plenarsaal des Sächsischen Landtags musste in diesem Jahr entfallen. Die beiden Stifter des Preises gratulierten in einem Video. Eine persönliche Begegnung ist für das nächste Jahr geplant.

    Gern vermitteln wir den direkten Kontakt zu den Ausgezeichneten. Alle Teilnehmer des Wettbewerbes werden in einer Broschüre dokumentiert.

    Informationen zu den Preisträgern Sächsischer Integrationspreis 2020

    Thespis Zentrum/Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

    Im Thespis Zentrum wird das Theaterspielen als Instrument genutzt, um spielerisch Begegnungen zu schaffen. Dadurch wird gleichzeitig Präventionsarbeit im Bereich Alltagsdiskriminierung geleistet. Durch den Fokus auf Transkulturalität werden Akzeptanz und Toleranz untereinander und dem Fremden gegenüber gefördert.

    Das Thespis Zentrum schafft seit 2017 offene Begegnungsräume für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und führt Aktions- und Themenwochen zu interkulturellen Themen durch, wie beispielsweise das „Willkommen Anderswo Festival“, welches dieses Jahr bereits zum dritten Mal stattfand. https://www.thespis-zentrum.de/

    Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Landesverband Sachsen e. V.

    Der LSVD Landesverband Sachsen e. V. unterstützt Geflüchtete, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden. Diese Menschen haben es besonders schwer, da sie eine „Minderheit von der Minderheit“ sind. In Gemeinschaftsunterkünften sind sie oft alleine und bekommen nur wenig Hilfe. Der LSVD unterstützt diese Geflüchteten beispielsweise bei Fragen zum Asylprozess, bei Behördengängen und generellen Problemen des Alltags. https://sachsen.lsvd.de/

    Kama Dresden e. V.

    Der KAMA („Kursangebote von Asylsuchenden, Migrant/-innen und Asylberechtigten“) Dresden e. V. besteht seit 2013. Menschen mit Fluchterfahrungen werden dabei unterstützt, ein eigenes Kursangebot zu organisieren und selbst durchzuführen. Im letzten Jahr gab es elf verschiedene Angebote, darunter waren z.B. Sprachkurse oder Koch- und Backkurse. Während der Kontaktbeschränkungen konnten die Angebote auch online weitergeführt werden. Die Kursleitenden haben so beste Möglichkeiten, ihre individuellen Kompetenzen zur Integration zu nutzen. https://kama-dresden.de/

    Weitere Informationen und das Video zum Sächsischen Integrationspreis unter www.offenes-sachsen.de bzw. www.saechsischer-integrationspreis.de

    Freitag, der 4. Dezember 2020: Minister-Entlassung, LWB-Rückzug und Ossi-Bashing

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