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Schließung des Moritzburger Käthe-Kollwitz-Haus wegen „Peanuts“ wäre Blamage

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    Zur drohenden Schließung des Käthe-Kollwitz-Hauses in Moritzburg wegen Geldmangels erklären der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Franz Sodann, und seine für den Landkreis Meißen zuständige Fraktionskollegin Anna Gorskih: „Es wäre wirklich peinlich für Sachsen, wenn das Moritzburger Kollwitz-Haus dichtmachte – wegen einer niedrigen fünfstelligen Summe, die bei den Kulturraummitteln eingespart wird.“

    „Aus Sicht des Landeshaushalts sind das ,Peanuts‘, die sich doch auftreiben lassen müssten, um dieses kunst- und kulturhistorisch bedeutsame Haus zu erhalten. Zuletzt frequentierten jährlich 5.000 Besucher aus aller Welt das Museum, das seit 1995 an die große deutsche Grafikerin, Malerin und Bildhauerin erinnert.

    Im Gegensatz zu den Kollwitz-Museen in Berlin und Köln handelt es sich bei dem Haus in Moritzburg/Rüdenhof um einen authentischen Lebensort der Künstlerin: Sie verbrachte dort, schon hochbetagt, ihre letzten Lebensmonate.

    Die Finanzierung der Einrichtung ist seit Jahren aus Kulturraummitteln ist stark rückläufig. Sie sank von 40.000 Euro im Jahre 2018 auf nur noch 27.240 Euro in diesem Jahr. Manche begründen das damit, dass die Künstlerin keine Relevanz für die Region habe, weil sie aus Berlin stammte. Über solch einfältiges Denken können wir nur den Kopf schütteln. Sollte es sich durchsetzen, würde in Sachsen bald nichts mehr an die weltweit geschätzte Künstlerin erinnern.

    Wir machen die drohende Schließung nun im Landtag zum Thema (Drucksache 7/5355). Wir fordern ein dauerhaftes Finanzierungskonzept, das den Anforderungen eines modernen Museums entspricht.

    Die das Museum tragende ,Stiftung Käthe Kollwitz Haus‘ sollte mit dem Kooperationsnetzwerk zur Förderung des Museums sowie Fachleuten der Sächsischen Landestelle für Museumswesen ein Nutzungskonzept für das Sammeln und Bewahren sowie das wissenschaftliche Erforschen und museumspädagogische Vermitteln von Kollwitz‘ Leben und Werk erarbeiten können. Kunstministerin Barbara Klepsch muss beidem den Weg bereiten!“

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