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ARCHIV

Tägliches Archiv: 29. Januar 2021

Neonazi-Angriff auf Connewitz: Früherer JN-Aktivist zu Geldauflage verurteilt

Das Landgericht hat den früheren JN-Aktivisten Alexander S. (26) wegen des Neonazi-Überfalls auf den Leipziger Stadtteil Connewitz am 11. Januar 2016 zu einer Geldauflage verurteilt. Ebenfalls verurteilt wurde ein 25-jähriger aus der Fanszene des 1. FC Lokomotive. Beide Männer waren an dem Abend Teil der bis zu 250 Personen starken Gruppierung, die am ersten Jahrestag der Legida-Bewegung in der Wolfgang-Heinze-Straße schwere Sachschäden anrichtete. Außerdem wurden mehrere Personen leicht verletzt.

Wassermanagement in sächsischen Bergbauregionen

Nach vier Jahren Laufzeit ist das EU-Projekt „Vita-Min – Leben mit dem Bergbau“ erfolgreich abgeschlossen worden. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mit. Schwerpunkt des deutsch-tschechischen Projektes war es, Gewässerbelastungen in Bergbauregionen zu identifizieren und Lösungsstrategien zum Schutz von Natur und Umwelt zu entwickeln.

Wo Lebensräume schrumpfen, wächst Leipzig nicht nachhaltig

Am 20.01.2021 informierte die Stadt Leipzig, dass zwecks einer Baugrunduntersuchung für das Leibniz-Institut für Länderkunde die Gehölze auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz entfernt würden. Mitglieder/-innen des NABU Leipzig sorgten mit schnellem Eingreifen vor Ort dafür, dass die Rodungsarbeiten vorerst gestoppt wurden.

Freitag, der 29. Januar 2021: Corona-Mutation aus Großbritannien in Leipzig angekommen und Buchmesse abgesagt

Vor einer Woche wurde die Corona-Mutation aus Südafrika erstmals in Leipzig nachgewiesen – nun ist es auch bei der Variante aus Großbritannien so weit. Dass das passieren würde, war ebenso absehbar wie die Meldung der Buchmesse, auch die diesjährige Veranstaltung abzusagen. Außerdem: Die Prozesse zum Auwald-Mord und einen KSK-Soldaten gingen weiter. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 29. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Novemberhilfen des Bundes: Bislang fast 100 Millionen Euro für Antragsteller aus Sachsen

Im Rahmen der Wirtschaftshilfe des Bundes für den Monat November haben die Antragsteller aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November betroffen waren, bislang Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 99 Millionen Euro erhalten (Stand Vorwoche: 81,6 Mio. Euro).

Schnelle Glasfaser für Dohna

Die Stadt Dohna mit ihren Ortsteilen hat heute mit einem Spatenstich in Tronitz den Startschuss für den Ausbau des Breitbandnetzes gegeben. Künftig sollen bisher unterversorgte Haushalte und Unternehmen, die sich in nahezu allen Ortsteilen befinden, mit leistungsfähiger Glasfaser angebunden sein.

Lichtblick für Rezeptorforschung

Neuropsychiatrische Erkrankungen, Allergien und Krebs weisen eine erstaunliche Gemeinsamkeit auf: An ihrer Entstehung und Ausbreitung sind Mutationen einer bestimmten Klasse von molekularen Messfühlern entscheidend beteiligt.

2. Polizeibericht 29. Januar: Leblose Person im Steinbruch, PKW überschlagen, Zwei Festnahmen

Am Freitag sah ein Passant auf der Wasseroberfläche im Westbruch einen leblosen Körper treiben und informierte die Polizei+++Unbekannte beschmierten vom 28. zum 29. Januar 2021 ein Wartehäuschen am Bahnhof in Oschatz+++Am 11. Januar 2021 warfen Unbekannte zwei brennende Flaschen mit benzinähnlichem Inhalt gegen die Wohnungstür eines Mieters.

Wieder Krach im Auwald-Prozess: Sprachen sich die Zeugen heimlich ab?

Im Landgerichts-Prozess um den tödlichen Angriff auf eine 37-jährige Sozialarbeiterin und Mutter im Leipziger Auwald gab es am Freitag erneut scharfe Kontroversen zwischen der Verteidigung des Angeklagten auf der einen sowie Staatsanwaltschaft und Nebenklage auf der anderen Seite. Ein Knackpunkt diesmal: Die zwei Anwälte des Verdächtigen Edris Z. vermuten klandestine Absprachen von Belastungszeugen untereinander. Seinem Ziel, der Sachaufklärung, kommt das Verfahren bisher kaum näher.

Bürgerumfrage 2019: Lärmbelastung will nach Einschätzung der Leipziger einfach nicht sinken

Lärm ist ein Dauerthema in Leipzig. Und seit ein paar Jahren findet das Thema auch regelmäßig Eingang in die Leipziger Bürgerumfrage. Das war auch 2019 so. Und wenn man bedenkt, wie lange sich Leipzig nun mit Lärmschutz und Lärmminderungsplänen herumschlägt, verblüfft es schon, dass sich vom Gefühl her bei den betroffenen Leipziger/-innen nicht viel geändert hat.

Vier Spielplätze im Leipziger Westen werden saniert

Aktuell bringt das Amt für Stadtgrün und Gewässer mehrere Spielplätze auf Vordermann. Die Stadt bittet um Verständnis, dass diese aufgrund der Sanierungs- und Pflegearbeiten temporär bzw. in Teilen gesperrt und voraussichtlich erst ab Ende März 2021 wieder uneingeschränkt nutzbar sind. Die Arbeiten kosten insgesamt rund 200.000 Euro und werden aus dem städtischen Haushalt finanziert.

Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung: Gefühle zeigen im Corona-Lockdown

Das Leben geht weiter. Auch im Lockdown, der sich schon lange nicht mehr wie einer anfühlt. Die meisten Leute arbeiten trotzdem weiter. Der Staat verzeichnet nur einen geringen Einbruch bei den Steuereinnahmen. Denn ruhiggestellt hat man ja vor allem Branchen, wo ohne Präsenz nichts geht: Gastronomie, Geschäfte, Friseure, Kultur, Sport. Die „Leipziger Zeitung (LZ)“ gibt's trotzdem. Und sie berichtet darüber.

Kaputtgefahrene Hänge: CDU Nord fordert Sanierung des Rosentalhügels und den Erhalt des „Wackelturms“

Da hat man sich schon gewundert, dass ausgerechnet der alte Scherbelberg, der im Rosental einst aus Haushaltabfällen aufgeschüttet wurde, in der Diskussion um die Leipziger Mountainbiker nicht benannt wurde. Denn genauso wie die nahe gelegene Deponie Möckern ist der künstliche Hügel eine beliebte Risikostrecke für Sportradler. Und ist entsprechend kaputtgefahren. Rick Ulbricht aus dem Stadtbezirksbeirat Leipzig-Nord hat ihn gerade besucht.

Initiative „Grimma lokal unterstützen“ stellt den Service der hiesigen Gastronomen vor

Die Stadt Grimma legt ihre Frühjahrskampagne zur Unterstützung des lokalen Einfallsreichtums während der Corona-Krise neu auf und bewirbt die ortsansässigen Gastronomiebetriebe. Oberbürgermeister Matthias Berger: „Wir möchten zeigen, dass wir für unsere Gastronomen da sind. Wir sind froh darüber, dass wir so tolle Restaurants in der Region haben und möchten damit unsere Gaststätten im wahrsten Sinne des Wortes wertschätzen“.

Schlüsseldienst-Abzocke: Ende eines strafbaren Geschäftsmodells?

Mitte Januar hat am Landgericht Kleve ein Prozess geendet, in dessen Verlauf der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt hat: Schlüsselnotdienste, die die Notsituation von Verbraucher:innen für Forderungen nach weit überzogenen Rechnungsbeträgen ausnutzen, betreiben Wucher. Die Feststellung dürfte Signalwirkung haben und zumindest das Vorgehen Geschädigter gegen kriminelle Firmen vereinfachen.

Manuel Schöbel bleibt Intendant der Landesbühnen Sachsen

Der Freistaat Sachsen hat den Vertrag mit Manuel Schöbel als Intendant der Landesbühnen Sachsen erneut verlängert. Die neue Amtszeit beginnt am 1. August 2022 und währt weitere fünf Jahre. Der Vertrag wurde im Einvernehmen mit dem Gesellschaftervertreter, dem Staatsministerium der Finanzen, geschlossen.

Schließung des Moritzburger Käthe-Kollwitz-Haus wegen „Peanuts“ wäre Blamage

Zur drohenden Schließung des Käthe-Kollwitz-Hauses in Moritzburg wegen Geldmangels erklären der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Franz Sodann, und seine für den Landkreis Meißen zuständige Fraktionskollegin Anna Gorskih: „Es wäre wirklich peinlich für Sachsen, wenn das Moritzburger Kollwitz-Haus dichtmachte – wegen einer niedrigen fünfstelligen Summe, die bei den Kulturraummitteln eingespart wird.“

Sächsische Opferbeauftragte und RAA Sachsen e.V. schließen Kooperationsvereinbarung

Die Sächsische Opferbeauftragte Iris Kloppich und der Geschäftsführer des RAA - Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie - Sachsen e.V., Robert Kusche, haben die weitere Zusammenarbeit mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt.

Behindertenbeauftragte fordern schlüssiges Schutzkonzept während Corona-Pandemie

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern konkrete Forderungen aufgestellt, wie zukünftig der Schutz von Menschen mit Behinderungen während der aktuellen Pandemie-Lage verbessert werden kann.

Jede Blutspende rettet Leben – trans* und homosexuelle Menschen nicht länger ausschließen

Zu den lebensbedrohlichen Langzeitfolgen der Corona-Pandemie gehört das Schwinden der Blutreserven. Einerseits spenden aus Angst vor dem Corona-Virus weniger Menschen Blut, andererseits können mobile Blutspende-Stationen nicht genutzt werden. Allerdings benötigt dem DRK-Blutspendedienst Nord-Ost zufolge allein Sachsen werktäglich rund 650 Blutspenden, um die Versorgung zu gewährleisten.

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