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Interdisziplinäres Team startet Forschungen zu Theaterplastiken der Zukunft

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
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    Bühnenausstattung fasziniert oft durch große und aufwändige Theaterplastiken – verbunden ist dies aber auch mit viel Materialeinsatz und teilweise nicht recyclingfähigem Abfall. Im Forschungsprojekt GreTA gehen das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) an der TU Dresden und die Studienrichtung Theaterplastik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) gemeinsam der Frage nach, wie Theaterplastiken durch modernste Technologien und nachhaltige Materialen umweltschonender hergestellt und verwertet werden können.

    Prof. Ulrich Eißner von der Hochschule für Bildende Künste Dresden unterstreicht: „Die HfBK Dresden als eine der ältesten europäischen Kunstakademien ist immer schon ein Ort, an dem sich Kunsttechnologien und handwerkliche Meisterschaft beständig weiterentwickelt haben. An diesem Anspruch messen wir Theaterplastiker uns auch.

    Künstlerisch hochwertige, stabile, leichte, haltbare, aber eben zugleich auch ressourcenschonende und nachhaltige Theaterplastiken zu schaffen ist das große Zukunftsthema in der Theaterplastik – mit den Forschungen gemeinsam mit dem ILK wollen wir uns europaweit zu einem Wegbereiter auf diesem Gebiet entwickeln.“

    Prof. Dr.-Ing. Niels Modler vom ILK: „Unser wissenschaftliches Team bringt viel technologisches, organisatorisches und wissenschaftlich-analytisches Knowhow in die Zusammenarbeit ein. Dazu kommt die profunde Erfahrung in Materialprüftechniken und im Leichtbau, aber auch in Design- und Industrieanwendungen. Mit dem Projekt GreTA lassen sich aber auch weitere Forschungsfelder ableiten, die wir auch mit Kooperationspartnern anderer Anwendungsbereiche wie in Architektur, Bauwesen oder Design vorantreiben werden.“

    Das Forschungsprojekt GreTA (Generative Herstellung von recyclingfähigen Grundstrukturen für die Theaterplastik aus naturbasierten Ausgangsstoffen) wird von September 2021 bis Ende August 2024 vom SMWK mit etwa 580.000 Euro gefördert.

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Mit unserer Landesförderung unterstützen wir Kooperationen über Fachbereiche und Disziplinen hinweg, um Innovationen zu fördern. Im Projekt GreTa arbeiten zwei Kooperationspartner zusammen, die auf den ersten Blick thematisch weit auseinander liegen. Gemeinsam forschen sie an neuen und ressourcenschonenden Technologien und Lösungen, die im besten Falle auch für andere Anwendungsmöglichkeiten genutzt werden können. Dem Team vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik und der Hochschule für Bildende Künste Dresden wünsche ich dabei viel Erfolg.“

    Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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