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Rohbau für das Institut für Meteorologie der Universität Leipzig fertiggestellt

Von Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
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    Die Arbeiten für den Neubau des Leipziger Instituts für Meteorologie (LIM) der Universität Leipzig schreiten weiter voran. Unter Regie der SIB-Niederlassung Leipzig II entstehen in der Stephanstraße 3 modernste Forschungsbedingungen mit Laborflächen, Praktikumsräumen und Büros.

    Durch die Maßnahme wird zudem eine konzentrierte Unterbringung des LIM an dem traditionsreichen Standort in der Stephanstraße ermöglicht. Bisher ist das Institut auf zwei weiteren Standtorten in Leipzig verteilt. Ein Jahr nach Baubeginn sind die Rohbauarbeiten für den Institutsneubau abgeschlossen. Bis Dezember 2021 soll die Gebäudehülle vollständig geschlossen sein.

    Der zweigeschossige Neubau wird als klimaschonendes Plus-Energie-Haus realisiert. Wesentlich ist dabei die vorgehängte hinterlüftete Fassade, welche auf den drei sonnenzugewandten Seiten mit einer Bekleidung aus neuartigen weißen Photovoltaik-Modulen ausgestattet wird. Auf beiden Etagen werden Büro-, Projekt- und Technikräume untergebracht. Im Erdgeschoss befindet sich zudem der Windkanal und ein Seminarraum. Die Messräume und ein Praktikumsraum befinden sich im ersten Obergeschoss. Das begrünte Dach des Neubaus wird mit einer Messplattform ausgestattet.

    Vorgesehen ist die bauliche Fertigstellung des zweigeschossigen Institutsneubaus mit einer Nutzfläche von 870 m² bis September 2022. Danach erfolgt der Bezug des Neubaus und der Leerzug des Altbaus, welcher anschließend saniert wird. Die genehmigten Gesamtbaukosten für den Institutsneubau und die anschließende Sanierung der Alten Sternwarte betragen rund 13,4 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und gefördert aus Mitteln des Infrastrukturfonds für regionale Entwicklung (EFRE).

    Hintergrund

    Das Leipziger Institut für Meteorologie (LIM) wurde am 1. Januar 1913 gegründet und war das erste Institut in Deutschland, welches sich auch mit der Physik der Atmosphäre beschäftigte. Neben der Theoretischen Meteorologie und entsprechender Modellierung ist ein weiterer traditioneller Forschungsschwerpunkt am LIM die Beobachtung und Modellierung der Dynamik der Hochatmosphäre.

    Neue Forschungsgebiete sind die bodengebundene Fernerkundung von Wolken und die atmosphärische Strahlungserforschung. Auf dem Dach des Hauptgebäudes in der Stephanstraße 3 werden seit über 50 Jahren kontinuierlich standortbezogene meteorologische Messungen durchgeführt.

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