Login
 

Bettina Kudla MdB: Arbeitsplätze bei Unister in Leipzig erhalten!

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über die Firma Unister in Leipzig appelliert die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla, Berichterstatterin für Versicherungen im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages: Der Erhalt von Arbeitsplätzen bei der Firma Unister ist bei den aktuellen Vorgängen von allergrößter Bedeutung.

Unister ist mit 1.900 Beschäftigten (laut Unternehmensangaben) einer der größten Arbeitgeber in Sachsen, mit mehr als 1.100 Arbeitsplätzen allein am Standort Leipzig. Ich fordere daher alle beteiligten Behörden und Banken, die gegenwärtig mit Unister befasst sind, auf, mit Besonnenheit im Interesse des Erhalts des Unternehmens Unister zu handeln.



Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der “Leipziger Internet Zeitung” in Form eines “Informationsmelders” nicht vorenthalten möchten …

Finanz- und Strafrechtsbehörden müssen die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahren. In den vergangenen Wochen hatte man sowohl bei den Ermittlungen gegen die Firma Unister als auch gegen die Deutsche Bank (über 200 Ermittler nahmen vor laufenden Kameras eine Durchsuchung der Bürogebäude der Deutschen Bank vor) den Eindruck, dass dies nicht der Fall war. Eine auf breite Medienresonanz zielende Untersuchung führt nicht zwangsläufig zur einer besseren Aufdeckung von Steuerhinterziehungen und schadet letztlich auch den Beschäftigten, die tagtäglich im Unternehmen ihre Arbeit verrichten.



Hinweis: Ursache der Probleme bei Unister ist folgende: Die Möglichkeit der Kunden, bereits gebuchte Reisen bei Portalen von Unister wieder zu stornieren, wurde nachträglich als steuerpflichtiges Versicherungsgeschäft seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und seitens des Finanzamtes gewertet. Unister hatte folglich auch keine Versicherungssteuer (19 %) abgeführt, da im Jahr 2002 die BaFin bescheinigt hätte, dass es sich nicht um ein erlaubnispflichtiges Versicherungsgeschäft handeln würde. Darüber hinaus hat das vor zehn Jahren gegründete Unternehmen mit den üblichen Herausforderungen eines extrem stark wachsenden Unternehmens umzugehen.


Leserbrief

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt stehen im Bundesrat ganz alleine da
Kohlekraftwerk Lippendorf im Südraum Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sein „Eckpunktepapier Strommarkt“ vorgelegt hat, rotiert die sächsische CDU. Der Traum, der ganzen Republik die Braunkohleverstromung als Übergangstechnologie der Energiewende anzudienen, platzt gerade. Auch im Bundesrat hat Sachsen mit seiner Haltung jetzt eine Niederlage erlitten. Wirtschaftskompetenz sieht anders aus.
“Oper Dynamo West” erkunden Bach-Wahrnehmung in Südkorea
Was könnte ein koreanischer Textilmarkt mit Bach zu tun haben? Foto: Lofft

Foto: Lofft

Mitglieder des Performance-Kollektivs "Oper Dynamo West" gehen mit den Zuschauern im "Lofft" auf eine Recherche-Reise. Im Fokus von "Bach – Yu Ram Gi" steht die Wahrnehmung des Fremden. Ein deutsch-koreanisches Team machte sich in Gwangju (Südkorea) und Leipzig auf die Spurensuche nach Bach.
Reggaehase Boooo muss mal wieder den Reggaewald retten
Yellow Umbrella, Jens Strohschnieder: Der Reggaehase Boooo und der gute Ton. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es gibt nicht viele Bands, die zu ihrer Musik auch noch Kinderbücher produzieren. Die Dresdner Reggae-Band Yellow Umbrella hat nun schon das dritte vorgelegt. Der Held ist jedes Mal ein gewisser Hase namens Boooo. Mit vier O. Erkennbar an seiner riesigen Strickmütze in Jamaika-Bunt. Er muss jedes Mal ran, wenn im Reggaewald etwas Bedrohliches geschieht.
Bernburg vs. 1. FC Lok 0:3 – Marzullo knipst wieder, Brusch nicht zu stoppen
Carlos Brinsa (mi.) feierte sein Startelf-Debüt, durfte aber nur eine Halbzeit ran. Foto: Bernd Scharfe

Foto: Bernd Scharfe

Es ist wieder passiert: Ondrej Brusch trifft für den 1. FC Lok Leipzig. Im sechsten Auftritt für die Probstheidaer war es sein sechster Treffer. Am Ende holten sich die Schützlinge von Heiko Scholz die drei Punkte mit einem 3:0-Erfolg vor 1.268 Zuschauern in Bernburg.
“Die Partei” gedenkt Platane am Connewitzer Kreuz
Partei "Die Partei" fordert: "Wiederaufforstung jetzt". Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Viele waren entsetzt. Viele waren geschockt. Die Platane auf der kleinen Verkehrsinsel am Connewitzer Kreuz wurde gefällt. Die Partei „Die Partei“ forderte auf ihrer gut besuchten Kundgebung am Samstagnachmittag, 28. März an den Überresten des Baumes eine sofortige Wiederaufforstung von Connewitz. Die mysteriösen Hintergründe über das brennende Ableben der Grünpflanze sind nach wie vor ungeklärt.
Gastkommentar von Christian Wolff: Ein paar Gedanken zum Beginn der Karwoche und zu dem, was derzeit sehr viele Menschen beschäftigt
Wie gehen wir mit dem Menschsein um? Christian Wolff sehr nachdenklich. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Was bei vielen Menschen völlig aus dem Bewusstsein verschwunden ist: Wir befinden uns derzeit in der Passionszeit. Christen bedenken in den Wochen nach Aschermittwoch bis zum Karsamstag das Leiden und Sterben Jesu und die Bedingungen, die zu diesem Gewaltakt führten. Im Kreuzestod Jesu rückt uns nicht nur das schreckliche Leiden eines Menschen an den Ungerechtigkeiten dieser Welt ganz nahe.
Interview mit Britta Taddiken, Pfarrerin der Thomaskirchgemeinde (2)
Pfarrerin Britta Taddiken Foto: Thomaskirchgemeinde

Foto: Thomaskirchgemeinde

Britta Taddiken ist Pfarrerin der Thomaskirchgemeinde in Leipzig. Sie ist Nachfolgerin von Christian Wolff. Mit ihr sprach ich über die geplanten Aktivitäten zum großen Reformationsjubiläum 2017, den Katholikentag 2016, das Paulinum und die Rolle der Gemeinde bei den letzten Demonstrationen für ein weltoffenes Leipzig. Ein Rückblick auf die friedliche Revolution rundete das Gespräch ab.
Trevor Pinnock zelebriert mit dem Gewandhausorchester Bachs h-Moll-Messe
Dirigent Trevor Pinnock. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Das Große Concert steht wieder einmal im Zeichen von "1.000 Jahre Leipzig". Trevor Pinnock dirigiert an drei Terminen Bachs h-Moll-Messe. Wer bereit ist, sich über zwei Stunden Barock-Musik am Stück anzuhören, erlebt im Großen Saal eine lebendige Interpretation des mythenbehafteten Klassikers.
Fassadenwettbewerb für Brühlpelz-Hochhaus für Leipziger Architekturbüro entschieden
Der Siegerentwurf von S & P Ingenieure und Architekten, Leipzig (Bild: Stadtbau AG)

Bild: Stadtbau AG

Einst war in dem Gebäude das Institut für Germanistik untergebracht. Jetzt sollen eine Vier-Sterne-Hotelkette sowie Geschäftsbüros einziehen. Die Leipziger Stadtbau AG, Eigentümerin des Stahlbetonskelettbaus aus den Sechziger Jahren, lobte einen Fassadenwettbewerb aus. Das Büro S & P Ingenieure und Architekten gewann das Rennen gegen sechs weitere Teilnehmer. Ende 2016 soll der Bau fertiggestellt sein.
Verkehrsclub Deutschland hat über 8.000 Unterschriften für die Petition gesammelt
Leipziger Straßenbahn im Nebel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Thema bleibt auf der Tagesordnung, auch wenn es Verwaltungen und Parlamente jetzt versuchen, herunter zu moderieren: Eine Menge Bewohner der Verkehrsregion Mitteldeutschland haben mittlerweile kein Verständnis mehr dafür, dass die Fahrpreise jedes Jahr automatisch steigen. Im Herbst hatte der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) wieder steigende Ticketpreise für 2015 angekündigt.
Leipziger Verkehrsbetriebe bauen ihr Fahrgastinformationssystem um
Fahrgastanzeiger mit den beiden künftigen Anzeigeoptionen im Testbetrieb. Foto: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Foto: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Ganz so alt sieht es zwar nicht aus. Aber es hat schon 20 Jahre auf dem Buckel: das rechnergestützte Betriebsleitsystem (RBL) der LVB. Sichtbar für Jedermann stehen die Fahrgastanzeiger an vielen Haltestellen. Sie zeigen an, wann die nächste Bahn, der nächste Bus kommt - oder auch nicht. Jetzt wird das ganze elektronische Meldesystem für 9 Millionen Euro ersetzt.
Wenn Fantasy-Heldinnen lernen, ihren Weg zu gehen in einer Welt voller Regeln und Rätsel
Amanda Koch: Die Wächter von Avalon. Der Fluch des Suadus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Im zweiten Band der Trilogie "Die Wächter von Avalon" landen Amanda Kochs Heldinnen und Helden nun in der dritten Welt jenseits von Britannien und Avalon, in Amaduria, im Gleichgewicht gehalten durch vier Reiche, vier Könige, vier Göttinnen und vier heilige Gegenstände. Aber schnell merken die vier jungen Leute, wie sehr die Vorgänge in dieser anderen Welt mit ihrer eigenen Geschichte zu tun haben.
Jetzt wird der Baugrund für den Harthkanal gerüttelt und gestopft
Die Baugrundverdichtungen zwischen Zwenkauer und Cospudener See haben begonnen. Foto: LMBV

Foto: LMBV

Er ist für die nächsten drei Jahre das wichtigste und größte Bauprojekt im Leipziger Neuseenland: der Harthkanal, der ab 2018 den Zwenkauer See mit dem Cospudener See verbinden soll. Am 18. März haben auf dem 800 Meter langen Geländestück die Verdichtungsarbeiten für den Baugrund begonnen.
Topf & Quirl: Baguette mit Minzbutter, Halloumi und Mango
Baguette mit Halloumi und Mango. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Das Osterfest steht vor der Tür und wenn sich das Wetter so hübsch frühlingshaft hält, dann bleibt im Grunde nur eine Möglichkeit: Die Festivitäten nach draußen zu verlegen und ein wunderbares, ausgedehntes Picknick zu veranstalten. Neben einem saftigen Blechkuchen, frisch gemixten Limonaden und aufgeschnittenem Obst darf natürlich ein sättigendes und leckeres Sandwich nicht fehlen, das zudem gern zur anstehenden Grillsaison passen darf.
Ein Fantasy-Epos aus Leipzig im Strom einer gern in die Nische verbannten Literaturgattung
Amanda Koch: Die Wächter von Avalon. Der Fluch des Suadus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Fantasy ist zwar viel, viel älter, als sie manchmal aussieht. Aber sie ist auch so modern wie unsere Kümmernisse. Denn sie ist eine Medizin, besser als alle Aufreger- oder Einluller-Pillen, besser als das ganze deutsche Fernsehprogramm. Tolkien und Zimmer Bradley sei Dank, McKiernan und LeGuin nicht zu vergessen. Denn irgendwo müssen wir ja mit unseren Sehnsüchten bleiben, wenn in der realen Welt nur noch Herr Geiz regiert.